Cover-Bild The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 27.12.2017
  • ISBN: 9783764506247
J.D. Barker

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Thriller
Leena Flegler (Übersetzer)

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2019

Tue nichts Böses, das ist die oberste Regel...

1

Ich habe es gerade wirklich noch geschafft zu beenden und die Seiten sind aufgrund der kurzen Kapitel einfach nur verflogen.
Zunächst gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Locker, gut zu verstehen, aber ...

Ich habe es gerade wirklich noch geschafft zu beenden und die Seiten sind aufgrund der kurzen Kapitel einfach nur verflogen.
Zunächst gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Locker, gut zu verstehen, aber auch nicht zu einfach.
Sam Porter, seine Kollegen und der Täter sind alle sehr unterschiedlich, dennoch habe ich sie gerne verfolgt. Sam ist anfangs ein wenig undurchsichtig und der Leser hat mich keine Ahnung, was passiert ist oder wer er eigentlich ist. Was passiert ist, erfährt der Leser, aber mir fehlt deutlich, sein Background. Wer ist er, woher kommt er, was tut er neben der Arbeit, etc., deswegen wirkt er durchaus ein wenig blass. Besonders interessant finde ich den Fourth Monkey Killer, dessen Gesinnung der Leser durch die Tagebucheinträge miterlebt, die auch das Spannendste an dem Buch war. Ich finde es immer sehr faszinierend, wenn der Täter und seine Vergangenheit sowie seine Beweggründe im Fokus stehen. Ich hätte gerne noch mehr erfahren! Auch der Modus Operandi war innovativ und sehr brutal, eklig, aber auch interessant. Ein paar Details waren echt übel, sogar mir wurde ein wenig übel...
Des Weiteren erfährt der Leser noch weitere Erkenntnisse aus dem Themenbereich der Obduktion. Beispielsweise, was Gerichtsmediziner aus Augen und Haaren, etc. herausfinden können. Ich mag es, wenn ich mit mehr Wissen als vorher das Buch zuklappe!
Ein großer negativer Punkt ist die Ausgangssituation. Bis zu einem gewissen Punkt ist für einen Thriller ziemlich wenig Spannung vorhanden. Ich habe mich zwar nicht gelangweilt, aber wäre der Anfang anders gewesen, wäre es vllt. besser gewesen. Dazu gehört auch, dass die Geschehnisse erst 5 Jahre nach dem ersten Opfer einsetzen, dadurch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ich hätte etwas verpasst. Eventuell wäre es besser gewesen, vorher zu starten und nicht teils rückblickend.
Das Ende war gut, spannend. Die Fäden sind ineinander gelaufen. Perfekt und 100% gelungen ist es nicht, es wäre noch mehr Potenzial ausschöpfbar gewesen, aber für den Anfang ganz gut. Es war zu einfach, nicht komplex genug.

Veröffentlicht am 22.01.2018

Ein sehr kluger Killer

1

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht … Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er ...

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht … Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt … (Klappcovertext vom Buch)
Ich bin sehr gut in den Thriller gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Es wird aus mehreren Sichten von aktuellen Personen der Geschichte geschrieben und wir dürfen noch das Tagebuch des Killers lesen. Die Charaktere sind einfach nur toll und bildlich dargestellt und ich meine die Personen schon lange zu kennen. Sam Porter und sein Kollege Nash gefallen mir sehr gut, Aber auch der kluge Killer, wie er sich vor der Polizei versteckt ist einfach nur toll beschrieben. Die Geschichte ich einfach nur toll J.D. Barker geschrieben. Die Spannung fängt gleich in den ersten Seiten an und endet erst zum Schluss der Geschichte. Besonders der Wettlauf mit der Zeit macht die Story richtig spannend. Man kann das Buch nur kaum aus den Händen legen und muss immer weiter lesen. Aber der Tonfall der Ermittler untereinander ist schon etwas Besonderes und lockert etwas die Spannung auf. Das der Geschichte aber nur gut tut. Am Schluss gibt es noch eine sehr große Überraschung mit der ich am Anfang und in der Mitte der Geschichte nie gerechnet hätte.
Ich kann das Buch nur jedem Thriller Fan empfehlen, es ist einer der besten Thriller die ich in letzter Zeit gelesen habe. Aber kein Buch für zartbesaitete Leser. Gerne würde ich weitere Fälle von Porter und Nash lesen.

Veröffentlicht am 30.12.2017

Tu nichts Böses!

1

Cover:
Schlicht und trotzdem ausdrucksstark beschreibt dieses Cover wohl am besten. Auf dem matten, schwarz-weißen Hintergrund prangt groß der Buchtitel in auffallend roter Schrift. Um ihn noch mehr zu ...

