Cover-Bild Bourbon Kings

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 03.01.2017
  • ISBN: 9783736303225
J. R. Ward

Bourbon Kings

Marion Herbert (Übersetzer), Katrin Kremmler (Übersetzer)

Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle

Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2017

Hat mich nicht überzeugt

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Die Bradford Company produziert Bourbon. Die Familie lebt in großem Luxus und da passt es natürlich nicht, wenn sich der Sohn Lane in die Gärtnerin verliebt. Vor über 2 Jahren war das und Lane hat trotzdem ...

Die Bradford Company produziert Bourbon. Die Familie lebt in großem Luxus und da passt es natürlich nicht, wenn sich der Sohn Lane in die Gärtnerin verliebt. Vor über 2 Jahren war das und Lane hat trotzdem eine andere Frau geheiratet. Doch er liebt weiterhin die Gärtnerin Lizzie. Als er zurückkommt, möchte er die Dinge klären und seine Liebe zurück erobern. Die Planungen für ein großes Fest sind auf dem Anwesen in vollem Gange, doch irgendetwas stimmt nicht. Was verbirgt der Vater? Warum ist der große Bruder Edward nicht mehr im Unternehmen tätig? Und die Schwester Gin muss sich auch entscheiden, ob sie ihrem Vater gehorcht oder eigene Wege geht…

Im Buch überschlagen sich die Ereignisse. Es gibt viele Charaktere und viel Handlung. Schon bald wird dem Leser klar, dass nicht alles in dem 1. Teil aufgeklärt werden kann. Es wird viel angerissen und zu Beginn ist es schwer zu folgen, da es viele Personen gibt. Ich persönlich mag Bücher mehr, wo einen roten Faden haben und nicht zu sehr zwischen den einzelnen Personen hin- und herspringen. Der Fokus liegt zwar auf Lane und Lizzie, aber die Probleme aller anderen Geschwister werden auch thematisiert. Ich wurde nicht richtig warm mit den einzelnen Charakteren, einzig Miss Aurora konnte mein Herz gewinnen.

Das Buch erinnerte mich an Vorabendserien, bei denen auch jede Figur verschiedenste Probleme haben muss um interessant zu sein. Die Geschichte an sich ist schon interessant, mir gefällt eher die Erzählform nicht.

Die Übersetzung lässt leider etwas zu wünschen übrig. Ich glaube nicht, dass auf einem Gestüt der Mist auf den Komposthaufen gefahren wird. Ich habe auch nicht wirklich den Eindruck, dass die Autorin/Übersetzer Recherche zu den Themen Bourbon und Pferdehaltung betrieben hat. Man hat bei der Schilderung der Bourbonproduktion eher das Gefühl einen Wikipedia- Artikel zu lesen als von tatsächlichen Eindrücken.

Fazit: 2 von 5 Sternen, da mir einfach zu viel passiert und zu wenig Zeit für die einzelnen Personen bleibt. Außerdem ist mir die Geschichte zu wenig abgeschlossen, alle Fäden bleiben offen. Leider sind mir die Personen dann aber zu wenig ans Herz gewachsen, als dass ich die weiteren Teile lesen möchte.

Veröffentlicht am 01.01.2018

Sehr schöner 1. Band

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In dem Buch Bourbon Kings geht es um eine große, reiche Familie in der natürlich viel schief geht.
Ich fand es sehr überraschend, dass die Geschichte nicht nur aus Lizzies und/oder Lanes Sicht geschrieben ...

In dem Buch Bourbon Kings geht es um eine große, reiche Familie in der natürlich viel schief geht.
Ich fand es sehr überraschend, dass die Geschichte nicht nur aus Lizzies und/oder Lanes Sicht geschrieben worden ist, sondern auch aus der Sicht von anderen Personen die eine Rolle spielen. Am Anfang fand ich das nicht so toll, doch mit der Zeit konnte ich es gar nicht mehr erwarten auch die Erlebnisse von den anderen Personen zu lesen. Trotzdem geht es im Vordergrund um Lizzie und ihren Exfreund Lane der eine andere Frau geheiratet hat und es vor zwei Jahren deshalbzum Bruch in der Beziehung zwischen den beiden kam. Auch über den Werdegang der Firma, die Bourbon herstellt, wird berichtet. Zum Ende hin hat mir die Geschichte nicht mehr so gut gefallen wie am Anfang da mir ein bisschen die Gefühle gefehlt haben.
Es war aber trotzdem ein sehr lesenswertes Buch das mit einem ziemlichen Cliffhanger geendet hat und ich möchte am liebsten sofort weiterlesen.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Geld und Intrigen

