Cover-Bild Zu Staub

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 23.07.2019
  • ISBN: 9783499000980
Jane Harper

Zu Staub

Ulrike Wasel (Übersetzer), Klaus Timmermann (Übersetzer)

Der neue Roman von der «Queen of Crime» (Sunday Times). Eindringlich schreibt Jane Harper über die gnadenlose australische Wildnis und über Menschen, die grausamer sein können als jede Natur.
Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der mittlere Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern - zum Bösen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2019

Familiendrama im Outback

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INHALT:
Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, ...

INHALT:
Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der mittlere Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern - zum Bösen?

MEINUNG:
Zu Staub ist Jane Harpers dritter Roman, der auf Deutsch erschienen ist und ich habe auch die beiden anderen Bücher, Hitze und Ins Dunkel gelesen. Ein bisschen hatte ich eigentlich wieder auf den sympathischen Ermittler Aaron Falk gehofft, aber er kommt in diesem Buch nicht vor. Dennoch sind wir wieder im australischen Outback, in dem ein Leben geführt wird, was ich mir kaum vorzustellen mag.
Alles beginnt mit dem Tod von Cam, der scheinbar verdurstet ist, denn ohne genügend Vorräte kann einen das Outback auch schon mal das Leben kosten, was die Autorin immer wieder eindringlich schildert. Auch die Einsamkeit und Isolation gehören zum Leben im Outback dazu und können zur Gefahr werden, wie man Cams großen Bruder Nathan sieht, aus dessen Sicht wir auch die Geschichte erfahren.

Cams Tod scheint zunächst nach einem möglichen Selbstmord oder Unfall auszusehen, dennoch hat Nathan so ein wenig seine Zweifel und stellt ein paar Nachforschungen an. Zunächst erweckt die Familie den Eindruck als wäre alles in Ordnung. Zu der Familie zählen auch der jüngere Bruder Bub, die Mutter der Männer und die Frau von Cam sowie dessen zwei Töchter. Spannung entwickelt sich hier nur recht unterschwellig, aber man spürt, dass es in dieser Familie das ein oder andere Geheimnis gibt und einige Personen nicht so sind, wie sie vorgeben zu sein. Wir erfahren auch, dass die drei Männer sehr unter ihrem gewalttätigen Vater zu leiden hatten. Solche Details erfahren wir durch Rückblende in Form von Erinnerungen von Nathan.

Nathan fand ich sehr sympathisch, auch wenn er so seine Baustellen hat. Die Scheidung von seiner Ex-Frau war sehr unangenehm und er führt einen stetigen Kampf, damit er den gemeinsamen Sohn sehen kann. Seine Ex-Frau wohnt mit seinem Sohn in Brisbane. Es wird auch deutlich wie weit hier die Entfernungen sind. Bis zum nächsten Flughafen sind es 900km und dann ist man noch nicht in Brisbane.

Für die Einordnung als Thriller fehlte mir ein bisschen die Spannung. Man spürt zwar, dass dort etwas ist, aber das Erzähltempo ist doch sehr gemächlich und die Geschichte braucht fast bis zum Schluss bis endlich herauskommt, was wirklich passiert ist und das erschütterte mich auch, wie weit man bereit ist zu gehen, um die zu schützen, die man liebt.

FAZIT:
Zu Staub entführt uns wieder ins australische Outback. Die Hitze der Sonne ist wieder auf jeder Seite spürbar und auch die Gefahr durch die Sonne. Für die Einordnung als Thriller fehlte mir hier ein bisschen die Spannung. Die Autorin setzt deutlich mehr Atmosphäre. Mir gefiel aber die Familiengeschichte unter deren Oberfläche mehr war als es nach außen hin den Schein hatte. Ich bin gespannt auf den nächsten Roman der Autorin!
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 27.08.2019

Zu Staub

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"Zu Staub" war mein erstes Buch von Jane Harper. Jedoch hat es die Autorin sofort geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln. Dem Schreibstil gefällt mir sehr gut und ganz besonders fand ich den ...