Cover:
Schlicht und trotzdem ausdrucksstark beschreibt dieses Cover wohl am besten. Auf dem matten, schwarz-weißen Hintergrund prangt groß der Buchtitel in auffallend roter Schrift. Um ihn noch mehr zu betonen, ist er zusätzlich erhaben und in Hochglanz gestaltet. Über dem Titel befindet sich passend dazu ein Affe, der, genauso wie der Untertitel, komplett schwarz und ebenfalls glänzend ist.
Mir gefällt die Gestaltung des Covers sehr gut. Der Affe stellt auf simple Weise den Bezug zum Inhalt her und die Farben kann man als klassisch für Thriller bezeichnen. Meiner Meinung nach weiß man auf den ersten Blick mit was für einer Art Buch man es hier zu tun hat.

Inhalt:
Detective Sam Porter wird zu einem Unfall gerufen, was ihm zunächst äußerst merkwürdig erscheint – was hat die Mordkommission bei einem Unfall zu suchen? Doch als er das weiße Päckchen mit der schwarzen Kordel erblickt, ist ihm alles klar. Diese sind das Markenzeichen des Four Monkey Killers, kurz 4MK, den Porter nun seit bereits 5 Jahren jagt. Alles hat den Anschein, dass der Überfahrene der gesuchte Serienmörder ist. Doch das Päckchen mit dem Ohr bedeutet, dass er ein neues Opfer entführt hat, das immer noch gefangen gehalten wird.
Neben Porter, der nach einem schweren Schicksalsschlag gerade erst langsam in den Dienst zurückkehrt, lernen wir auch sein Team kennen. Dieses besteht aus Clair, Nash und Kloz (Kurzform von Klozkowski). Außerdem treffen Nash und Porter an dem Unfallort den jungen CSI-Beamten Watson, der ihnen so positiv auffällt, dass sie in kurzerhand in ihre Sonderkommission aufnehmen.
Im Laufe des Buches begleiten wird das Team dann bei den Ermittlungen, dabei spielt sich alles innerhalb von nur zwei Tagen ab. Die Kapitel sind aus Sicht von Porter geschrieben und haben alle einen Zeitstempel, sodass man die Ermittlungen quasi in Echtzeit mitverfolgt. Zusätzlich gibt es auch Kapitel aus der Sicht des Opfers, die die Spannung nur weiter anheizen, da man hautnah miterlebt, was es erleiden muss. Und weil das noch nicht genug ist, gibt es auch noch Kapitel die ein Tagebuch widergeben. Dieses Tagebuch gehört keinem geringeren als 4MK und so erfahren wir Stück für Stück wie er zu dem wurde was er heute ist und was seine Beweggründe hinter all den Taten sind. Da am Ende des Buches, der Showdown an zwei verschiedenen Orten stattfindet, begleiten wir die Geschehnisse dann noch abwechselnd aus Porters und aus Clairs Sicht.
Nachdem diesem eigentlichen Ende und Höhepunkt, gibt es dann noch ein Kapitel, was zwei Tage nach den Geschehnissen spielt. Dieses stellt dann auch das Ende des Buches dar und die letzten Worte deuten etwas an, was einen geradezu nach dem Folgeteil gieren lässt.

Fazit:
Zu diesem Buch fällt mir nichts anderes ein als einfach nur gelungen und es gehört zu meinen absoluten Highlights des Jahres! Dieser Thriller besitzt genau die richtige Mischung aus Brutalität, Psychospielchen und Spannung.
Bei einem so gerissenen Serienkiller, der fünf Jahre unentdeckt bleiben konnte, war mir sein Unfalltod von Anfang an suspekt und ich dachte eher an eine Inszenierung. Hier ist auch der einzige Punkt der mich etwas gestört hat: dass die erfahrenen Ermittler dies nicht ein einziges Mal in Erwägung gezogen haben. Ob ich mit dieser Vermutung nun aber richtig lag, müsst Ihr selbst herausfinden.
Der Spannungslevel ist konsequent hoch und immer wieder gibt es neue Erkenntnisse, die den Leser eiskalt erwischen und alle Vermutungen über den Haufen werfen. Wie die Ermittler, steht man vor einem Rätsel und immer wenn man denkt man würde langsam dahinter kommen, taucht ein Hinweis auf, der in die komplett andere Richtung deutet – einfach genial! Das alles wird dann noch von der großen Wendung der Story getoppt, die ich so nie hätte kommen sehen.
Besonders gelungen sind auch die Charaktere. Porter ist absoluter Sympathieträger, aber auch die anderen Personen haben alle ihren ganz eigenen Charakter, der von Anfang an deutlich wird und durch das ganze Buch erkennbar ist. Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, finde ich dies besonders wichtig und ich freue mich schon jetzt auf mehr von diesem Team.
Was das Buch letztendlich zu einem Highlight für mich gemacht hat, sind die Tagebucheinträge. So lernt man den Täter noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen, kann hinter die Fassade blicken und zumindest versuchen nachzuvollziehen.
Für dieses Buch kann ich somit eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen. Mehr noch: ich lege jedem Thrillerfan nahe, dieses Buch zu lesen – Ihr verpasst sonst was!

Veröffentlicht am 08.07.2019

Tu nichts Böses...

0

Kurz zum Inhalt:
Detective Sam Porter von der Mordkommission Chicago wird kurz nach dem Tod seiner Frau plötzlich wieder in Ermittlungen gestoßen - denn der Four Monkey Killer hat wieder zugeschlagen! ...

