Cover-Bild Fremde Freundin
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Zsolnay, Paul
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 26.07.2021
  • ISBN: 9783552072510
J. Courtney Sullivan

Fremde Freundin

Roman
Andrea O'Brien (Übersetzer), Jan Schönherr (Übersetzer)

Nach „Sommer in Maine“ das neue Buch von Bestsellerautorin J. Courtney Sullivan. „Kleine menschliche und große gesellschaftliche Momente – Ich liebe diesen Roman.“ Meg Wolitzer
Elisabeth ist Journalistin, erfolgreich und im Leben angekommen. Ihre reiche, aber schräge Familie hat sie hinter sich gelassen. Nach zwanzig Jahren New York zieht sie mit ihrem Mann Andrew aufs Land. Ihr Sohn Gil ist gerade zur Welt gekommen, und Andrew jagt seinem Erfindertraum nach. Um sich ihrer Arbeit widmen zu können, engagiert Elisabeth eine Babysitterin. Sam studiert Kunst, kommt aus einfachen Verhältnissen, hat sich eben erst in Clive verliebt und entdeckt gerade ihre klassenkämpferische Seite. Die beiden ungleichen Frauen werden, aus Mangel an Alternativen, Freundinnen. Aber kann das gutgehen? J. Courtney Sullivan erzählt diese ungewöhnliche Beziehungsgeschichte so einfühlsam, spannend und komisch, dass man sie nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2021

Besondere Freundschaft

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Inhalt:
Elisabeth ist erfolgreich in ihrem Job und hat eine kleine Familie. Doch sie ist auf Unterstützung angewiesen und so stellt sie Sam als Babysitterin für ihren kleinen Sohn ein. Schnell verbindet ...

Inhalt:
Elisabeth ist erfolgreich in ihrem Job und hat eine kleine Familie. Doch sie ist auf Unterstützung angewiesen und so stellt sie Sam als Babysitterin für ihren kleinen Sohn ein. Schnell verbindet die beiden Frauen mehr als ein Arbeitsverhältnis.

Meine Meinung:
Bereits auf den ersten Seiten konnte mich J. Courtney Sullivan mit ihrem leicht zu lesenden und doch sehr authentischen Schreibstil begeistern. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten Elisabeth und deren Babysitterin Sam erzählt.
Dabei hatte ich das Gefühl, die beiden tiefgehend kennenlernen zu können. Anfangs wird viel zeitraffend aus ihrem vergangenen Leben geschildert, was jedoch nicht die gewünschten Emotionen in mir hervorrief. Vielmehr wirkte es wie eine Notwendigkeit, die vor der Haupthandlung erzählt werden müsse.
Ist dieser Teil überstanden, wird man Teil der Begegnungen zwischen Sam und Elisabeth. Oft wird die Stimmung über Dialoge transportiert, doch auch das Ungesagte setzt die Autorin bewusst ein.
Die Geschichte bringt Amerika und dessen Gesellschaft ein Stück näher, denn die beiden Frauen sind das klassische Abbild von Arm und Reich. Dabei ist es keineswegs klischeebehaftet, denn auch die “Reichen” erfreuen sich nicht in allen Aspekten an einem tollen Leben und umgekehrt.


Fazit:
Eine sehr authentische Geschichte über zwei Frauen, die eine besondere Freundschaft verbindet.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Klassenunterschiede

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Meine Meinung und Inhalt

"Aus den Erzählungen ihrer Freundinnen wusste sie, dass die Suche nach einer Kinderfrau gewisse Ähnlichkeiten mit der Partnersuche aufwies, sich aber oft noch schwieriger ...

Meine Meinung und Inhalt

"Aus den Erzählungen ihrer Freundinnen wusste sie, dass die Suche nach einer Kinderfrau gewisse Ähnlichkeiten mit der Partnersuche aufwies, sich aber oft noch schwieriger gestaltete. Manche Kandidatinnen erwiesen sich sofort als Ausschuss, die Chemie stimmte von Anfang an nicht, trotzdem musste man das Gespräch bis zum Ende durchziehen. Es kam auch vor, dass sich die mühsam Auserwählte schließlich für eine andere Familie entschied. Nomi hatte eine Frau engagiert, die sich, wie sich hinterher herausstellte, mit falschen Referenzen beworben hatte. Dass so etwas passieren konnte, hatte sie beide in Angst und Schrecken versetzt " (ZITAT)

Das künstlerische schöne Cover gefällt mir wahnsinnig gut und hat dadurch auch mein Interesse auf das Buch geweckt.

