Roman - Spicy Spring - Eine Romance mit Suchtfaktor. Mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
Jeannette Bauroth (Übersetzer)
Spicy Spring - Eine Romance mit Suchtfaktor. Mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
Das Leben von Marlowe Banks steht kopf. Ihre Verlobung endete im Desaster, ihr Studienkredit ist fällig, und beruflich steckt sie in der Krise: Als Kostümdesignerin erhielt sie zuletzt vernichtende Kritiken. Marlowe flieht aus New York und nimmt in L.A. einen Job als Produktionsassistentin bei einer Fernsehserie an. Dort sortiert sie Socken und kümmert sich um den verwöhnten Hund ihrer Chefin. Bis ein unglücklicher Zufall sie zu einem Kurzauftritt als Komparsin zwingt. Dabei fängt die Kamera einen intensiven Blick zwischen ihr und Angus Gordon ein, dem Star der Serie »Heart’s Diner«. Die Fans sind begeistert! Tatsächlich war Marlowe nur wütend auf den arroganten Angus, von erotischem Knistern keine Spur. Doch nun soll ausgerechnet sie der Love Interest von Angus im Staffelfinale werden ...
Für alle, die diese Tropes lieben:
Enemies to Lovers
Slow Burn
Opposites Attract
Costume Designer x Hot TV/Movie Star
Spice-Level: 3 von 5
Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach so toll war. Es ist eine süße RomCom die für den Sommer perfekt passt, denn sie spielt in L.A. und auch wenn unser Wetter in DE zu wünschen ...
Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach so toll war. Es ist eine süße RomCom die für den Sommer perfekt passt, denn sie spielt in L.A. und auch wenn unser Wetter in DE zu wünschen übrig lässt, kann man sich dahin lesen. Ich fand den Aufbau der Geschichte echt angenehm und auch den Schreibstil der Autorin! Marlowe, Angus und die anderen Protagonisten haben sich beim lesen wie Freunde angefühlt und es hat mit denen echt Spaß gemacht. Spice und Drama ist auch nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern in der richtigen Menge. Von mir definitiv eine Empfehlung für den Sommer ☀️
Marlowe zieht nach einer Trennung nach LA, doch dort muss sie von null anfangen und die Jobaussichten sind auch nicht rosig. Als Produktionsassistentin träumt sie jeden Tag von ihrem Traumjob und wie sie ...
Marlowe zieht nach einer Trennung nach LA, doch dort muss sie von null anfangen und die Jobaussichten sind auch nicht rosig. Als Produktionsassistentin träumt sie jeden Tag von ihrem Traumjob und wie sie ihrer Chefin entkommen kann. In Cherry, einer Kollegin, findet sie eine Freundin, die sie auch dringend braucht. Denn nach einer spontanen Komparsenrolle in der Serie, an dessen Set sie arbeitet, wird sie von den Fans als neue Serienfreundin des Hauptdarstellers Angus gehandelt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, können die beiden sich auf den Tod nicht ausstehen und auch sonst möchte sie mit dem Rampenlicht nichts zu tun haben. Sie lernt auch sehr schnell die Schattenseiten kennen und als sie dann für weitere Szenen in der Serie mitspielen soll, ist sie für jede Unterstützung dankbar. Und Angus spielt dabei eine ganze bedeutende Rolle. Die beiden kommen sich nicht nur am Set näher, sondern auch privat und schnell vermischt sich beides. Denn Gefühle sind da, das können beide nicht leugnen. Aber das Rampenlicht? Die Fans? Das will Marlowe alles nicht und dann ist da auch noch ihre ausstehende Bewerbung in New York. Denn sie will wieder zurück. Aber was ist mit der Liebe?
