Cover-Bild Die verlorenen Blumen der Alice Hart

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Limes
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 22.07.2019
  • ISBN: 9783809026945
Holly Ringland

Die verlorenen Blumen der Alice Hart

Roman
Alexandra Baisch (Übersetzer)

In einem atemberaubenden Blumengarten inmitten der roten Weite Australiens findet eine junge Frau eine neue Chance im Leben …

Die neunjährige Alice Hart lebt mit ihren Eltern in einem abgelegenen Haus an der Nordostküste Australiens, wo sie im bezaubernden Blumengarten ihrer Mutter Schutz vor den düsteren Stimmungen ihres Vaters findet. Als ein Feuer ihr das Zuhause raubt, wird Alice von ihrer ihr bis dahin unbekannten Großmutter June aufgenommen. June leitet eine Blumenfarm, auf der sie Frauen, die einen schweren Schicksalsschlag verkraften mussten, Zuflucht bietet. Hier lernt Alice, die Sprache der Blumen zu nutzen, um die Dinge zu sagen, die sie nicht in Worte fassen kann. Doch June verbirgt etwas vor ihrer Enkeltochter, und bald schon erkennt Alice, dass es Wahrheiten gibt, die man nicht allein mithilfe der Blumen aussprechen kann. Wenn sie sich von der Vergangenheit befreien will, muss sie zuerst lernen, ihren eigenen Weg zu gehen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2019

Eine emotional aufwühlende Geschichte

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Beschreibung

Alice Hart ist neun Jahre alt, als ihre Eltern bei einem Brand auf ihrem Hof an der Nordostküste Australiens umkommen. Stumm und verängstigt kommt das Mädchen zu ihrer bis dato unbekannten ...

Beschreibung

Alice Hart ist neun Jahre alt, als ihre Eltern bei einem Brand auf ihrem Hof an der Nordostküste Australiens umkommen. Stumm und verängstigt kommt das Mädchen zu ihrer bis dato unbekannten Großmutter June, die sie auf Thornfield, ihrer Blumenfarm aufnimmt, auf der sie Frauen mit den unterschiedlichsten Schicksalen Zuflucht bietet. Auf der Blumenfarm beginnt Alice ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten, erlernt die Sprache der Blumen und findet schließlich zu ihrer eigenen Stimme zurück. June verbirgt jedoch die ganze Wahrheit ihrer Familiengeschichte vor Alice, welche sich schließlich dazu entscheidet ihren eigenen Weg zu finden und sich von der niederdrückenden Vergangenheit zu befreien.

Meine Meinung

Holly Ringlands Roman »Die verlorenen Blumen der Alice Hart« zieht bereits durch das kräftige blaue Cover mit einer großen Blumenabbildung die Blicke auf sich. Die florale Gestaltung setzt sich dann auch zwischen den Buchdeckeln fort, denn jedes Kapitel beginnt mit der schwarz-weiß Illustration einer australischen Pflanze, die mit einer kurzen Vorstellung ihrer Bedeutung und Herkunft ergänzt wird. Diese wundervolle Einbringung der Sprache der Blumen zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch.

Diese gelungene optische Gestaltung passt hervorragend zu der berührenden Geschichte der Alice Hart und untermalt die Botschaft, dass manche Dinge zu schwer in Worte zu fassen sind, und wir diese durch andere Botschaften wie hier durch die Sprache der Blumen mitteilen können.

Die Geschichte beginnt mit Alice früher Kindheit, die sie zurückgezogen ohne jeglichen sozialen Kontakt, außer den zu ihren Eltern, auf einem Hof mit Blumengarten an der Nordküste Australiens verbringt.

Besonders mitgenommen hat mich die Gewaltätigkeit von Alice Vater, der nicht nur ihrer Mutter Agnes Schmerzen zufügt, sondern auch keinen Halt vor seiner kleinen Tochter macht. Seine Agressionsausbrüche hat Holly Ringland authentisch zu Papier gebracht, so dass man selbst beim lesen etwas zusammenschreckt und sich kaum auszumalen wagt, wie sehr diese ein junges Mädchen verstören müssen.

Der traumatische Verlust ihrer Eltern, für den sich Alice selbst die Schuld gibt, prägen das Mädchen und ihren weiteren Lebensweg schon frühzeitig. Mit diesem dramatischen Hintergrund passt Alice, ebenso wie ihre Mutter damals, nach Thornfield, der Blumenfarm ihrer Großmutter, die seit Jahrzehnten Frauen mit einer schicksalhaften Vergangenheit als Zufluchtsstätte dient.

