Cover-Bild Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 27.11.2020
  • ISBN: 9783846601099
Isabell May

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne

Band 2
Lelani hat es geschafft. Sie konnte ihre Mutter aus dem Gefängnis befreien und zurück in die Tiefen des Gitterwalds fliehen. Nichts ist mehr wie es vorher war. Wieso hat es die Herrscherin von Vael auf Lelani und ihre Mutter abgesehen? Und für wen schlägt Lelanis Herz nun wirklich? Antworten hofft sie bei den Schattenwandlern auf Kuraigan zu finden. Als wäre das nicht schon genug, scheinen sich ihre Mond- und Sonnenmagie immer weiter zu entfachen und drohen, sie von innen heraus zu zerstören ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2021

Ein stimmiger Abschluss, der dem Auftakt in nichts nachsteht

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Klappentext
„Lelani hat es geschafft. Sie konnte ihre Mutter aus dem Gefängnis befreien und zurück in die Tiefen des Gitterwalds fliehen. Nichts ist mehr wie es vorher war. Wieso hat es die Herrscherin ...


Klappentext
„Lelani hat es geschafft. Sie konnte ihre Mutter aus dem Gefängnis befreien und zurück in die Tiefen des Gitterwalds fliehen. Nichts ist mehr wie es vorher war. Wieso hat es die Herrscherin von Vael auf Lelani und ihre Mutter abgesehen? Und für wen schlägt Lelanis Herz nun wirklich? Antworten hofft sie bei den Schattenwandlern auf Kuraigan zu finden. Als wäre das nicht schon genug, scheinen sich ihre Mond- und Sonnenmagie immer weiter zu entfachen und drohen, sie von innen heraus zu zerstören ...“

Gestaltung
Mir gefällt an dem Cover, dass auch dieses Mal wieder am oberen Bildrand eine Art Mond zu sehen ist und dass die Anordnung des Titels auf dem Covermotiv beibehalten wurde. So erkennt man die Zusammengehörigkeit der Reihe. Auch die Silhouette des Baumes und die Schattengestalt passen zur Buchreihe. Doch dieser Band ist optisch heller gestaltet, wobei mir vor allem die Landschaft am unteren Bildrand mit der rauen See und dem Schloss an der Klippe gefällt.

Meine Meinung
Nachdem mich „Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ mit seiner Reise ins Ungewisse und den spannenden Geheimnissen überzeugen konnte, war ich gespannt, wie Lelanis Geschichte in „Die dunkle Seite der Sonne“ verlaufen und zu Ende gehen würde. In diesem Band hat Lelani ihre Mutter befreit, aber noch muss Lelani lernen, ihre Magie zu kontrollieren, bevor diese sie zerstören wird… Als wäre dies nicht schon anstrengend genug, muss sich Lelani auch einigen Gefahren stellen, um es mit der Herrscherin von Vael aufzunehmen…

Besonders gut gefallen hat mir wieder die mit vielen spannenden Momenten gespickte Handlung. Es gibt so viel in „Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ zu erleben, dass ich ganz in die Geschichte eingetaucht bin. Dieses Mal reist Lelani nach Kuraigan, sodass wieder nicht sicher ist, was alles passieren mag. Dies hat mir großen Spaß gemacht, weil ich ein Leser bin, der auf Gefahren und brenzlige Situationen steht und dem es nie genug Action geben kann.

Ich fand es aber auch klasse, dass neben dieser abenteuerlichen Komponente auch die Gefühlsebene nicht zu kurz kam und gleichzeitig auch nicht zu dominant war. So ist Lelani gefühlsmäßig zerrissen zwischen den beiden Männern in ihrem Leben. Nach Kyrans Verrat, traut sie ihm eigentlich nicht mehr, aber ihr Herz schlägt noch immer wild in seiner Gegenwart. Vernunft und Verstand stehen ihr ihren Gefühlen gegenüber, sodass ich mitfieberte, wie (bzw. für wen) ihre Entscheidung schlussendlich ausfallen würde.

