Cover-Bild Spiekerooger Utkieker
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition oberkassel
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 250
  • Ersterscheinung: 16.09.2021
  • ISBN: 9783958132450
Ingrid Schmitz

Spiekerooger Utkieker

Ein Insel-Krimi
Die Privatermittlerin Mia Magaloff braucht dringend eine Auszeit. Die Scheidung und ihr letzter Fall haben ihr sehr zugesetzt. Sie will sich eine Woche auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog erholen. Doch bereits auf der Fähre wird sie von einer Frau verflucht und auf der Insel begegnet ihr ein durchgeknallter Zweimetermann, der behauptet, er sei der lebendig gewordene Spiekerooger Utkieker und er habe sie telepathisch zu sich gerufen, weil er dringend Hilfe von ihr benötige. Es würde ein Unheil über Spiekeroog kommen. Mia hält ihn für einen Spinner, bis anderntags eine Tote am alten Bahnhof gefunden wird. War der Utkieker etwa der Mörder? Oder treibt sich tatsächlich jemand auf der Insel herum, der es auf die Bewohner und Gäste abgesehen hat? Sie muss nicht nur herausbekommen, wer die Tote auf dem Gewissen hat, damit es keine weiteren Opfer gibt, sondern sie muss auch verhindern, dass eine Hetzjagd auf den durchgeknallten Typ gemacht wird, von dessen Unschuld leider nur sie überzeugt ist. Mia weiß nun, wovor dieser Mann Angst hat. Kann sie ihm helfen?

Diese Neuauflage wurde von der Autorin überarbeitet und mit zusätzlichen unvorhersehbaren Wendungen versehen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2022

Zu Besuch auf Spiekeroog

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In "Mordsreise" von Ingrid Schmitz war ich das erste Mal mit der Privatermittlerin Mia Magaloff auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Damals war ihre Freundin Gitti mit dabei, die eine Reise dorthin gewonnen ...

In "Mordsreise" von Ingrid Schmitz war ich das erste Mal mit der Privatermittlerin Mia Magaloff auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Damals war ihre Freundin Gitti mit dabei, die eine Reise dorthin gewonnen hatte. So habe ich mich iesig gefreut, als ich "Spiekerooger Utkieker" von einer Bekannten geschenkt bekam.

Diesmal ist Mia Magaloff alleine zur Ferieninsel unterwegs und hat auf der Fähre von Neuharlingersiel nach Spiekeroog schon die erste unfreundliche Begegnung. Wurde sie von der Frau mit den vielen Flaschen in der Tasche wirklich verflucht? Bei ihrem ersten Strandspaziergang begegnet sie dann einem Mann, der von sich behauptet, der Utkieker zu sein und die Insel zu beschützen. Er bittet Mia um Hilfe, denn er ist sicher, dass das Unheil auf der Insel angekommen ist. Und wahrhaftig sitzt am nächsten Morgen eine Tote auf der Bank beim Bahnhof. Da kann Mia gar nicht anders als sich einzumischen. Und die Frau am Bahnhof wird nicht die einzige Tote auf der Insel bleiben.

Mir hat dieser locker leichte Krimi mit den vielen so unterschiedlichen Menschen viel Lesespaß gebracht. Der ein oder andere ist ganz schön durchgeknallt bzw. unverfroren. Vor allem sind sie so ausgefeilt beschrieben, dass ich jeden Einzelnen direkt vor Augen hatte. Besonders mag ich die vier Rentner bei Elführtje und der Utkieker hat es mir angetan – ein bisserl spinnert, aber ein prima Kerl.
Auch das Inselflair mit Möwenschreien, Strandhafer, Sand zwischen den Zehen und Wellen grollen werden durch die Beschreibungen sehr gut vermittelt. Womit es das autofreie Eiland auf meine "Möchte-ich-auch-mal-hin"-Liste geschafft hat. Und dann werde ich mir im Inselcafé bei Suzana einen Sanddorn-Eisbecher schmecken lassen.

