Cover-Bild Bourbon Sins

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 28.06.2017
  • ISBN: 9783736304017
J. R. Ward

Bourbon Sins

Marion Herbert (Übersetzer), Katrin Kremmler (Übersetzer)

Liebe und Verrat, Lügen und Geheimnisse Nach dem Tod des Familienoberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint -

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2017

Die Fassade bröckelt...

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Es ist wirklich schwierig, an dieser Stelle einen Einblick in die Geschichte zu liefern, denn er wäre voller Spoiler zu den Geschehnissen im ersten Band Bourbon Kings - und es wäre schade, wenn jemand ...

Es ist wirklich schwierig, an dieser Stelle einen Einblick in die Geschichte zu liefern, denn er wäre voller Spoiler zu den Geschehnissen im ersten Band Bourbon Kings - und es wäre schade, wenn jemand zuerst über dieses Buch stolpert und dann die Schlüsselereignisse in zwei Nebensätzen verraten werden.
Daher also lieber kurz, knapp und kryptisch: Durch die Geschehnisse in jüngster Vergangenheit ist das Bourbon-Imperium in eine schwere Schieflage geraten, und auch der Ruf der Baldwines hat so einige Kratzer abbekommen. Der jüngste Spross der Familie, Lane Baldwine, eigentlich Playboy und Profi-Pokerspieler, kämpft mit allen Mitteln um den drohenden Ruin abzuwenden...

Bereits seit Anfang des Jahres habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung dieser Familiensaga aus Kentucky gewartet, denn das erste Buch war extrem spannend und endete auch mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger.

Alle Vorzüge des Vorgängers findet man auch in diesem Buch wieder: Das Setting in der High-Society von Kentucky lässt einen in eine völlig andere Welt eintauchen, der von J. R. Wards authentischen Figuren Leben eingehaucht wird. Die Charaktere, die man hier trifft, wirken zwar wirklich nicht so, als könnte man ihnen auf der Straße über den Weg laufen (hey, sie gehören immerhin zu den Superreichen), aber trotzdem kann man sich mit ihnen identifizieren.
Im Mittelpunkt stehen wieder Landschaftarchitektin Lizzy King, Lane Baldwine, sein Bruder Edward und seine Schwester Gin. Die drei Baldwine-Nachkommen machen in diesem Band schwere Veränderungen durch. Lane muss wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben Verantwortung übernehmen, Gin steht vor Problemen, die sich nicht mit einer Kreditkarte lösen lassen und Edward muss endlich sein Trauma überwinden. Die neuen Umstände gehen nicht spurlos an den dreien vorüber, und der Leser wird mit der ein oder anderen überraschenden Entwicklung konfrontiert.

Mein sehnlichster Wunsch bereits für den Vorgängerband war ein Personenregister, da sich hier wirklich viele Figuren tummeln, und in diesem Band ist tatsächlich ein solches vorangestellt. Allerdings würde ich empfehlen, nur bei Bedarf nachzuschlagen, da doch der ein oder andere Ausblick auf die kommende Handlung in den kurzen Steckbriefen verarbeitet ist. Ich habe es tatsächlich nicht gebraucht, weil mir ein halbes Jahr nach den Bourbon Kings die Figuren noch so vertraut waren, dass ich sofort wieder in die Geschichte abtauchen konnte.

Mein einzigen beiden Kritikpunkte sind eher Details, die keinen Einfluss auf meine Bewertung hatten, und beide mit der Namensgebung zu tun haben:
Man startet in Kapitel 1 mit Lane Baldwine in die Handlung, in den Kapiteln 2 und 3 wird er dann plötzlich zu "Lane Bradford", um sich dann für den Rest des Romans wieder in Lane Baldwine zurück zu verwandeln. Baldwine ist natürlich richtig, und es ist auch im zweiten Band immer noch etwas irritierend, dass die Firma und die Familie unterschiedliche Namen tragen - was aber unvermeidbar ist. Von daher ist es schade, dass dieses Detail in der Übersetzung und / oder im Lektorat durchgerutscht ist.
Im Klappentext ist die Rede von den "Geschwistern Lane, Edward und Ginny" - hat da im Vorfeld jemand Harry Potter gelesen? Lanes Schwester ist eine erwachsene Frau mit dem Namen Virginia Elizabeth, die von ihrer Familie Gin gerufen wird - kein Mensch sagt jemals "Ginny" zu ihr...?!