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Lane Bradford kommt aufgrund eines Notfalls zurück nach Easterly, den Ort seiner Kindheit, den er eigentlich hinter sich lassen wollte. Lizzie ist über seine Rückkehr nur wenig erfreut, denn Lane hatte ...

Lane Bradford kommt aufgrund eines Notfalls zurück nach Easterly, den Ort seiner Kindheit, den er eigentlich hinter sich lassen wollte. Lizzie ist über seine Rückkehr nur wenig erfreut, denn Lane hatte ihr vor Jahren das Herz gebrochen. Doch als der jüngste Sohn der Bradfords vor ihr steht, kochen die Gefühle wieder hoch.

Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte rein zu kommen, da im Buch viele Charaktere und jede Menge Perspektivwechsel sind, wo auch mitten im Kapitel die Sicht der Person geändert wird. Das war etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit hatte sich das schnell geändert. Es war super spannend hinter die Fassade der Charaktere zu schauen. Außerdem war an den prekären Stellen meistens ein Perspektivwechsel, sodass man schnell weiterlesen wollte. Es ist eine Geschichte mit reichlich Intrigen, Affären und Machtspielchen. Nicht alle Charaktere konnte ich immer verstehen, gerade Gin Bradfords Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Ich hoffe einfach, dass sie im zweiten Teil etwas vernünftiger wird, bemerkt das Geld nicht alles im Leben ist und endlich mit der Wahrheit rausrückt. Trotzdem konnte ich sie gut leiden. Gin ist einfach einzigartig. Auch Lane, männlicher Hauptprotagonist, konnte ich sehr gut leiden. Sein Verantwortungsbewusstsein und seine Bodenständigkeit ist bewundernswert. Die Rückblicke in seine Vergangenheit waren sehr interessant, somit konnte ich ihn besser verstehen. Auch Lizzie ist eine tolle Persönlichkeit und zwischen den verlogenen Bradfords eine erfrischende Abwechslung. Ihre Ehrlichkeit, sowie ihre Liebe zu ihrer Arbeit sind glaubhaft dargestellt. Alles in allem sind die Charaktere sehr tiefgründig und von liebenswert bis abscheulich ist alles dabei. In diesem Buch gibt es tausend Verstrickungen und eine Million Geheimnisse, auf die ich nicht gekommen wäre. Einiges bleibt immer noch offen, daher freue ich mich schon darauf bald weiter zu lesen. Das Buch hat mich mit den Personen mitfiebern lassen. Manchmal war ich total erschüttert. Ich jedenfalls möchte nicht in einer Familie wie bei den Bradfords aufwachsen.

Fazit: Für alle Fans von Serien wie Denver Clan eine absolute Empfehlung!

Veröffentlicht am 07.04.2018

„Bourbon Kings“ ist ein fesselnder, unterhaltsamer Auftakt der Reihe !!

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Klappentext:
„Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden ...