Auch im Krinimalfall kommt, wie ich finde, die ostfriesische Gelassenheit und Gemütlichkeit rüber. Alles geht etwas beschaulicher zu, Hektik kommt keine auf. Nur die Spannung steigt ab der ersten Seite kontinuierlich an und entläd sich erst auf den letzten Seiten. Vor allem wird alles schlüssig aufgelöst.

Ich habe mich mit Mia auf Spiekeroog wieder sehr gut unterhalten und wohl gefühlt. Beim nächsten Insel-Krimi bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei.

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Veröffentlicht am 22.11.2021

Gelungen!

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Mia Magaloff steht vor der großen Frage, ob sie nun eine feste Beziehung zu ihrem Freund Mario will oder nicht. Dazu steht auch noch ihr 50. Geburtstag vor der Tür. Mario wollte eigentlich zusammen mit ...

Mia Magaloff steht vor der großen Frage, ob sie nun eine feste Beziehung zu ihrem Freund Mario will oder nicht. Dazu steht auch noch ihr 50. Geburtstag vor der Tür. Mario wollte eigentlich zusammen mit ihr nach Spiekeroog fahren, doch er beschließt, daß Mia allein fahren soll um Zeit zum Nachdenken zu haben. Nun macht sich Mia also allein auf den Weg nach Spiekeroog und macht einige kuriose Bekannstschaften. Auf der Fähre wird sie verwünscht, an der Figur des Utkiekers begegnet sie einem scheinbar Verrückten und zu allem Überfluß entdeckt sie auch noch eine Leiche. Ihre Neugier ist geweckt und sie steckt ihre Nase sehr tief in die Ermittlungen. Wie soll sie sich dabei erholen und zum Nachdenken kommen?

"Spiekerooger Utkieker" von Ingrid Schmitz ist einfach klasse. Die Charaktere sind so toll dargestellt, daß man sie beim Lesen vor sich sieht und eine genaue Vorstellung von ihnen bekommt. Man kann sich jeden einzelnen Charakter mit seinen Ecken und Kanten vorstellen und es entstehen sehr leicht Sympathien für sie. Der Flair Ostfrieslands ist hier wunderbar dargestellt. Sowohl in den Charakteren als auch in den Beschreibungen Spiekeroogs. Der Leser geht hier auf eine Entdeckungsreise und lernt die Insel in all ihren Facetten kennen und lieben. Man hört hier förmlich die Wellen branden und die Möwen kreischen. Doch bei all diesen Beschreibungen kommt der Kriminalfall nicht zu kurz. Die Spannung baut sich hier langsam auf und steigert sich bis zum Schluß. Dadurch wird man nicht sofort vom Krimi erschlagen, sondern kann sich ganz gelassen (halt mit ostfriesischer Gelassenheit) in den Fall hineintasten. Das gefällt mir persönlich immer sehr gut.

Dieser Krimi bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ist eine weitere Perle aus dem kleinen, aber feinen Verlag Edition Oberkassel.

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Veröffentlicht am 25.08.2021

Spiekerooger utkieker

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen und gehört.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen ...

Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen und gehört.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Besonders gut gefällt mir der Utkieker, der ist ja ein wahres Urgestein.
Zur Geschichte, Privatermittlerin Mia bekommt von ihrem Freund, zu ihrem bevorstehenden 50. Geburtstag einen Aufenthalt in Spiekeroog geschenkt. Mia freut sich auf die Auszeit und will diese eigentlich nur genießen.
Doch nachdem sie den Utkieker kennengelernt hat, ist es bald aus mit ihrer Ruhe und ihr Ermittler Instinkt geht mit ihr durch.
Durch entsprechende Hinweise trifft sie rein zufällig zweimal hintereinander an den Orten ein, an denen eine Leiche abgelegt wurde. Alles ist sehr undurchschaubar und dann gibt es auch noch das Wunderwasser. Doch was es damit alles auf sich hat, wird nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Das Buch hat mich wirklich vorzüglich unterhalten und mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher der Autorin lesen.
Ein tolles Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Mia ermittelt

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Spieckerooger Utkieker ist eine überarbeitete Neuauflage eines Krimis der Autorin Ingrid Schmitz. Im Fokus der Geschichte steht Mia Magaloff, eine Privatermittlerin die eine persönliche Auszeit auf der ...