Kurz zum Inhalt:
Detective Sam Porter von der Mordkommission Chicago wird kurz nach dem Tod seiner Frau plötzlich wieder in Ermittlungen gestoßen - denn der Four Monkey Killer hat wieder zugeschlagen! Sam ist dem Täter schon seit Jahren auf der Spur, er kennt ihn besser als jeder andere.
Die Angehörigen von jungen Frauen erhalten zuerst deren Ohr, ein paar Tage später die Augen, und dann die Zunge. Alles fein säuberlich in weißem Karton verpackt; umschlossen mit einer schwarzen Kordel. Danach wird die Leiche gefunden.
Der Four Monkey Killer, der von den Ermittlern nur 4MK genannt wird, ist augenscheinlich bei einem Verkehrsunfall gestorben. Doch der vermeintliche Täter hatte ein weißes Päckchen dabei; und ein Tagebuch.
Sam muss nun so schnell wie möglich das Tagebuch lesen und somit herausfinden, wo er 4MK's letztes Opfer finden kann...


Meine Meinung:
"The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten" ist das Thriller-Debut von J.D. Barker.
Der Schreibstil ist rasant, extrem spannend und flüssig; Die kurzen Kapitel sind gekennzeichnet mit der Anzahl des Tages und der jeweiligen Uhrzeit. Die meisten Kapitel sind aus Sicht von Sam Porter; es gibt jedoch auch Tagebuch-Einschübe von 4MK und Kapitel aus der Sicht der Opfer. Das macht es nochmals umso spannender, denn man leidet noch mehr mit den Opfern mit und hat das Gefühl, mit ihnen eingesperrt zu sein.
Die Charaktere sind alle authentisch dargestellt, man fiebert mit Porter und seinem Kollegen Nash von Anfang an atemlos mit.
Der Spannungsbogen wird konstant aufrecht gehalten, und man fliegt nur so durch die Seiten.
Vor allem die Tagebuch-Einträge fand ich besonders spannend, bei denen man in die Psyche des kranken Killers eintaucht. Dieser tötet ja 'mit System' und 'aus gutem Grund'. Und doch bekommt man beim Lesen des Tagebuchs fast Mitleid mit 4MK wegen seiner schlimmen Kindheit und krankhaften Eltern.
Die Auflösung, wer der Four Monkey Killer ist, war für mich sehr überraschend.
Das halb-offene Ende macht einen schon sehr auf den Nachfolgeband neugierig.


Fazit:
Temporeiches, rasantes und extrem spannendes Thriller-Debut. Fesselnd und mitreißend - ich vergebe blutige 5 Sterne!

Veröffentlicht am 23.05.2019

Grandiose Mischung

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Seit fünf Jahre entführt der " Four Monkey Killer" junge Frauen, um deren Angehörige zu bestrafen.
Besagte Angehörige haben irgendetwas "böses" getan, was nicht ungesühnt bleiben darf.
4MK, wie der Killer ...

Seit fünf Jahre entführt der " Four Monkey Killer" junge Frauen, um deren Angehörige zu bestrafen.
Besagte Angehörige haben irgendetwas "böses" getan, was nicht ungesühnt bleiben darf.
4MK, wie der Killer im Laufe der Ermittlungen genannt wird, schneidet den entführten Frauen erst ein Ohr ab und schickt es dem jeweiligen bösen Angehörigen. Dann schneidet er ihnen die Augen heraus und verschickt auch diese, bevor es daran geht, ihnen die Zunge zu entfernen und ein drittes Päckchen zu packen...
Detective Porter und seine Kollegen konnten bisher keinerlei Spuren zum Täter zurückverfolgen, geschweige denn ihn identifizieren.
Als eines Morgens ein Mann von einem Bus überfahren wird und man in seiner Tasche ein abgeschnittenes und versandfertiges Ohr findet, scheint die Sachlage klar zu sein.
Der Serienkiller 4MK ist endlich tot!
Jetzt geht es für Porter und sein Team darum, das entführte Mädchen, dem das abgeschnittene Ohr gehört, so schnell wie möglich zu finden.

Bei diesem Thriller hat mir das Ermittlerteam ganz besonders gut gefallen. Harte Bullen ohne ins klischeehafte abzudriften. Witzige, flotte Dialoge und ein wenig persönlicher Hintergrund, um dem Ganzen eine gewisse Dichte zu verleien.
Der zweite Aspekt, der mir sehr gefallen hat war, dass in regelmäßigen Abständen Tagebucheinträge des Killers in die Handlung engebettet wurden.
In diesen Einträgen versucht der Killer zu erklären, wie er zu dem geworden ist, was man heute als psychotischen Serienkiller bezeichnet.
Hier handelt es sich auf keinen Fall um einen typischen schwarz-weiß-Thriller, in dem man ganz klar das Gute vom Bösen unterscheiden kann.
Wir finden hier keine reinen Helden und keine reinen Bösewichte.

Wäre es möglich gewesen, hätte ich noch mehr Sterne vergeben und jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Band.