Alice lernt erst nach dem Tod ihrer Eltern ihre Großmutter June kennen, als diese sie zu sich nach Thornfield mitnimmt. Mit June hat Holly Ringland einen vielschichtigen Charakter erschaffen, der durch die Vergangenheit gezeichnet ist und ganz tief mit der Reflexion alter Fehler behaftet ist. Mit der Ankunft von Alice ergreift June die Chance, um Wiedergutmachung zu leisten. Sie möchte Alice ein beschütztes Leben bieten und schlägt dabei über die Grenzen, denn sie enthält Alice ihre wahre Familiengeschichte vor und sabotiert sogar ihre erste große Liebe. Damit setzt June den Grundstein für eine, sich selbst erfüllende Prophezeiung, obwohl sie doch gerade mit ihren Taten und ihrem Schweigen verhindern wollte, dass der Familienfluch auch auf Alice übergreift. Als Alice davon erfährt kappt sie jegliche Verbindung zu ihrem bisherigen Leben und sucht einen Neuanfang inmitten der australischen Wüste.

»Die verlorenen Blumen der Alice Hart« ist ein facettenreicher Roman über Familie, Vergangenheit, Freundschaft und Liebe mit dem bitteren Nachgeschmack von Gewalt und Missbrauch. Eine bestechende Grundnote besteht, im krassen Gegensatz zur brutalen Seite, aus der Naturverbundenheit der Frauen Thornfields. Die Geschichte übt durch eine große Portion Dramatik auf jeden Fall auch ohne große Spannungsmomente eine unglaubliche Faszination aus, so dass man durch die 500 Seiten geradezu fliegt. Besonders gut gelungen ist Holly Ringland ihre Hauptprotagonistin Alice, die im Gegensatz zu den anderen Charakteren, die neben ihr recht blass erscheinen, einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Bei einem so starken Werk hätte ich allerdings erwartet, auch etwas über die Schicksale der anderen Frauen auf der Blumenfarm zu erfahren. Daher fand ich es wirklich traurig, dass diese überhaupt keinen Raum in der Geschichte einnehmen.

Fazit

Eine emotional aufwühlende Geschichte, die das Leben genauso hätte schreiben können. Die Schwierigkeit der Selbstfindung, bei der die Zukunft mit der Vergangenheit in Einklang gebracht werden will, wird mit einer bezaubernden Naturverbundenheit zur Flora Australiens ergänzt.

Veröffentlicht am 28.08.2019

Dieses Buch macht Sprachlos!

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??Rezensionsexemplar??
(unbezahlte Werbung)
-Bloggerportal Randomhouse-

???Die verlorenen Blumen der Alice Hart???

Autorin: Holly Ringland
Übersetzerin: Alexandra Baisch
Verlag: Limes
Preis: 20€, Gebundenes ...

??Rezensionsexemplar??
(unbezahlte Werbung)
-Bloggerportal Randomhouse-

???Die verlorenen Blumen der Alice Hart???

Autorin: Holly Ringland
Übersetzerin: Alexandra Baisch
Verlag: Limes
Preis: 20€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Seiten: 512 Seiten
ISBN: 978-3-8090-2694-5
Erscheinungsdatum: 22. Juli 2019

5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
"Einfach nur der Hammer! In diesem Buch steckt so viel mehr!"

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Inhaltsangabe:
Entnommen von: www.randomhouse.de
In einem atemberaubenden Blumengarten inmitten der roten Weite Australiens findet eine junge Frau eine neue Chance im Leben …
Die neunjährige Alice Hart lebt mit ihren Eltern in einem abgelegenen Haus an der Nordostküste Australiens, wo sie im bezaubernden Blumengarten ihrer Mutter Schutz vor den düsteren Stimmungen ihres Vaters findet. Als ein Feuer ihr das Zuhause raubt, wird Alice von ihrer ihr bis dahin unbekannten Großmutter June aufgenommen. June leitet eine Blumenfarm, auf der sie Frauen, die einen schweren Schicksalsschlag verkraften mussten, Zuflucht bietet. Hier lernt Alice, die Sprache der Blumen zu nutzen, um die Dinge zu sagen, die sie nicht in Worte fassen kann. Doch June verbirgt etwas vor ihrer Enkeltochter, und bald schon erkennt Alice, dass es Wahrheiten gibt, die man nicht allein mithilfe der Blumen aussprechen kann. Wenn sie sich von der Vergangenheit befreien will, muss sie zuerst lernen, ihren eigenen Weg zu gehen …
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Weitere Informationen:
https://www.randomhouse.de/Buch/Die-verlorenen-Blumen-der-Alice-Hart/Holly-Ringland/Limes/e526006.rhd
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Hallo ihr Süßen?
Als ich dieses Buch entdeckte, wusste ich noch nicht worauf ich mich da eigentlich einlassen werde. Ich dachte es Handle sich um eine nette Geschichte, um eine Geschichte über Blumen und ihre Wirkungen auf uns Menschen. Ich wusste es würde um ein Mädchen gehen, das eine Vergangenheit hat und diese zu bewältigen versucht. Aber was mich dann erwartet hat, hat mich absolut Sprachlos gemacht und mitgenommen. Dieses Buch hat mich tief berührt und beeindruckt. Ja es ist ein Buch über Blumen und ja es geht um ein Mädchen, dessen Vergangenheit schlimm war. Aber das es um die 9 Jährige Alice Hart geht, die ein schreckliches Schicksal hatte und mit ihren neun Jahren mehr erleiden musste als so manch einer. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet. Denn in diesem Buch geht es um ein schwer Traumatisiertes 9 Jähriges Mädchen, das Misshandelt und Missbraucht wurde. Es geht um Gewalt in der Ehe und darum was ein Alkoholkranker Vater seiner Familie antut. Es geht darum, daß Alice vollkommen alleine auf der Welt zu sein scheint, bis zu einem Grauenvollem Ereignis, was ihr ihre ganze Identität raubt. Und von da an wird es um Blumen gehen, denn Alice wird von nun an bei ihre Großmutter auf einer Blumen Farm leben. Alice hat seit diesem schlimmen Tag ihre Stimme verloren und ihren Lebenswillen gleich mit. Wird das Junge Mädchen wieder zurück ins Leben finden? Eine wirklich bewegende Geschichte und keine leichte Kost! Grandioses Buch, voller Emotionen! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