Auch mit Bourbon Sins hatte ich wieder spannende, unterhaltsame Lesestunden, die in einem Zwischen-Showdown gipfelten, der die Vorfreude auf Bourbon Lies, den Abschlussband der Trilogie, bereits geweckt hat - jetzt heißt es also wieder: Geduldig warten bis zum 24. November 2017!
Obwohl es eigentlich auf der Hand liegt, soll es trotzdem noch kurz erwähnt werden: Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte für den Anfang auf jeden Fall zum Vorgänger Bourbon Kings greifen, die volle Sogwirkung aus Liebe, Hass, und Intrigen entfaltet sich am besten, wenn man von der ersten Seite an mit dabei ist - es lohnt sich, versprochen!

Veröffentlicht am 14.09.2017

Stille Wasser sind tief

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Nach Kapitel eins war ich wirklich verwirrt über die aktuelle, kranke Familienlage Baldwines - aber gleichzeitig gespannt. Denn viel zu oft hatte ich schon Bücher gelesen, in denen mir die Familie wie ...

Nach Kapitel eins war ich wirklich verwirrt über die aktuelle, kranke Familienlage Baldwines - aber gleichzeitig gespannt. Denn viel zu oft hatte ich schon Bücher gelesen, in denen mir die Familie wie eine Standartfamilie vorkam - ohne große Probleme, immer das Glück und den Sonnenschein im Gepäck - was für mich als Leser wirklich langweilig erscheint. Denn jeder kennt solche Familien und niemanden interessieren sie. Viel interessanter sind diese Tabus, die in Romanen aufgedeckt werden, die in der Realität ebenfalls existieren, aber niemand ein Wort darüber spricht. Beweis: In der Todesanzeige stand nichts vom freiwilligen Verscheiden. Denn der Familienvater William hat Selbstmord begangen...oder etwa doch nicht? Denn schon bald kommen Gerüchte auf, die deuten, dass er ermordet wurde. Ist der Mörder unter ihnen? Wer würde ihn ermorden wollen? Wegen des Geldes? Aber er hat ihnen nur Schulden zurückgelassen...


Ich hatte von diesem Werk einen seichten Roman erwarten, de ich schon etliche Male gelesen habe, aber ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Denn es ist anspruchsvoll, beinhaltet Drama, Verwirrung, Liebe, Machtkampf,...eigentlich sollte ich eher schreiben, was es nicht beinhaltet...die Liste wäre wohl kürzer.


Ein kleiner Kritikpunkt: Eigentlich gibt es nur einen Menschen, der die ganze Zeit über verdächtigt wird, den Mord begangen zu haben - ein paar mehr, würden die Geschichte spannender machen zum Mitfiebern. Zudem ist die ganze Geschichte insgesamt ein wenig zu sehr in die Länge gezogen worden, da erst gegen Seite 300 der Vater, der schon direkt im ersten Kapitel tot ist, beerdigt wird.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Unterhaltsame, aufregende Fortsetzung!

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Der zweite Band der Reihe knüpft nahtlos an die Geschehnisse vom Vorband an und ich fand mich schnell zurecht. In diesem Teil werden wieder alle Charaktere näher betrachtet, wobei Edward, der älteste und ...

Der zweite Band der Reihe knüpft nahtlos an die Geschehnisse vom Vorband an und ich fand mich schnell zurecht. In diesem Teil werden wieder alle Charaktere näher betrachtet, wobei Edward, der älteste und kaputteste Sohn mehr ins Licht rückt.

Die Familiengeschichte wird immer weiter ausgebaut und ich fragte mich nur, woher kommen all diese vielen Geheimnisse? Es ist genauso aufregend wie der erste Band und Edward ist ein besonders toller Charakter, den die Autorin authentisch umgesetzt hat. Wir erfahren mehr über seinen Leidensweg und inneren Problemen, die ihn zu diesen abhängig Mann gemacht haben. Aber er ist auch der ältere Bruder, der sich um seine Geschwister kümmert. Komme was wolle.

Besonders aufregend zu lesen sind auch die Handlungsstränge von Gin. Die Schwester von Edward und Lane, die auf ihre eigene Art versucht die Familie und ihren Lebensstil zu schützen. Seit dem ersten Band bange ich mit ihr, sie ist viel komplexer als man zu Anfang denkt und im zweiten Teil ist ihre Geschichte dramatischer geworden, sodass ich es kaum abwarten kann den Abschlussband in den Händen zu halten. Ja, die Reihe ist mit drei Büchern beendet. Auf jedenfall gibt es noch ein paar ungelöste Punkte.