Ich habe etwas gebraucht, um so richtig in der Geschichte anzukommen, aber dann hat es mir doch gut gefallen. Durch Marlowe erfahren wir wieder, wie schlimm eine toxische Beziehung sein kann, in ihrem Falle, wenn der Mann eine Frau unterdrückt. Sie macht eine tolle Entwicklung durch und traut sich am Ende viel mehr zu als noch zu Beginn. Auch von Angus lernen wir bis zum Ende eine ganz andere Seite kennen als zu Beginn. Man sollte eben nicht alles glauben, was online zu lesen ist und es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es ist eine schöne, lockere Geschichte, mit Humor und Leidenschaft, aber auch mit ernsten Themen.
Bei „My Lucky Star“ von Jacqueline Firkins handelt es sich um eine süße sowie kurzweilige Liebesgeschichte.
Die Autorin verfügt über einen flüssigen, lockeren sowie gefühlvollen Schreibstil. ...
Meine Meinung:
Bei „My Lucky Star“ von Jacqueline Firkins handelt es sich um eine süße sowie kurzweilige Liebesgeschichte.
Die Autorin verfügt über einen flüssigen, lockeren sowie gefühlvollen Schreibstil. Sie ließ uns sehr detailliert an den Gedanken und Gefühlen ihrer Protagonisten teilhaben. Auch wenn ich mich persönlich zunächst an der Erzählerperspektive gestört habe. Schließlich trägt sie immer Schuld daran, dass zwischen Charakteren und Leserschaft eine gewisse Distanz herrscht. Daher bevorzuge ich persönlich auch stets die Ich-Perspektive.
Die Autorin beschrieb das Setting wirklich sehr detailliert, wodurch es für den Leser ein leichtes wahr es sich vor dem inneren Auge vorzustellen. Nicht zuletzt bietet die Story einige interessante Einblicke ins Showbusiness. Dabei bemühte sich die Autorin auch darum beide Seiten dieser „Scheinwelt“ aufzuzeigen anstatt nur die Vorzüge bzw. Vorteile hervorzuheben.
Des Weiteren enthielt „My Lucky Star“ ein gutes Gleichgewicht zwischen Liebe, Romantik, Drama und Spannung. Lediglich der Humor war mir persönlich teilweise etwas „drüber“. Es wirkte oftmals erzwungen und eher unangenehm. Ein Glück also, dass der Fokus die meiste Zeit über auf der Liebesgeschichte von Marlow und Angus lag.
Und auch die Ausarbeitung der Protagonisten war der Autorin recht gut gelungen. Sie präsentierte uns mit Marlow und Angus zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich gerade deshalb ganz wunderbar ergänzten. Ihre unterschiedlichen Facetten wurden von der Autorin gut hervorgehoben. Zudem ermöglichte die Autorin es ihrer Leserschaft dadurch die Entwicklung ihrer beiden Charaktere „hautnah“ mitzuerleben. Sie agierten authentisch, waren zu keiner Zeit perfekte Hüllen ihrer Selbst sondern präsentierten uns ihre Ecken und Kanten.
Auch mit der Trope konnte die Autorin bei mir punkten. „Enemies To Lovers“ ist eine meiner liebsten Tropes. Hinzu kam auch die Tatsache, dass Jacqueline Firkins die Liebesgeschichte von Marlow und Angus in einem angenehmen Tempo erzählte. Es wirkte zu keiner Zeit überstürzt oder erzwungen. Das Knistern zwischen den beiden Protagonisten war deutlich zu spüren und die Wortgefechte befeuerten die Spannung zwischen Ihnen nur zusätzlich.
Fazit: Alles in allem gilt zu sagen, dass es der Autorin mit diesem „Slowburn x Enemies to Lovers“- Roman gelang ihrer Leserschaft ein paar schöne und vor allem recht unterhaltsame Lesestunden zu bescheren.
Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls.
Aktuell bin ich auf einen richtigen RomCom-Trip und es zieht mich immer wieder zu diesen Büchern. Das leichte Augenzwinkern was mit ihnen mal mehr mal weniger einhergeht gleicht für mich das aktuell leider ...