Klappentext:
„Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse …“

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass mir zwar der Name der Autorin vorher ein Begriff war, ich jedoch vor „Bourbon Kings“ kein anderes Werk von ihr gelesen habe. Wir haben das Buch innerhalb einer Leserunde gelesen und dadurch habe ich den weitere Eindrücke zu ihren vorherigen Büchern erhalten, was ich ganz spannend fand. Mich hat der Inhalt sehr schnell angesprochen, in diesem Falle hatte ich aber auch viele sehr positive Stimmen zu dem Werk gelesen. „Bourbon Kings“ ist der erste Band einer Trilogie, deren Bände alle noch in diesem Jahr erscheinen. Familiendynastien sind ein Thema, welches ich persönlich sehr interessant finde. In „Bourbon Kings“ dreht sich alles um die Familie Bradford und deren Unternehmen, jedoch sind Habgier, Leidenschaft, Neid und Macht an der Tagesordnung. Die Autorin hat hier wirklich spannende, interessante Charaktere gestaltet. Im Mittelpunkt des ersten Bandes steht Lane, der der jüngste Sohn der Familie Bradford ist. In diesem Fall muss ich echt sagen, dass ich ein wenig vorschnell mit meinem Urteil über ihn war. Auf den ersten Seiten lernen wir ihn als einen ziemlich arroganten, eingebildeten jungen Mann kennen, der mir echt unsympathisch war. Schnell merkt man jedoch, dass das nicht sein eigentlicher Charakter ist, sondern nur eine Art Schutz, den er sich selbst aufgebaut hat. Lane ist ein durchaus intelligenter Mann, der für die Menschen, an denen ihm was liegt, alles tun würde. Ich würde ihn als leidenschaftlich, liebevoll und gewissenhaft bezeichnen, aber auch hier ist sein Verhalten bezogen auf die, die ihm wichtig sind. Lane kann auch sehr berechnend und abweisend auftreten. Sein weiblicher Gegenpart ist Lizzie. Lizzie ist eine der Angestellten in Lanes Elternhaus. Ich mochte sie auf Anhieb, denn sie ist eine liebevolle und sympathische junge Frau, der ihre Arbeit größtenteils Spaß macht. Sie ist ein warmherziger Mensch, dem ein gemütliches, einfaches Zuhause mehr zusagt als noble Partys und schnelle Autos. Auch Lanes Geschwister, die sicher in den weiteren Bänden einen höheren Stellenwert haben, haben mich sehr angesprochen.

Die Handlung in „Bourbon Kings“ wird sowohl aus Lanes, als auch aus Lizzies Sicht geschildert. Die Autorin lässt die beiden Protagonisten die Ereignisse aus Sicht der dritten Person erzählen. Mir fiel es aber auch so nicht schwer, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. J.R. Wards Schreibstil ist sehr bildgewaltig, sodass ich mir die Szenen und auch die Gefühle und Reaktionen wahnsinnig gut vor Augen halten konnte. Das hat mir sehr zugesagt. Man befindet sich auch gleich mitten im Geschehen, es gibt nur eine minimale Einleitung, um direkt in „Bourbon Kings“ einzusteigen. Dieses Werk fesselte mich von Beginn an, die Autorin versteht es unheimlich gut Spannung aufzubauen und diese über den weiteren Verlauf hin, noch zu steigern. Nachdem ich einmal begonnen hatte, musste ich mich wirklich losreißen, damit ich die einzelnen Leseabschnitte einhalten konnte. Ansonsten hätte ich das Buch vermutlich an einem Tag verschlungen. Mit dem Ende hat J.R. Ward mich auch nochmal überraschen können, denn man steht als Leser wirklich vor einem Rätsel, das zu klären es erst im nächsten Band zu lösen gilt.

Fazit:
„Bourbon Kings“ ist eine sehr unterhaltsame, fesselnde Geschichte, in deren Mittelpunkt Macht, Reichtum und Leidenschaft stehen. Absolut empfehlenswert !!

Veröffentlicht am 18.01.2018

Gelungener Start in eine Familiensaga

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Seit vielen Jahren sind die Bradfords aus Kentucky die führende Familie schlechthin, ihre Bourbon Herstellung ist weltweit bekannt und der Reichtum der Familie scheint grenzenlos. Doch wie so oft ist auch ...

