Cover-Bild Ein Geschenk von Bob

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 184
  • Ersterscheinung: 08.10.2014
  • ISBN: 9783404608461
James Bowen

Ein Geschenk von Bob

Ein Wintermärchen mit dem Streuner

Eine zauberhafte Geschichte von Bob, dem Streuner

Der Winter 2010 ist ungewöhnlich hart in England. Im Dezember gibt es heftige Blizzards, selbst in London liegt Schnee und es ist bitter kalt- schlechte Voraussetzungen für einen Straßenmusiker! Schon bald wird das Geld knapp. Während die Londoner hektisch und spürbar in Feierstimmung durch die vorweihnachtlich erleuchtete Innenstadt hasten, ringt James um seine Einkünfte, um wenigstens Strom und Gas zu bezahlen. Ganz zu schweigen von Weihnachten, das er eigentlich noch nie mochte. Er ist der Verzweiflung nahe, doch wie so oft wird Bob ihn überraschen...

Der Bestseller "Bob, der Streuner" über den ehemals obdachlosen James Bowen und seinen anhänglichen Kater Bob hat bereits Millionen von Leser begeistert und berührt. Auch in dieser Weihnachtsgeschichte zeigt das Gespann, was wahre Freundschaft bedeutet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2019

Wieder einmal toll

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James und Bob sind zurück! Auch in diesem Buch erzählt James wieder in der Ich-Perspektive von seinem Alltag und den Erlebnissen mit Kater Bob.

Im Dezember 2013 ist James zu der Weihnachtsfeier eines ...

James und Bob sind zurück! Auch in diesem Buch erzählt James wieder in der Ich-Perspektive von seinem Alltag und den Erlebnissen mit Kater Bob.

Im Dezember 2013 ist James zu der Weihnachtsfeier eines großen Londoner Verlags in einem Nobelhotel eingeladen. Bob ist natürlich an seiner Seite. Auf dem Heimweg trifft er einen „Big Issue“-Verkäufer, die Obdachlosenzeitschrift, die er selbst mal verkaufte und erinnert sich an die Adventszeit 2010, die letzte, die er selbst von morgens bis abends auf der Straße verbracht hatte.

Wenn man die Vorgänger „Bob, der Streuner“ und „Bob und wie er die Welt sieht“ kennt, ist man mit dem Alltag, dessen Schwierigkeiten und den ständigen Geldsorgen von Bob und James vertraut. Was dies angeht, erfährt der Leser nichts Neues. Dennoch ist dieses Buch anders, da es zum Nachdenken anregt. Aufgrund der harten Wetterbedingungen und einer erneuten Thrombose im Bein, ist es für James nicht leicht Geld zu verdienen und er muss fürchten Weihnachten ohne Strom und Heizung zu verbringen. Somit ist er gezwungen den Bedingungen zu trotzen und sich auf die Straße zu begeben. Er beschreibt eindrucksvoll das Verhalten der Menschen. Sollte Weihnachten doch eigentlich die Zeit der Besinnlichkeit und Nächstenliebe sein, so sind viele Passanten abgehetzt, völlig ich-bezogen und auf der Suche nach den tollsten Geschenken. Natürlich gibt es auch andere Beispiele. Viele Stammkunden zeigen sich aufmerksam und bedenken James und Bob mit kleinen Aufmerksamkeiten.

In dieser Geschichte wird durch Rückblicke, verschiedene Begegnungen und Gedanken von James deutlich, welche positiven Veränderungen sein Leben dank dem liebenswerten, roten Kater durchlaufen hat. Es ist toll zu lesen, was Bob bei James alles bewirkt hat.

In jedem Kapitel gibt es eine Zeichnung von Bob mit oder ohne James, die zum Erzählten passt. Das hat mir sehr gefallen. Am Buchrücken ist eine Weihnachtspostkarte mit Bob-Motiv befestigt.

Wie auch die Vorgänger hat mich „Ein Geschenk von Bob“ begeistert. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und war erneut berührt von der Intensität der Verbundenheit zwischen Mensch und Tier und den Veränderungen, die James durchlebt hat. James Beschreibungen des Verhalten der Passanten hat mich ein wenig nachdenklich werden lassen und dazu geführt mein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Jedem Fan des ungewöhnlichen Duos kann ich nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Eine tolle Lektüre für die Adventszeit!