J. Courtney Sullivans neuer Roman thematisiert die wachsenden Klassenunterschiede in den USA. Also das heißt, auf der einen Seite Elisabeth: eine Frau Mitte 30, die gerade ihr erstes Kind bekommen hat, und Geld hat sie, Seife um 46 Dollar kann sie sich leisten – und auf der anderen Seite Sam, die Babysitterin aus einer Arbeiterfamilie, sie jobbt und studiert Kunst und hat finanzielle Probleme. Die wird bald zur intimsten Freundin ihrer Arbeitgeberin. Dass diese Kombination aus Intimität und Arbeitsverhältnis zu gegenseitiger Abhängigkeit und Konflikten führt, kann man als Leser bald erahnen...

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es war aufschlussreich, stellenweise zu detailliert aber wirklich toll geschrieben.

Sullivan wurde 1982 geboren und ist Autorin und Journalistin in New York. Sie besuchte das Smith College in Northampton, Massachusetts, wo sie kleinere Literaturpreise errang. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2003 ging sie nach New York City und arbeitete für das Magazin Allure und anschließend drei Jahre lang für die New York Times. Ihre Beiträge wurden auch unter anderem im Chicago Tribune, Elle und Men's Vogue gedruckt. 2007 schrieb Sullivan einen Ratgeber für das Dating und zwei weitere Sachbücher. Bis 2013 veröffentlichte sie drei Romane, von denen zwei im Jahr 2014 ins Deutsche übersetzt wurden. Die Autorin bezeichnet sich als Feministin und engagiert sich gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Gemeinsam mit ihrem Mann Kevin Johannesen lebt sie in Park Slope, Brooklyn.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Intime Einblicke in ganz normale Leben

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Der Klappentext spiegelt die Vielschichtigkeit dieses Buches in keiner Weise wieder. Und dennoch wäre jedes Wort mehr auch irgendwie zu viel gewesen, denn es hätte die Überraschung verdorben.

Die Autorin ...

Der Klappentext spiegelt die Vielschichtigkeit dieses Buches in keiner Weise wieder. Und dennoch wäre jedes Wort mehr auch irgendwie zu viel gewesen, denn es hätte die Überraschung verdorben.

Die Autorin nimmt sich Zeit, ihre Haupt- und Nebencharaktere vorzustellen und sie dem Leser nahe zu bringen. Es gibt davon ein paar, doch sie unterstützen das realitätsnahe Gefühl. Ich denke, in einigen Fällen findet man sich in der ein oder anderen Situation wider und das macht es sehr lebendig.

Man meint, sich in den Leben von Sam und Elisabeth eingefunden zu haben und plötzlich fliegen ihnen Lügen und Geheimnisse um die Ohren und das ganze Gefüge gerät bedenklich ins Wanken. Es menschelt sehr in all seinen Facetten.

Es war interessant, überraschend, traurig und manchmal auch schockierend zu lesen, welche Entscheidungen die Charaktere trafen. Zum Guten wie zum Schlechten. 

Der Schreibstil war durchweg angenehm und gut zu lesen. Gegen Ende wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einzig manche Sprünge zwischen den Abschnitten haben mich kurzzeitig irritiert.

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Veröffentlicht am 23.08.2021

zu viele Längen, die für mich wie Seitenfüller gewirkt haben

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Finde das Cover super stimmig zum Inhalt. Die unterschiedliche Farbgebung und die Konturen, die die zwei unterschiedlichen Frauen weintrinkend darstellt, ist gekonnt in Szene gesetzt und passt hervorragend ...

Finde das Cover super stimmig zum Inhalt. Die unterschiedliche Farbgebung und die Konturen, die die zwei unterschiedlichen Frauen weintrinkend darstellt, ist gekonnt in Szene gesetzt und passt hervorragend zum Titel.

Der Schreibstil konnte mich erst etwa zur Mitte des Buches abholen. Vorher war eine lange Einlesezeit notwendig. Es wurde zwar viel erzählt, jedoch hat mir anfangs die Tiefe gefehlt.

Die Längen, die sich aber dennoch immer wieder im Buch finden, hatten bei mir den Eindruck von Seitenfüllern hinterlassen. Klar, wird Wissenswertes vermittelt, jedoch für meinen Begriff etwas zu ausschweifend.

Sehr gut hat mir das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere gefallen. Hier werden Details deutlich, wie Menschen sich in den verschiedenen Konstellationen unterschiedlich verhalten. Habe ich interessant empfunden.

Die Herangehensweise, die Geschichte/n aus sich abwechselnden Perspektiven der Protagonistinnen aufzudröseln, wurde gut gewählt, denn dadurch konnte ich die Gedankengänge und Verhaltensweisen der Mitwirkenden gut nachvollziehen und der Inhalt hat dadurch Tiefe erhalten.

Mein Fazit: zu viele Längen, die für mich wie Seitenfüller gewirkt haben

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