Spieckerooger Utkieker ist eine überarbeitete Neuauflage eines Krimis der Autorin Ingrid Schmitz. Im Fokus der Geschichte steht Mia Magaloff, eine Privatermittlerin die eine persönliche Auszeit auf der Insel Spieckeroog nimmt. Kaum angekommen wird sie in verschiedene Mordfälle verwickelt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aus Neugierde fängt Mia an nach den wahren Tätern zu suchen, da sie auf einen mysteriösen Mann getroffen ist, der sich selber als Spieckerooger Utkieker bezeichnet, der die Insel vor Unheil bewahren will.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Ich hätte gerne mehr Hintergrundinformationen zu Mia und ihre Tätigkeit als Privatermittlerin gehabt. Als Leserin wurde ich direkt in die Geschichte hineingeworfen und brauchte ein wenig um in die Geschichte rein zu kommen. Danach las sich der Krimi in einem Rutsch weg, da ich gerne wissen wollte was Mia nach und nach erfährt. Die Auflösung erschien mir schlüssig und besonders gut fand ich den Anhang mit dem weiteren Schicksal der Charaktere.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

"Ein Insel - Krimi"

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Der Insel - Krimi umfasst ca. 286 Seiten auf 46. Seiten.

Kurzer Plot:

Mia Magaloff ist gerade frisch von ihrem untreuen Ehemann geschieden, und hat eine lockere Beziehung mit Mario.

Da sie sich noch ...

Der Insel - Krimi umfasst ca. 286 Seiten auf 46. Seiten.

Kurzer Plot:

Mia Magaloff ist gerade frisch von ihrem untreuen Ehemann geschieden, und hat eine lockere Beziehung mit Mario.

Da sie sich noch nicht ganz sicher ist, in welche Richtung ihre Beziehung mit Mario führen wird, will die Privatermittlerin ihren 50. Geburtstag lieber alleine auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog verbringen.

"Sie ließ ihre Gedanken schweifen und schwor sich erneut, dass sie sich nie wieder in ihrem Restleben betrügen lassen würde." - Seite 15

Auf der Fähre nach Spiekeroog wird Mia "verflucht". Ein wohl nicht so gutes Omen für ihren Urlaub?

Dann trifft Mia auf Ubbo Kramer, den "Utkieker", der von Unheil auf der Insel erzählt, und hofft, das Mia dieses Unheil abhalten kann.

"Das Unheil ist auf der Insel." - Seite 40

Dann findet Mia in einem alten Bahnhofsgebäude eine Frauenleiche. Bei der Leiche wird eine Packung Psychopharmaka, und eine Art Abschiedsbrief gefunden.

"Wir müssen den Täter finden. Ich habe lange meditiert, um so eine wie dich hierherzubekommen. Eine Hilfe für mich. Eine, die mit mir Spiekeroog rettet." - Seite 41

Polizeihauptkommissar Tido Tommssen geht von Selbstmord aus. Mia will jedoch auf eigene Faust ermitteln,.

Dann findet Mia eine zweite Frauenleiche in einem Strandkorb. Der Utkieker wurde am "Tatort" gesehen. Steckt er selbst hinter den Todesfällen?

Mia glaubt an die Unschuld vom Utkieker, auch wenn Kommissar Tommssen ihm zum Sündenbock machen will.

Was steckt hinter den mysteriösen Todesfällen auf der Insel?

Fazit:

Ein etwas skurriler Krimi, der aber durch sein "Anders sein", einige LeserInnen erreichen wird.


3. Sterne!

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