Seit vielen Jahren sind die Bradfords aus Kentucky die führende Familie schlechthin, ihre Bourbon Herstellung ist weltweit bekannt und der Reichtum der Familie scheint grenzenlos. Doch wie so oft ist auch bei den Bradfords nicht immer alles so, wie es zunächst scheint. Der älteste Sohn hat sich komplett von der Familiendynastie zurückgezogen und hat sich der Pferdezucht gewidmet. Lane, der mittlere, ist nach einem persönlichen Drama rund um eine unglückliche Liebe zur Gärtnerin der Familie und eine ungewollte Ehe nach New York geflüchtet. Gin, die Tochter des Hauses, ist die Femme fatale und lebt auf großem Fuß und auch Max, der letzte der Geschwister, scheint am Familienimperium kein Interesse zu zeigen. Als das große Derby der Stadt und damit das größte Fest der Bradfords stattfindet, kommt es zu etwas unvorhergesehenes und Lane kehrt nach Hause zurück. Doch das, was ihn hier erwartet, hätte er nie im Leben ahnen können.
Meine Meinung:
Ich gebe zu, dass ich doch in erster Linie extrem neugierig war, wie J. R. Ward etwas ganz anderes schreibt, als das, was ich von ihr "gewohnt" war und ich muss sagen: ich bin absolut begeistert. Zunächst dauerte es ein wenig, bis ich richtig in der Geschichte war, denn zu Beginn werden doch so einige Charaktere vorgestellt und man erhält einen Eindruck vom Imperium der Bradforts und das ist, ohne Frage, mehr als beeindruckend und gigantisch. Allerdings war so der Einstieg auch etwas langatmig, wenn auch absolut notwendig. Doch dann geht es so richtig los und ich war wie gebannt von den Bradforts und allen Lügen, Intrigen, Geheimnissen und Vergehen und die Atmosphäre, die hier geschaffen wird, nahm mich völlig gefangen.

J. R. Ward erzählt die Geschichte der Bradforts so greifbar und flüssig, als hätte sie der Familie beigewohnt und würde live berichten. Das die Autorin über einen wirklich sehr einnehmenden Schreibstil verfügt, dürfte für viele kein Geheimnis sein, doch da es sich hier auch um eine ganz andere Geschichte als das Urban Fantasy ist, ist dieses Buch auch mehr als interessant für alle anderen.

Die Spannung nimmt immer mehr zu, je mehr die Geschichte voranschreitet und so manch ein Geheimnis der reichsten Familie Kentuckys ließ mich zusammenzucken. Ich hatte zwischendurch den Eindruck, einer der großen Familiensagas der achtziger Jahre, wie Dallas oder Denver Clan, beizuwohnen, denn bei den Bradforts geht es mindestens genauso spektakulär zu, wie in den damaligen Fernsehsendungen. Ich wurde hier auf jeden Fall komplett eingenommen und war in kürzester Zeit durch das Buch durch.

Das Setting ist schon sehr eindrucksvoll beschrieben und wirkt sehr atmosphärisch. Dank kleinerer Details hatte ich ein sehr gutes Bild über den Familiensitz und auch über die ganze große Dynastie der Familie. Es wirkte absolut einnehmend und die Südstaaten Atmosphäre, mit Gentlemen und schönen Frauen, mit Reichtum und Protzerei, kam perfekt rüber.

Die Charaktere haben mich ebenfalls komplett eingenommen. So wurde mir zunächst die Gärtnerin Lizzie sehr sympathisch und ich konnte so gut mit ihr mitfühlen, wie es ihr in ihrer Liebe zu Lane ergangen ist. Lane ist großartig und konnte mich genau so überzeugen und ich konnte ihn regelrecht vor mir sehen. Aber auch alle anderen Charaktere waren hier gut ausgearbeitet und wirkten glaubhaft und authentisch. Jeder einzelne passt hier perfekt an seinen Platz und man merkt nur zu deutlich: da kommt noch viel viel mehr auf den Leser zu.
Dadurch, dass ich hier auch sehr viele Perspektiven durch einen autarken Erzähler mitverfolgen konnte, wurden mir die einzelnen Personen sehr nahe gebracht, mal wirkten sie sympathisch, mal absolut überzogen, aber jeder Einzelne, sei er noch so vorhersehbar, brachte dann doch wieder etwas mit ein, was ich in diesem Augenblick nicht vermutet hätte.
Mein Fazit:
Ein großartiger Einstieg in ein gigantisches Familienepos das für mich komplett stimmig wird. Bis auf den Einstieg, der etwas weit ausholte, konnte ich völlig in die Südstaaten Atmosphäre abtauchen und fühlte mich regelrecht nach Kentucky und ins Imperium der Bradforts versetzt. Schockierende Geheimnisse, Intrigen, verbotene Liebe und auch alles andere, was man bei solche einer Geschichte erwartet, konnte man hier entdecken und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung des ganzen Familiendramas und auf ein Wiedersehen mit den Bradforts.