Cover-Bild Geradeaus ist keine Himmelsrichtung
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 13.06.2016
  • ISBN: 9783453358928
Irene Zimmermann

Geradeaus ist keine Himmelsrichtung

Roman
Geradeaus das Leben entlang, dann links abbiegen Richtung GlückKarola, Regine und Giulia müssen fliehen – und zwar sofort. Eigentlich wollten sie nur ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen, die 1,5 Millionen im Kofferraum gehörten nicht zum Plan. Denn das Geld war sicher nicht für sie gedacht, und irgendwer wird es vermissen. Aber einfach zurückgeben wäre ja auch blöd. Kurzerhand fahren die drei Freundinnen zu Karolas Tante aufs Land, wo sie die kleine Gemeinde und die Männerherzen gehörig durcheinanderwirbeln …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2017

Herrlich humorvoll

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„Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ ist ein Roman von Irene Zimmermann, welcher im Juni 2016 im DIANA Verlag erschien.

Das Cover:
Freundlich und sommerlich strahlt das Cover dem Leser entgegen und vermittelt ...

„Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ ist ein Roman von Irene Zimmermann, welcher im Juni 2016 im DIANA Verlag erschien.

Das Cover:


Freundlich und sommerlich strahlt das Cover dem Leser entgegen und vermittelt eine Reise dreier Frauen ins Grüne.

Inhalt:


„Patente Sie erledigt alles zu Ihrer prompten Zufriedenheit. Rufen Sie mich an. Jederzeit.“
Mit dieser Anzeige im Wochenblatt ändert sich Karolas Leben schlagartig.
Ihr erster Job könnte nicht einfacher und leichtverdienter sein, ein Auto aus der Schweiz überführen und am Abend bei ihrem Auftraggeber in Deutschland wieder abgeben.

Doch das Schicksal hat andere Pläne für Karola und so findet sie sich gemeinsam mit ihrer besten Freundin und Organisationstalent Regine und der resoluten Giulia in der Schweiz wieder.
Der Plan ist einfach: Einen entspannten Tag zu Dritt in der Schweiz verbringen und anschließend eine gemütliche Heimreise am späten Nachmittag.

Als das Trio zufällig 1,5 Mio. € im Kofferraum des Fahrzeuges entdeckt, beschließen sie kurzerhand die Segel zu streichen und sich mit dem Geld aus dem Staub zu machen.
Mit dieser Reise ins Ungewisse hätte niemand zu Beginn gerechnet und so findet sich das Trio in abenteuerlustigen, skurrilen und erschreckenden Momenten wieder – die Mafia immer dicht auf den Fersen.

Rezension:


Der Leser wird gleich zu Beginn des Romans mit dem Ereignis konfrontiert, welches Karolas Leben verändern wird – das Jobangebot.
Durch diesen spannenden Einstieg wird die Messlatte an das Buch sehr hoch gelegt und der Leser kann sofort in das weitere Geschehen abtauchen.

Als Leser ist es leicht sich die Protagonisten und den Ort des Geschehens vorzustellen, denn Irene Zimmermann verwendet in dem kompletten Roman eine sehr schöne bildliche Sprache, welches jedes Vorstellungsvermögen anregt.

In den ersten Kapiteln lässt Irene Zimmermann sich viel Zeit die Protagonisten einzeln vorzustellen und auch über die einzelnen Kapitel hinweg erfährt der Leser immer wieder Details aus dem Leben der Protagonisten, welches am Ende eine geschlossene Vorstellung ergibt.

Der Hauptplot in diesem Roman dreht sich um Karola, Regine und Giulia, die gemeinsam mit 1,5 Mio. € in ein neues Leben starten und dabei auf alte Lasten, neue Überraschungen und ganz viel Abenteuer treffen.
Die Nebenhandlungen sind überschaubar und winden sich geschlossen um den Hauptplot.

Die am Anfang aufgebaute Spannung konnte immer wieder neu aufgebaut und gehalten werden.
Bis zum letzten Kapitel blieb die Geschichte spannend und bekam eine Wendung, mit der der Leser am Anfang nicht direkt gerechnet hätte.

Mein Fazit:


Ein toller erfrischender Roman dreier Frauen, die auf der Suche nach sich selbst und ihrem Glück sind und sich dabei das ein oder andere Mal selbst im Weg stehen.
Die Geschichte ist spritzig und emotional nah, absolut empfehlenswert.

Selbst als erfahrener Leser kann man die Story nicht sofort durchschauen und staut oftmals über die verrückten Wendungen.