Auch der Schreibstil von Autorin Isabell May hat mir wieder gut gefallen, denn die Autorin erschafft mit ihren Worten nicht nur neue Welten, sondern auch Szenen und Momente, in die man als Leser gänzlich versinkt. Ich konnte den Alltag wirklich hinter mir lassen und ganz in dieser interessanten Fantasywelt und der spannenden Geschichte abtauchen. Isabell May beschreibt Schlüsselszenen einnehmend und mit einer Wortwahl, die nicht zu schwer ist aufgrund vieler malerisch-poetisch Beschreibungen, sondern die vielmehr wie eine leichte Brise die Haut kühlt.

Fazit
In meinen Augen kann „Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ mit dem Auftaktband locker mithalten und die Dilogie zu einem für mich schlüssigen und zufriedenstellenden Abschluss führen. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, denn hier traf ich auf eine angenehme Harmonie zwischen abenteuerlichen und gefühlvollen Szenen. Der angenehme Schreibstil der Autorin trug dazu bei, dass ich die reale Welt hinter mir lassen und ganz in Lelanis Geschichte eintauchen konnte.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde
2. Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne

Veröffentlicht am 26.02.2021

Spannendes, actionreiches Finale!

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Eine gefühlte Ewigkeit hatte ich nach dem sensationellen ersten Band dieser eindrucksvollen Dilogie von Isabell May auf die Fortsetzung gewartet und endlich, endlich erfahren wir, wie es mit Lelani, ihrer ...

Eine gefühlte Ewigkeit hatte ich nach dem sensationellen ersten Band dieser eindrucksvollen Dilogie von Isabell May auf die Fortsetzung gewartet und endlich, endlich erfahren wir, wie es mit Lelani, ihrer Mutter, Haze - und Kyran - weitergeht!

Erneut ist die Covergestaltung einfach ein Traum und passt perfekt zur düsteren, von Gefahr und Geheimnissen durchzogenen Atmosphäre der Story. Beide Werke sind ein totaler Hingucker im Bücherregal und auch die Karten im Innencover sehen wunderschön aus – genau wie man es sich von einem Fantasyroman erhofft!

Zwar war Lelani die Befreiung ihrer Mutter - der eigentlich rechtmäßigen Herrscherin von Vael -, gelungen, nachdem deren Schwester sie jahrelang in einem Turm gefangengehalten hatte, doch noch immer trachtet High Lady Serpia ihnen allen nach dem Leben. Kyran, der Lelani um ein Haar getötet hätte, ist nun ihr Gefangener und begleitet sie als solcher – sehr zum Missfallen von Haze – auf die abenteuerliche Reise nach Kuraigan, wo sie um Unterstützung für ihr riskantes Vorhaben bitten möchten. …denn ohne die Hilfe eines Schattenwandlers wäre es für sie unmöglich, unbemerkt in den Palast zu gelangen, um Serpia zu entmachten. Schon allein die Reise über das unheilvolle Meer könnte ihr sicherer Tod sein, aber Lelani, die ihre Mutter gerade erst wiedergefunden hat, ist nun umso versessener darauf, deren Leben (und das all ihrer Freunde) um jeden Preis retten zu wollen…

Der fesselnde Schreibstil der Autorin hat mich, wie schon in Band 1, rundum begeistert und in den Bann gezogen – mühelos lässt Isabell May mit ihren bildreichen, detaillierten Beschreibungen, die weder zu ausufernd noch zu spärlich sind, fantastische Bilder der magischen Welt im Kopf der Leser entstehen. Sehr gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit der liebgewonnenen Bande aus dem Gitterwald oder Lelanis Ziehmutter; auch zahlreiche Anspielungen auf bekannte Märchen sind wieder in die Geschichte eingebunden worden. Neu ist allerdings das angezogene Tempo der Handlung bzw. die Intensität – und das machte in meinen Augen auch Sinn, ist es doch die logische Entwicklung einer rasanten Story, die auf ihren Höhepunkt zusteuert. So gab es, bis auf ein, zwei kleine Längen im Mittelteil, deutlich mehr Action und (gewaltlastigere, härtere) Kampfszenen als zuvor; den Protagonisten/innen wird nichts geschenkt, soviel steht fest.