Veröffentlicht am 26.11.2019

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

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Inhalt
In dem Buch "Ein Geschenk von Bob" berichtet der Straßenmusiker und Zeitungsverkäufer James Bowen von seinem Leben mit dem Kater Bob zur Weihnachtszeit.
Diese ist besonders schwierig zu bewältigen, ...

Inhalt


In dem Buch "Ein Geschenk von Bob" berichtet der Straßenmusiker und Zeitungsverkäufer James Bowen von seinem Leben mit dem Kater Bob zur Weihnachtszeit.
Diese ist besonders schwierig zu bewältigen, wenn man seinen Lebensunterhalt auf der Straße verdient. Und im Jahr 2010, in dem die Erzählung spielt, kommen noch erschwerte Bedingungen aufgrund des kalten Wetters hinzu.

Meinung


Auch in diesem Teil der Bob-Reihe nimmt James Bowen den Leser mit in sein Leben und gibt viele persönliche Einblicke in seinen Alltag.Diesmal liegt hierbei der Fokus auf den Tagen rund um Weihnachten.

Dabei ist der Text eine Mischung aus verschiedenen Zeiten. Es ist ein Rückblich auf das Jahr 2010, in dem immer wieder Bezug auf die Vergangenheit und die Zeit vor Bob genommen wird. Hier und da finden sich auch Anspielungen auf die ersten Erlebnisse, die die beiden gemeinsam hatten, nachzulesen in dem Buch "Bob der Streuner".

Durch die vielen Rückblicke auf die Zeit, in der James noch drogenabhängig war und auf der Straße lebte, erhält man einen einmaligen Blick in das Leben obdachloser Menschen und die harte Winterzeit, die man auch ohne Dach über dem Kopf überstehen muss.

Interessant war auch die Entwicklung, die James mit der Zeit gemacht hat. Er hat es geschafft, von den Drogen wegzukommen und hat eine eigene Wohnung. Und zusammen mit seinem roten Kater wird das Weihnachtsfest 2010 endlich eines, das er genießen kann und an das er sich wahrscheinlich noch lange erinnern wird.

Fazit


Auch der dritte Teil über das Leben des Straßenmusikers und seinem Kater ist sehr zu empfehlen. Die Einblicke in das Leben der Menschen auf der Straße öffnen einem die Augen und regen zum Nachdenken an.

Veröffentlicht am 27.12.2017

Ein Geschenk von Bob - James Bowen

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Meine Meinung:

Zu Weihnachten habe ich gedacht, dass ich mal zu diesem Buch greifen werde, da es schon Ewigkeiten auf meinem SuB schlummert und ich es, wenn ich es nicht um Weihnachten rum mal lese, ...

Meine Meinung:

Zu Weihnachten habe ich gedacht, dass ich mal zu diesem Buch greifen werde, da es schon Ewigkeiten auf meinem SuB schlummert und ich es, wenn ich es nicht um Weihnachten rum mal lese, nie lesen werde. Ich wollte dem Buch also eine Chance geben, da mir Bob, der Streuner vor ein paar Jahren sehr gut gefallen hat.

Allerdings habe ich bei diesem Buch wieder gemerkt, dass solche Erfahrugsberichte einfach überhaupt nicht mehr zu dem Genre gehören, das ich gerne lese.
Das Buch war mit seinen 184 Seiten natürlich schnell weggelesen und es war auch wieder ganz niedlich. Ich finde es noch immer sehr erstaunlich wie Bob dazu beigetragen hat, dass James sein Leben wieder in den Griff bekommt und ich habe echt sehr, sehr großen Respekt davor wie sie ihre manchmal verzwickten Situationen meistern.

In dem Buch ging es natürlich hauptsächlich um das Leben der Beiden in der Weihnachtszeit und ich musste manchmal schon ein wenig schlucken wie es anderen Menschen in dieser Zeit ergeht. Man bekommt sonst fast nirgends mit wie es in solchen Momenten den Menschen geht, die auf der Straße leben. Ich finde, dass das in dem Buch sehr deutlich gemacht wurde und man schon ein etwas anderes Bild von den Leuten bekommt, die in der kalten Jahreszeit am Wegrand sitzen und um ein paar Euros bitten.

