Cover-Bild Sieh nichts Böses

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 16.06.2017
  • ISBN: 9783548613192
Inge Löhnig

Sieh nichts Böses

Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Sag nichts Böses.

 

Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind.

Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur - ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses.
Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2020

Mitreißend und spannend

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Mit „Sieh nichts Böses“ legt Inge Löhnig jetzt schon den 8. Teil der Kommissar Dühnfort – Reihe vor. Und ich kann nur sagen es wird nicht langweilig. Von der ersten Seite an schafft es die Autorin Spannung ...

Mit „Sieh nichts Böses“ legt Inge Löhnig jetzt schon den 8. Teil der Kommissar Dühnfort – Reihe vor. Und ich kann nur sagen es wird nicht langweilig. Von der ersten Seite an schafft es die Autorin Spannung aufzubauen. Lässt man sich auf das Buch ein ist man sofort von der Geschichte gefesselt. Das kommt nicht nur durch den interessanten Krimi-Plot und die gut beschriebenen Charaktere sondern ein weiterer großer Pluspunkt ist der mitreißende und flüssig zu lesende Schreib- und Erzählstil. Der Krimi kommt mit Perspektivwechseln und unerwarteten Wendungen daher, dass man als Leser auch ja nicht zu früh auf den Täter und seine Motivation schließen kann. Ich war zwar versucht den Mörder bei Zeiten zu benennen, aber musste dann doch feststellen, dass ich falsch lag. Macht aber nichts, somit war für genug Spannung gesorgt. Auch das Privatleben des Kommissars wird wieder etwas mehr beleuchtet und rundet das sehr angenehme Lesegefühl ab. Wie schon für seine Vorgänger kann ich eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe erneut 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2019

Kommissar Dühnfort ... immer wieder ein Genuss ...

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Nachdem ich vor diesem Buch den Spin-Off der Reihe mit Dühnforts Frau Gina gelesen hatte, war ich natürlich mehr als gespannt, wie es mit den Beiden weitergehen wird. Meine Neugier wurde belohnt. Inge ...

Nachdem ich vor diesem Buch den Spin-Off der Reihe mit Dühnforts Frau Gina gelesen hatte, war ich natürlich mehr als gespannt, wie es mit den Beiden weitergehen wird. Meine Neugier wurde belohnt. Inge Löhnig ließ mich recht intensiv teilhaben an den privaten Problemen und Sorgen, die ihnen Ginas Schwangerschaft präsentiert. Ich muss sagen, ich habe regelrecht Anteil genommen, schön gemacht. Beide Kommissare kommen sehr menschlich rüber. Aber auch der Kriminalfall kam nicht zu kurz. Aufgrund der geringen Spurenlage ist er schwer zu knacken und auch hier schafft es die Autorin wieder, mich nah an den Ermittlungsarbeiten und -ansätzen dran sein zu lassen. Bis fast vor Schluss rätselte ich noch so manche Spur erwies sich als falsch.
Mir hat die Mischung dieses Krimis ebenso wie seine sprachliche Umsetzung wieder gut gefallen und mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert.

Veröffentlicht am 19.05.2019

Ein etwas schwächerer Dühnfort Krimi

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Jeder kennt sie, die berühmten drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Dass es noch einen vierten Affen gibt – nichts böses tun – wissen die wenigsten Leute. Auch Kommissar Dühnfort war dieses ...

Jeder kennt sie, die berühmten drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Dass es noch einen vierten Affen gibt – nichts böses tun – wissen die wenigsten Leute. Auch Kommissar Dühnfort war dieses Detail unbekannt, bis er bei einer Leiche die vierte Figur findet.
Eigentlich hat Konstantin Dühnfort seinen Kopf gerade alles andere als frei. Die Schwangerschaft seiner Frau Gina verläuft problematischer als gedacht. Doch plötzlich wird er mit einem völlig verzwickten Kriminalfall konfrontiert. Der Fund einer mehrere Jahre alten Leiche, das Verschwinden einer Frau – wie soll das zusammenhängen? Der einzige Verdächtige scheint zwar zunächst ein Allibi zu haben, wurde aber vor einigen Jahren bereits als vermutlicher Täter in einem Mordfall betrachtet.