Besonders das tragische Schicksal des Schattenwandlers hat mich ergriffen und wirklich traurig gemacht; ich hätte ihm einen anderen Verlauf der Ereignisse von Herzen gegönnt. Lelani durchlebt eine ordentliche Entwicklung – vom ohnehin schon selbstbewussten Mädchen zur starken, mutigen jungen Frau. Gerne hätte ich noch mehr über ihren inneren Kampf mit den beiden Magieformen gelesen; vor allem die Mondmagie hatte mich ja von Anfang an unheimlich fasziniert.

Hinsichtlich des Liebes-Dreiecks zwischen Lelani, ihrem besten Freund aus Kindheitstagen (Haze) und dem charismatischen Sohn des Mondlords (Kyran) gab es einen überraschenden Twist am Ende, den ich zwar nicht kommen gesehen hatte, mir aber vielleicht ganz heimlich gewünscht hatte, egal wie unwahrscheinlich es auch schien.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Fantasy-/Romantasy-Jugendromanen – und unbedingt in Kombination mit Band 1!

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Veröffentlicht am 25.02.2021

Fantasy Popcorn Genuss

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Rezension „Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne: Band 2“ von Isabell May



Meinung

Nachdem mich der erste Band absolut begeisterte und mit all seinen Facetten in den Bann zog, war ich umso gespannter ...

Rezension „Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne: Band 2“ von Isabell May



Meinung

Nachdem mich der erste Band absolut begeisterte und mit all seinen Facetten in den Bann zog, war ich umso gespannter auf die Fortsetzung. Isabell May hat eine faszinierende Welt erschaffen, die ich schon in Teil 1 nicht verlassen konnte, geschweige denn wollte. Die Cover bilden zusammen eine perfekte Harmonie, so dass man stundenlang vor den Büchern stehen will. Als ich es endlich in den Händen hielt, konnte ich doch nicht ewig aufs lesen warten. Sofort war ich wieder mitten drin und ließ mich von Isabell May verzaubern.

Bereits der Klappentext ließ mich erahnen, dass ich mich für Band 2 besser anschnallen sollte. Und dem war auch so. Isabell May hat einen beeindruckenden Stil, in den ich mich jedes Mal aufs Neue verliebe. Ihre Beschreibungen sind malerisch schön, und reißen einen förmlich mit sich. Dieser Punkt hatte mich im ersten Band schon fasziniert, auch hier wirkten ihre Worte wieder, als läge eine warme Decke um mein Herz. Ich genoss jede Seite und ließ den Zauber auf mich wirken.

Isabell May schickt den Leser in diesem Band auf eine ganz besondere Reise. Neue Länder, Figuren, jede Menge Magie und neue Kulturen. Ich staunte unentwegt und vergaß dabei, auf der Hut zu sein. Denn so unfassbar spannend es im zweiten Teil auch zuging, man musste immer mit Isabell May und ihren Überraschungen rechnen. Nicht zu früh sollte man sich in Sicherheit wähnen. Jede Medaille hat nämlich immer auch eine Kehrseite. Was ich damit meine? Dessen Geheimnis erfahrt ihr besser selbst.

Im mittleren Teil gab es ein paar kleinere Längen, was die Spannung allerdings nicht übermäßig hinabzog. Das Lesevergnügen war stets on top und ich war begeistert über jede neue Wahrheit. Die Charaktere haben es mir auch hier wieder nicht leicht gemacht mich von ihnen trennen zu müssen, denn ihre Entwicklungen waren sowohl greifbar, als auch mit emotionalen Momenten übersät. Sie sind weiterhin natürlich geblieben, haben ihre Ecken und Kanten, und gerade das machte es so spannend, sie zu begleiten.

Shadow Tales - Die dunkle Seele der Sonne ist ein vollkommen perfekter Abschluss, der mir eines gewiss zeigt, dass die Reihe viel zu kurz war. Ich hätte noch so gern so viel länger in ihr verweilen wollen. Trauer und Wehmut überzog mein Herz und nahm mir bei manchen Geschehnissen sogar den Atem. Eine Fortsetzung, der es an nichts mangelt, weder Action noch Unterhaltung.