Veröffentlicht am 19.08.2019

unheimlich berührende Familiengeschichte

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* Manchmal war es schlimmer Dinge zu hören, als sie zu sehen - den dumpfen Aufprall des Körpers ihrer Mutter gegen die Wand, das nahezu lautlose, stoßweise Ausatmen ihres Vaters, wenn er auf sie einschlug. ...

* Manchmal war es schlimmer Dinge zu hören, als sie zu sehen - den dumpfen Aufprall des Körpers ihrer Mutter gegen die Wand, das nahezu lautlose, stoßweise Ausatmen ihres Vaters, wenn er auf sie einschlug. *

Alice ist neun als ein Feuer ihr nicht nur das Zuhause, sondern auch ihren gewalttätigen Vater, die in sich gekehrte Mutter und das ungeborene Brüderchen raubt. Plötzlich gibt es da eine Großmutter, June, von der sie noch nie zuvor gehört hat. June nimmt sie mit nach Thornfield, ihre Blumenfarm, auf der Frauen Zuflucht und ein Zuhause finden ~ wie damals ihre Mutter Agnes...

Wow, was für eine berührende und vielschichtige Familiengeschichte. June lebt nach dem Motto, was man nicht in Worte fassen kann, sagt man in der Sprache der Blumen und es gibt viel über das June nicht mehr zu sprechen vermag. Doch irgendwann sucht ihre Enkelin nach Antworten, nach Worten....

Holly Ringland erzählt ihre Geschichte langsam und bedächtig und dennoch nicht ausschweifend. Jedem Kapitel ist eine australische Blume vorangestellt, mit wunderschönen s/w Zeichnungen, Bedeutung und Kurzbeschreibung. Das gibt dem Buch noch einmal zusätzlich eine ganz besondere Richtung und zwar mitten ins Herz.

Ich vermag es kaum in Worte zu fassen, diese Emotionalität durch das Ungesagte, die sich wiederholenden Familienmuster, die wilde und so gegensätzliche Landschaft Australiens - von der Küste bis ins Outback - haben mich 500 Seiten lang gefesselt.

Der Schreibstil ist unheimlich flüssig, unaufgeregt und doch so bildgewaltig. Oftmals werden Situationen von der Autorin im Raum stehen gelassen und hallen beim Leser dadurch umso länger nach.

"Die verlorenen Blumen der Alice Hart" ist ein aussergewöhnliches Buch, mit unheimlich starken, unnachgiebigen Charakteren, die einen so schnell nicht wieder loslassen. Jede einzelne Begegnung ist wie eine Symphonie und hat ihre Bestimmung auf Alice Reise zu sich selbst.

Ein bildgewaltiger Roman über Familie, Freundschaft, die zerstörerische Kraft der Liebe, Heilung, Neuanfang und die allgegenwärtige Stimme der Blumen Australiens.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Bezaubernder Roman über Familie, Verlust, Versöhnung, die Kraft der Liebe und eines Neuanfangs vor dem Hintergrund der Symbolik der Blumen

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Mit neun Jahren wird Alice Hart nach einem Brand zur Vollwaise und von ihrer Großmutter June, die sie bisher nicht kannte auf ihrer Blumenfarm Thornfield aufgenommen. June macht sich Vorwürfe, dass sie ...