Mein Lieblingszitat:


„Die Mafia redet nicht. Die Mafia schießt.“

"Geradeaus ist keine Himmelsrichtung" von Irene Zimmermann bekommt von mir 5 von 5 Sternen, da die Geschichte und der Schreibstil mich einfach mitgerissen hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Perfekte Unterhaltung

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Inhaltsangabe
Geradeaus das Leben entlang, dann links abbiegen Richtung Glück Karola, Regine und Giulia müssen fliehen – und zwar sofort. Eigentlich wollten sie nur ein Auto von Zürich nach Deutschland ...

Inhaltsangabe
Geradeaus das Leben entlang, dann links abbiegen Richtung Glück Karola, Regine und Giulia müssen fliehen – und zwar sofort. Eigentlich wollten sie nur ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen, die 1,5 Millionen im Kofferraum gehörten nicht zum Plan. Denn das Geld war sicher nicht für sie gedacht, und irgendwer wird es vermissen. Aber einfach zurückgeben wäre ja auch blöd. Kurzerhand fahren die drei Freundinnen zu Karolas Tante aufs Land, wo sie die kleine Gemeinde und die Männerherzen gehörig durcheinanderwirbeln …

Geradeaus ist keine Himmelsrichtung ist der zweite Roman von Irene Zimmermann.
Der Klapptext klang nach einer witzigen Story, aber was ich wirklich bekommen habe, war einfach grandios. Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig und detailliert, so dass beim Lesen ein wahrer Film ablaufen kann. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch und mit Ecken und Kanten versehen worden, dass das Gefühl entsteht, sie schon ewig zu kennen. Die drei sind wie aus dem Leben gegriffen. Die Geschichte um Karola, Guilia und Regine, die mit dem Schwarzgeld auf der Flucht sind, ist skurril, witzig und zu gleich sehr spannend. Zum einen lacht man über den herrlichen Wortwitz und die Handlungen, zu gleich denkt man, dass kann doch so nicht wahr sein und zudem kann man dieses Buch auch nicht einfach aus der Hand legen. Hier muss man einfach wissen, wie es mit den drein weiter gehen wird. Eine herrliche Mischung, die dieses Buch auszeichnet. Das Ende dieser Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Immer wieder denkt man jetzt ist alles vorbei und in Wirklichkeit kommt alles anders. Das Ende fand ich sehr stimmig und passend ausgewählt und rundete die Geschichte perfekt ab.

Die Autorin hat es geschafft, mit diesem Buch nicht nur zu unterhalten, sondern auch Spannung zu erzeugen. Dieses Buch war für mich ein wahres Leseerlebnis und es hat Spaß gemacht, die drei Frauen auf ihren Roadtrip zu begleiten.
Ein verrückter, humorvoller und spannender Roman, der den Leser perfekt unterhält!!
5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Drei Frauen und das Geld der Mafia

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Karola will nebenbei noch etwas Geld verdienen und gibt eine Kleinanzeige auf. Der erste Job ist leicht verdientes Geld: ein Auto von der Schweiz nach Deutschland überführen. Zwei Freundinnen von Karola ...

Karola will nebenbei noch etwas Geld verdienen und gibt eine Kleinanzeige auf. Der erste Job ist leicht verdientes Geld: ein Auto von der Schweiz nach Deutschland überführen. Zwei Freundinnen von Karola schließen sich ihr an, so wird das ein schöner Ausflug. Dachten sie jedenfalls – bis sie die 1,5 Millionen Euro im Kofferraum entdecken und mit einem Schlag verstehen, warum der Auftraggeber ständig anruft. Ihnen ist sofort klar, dass nur die Mafia dahinterstecken kann und als dann noch der seltsame Anruf von Karolas Tochter kommt, beschließen die drei Mädels, sich mit dem Geld abzusetzen. Bei Karolas Tante auf dem beschaulichen Land finden sie Unterschlupf – und wirbeln das verschlafene Dorf ganz schön durcheinander …

Wunderbar leicht und frisch, aber mit einer passenden Prise Nachdenklichkeit hin und wieder und sehr gefühlvollen Gedankengängen lässt uns Irene Zimmermann mit dem Trio Karola, Regine und Guilia einen witzigen, spannenden Roadtrip erleben, der für alle drei ein völlig neues Leben mit dem kompletten Bruch des bisherigen Lebens bedeutet. Gedankliche Reisen in die Vergangenheit, Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend, unterschiedliche Sichtweisen und eine Kettenreaktion von Entscheidungen führen die drei und den Leser durch eine irrwitzige, aber dennoch in sich stimmige Geschichte, die eine großartige Sommerlektüre ist. Auch wer sonst keine „Frauenromane“ mag, wird hier aufs Beste unterhalten.

Die Autorin liefert hier kein seichtes Buch ab, sondern regt in vielen Situationen auch zum Nachdenken an. Bei den Protagonisten erkennt man die eine oder andere eigene Eigenschaft wieder, an der sich ganz sicher zu arbeiten lohnt. Trotzdem ist es ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite prima unterhält.