Fazit

Isabell May gelingt mit ihrer „Shadow Tales“ Dilogie Fantasy Unterhaltung a la bester Popcorn Genuss. Die Bildgewalt der Schauplätze ist atemberaubend. Die Figuren brennen sich in dein Herz. Der Stil malerisch schön. Was will man mehr? Emotionen, Spannung, Überraschungen - all das setzt dem ganzen die Krone auf. Ein Abschluss, der seinesgleichen sucht, wenngleich der mittlere Teil Mini Längen hatte.


Klare Leseempfehlung der ich von Herzen gern 4.5 von 5 Sterne gebe

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Veröffentlicht am 22.01.2021

Hatte mir mehr erhofft. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen...

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Nachdem Lelani und ihre Gefährten es geschafft haben Lelanis Mutter zu befreien und fürs Erste in Sicherheit zu bringen, müssen sie sich nun überlegen, wie es weitergehen soll. Schnell sind sie sich einig, ...

Nachdem Lelani und ihre Gefährten es geschafft haben Lelanis Mutter zu befreien und fürs Erste in Sicherheit zu bringen, müssen sie sich nun überlegen, wie es weitergehen soll. Schnell sind sie sich einig, dass es keinen Sinn ergibt vor der High Lady zu fliehen, da diese die Suche nach ihnen niemals aufgeben würde. Außerdem liegt Lelani und ihrer Mutter das Reich sehr am Herzen, sodass sie auch gar nicht wirklich fliehen wollen. Schließlich entscheiden sie, dass es an der Zeit ist, dass die wahrhaftige High Lady wieder an die Macht kommt. Für Lelani, Haze und Kyran beginnt ein weiteres Abenteuer. Denn es ist an ihnen einen Schattenwandler zu finden, der es schafft die Gruppe unbemerkt in den Palast zu schleusen. Doch um Kuraigan, die Heimat der Schattenwandler, zu erreichen müssen sie ein Meer voller tödlicher Gefahren überwinden. Und das ist noch die kleinste Herausforderung. Selbst wenn sie dies meistern, müssen sie sich immer noch Serpia stellen und diese bezwingen.

Charaktere:
Ja, dann fangen wir doch mal bei der guten Lelani an. Ich bin ein wenig zwiegespalten was ich zu ihr sagen soll. Sie ist prinzipiell eine sehr sympathische, nette und teilweise starke Protagonistin. Aber leider wirklich auch nur teilweise. Es ist das gesamte Buch ein einziges hin und her zwischen Unsicherheit und Mut. Zwar finde ich das realistisch betrachtet nachvollziehbar, da sie ein einfaches Mädchen aus einem kleinen Dorf ist, die plötzlich auf eine wahnsinnig gefährliche, wenn nicht sogar tödliche Mission geht. Doch als Leserin hätte ich mir da mehr erhofft. Vor allem so als Steigerung zum ersten Band. Ich hätte mir für sie noch mehr Stärke gewünscht. Wenn ich sie mit anderen Protagonistinnen aus demselben Genre vergleiche, dann konnten mich diese deutlich mehr von sich überzeugen. Was mir persönlich auch zu kurz gekommen ist, ist die Zerrissenheit zwischen ihren beiden Magieformen. Im Klappentext klang es, als würde dies eine viel größere Rolle spielen, als es letztlich der Fall war. Also zusammenfassend lässt sich sagen, sie ist schon eine angenehme Protagonistin, aber ich hatte das Gefühl, dass es noch Luft nach oben gab.