Ich finde aber, dass das Buch quasi wie Bob, der Streuner war nur, dass es sich hier noch um die Weihnachtszeit dreht. Deswegen war es nicht wirklich was Neues. Bob konnte sich trotzdem mit dem Buch auch wieder in mein Herz schleichen.



Fazit:

Leider habe ich mit diesem Buch mal wieder gemerkt, dass Erfahrungsberichte einfach nicht mehr mein Genre sind. Damals habe ich sowas oft gelesen. Trotzdem wieder ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Ich habe echt unheimlichen Respekt vor James und seiner Geschichte. Und auch Bob ist in diesem Buch wieder äußerst herzzerreißend.

4/5 Glues

Veröffentlicht am 15.09.2016

Für alle Bob-Infizierten ein Muss

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Nachdem ich von einer Freundin mit dem Bob-Virus infiziert wurde und ich bereits die beiden anderen Teile gelesen habe, musste ich mich natürlich auch über "Ein Geschenk für Bob" hermachen.
Das Büchlein ...

Nachdem ich von einer Freundin mit dem Bob-Virus infiziert wurde und ich bereits die beiden anderen Teile gelesen habe, musste ich mich natürlich auch über "Ein Geschenk für Bob" hermachen.
Das Büchlein ist nicht sehr dick und lässt sich super schnell lesen, deswegen ist es für ein bis zwei kuschelige Leseabende super geeignet. Es passt besonders gut in die Weihnachtszeit, da es auch im Dezember spielt.
Ich habe mich sehr gefreut, mehr über Bob und James zu erfahren.
James Bowen schafft es wieder zu zeigen, wie schwer das Leben sein kann und welche Ängste man ausstehen muss, wenn man nicht weiß, ob man für den nächsten Tag noch Strom und Wasser hat. Ich habe mit den Beiden wieder mitgelitten und mitgefiebert.
Was mich allerdings richtig beeindruckt hat war, dass James es in diesem Buch geschafft hat, den wahren Sinn von Weihnachten wieder in das Bewusstsein der Leser zu rücken. Denn natürlich sollte nicht der Konsum an erster Stelle stehen, was in der Realität aber leider oft der Fall ist. Auch dass James zeigt, dass man nicht nur nehmen, sondern auch geben sollte, war super - denn er hatte selbst nicht viel zu geben, tat es aber trotzdem. Das hat mich wirklich berührt.
Leider wurde ich allerdings an der ein oder anderen Stelle etwas enttäuscht, weshalb ich auch einen Stern abziehe.
Zum einen kannte ich gefühlt die Hälfte der Ereignisse schon von den anderen Büchern. Vieles wurde einfach wiederholt und war nicht wirklich neu. Natürlich ist das toll für alle, die die anderen Bücher nicht kennen, aber schade für Leute, die die anderen gelesen haben. Denn das Buch an sich ist schon nicht sehr dick, was dann etwas enttäuschend ist. Auch wiederholen sich etliche Szenen nicht eins zu eins, aber aufgrund der Erfahrung der anderen Bücher weiß man schon im Vorfeld, wie sie ausgehen.
Außerdem habe ich ein bisschen die Befürchtung, dass Bob und James jetzt kommerziell ausgeschlachtet werden, auf die Art "schnell noch ein Weihnachtsbuch rausbringen..." Eben weil es nicht viel neues enthielt.
Ich habe einfach gehofft, etwas mehr über die Veränderung in James Leben nach dem Erfolg seines ersten Buches "Bob, der Streuner" zu erfahren. Wie sie jetzt ohne Straßenmusik und Big Issue-Verkäufen leben. Davon erfuhr man aber so gut wie gar nichts (außer, dass sich sein Leben verändert hat).
Ich hoffe aber, dass es auch dazu noch ein Buch geben wird, weil das ja gerade Mut machen würde: Man kann es schaffen, auch wenn man ganz unten ist.
Sobald ein weiteres Bob-Buch erscheint, werde ich es natürlich auch wieder lesen.
Für die schöne Geschichte mit leichten Schwächen 4 Sterne!