Im Gegensatz zum ersten Buch fand ich es hier noch viel rasanter und die Ereignisse überschlugen sich, wurden immer dramatischer und beim Lesen konnte man gut die Anspannung spüren unter der die Charaktere litten. Auch zeigt J. R. Ward wieder was für tolle Charaktere sie schaffen kann, ich habe mit allen mit gelitten und so ziemlich für jeden geschwärmt. Ihre Figuren werden mit jeder Seite interessanter, wie auch die Handlung. Natürlich ist es hier nicht gerade die anspruchsvollste Literatur, aber ihr Unterhaltungswert ist enorm und die Überraschungen machen es umso packender.

Der zweite Teil der Bourbon Trilogie konnte mich toll unterhalten und ich empfehle sie allen Lesern, die gerne dramatische Familiensagas der Reichen und Schönen lesen. (MelDRAMA wird hier groß geschrieben!

Veröffentlicht am 29.08.2017

Auch der zweite Teil überzeugt

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Ebenso wie schon Bourbon Kings haben ich den zweiten Teil in kürzester Zeit verschlungen.
Bourbon Sins knüpft zeitlich direkt an seinen Vorgänger an. Lizzy und Lane sind glücklich vereint, der verhasste ...

Ebenso wie schon Bourbon Kings haben ich den zweiten Teil in kürzester Zeit verschlungen.
Bourbon Sins knüpft zeitlich direkt an seinen Vorgänger an. Lizzy und Lane sind glücklich vereint, der verhasste Vater tot. Nahtlos geht die Geschichte um die Reichen und Schönen weiter.
Bei dem Versuch, die Bradford Bourbon Company vor dem Untergang zu bewahren, deckt Lane immer weitere Lügen und Katastrophen auf, die die Existenz der Familie zu zerstören droht. Immer unterstützend an seiner Seite ist Lizzy, die mit ihrer bodenständigen Art und Zuversicht, ihrem Partner den Rücken stärkt.
Ebenso geht die Geschichte um Lanes älteren Bruder Edward weiter. Er lebt abgeschieden in einem Rennstall und ist dem Alkohol verfallen, nachdem er für eine Lösegelderpressung gekidnapped wurde. Wie schon im ersten Teil wird sein Schicksal geschüttelt und gerührt und die Wendungen in seinem Leben lassen einen teilweise erschaudern. Gin, die einzige Tochter, zeigt ihre menschliche Seite und plötzlich versteht man ihre überhebliche und kalte Art, die schon im ersten Teil beinahe erschreckend war, ein wenig besser.
Alle Figuren im Buch haben ihre ganz eigene Tragik, die man zwar mit den Luxusproblemen der Reichen sehen kann, aber eben auch durch die Augen von Menschen, die in matieriellen Überfluss, aber auch in emotionale und soziale Armut hineingeboren werden.

Veröffentlicht am 26.08.2017

Richtig packend

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Der zweite Teil der Bourbon Kings Reihe.
Lane versucht die Firma irgendwie zu retten. Er uns Lizzie sind offiziell zusammen, Gin will tat-sächlich diesen Widerling Richard heiraten, Edward und Sutton, ...

Der zweite Teil der Bourbon Kings Reihe.
Lane versucht die Firma irgendwie zu retten. Er uns Lizzie sind offiziell zusammen, Gin will tat-sächlich diesen Widerling Richard heiraten, Edward und Sutton, eine Sache für sich und die Polizei ermittelt wegen Mordes an William Baldwine, wobei niemand über dessen Tod traurig ist.
Hier sind so viele verschiedene Charaktere dargestellt, gut dargestellt. Die Handlung sehr umfang-reich gut aufgebaut. Nicht nur knallhartes Geldgeschäft sondern auch tiefes zwischenmenschliches spielt eine Rolle. Dabei ist alles in einem sehr gut zu lesenden Stil geschrieben und weißt für mich keine Längen auf. Hier passiert alles eher Schlag auf Schlag und die Handlung wechselt in einem angenehmen Maß zwischen den einzelnen Protagonisten. Die Geschichte bleibt interessant und zum Ende hin tauchen neue Fragen auf, wo ich persönlich ja nicht hoffe, dass es tatsächlich so stimmt.
Ich habe hier wirklich Bedenken mehr über das Buch zu schreiben, ich will nicht zu viel verraten. Ja, es kann durchaus mal klischeehaft, kitschig sein, aber das wurde mir beim Lesen nicht so be-wusst, es war einfach nur schön zu lesen. Es geht nicht nur um zwischenmenschliches sondern auch um das weitere Bestehen von Bradford Bourbon. Hier bin ich wirklich sehr gespannt auf den dritten Band, Bourbon Lies, dessen Erscheinungsdatum im November nicht viel zu lange dauert.