Zu Haze und Kyran will ich mal gar nicht so viel sagen, da es potenziellen Lesern einiges vorwegnehmen könnte. Ich merke einfach mal an, dass ich von Haze in diesem Band wirklich enttäuscht wurde, es aber relativ schnell habe kommen sehen, sodass es leider nicht mal eine schockierende Wendung wurde. Von Kyran war ich dann im Gegenzug positiv überrascht, aber durch Hazes Verhalten war auch dies relativ vorhersehbar. Leider konnte mich das Liebesdreieck auch nicht so wirklich fesseln. Lelani war zwar immer wieder ein wenig zwischen ihnen hin- und hergerissen, aber gleichzeitig auch nicht wirklich. Und auch ich war nicht ganz Feuer und Flamme wie beim ersten Band. Ich bin allgemein nicht der größte Fan von einem Triangle, aber wenn, dann möchte ich auch wirklich immer wieder Schwanken, wenn von den beiden ich wählen würde.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Vom Schreibstil her fand ich es durchaus wieder sehr gut und angenehm, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ein wenig zu viele Hinweise gegeben hat. Man hat leider durch manche Beschreibungen schon viele Plot Twists vorab erkennen können. Für mich ist leider ehrlich gesagt auch die Spannung innerhalb der Geschichte ein wenig abgefallen. Das erste Drittel, wie sie sich in die Stadt einschleichen, auf das Schiff fliehen und in Kuraigan ankommen, fand ich noch total spannend geschrieben. Auch das wieder Märchenelemente eingebracht wurden, war ein toller Touch, aber dann hat es für mich leider an Spannung verloren. Die gesamte Rückreise wurde komplett übersprungen, dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass das plötzlich so reibungslos über die Bühne ging. Es war leider für mich nicht so richtig rund. Ich glaube ein dritter Band wäre vielleicht ganz gut gewesen, da ich persönlich das Gefühl hatte, dass man da noch mehr hätte reinbringen können. Oder es hätte mehr rausgemusst, sodass das Ende nochmal mehr ausgebaut hätte werden können.

Fazit:
Für mich war der zweite Teil der Dilogie leider schwächer als der Erste. Direkt nach dem Lesen hatte ich eigentlich zu vier Sternen tendiert, doch als ich jetzt mit der Rezension begonnen habe, ist mir doch einiges aufgefallen, was hätte stärker sein können. Neben den Dingen, die ich weiter oben bereits genannt habe, hätte ich mir auch gewünscht, dass die Magie noch eine größere Rolle gespielt hätte. Lelani hat meist nur darüber nachgedacht und auch in diesem Teil hat sie nicht geschafft sie wirklich unter Kontrolle zu bekommen. Was mir gut gefallen hat, ist das ich einen Teil des Endes nicht vorhergesehen habe, doch dadurch, dass es dann so schnell voranging, konnte es mich leider auch nicht mehr richtig packen. Ich glaube, ich fand die Geschichte etwas zu oberflächlich bearbeitet. Ich dachte nach dem ersten Band, welcher mir wirklich gut gefallen hat, würde der Zweite noch deutlich stärker werden, aber leider fand ich persönlich das nicht. Einige Wochen bevor ich „Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ gelesen habe, habe ich „A Curse so Dark and Lonely“ und den zweiten Band der „Reich der sieben Höfe“ Reihe gelesen und ich muss sagen, dass die schon wirklich auf einem anderen Level waren.

Wenn ihr den ersten Teil der Reihe gelesen habt, dann beendet die Dilogie gerne, es ist definitiv kein schlechtes Buch, es sind tolle Ansätze und Details drin und man möchte ja auch wissen, wie es endet. Aber ich würde sagen, habt nicht zu hohe Erwartungen an das Buch. Vor allem, wenn ihr viel und häufig Fantasy lest, dann wird es wahrscheinlich doch ein bisschen gegenüber anderen Titeln verblassen. Ich würde aber dennoch wieder etwas von der Autorin lesen, besonders da ich am ersten Band wirklich viel Freude hatte. 😊

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Veröffentlicht am 18.01.2021

Leicht zu lesen

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Zu aller erst möchte ich der Autorin ein Kompliment für die interessante Fantasiewelt machen, die sie im Rahmen dieser Dilogie erschaffen hat. Die Mond- und Sonnenmagie, die in den Büchern eine Rolle spielen, ...

Zu aller erst möchte ich der Autorin ein Kompliment für die interessante Fantasiewelt machen, die sie im Rahmen dieser Dilogie erschaffen hat. Die Mond- und Sonnenmagie, die in den Büchern eine Rolle spielen, waren höchst interessant und sind mir aus anderen Büchern nicht unbedingt bekannt.