Ich habe bereits alle Bände aus der Dühnfort Reihe gelesen und auch dieses Mal startete die Geschichte sehr spannend, so dass ich in Nullkommanichts von der Handlung gefesselt war. So ab der Hälfe stagnierte der Spannungsbogen allerdings und es wollte nicht so richtig vorwärts gehen.
Ziemlich schnell wurde klar, dass der Auslöser für die Tat in der Kindheit zu finden sind.
Die Fälle von Kindesvernachlässigung und Misshandlung, die in diesem Buch vorkommen, fand ich in ihrer Häufig zu viel des Guten. Quasi jeder Charakter hat mit Problemen mit dem Elternhaus zu kämpfen.
Obwohl sich ziemlich schnell ein Verdächtiger herauskristallisiert, bleiben die wahren Beweggründe ziemlich lange unklar. Erst ganz am Ende löst sich alles auf.

„Sieh nichts Böses“ startet stark, nimmt dann aber leider immer mehr ab. Sowohl Täter als auch die Opfer sind so unsympathisch und naiv, dass man nicht wirklich mitfiebern möchte.
Mehr bewegt hat mich die Entwicklung in Dühnforts privatem Leben. Hier bin ich auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 04.05.2019

wieder gut gelungen

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Bei einer Prüfung für Polizeihunde wird im Forstenrieder Park zufällig die Leiche einer Frau gefunden. Seit zwei Jahren liegt sie schon dort. Ungewöhnlich ist die Figur eines Äffchen, das bei ihr liegt. ...

Bei einer Prüfung für Polizeihunde wird im Forstenrieder Park zufällig die Leiche einer Frau gefunden. Seit zwei Jahren liegt sie schon dort. Ungewöhnlich ist die Figur eines Äffchen, das bei ihr liegt. Dieser hält eine Pfote gegen den Unterleib. Der vierte Affe des nichts Hören, nichts Sehen, nichts Sagen Sets, der bedeutet: Nichts Böses tun. Hat die Frau etwas Böses getan? Kommissar Dühnfort, inzwischen mit Gina verheiratet und gerade erst aus den Flitterwochen zurück, nimmt die Ermittlungen auf.

Ich mag den Schreibstil der Autorin. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und schon ab dem ersten Satz läuft das Kopfkino. Gina und Dühnfort sind mir sympathisch, beide Charaktere sehr gut herausgearbeitet. Und nach einigen Büchern der Reihe freut man sich, zu lesen, wie es mit den beiden weitergeht. Beide haben es in diesem Buch nicht leicht, ich habe mit ihnen gefühlt. Der Fall entwickelt sich langsam, denn die Tote bleibt lange unbekannt. Und eine zweite Frau verschwindet. Es gibt mal wieder falsche Fährten, was es interessant macht, dem Fall zu folgen. Nichts ist offensichtlich und das gefällt mir. Der Krimi war wieder einmal rundum gelungen und sehr unterhaltsam

Veröffentlicht am 12.11.2018

Das Geheimnis hinter Shizaru, dem vierten Affen ...

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"Sieh nichts Böses" ist der achte Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig. Diesmal muss der sympathische Kommissar nicht nur in einem Mordfall einer jungen Frau ermitteln, er hat auch in ...

"Sieh nichts Böses" ist der achte Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig. Diesmal muss der sympathische Kommissar nicht nur in einem Mordfall einer jungen Frau ermitteln, er hat auch in seiner noch jungen Ehe mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Seine Frau Gina ist schwanger, die Freude wird aber getrübt als sich bei einer Untersuchung herausstellt, dass das Kind am Down-Syndrom leiden wird. Doch voller Liebe zu ihrem Kind wollen sie sich dessen stellen. Im Mordfall dagegen stößt Dühnfort auf die Tiefen von häuslicher Gewalt. Und als dann noch kleine Messingäffchen den Zusammenhang zu einem weiteren ungelösten Mordfall herstellen, wird es immer schwerer Gut und Böse zu unterscheiden. In gewohnter Manier gelingt es Inge Löhnig wieder dabei den Leser in den Bann der Geschichte mit hineinzuziehen. Denn diese ist wieder sehr gut aufgebaut, kurzweilig und mit einem guten Spannungsbogen. Geschickt werden falsche Fährten ausgelegt, erst spät der wahre Täter enttarnt. Auch ich tappte lange im Dunkeln, genau das macht für mich unter anderem einen guten Krimi aus. Die privaten Abschnitte zu Dühnfort gefallen dabei ebenfalls. Sie runden das Bild des Kommissars ab und ergänzen die Geschichte. Das eigentliche Hauptthema der häuslichen Gewalt und deren Folgen fand ich sehr gut herausgearbeitet. Die Autorin lässt hier den Leser hautnah dies miterleben und man hält den Atem an, bei dem was Eltern ihren Kindern unter dem biederen Schein nach außen antun können. "Sieh nichts Böses" ist für mich ein weiterer sehr gelungener Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe, für den ich eine klare Leseempfehlung ausspreche.