Mit neun Jahren wird Alice Hart nach einem Brand zur Vollwaise und von ihrer Großmutter June, die sie bisher nicht kannte auf ihrer Blumenfarm Thornfield aufgenommen. June macht sich Vorwürfe, dass sie vor Jahren im Streit mit ihrem Sohn Clem auseinandergegangen ist, der sich daraufhin zu einem jähzornigen und gewalttätigen Ehemann und Vater entwickelt hat.
Die traumatisierte Alice wächst wohlbehütet bei June und ihren Blumenmädchen auf und lernt von ihrer Großmutter durch Blumen zu sprechen. Jede Blume hat eine eigene Bedeutung und kann bei der Kommunikation helfen, um Dinge auszudrücken, die zu schwer zu sagen sind. June möchte verhindern, dass Alice das selbe Schicksal erleidet wie ihre Schwiegertochter Agnes, weshalb sie Alice Wesentliches aus der Vergangenheit aus Fürsorgegründen verschweigt und Alices erste Liebe sabotiert. Diese fühlt sich verraten und verlässt Thornfield, um in die australische Wüste zu fliehen und neu als Ranger in einem Nationalpark zu beginnen. Doch der Fluch der Thornfield-Frauen scheint sie dort einzuholen.

Der Roman ist von Anbeginn packend, da das Schicksal der neunjährigen Alice, die in der permanenten Erwartung der Wutausbrüche ihres Vaters und mit der Angst um ihre Mutter isoliert aufwächst, sehr eindringlich und berührend beschrieben ist. Bei der Großmutter wächst sie anschließend überbehütet auf, so dass sie zunächst sprichwörtlich aufblüht, ihr aber unbewusst erneut eigene Entscheidungen verwehrt und somit Unabhängigkeit und Freiheit genommen werden.

Jedes Kapitel beginnt einleitend mit der Beschreibung einer Pflanze und ihrer Bedeutung, die zudem noch grafisch dargestellt wird, wodurch sich die Sprache der Blumen wie ein roter Faden durch den Roman zieht. Auf der Blumenfarm ist die Atmosphäre von Liebe und Geborgenheit spürbar, denn viele Frauen haben auf der Farm nicht nur Arbeit, sondern auch eine Zuflucht gefunden. In der zweiten Hälfte des Romans, die viel weiter im Westen Australiens, abseits vom Meer in der kargen Wüstenlandschaft handelt, empfand ich die Symbolik der Blumen vordergründiger und die Beschreibungen der Flora und Landschaft Australiens noch anschaulicher.

Alice ist ein kluges und starkes Mädchen, das sich zu einer sensiblen jungen Frau entwickelt. Sie erkennt, dass sie sich von ihrer Großmutter, die es zwar gut mit ihr meint, aber übermächtig ist, abnabeln muss, um ein eigenständiges Leben ohne Beeinflussung führen zu können. Die Intention von June, durch ihr beherztes, aber übergriffiges Eingreifen die Muster der Vergangenheit zu durchbrechen, um zu verhindern, dass ihre Enkelin im Gegensatz zu den vorangegangen Generationen von Frauen davon verschont bleibt, einem missbräuchlichen, gewalttätigen Mann zu verfallen, ist damit zum Scheitern verurteilt.
Es scheint tatsächlich ein Fluch auf den Frauen dieser Familie zu lasten, denn auch Alice scheint einem gefährlichen Mann zu verfallen.

"Die verlorenen Blumen der Alice Hart" ist ein bezaubernder Coming-of-Age-Roman über Familie, Verlust, Versöhnung und die Kraft der Liebe und eines Neuanfangs vor dem Hintergrund der Symbolik der Blumen, der metaphorisch erzählt wird. Die Schicksale der Frauen berühren und es ist spannend zu lesen, wie es Alice schaffen soll, den Bann zu durchbrechen, der vorangegangene Generationen in den Abgrund gezogen hat. Dabei zeigt sich eindringlich, welche Fehler Menschen begehen, um ihre Liebe und ihre Familie zu schützen und damit genau das Gegenteil erreichen.

Da der Roman nicht nur aus der Perspektive von Alice geschrieben ist, sondern zumindest auch abschnittsweise aus der Sicht der Frauen auf der Farm oder im Nationalpark, hätte ich mir auch mehr Hintergründe zu ihren Geschichten gewünscht. Für meinen Geschmack endete der Roman zu abrupt und hätte in Bezug auf mehrere Handlungsstränge noch Potential für weitere Seiten gehabt.
Es ist ein bildgewaltiger Roman, durch den man sehr viel über die Pflanzenwelt Australiens erfahren kann.