Seit ich den ersten Teil gelesen habe, sind ein paar Monate vergangen, sodass ich ein paar Kapitel brauchte, um mich an die Geschehnisse aus dem Vorgängerband zu erinnern. Danach fiel es mir allerdings leicht, erneut mit Lelani ein Abenteuer zu erleben.

Lelani hat zum Ende des ersten Bandes von ihrer besonderen Magie erfahren und ist demzufolge unerfahren im Umgang mit ihr. Hier hat mir gut gefallen, dass sie sich langsam an ihre Fähigkeiten herantastet und nicht wie in so manch anderem Buch sofort auf Meisterniveau Magie wirkt. Allerdings ist mir diese dadurch auch irgendwie fremd geblieben. Selbst am Ende weiß ich nicht genau, was man mit Magie in dieser Welt alles anstellen kann, Lelanis Fähigkeiten sind recht begrenzt und werden nur im Ausnahmefall genutzt. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht, so blieb alles Recht vage.

Lelani als Charakter war sehr gut dargestellt und hat mit der Handlung harmoniert. Sie ist das gutgläubige, leicht naive Dorfmädchen, das in ein Abenteuer geworfen wird. Sie führt den Leser durch die Geschichte und macht dabei einen guten Job. Ich persönlich war nicht der größte Fan von ihr, da ich diese Art von Protagonistin etwas leid geworden bin. In der ein oder anderen Situation habe ich über Lelani die Augen verdreht. Ein Beispiel: Sie kommt in eine fremde Gegend und spricht Leute an, denen sie über den Weg läuft. Überraschung! Diese haben nicht einmal ihre Sprache gesprochen und bis zu dem Moment hat sie nicht darüber nachgedacht. Diese Art der Kurzsichtigkeit hat mich ein wenig genervt, sie hat aber gut zu dem Charakter gepasst, den Lelani darstellen soll.

Was mich zum Schmunzeln gebracht hat, war der Aspekt, dass die Autorin auf nebensächliche Art und Weise Märchen in ihre Geschichte einwebt, die man beim Lesen entdecken. Das ist mir schon im ersten Teil aufgefallen und hat mir auch hier wieder Freude bereitet.

Die Handlung ist in klare Abschnitte strukturiert, kam mir aber teilweise etwas haltlos vor. Lelani tritt eine Reise an, um eine bestimmt Person zu finden, weil nur sie etwas bestimmtes kann. Sie hat keinerlei Informationen, macht sich aber ohne einen Gedanken auf den Weg und findet diese Person dann natürlich auch recht einfach. Für mich wirkte die Story manchmal etwas weit hergeholt, sie hat sich letztendlich aber gut zusammengefügt. Der letzte Abschnitt und damit auch das Ende hat mich allerdings etwas enttäuscht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ein weiterer Band hätte der Reihe nicht geschadet. Ein Großteil des Finales wurde auf wenige Seiten gequetscht und auf diesen Seiten passiert so viel, was einfach nur kurz angeschnitten wird und damit etwas untergeht. Das Ende konnte mich mit seinen Plottwists doch im Großen und Ganzen überraschen, auch wenn ich eine der entscheidenden Entwicklungen bereits zu Beginn des Buches erahnt habe. Aber die Tragweite der Geschehnisse, der finale Kampf, das ist für mich durch die Hektik mit der das Buch zu Ende geht, einfach nicht übermittelt worden.

Der Autorin ist mit Shadow Tales eine schöne Fantasy-Reihe gelungen, die mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte. Wir haben ein spannendes Konstrukt einer Fantasywelt, das für mich aber nicht ausreichend übermittelt wurde, um wirklich greifbar zu sein. Die Protagonistin hat ein paar interessante Ansätze und eine unkonventionelle Denkweise, war mir aber insgesamt etwas zu schwach und naiv. Durch den flüssigen Schreibstil und die Handlung war das Lesen trotzdem ein schönes Erlebnis.

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