Aktuell bin ich auf einen richtigen RomCom-Trip und es zieht mich immer wieder zu diesen Büchern. Das leichte Augenzwinkern was mit ihnen mal mehr mal weniger einhergeht gleicht für mich das aktuell leider noch recht graue Wetter aus (hier hat es gestern gehagelt! Absolut nicht mein Ding).
Apropos hageln… der Humor hat sich bei „My Lucky Star“ leider auch angefühlt wie leichter Hagel. Irgendwie unangebracht und zu viel. Es fing damit an dass die Protagonistin unglaublich ungeschickt war und gefühlt dies immer dann eingesetzt wurde, wenn man gern einen Lacher gehabt hätte. Da wäre mir Low Key Humor lieber gewesen.
Dadurch fühlte es sich für mich auch leider gar nicht mehr so richtig wie eine RomCom an. Ich hab versucht es auszublenden und mich auf die Liebesgeschichte zu konzentrieren, welche unglaublich süß war. Angus ist ein ganz toller Love Interest und bringt einfach alles mit um Bookboyfriend-Material zu sein. Ich bin von ihm richtig hin und weg.
Der Schreibstil passte auch zu der federleichten Geschichte die ohne übertriebenes Drama gut auskam. Klar gab es kleinere Dinge aber hier erwartet einem keine ständigen dramatischen Hintergründe, was die Charaktere sehr greifbar machte.
Leseempfehlung!
Bewertung: 4/5
Fazit: Für mich ist My Lucky Star eine gute Romance, aber leider keine richtige RomCom. Dennoch ein tolles Buch
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und locker, so dass ich schnell in die Geschichte ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und locker, so dass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe.
Wir begleiten in diesem Buch Marlowe, die nicht nur einen kompletten Neuanfang als Produktionsassistentin in Los Angeles wagt und plötzlich vor den Kameras stehen soll anstatt dahinter, sondern vor allem auch Marlowe auf dem Weg zu sich selbst.
Ich muss dabei sagen, das ich ein klein wenig Probleme hatte mit Marlowe warm zu werden, da ich ihr Verhalten teilweise nur bedingt nachvollziehen konnte (wie z.B. ihre heftige Abneigung bzw. auch ihre Vorurteile Angus gegenüber). Doch nach und nach lernt man sie und ihre Beweggründe besser kennen, was es einfacher gemacht hat. Zudem war ihre Wandlung von eher schüchtern zu einem neuen Selbstbewusstsein/ Selbstverständnis wirklich schön zu verfolgen.
Angus mochte ich fast noch ein wenig lieber als Marlowe, wobei ich mir bei ihm ruhig noch mehr Einblicke in seine Gefühls- und Gedankenwelt gewünscht hätte. Er ist sehr charmant und offen, hat eine interessante Persönlichkeit und durchaus Book- Boyfriend Material, womit ich zu Beginn gar nicht gerechnet hätte.
Die Beziehungsentwicklung der beiden war für mich etwas schwierig, denn auch wenn ich die Chemie zwischen den beiden mochte, empfand ich das Enemies- to - Lovers Trope hier ein bisschen zu viel des Guten. Eigentlich liebe ich das Trope wirklich sehr, aber da ich nicht so recht verstanden habe wo Marlowes Hass auf Angus so wirklich herrührt, weil sie sich eigentlich kaum kennen, war mir der Trope ein bisschen zu viel. Ansonsten empfand ich die Entwicklung zwischen den beiden ganz süß, auch wenn nebenher ein großer Fokus auf der Hollywood- Welt lag.
Der Aspekt hat mir dabei wirklich gut gefallen. Ich mochte die Einblicke in die Filmindustrie, sowohl vor wie auch hinter der Kamera und auch das auf die Umstände mit Social Media und wie es den Menschen hinter der Kamera ergeht, eingegangen wird.
Insgesamt eine schnelllebige Geschichte, die vielleicht nicht den (oftmals) zu einer RomCom zugehörigen großen Humor mitbringt, dafür aber authentische Charaktere hat und interessante Einblicke in das Showgeschäft vermittelt.