Die drei Mädels unterscheiden sich komplett voneinander. Gerade das macht ihre Gemeinschaft so toll und erfolgreich, denn sie ergänzen sich prima und stärken einander. Das ist unbeschreiblich witzig. Auch die Nebenfiguren sind unterhaltsam. Alle machen eine mehr oder weniger nachvollziehbare Veränderung durch, entwickeln sich weiter und „leben“ eben. Das gefällt mir sehr gut. Besonders schön ist, dass alles, auch wenn es noch so wahnwitzig ist, logisch aufgebaut und in sich rund ist.

Alles in allem habe ich das Buch regelrecht verschlungen und jede einzelne Seite genossen, obwohl ich nicht sehr oft „Frauenromane“ lese. Das Buch ist kurzweilig und mit viel Sinn für das Leben allgemein, die Liebe und den Humor. Ich kann nicht anders, ich muss dem Buch einfach die vollen fünf Sterne geben!

Veröffentlicht am 18.05.2018

Geradeaus ist keine Himmelsrichtung

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So einfach, wie es sich die drei Frauen Karola, Regine und Giulia vorgestellt haben, wird es wohl doch nicht werden, dieses Vorhaben....sie sollten eigentlich nur einen Auftrag erledigen und ein Auto von ...

So einfach, wie es sich die drei Frauen Karola, Regine und Giulia vorgestellt haben, wird es wohl doch nicht werden, dieses Vorhaben....sie sollten eigentlich nur einen Auftrag erledigen und ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen. Eigentlich kein Problem, so zumindest der Plan. Doch als die Drei im Kofferraum 1,5 Millionen entdecken, gerät nicht nur der Plan, sondern das komplette Leben der drei Freundinnen durcheinander. Sie fliehen aufs Land zu Karolas Tante, um dort erst einmal in Ruhe nachzudenken....doch auch hier gerät alles gehörig durcheinander.

Bei "Geradeaus ist keine Himmelsrichtung" von Irene Zimmermann hat mich eigentlich die Beschreibung auf der Rückseite mehr angesprochen als das Cover. Denn dieses finde ich zwar ganz nett, allerdings kommt es mir so vor, als wären in letzter Zeit viele Coverbilder in dieser Art zu sehen und deswegen ist es meiner Meinung nach etwas unauffällig.

Auch mochte ich von der ersten Seite an den Schreibstil der Autorin Irene Zimmermann wieder gerne, denn er liest sich einfach sehr locker und man merkt überhaupt nicht, wie die Seiten beim Lesen nur so "vorbeifliegen". Allerdings hat mir die Handlung nicht ganz so zugesagt, es war mir teilweise ein bißchen zu "holprig", manchmal auch zu überzogen und an manchen Stellen auch ein wenig vorhersehbar.

"Geradeaus ist keine Himmelsrichtung" war ein Buch, welches mir nicht durchweg lustige, entspannte Lesestunden beschert hat. Dies lag, wie schon weiter oben geschrieben, allerdings nicht an der Schreibweise, sondern an der Geschichte selbst.

Erschienen im DianaVerlag.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein millionenschweres Road-Movie

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Was macht man mit 1,5 Millionen Euro die einem unverhofft in den Schoß fallen? Vor allem wenn es jobmäßig gerade nicht so toll läuft. Eigentlich ein gutes Argument die Kohle zu behalten. Schnell sind sich ...

Was macht man mit 1,5 Millionen Euro die einem unverhofft in den Schoß fallen? Vor allem wenn es jobmäßig gerade nicht so toll läuft. Eigentlich ein gutes Argument die Kohle zu behalten. Schnell sind sich die drei Freundinnen einig, genau dies zu tun und mit dem Geld durchzubrennen. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an. Zu spät realisieren sie mit wem sie sich eingelassen haben und wie gefährlich es für sie werden kann. Darum heißt die Parole „Abtauchen! Und zwar sofort“.

Aber selbst auf dem abgelegenen Gutshof von Karolas Tante fühlen sie sich nicht so richtig sicher. Vor allem das viele Geld entwickelt sich immer mehr zum Klotz am Bein. Findig wie die Damen sind, lösen sie aber auch dieses Problem und nach und nach kehrt Frieden ein. Dieser währt jedoch nicht lange und die Angst kommt mit aller Macht zurück.

Am liebsten würden sie sich, wenn auch verspätet, endlich der Polizei stellen. Doch auch dies ist nicht so einfach wie es klingt und so entwickeln sie aus der Not heraus ein Konzept, dass wenn es aufgeht, endlich den ersehnten Seelenfrieden bringen soll.

Fazit
Ein turbulenter, teilweise etwas alberner Sommerroman, der trotz einiger Längen für jede Menge Spaß und Unterhaltung sorgt.