"Zu Staub" war mein erstes Buch von Jane Harper. Jedoch hat es die Autorin sofort geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln. Dem Schreibstil gefällt mir sehr gut und ganz besonders fand ich den rauen Stil, der zum australischen Outback, in dem das Buch spielt sehr gut passt.
Auch die Charaktere passen zu der australischen Umgebung, die die Autorin übrigens sehr authentisch herüberbringt sehr gut. Die beiden Brüder, die ihren Bruder Tod auffinden sind, meiner Meinung sehr gut ausgearbeitet und man bekam besonders gut eine Bindung zu dem älteren Bruder. Man konnte sich immer gut in seine Lage hineinversetzen und Jane Harper schafft es sehr seine Gedanken und Gefühle herüberzubringen.
Für Thriller Leser, die ausschließlich Thriller wie die von Chris Charter und Ethan Cross wird dieses Buch vielleicht etwas unblutig sein, doch mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die beiden vorherigen Autoren zu meinen Lieblingsautoren gehören.
Wo drin auf jeden Fall dieses Buch punkten kann ist sein Handlungsort. Australien wird in diesem Buch sehr gut und glaubwürdig rüber gebracht und man fühlt sich so, als wäre man selbst auf der Ranch der Brüder.
Zum Ende will ich noch sagen, dass das Cover des Buches wirklich sehr gut gewählt ist. Es passt sowohl zu dem Inhalt des Buches als auch zu den Covern der anderen zwei Bücher der Autorin.

Fazit: Ein wirklich einzigartiger Thriller, der sich auf jeden Fall lohnt. Eine klare Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 23.08.2019

Hart, härter, Outback

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Das australische Outback, eine Gegend, in der der Nachbar viele Stunden weit entfernt liegt und man tagelang niemanden begegnet. In dieser Gegend leben die Brüder Bright auf ihren Farmen. Für eine Reparatur ...

Das australische Outback, eine Gegend, in der der Nachbar viele Stunden weit entfernt liegt und man tagelang niemanden begegnet. In dieser Gegend leben die Brüder Bright auf ihren Farmen. Für eine Reparatur wollen sie sich treffen, doch als sie an dem Grab des Stockmen stehen, das ein Wahrzeichen ihrer Gegend ist, finden sie nur noch die Leiche des mittleren Bruders Cam. Ca. 9 km davon entfernt, steht Cams Auto, in dem sich die überlebenswichtigen Vorräte, wie z. B. Wasser befinden und das Auto ist voll funktionstüchtig. Was nur hat Cam bewogen, in dieser sengenden Hitze sein Auto ohne jeglichen Schutz zu verlassen? War es Selbstmord? Oder vielleicht sogar Mord? Das Misstrauen in der Familie wächst und der älteste der Brüder, Nathan, beginnt zu forschen, was vor Cams Tod auf der Familienfarm passiert ist.
Meine Meinung
Das Cover passt großartig zum Inhalt des Buches und macht schon sehr neugierig. Allerdings war es eher der Name der Autorin, Jane Harper, deren Aaron Falk Thriller ich bereits gelesen hatte. der mich zum Buch greifen ließ. Hier ist es auch mal nicht der bereits bekannte Ermittler, sondern vielmehr eine Familie, die im Outback lebt, die hier im Mittelpunkt steht.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Buch wieder ganz besonders gut gefallen, denn sie lässt das Leben und die Atmosphäre des australischen Outbacks absolut lebendig werden. Man hat als Leser hier nur allzu gute Vorstellungen davon, wie einsam das Leben dort ist und wie unerträglich die Hitze. Ja, beim Lesen spürt man förmlich den Staub zwischen den Zähnen knirschen und bekommt Durst, also am besten beim Lesen etwas kaltes zu trinken bereit stellen.
Ansonsten war ich ein wenig überrascht, in diesem Thriller mal nicht auf die bekannten Ermittler zu stoßen und doch war es in keinster Weise schlechter. Ganz im Gegenteil, denn ich wurde ziemlich schnell in den Bann der Familie Bright gezogen. Alles in allem bleibt das Tempo und die Stimmung eher ruhig, aber auch auf seine Weise schon fast trostlos. Der Thriller ist mehr ein Familiendrama, bei der man bei der Suche nach der Wahrheit den ältesten der Bright Brüder begleitet.
Nathan und sein verstorbener Bruder Cal wuchsen wie Freunde auf, der jüngste der Brüder, Bub, war der Nachzügler. Ihrem extrem strengen Vater rutschte so manches Mal die Hand aus und so galt es für die Brüder, zusammenzuhalten. Durch eine nicht durchdachte Entscheidung, die Nathan ein wenig zur Persona non grata im kleinen Ort machte, begann dieser sich zurückzuziehen und den Kontakt zur Familie nur noch sporadisch aufzunehmen. Nun muss er feststellen, dass so manches anders war, als er angenommen hatte.
Nathan, der Protagonist aus dessen Sicht man durch einen Dritte Person Erzäher das Geschehen verfolgt, ist ein sehr authentischer Charakter, dem ich das Leben, das er führt und die Beschreibungen dazu, absolut so abgenommen habe. Ich habe ziemlich schnell mit ihm mitgehofft und mitgelitten und konnte mich sehr gut in ihn und seine Lage hineinversetzen. Neben Nathan spielt vor allem die Familie eine wichtige Rolle und auch bei diesen Personen ist es Jane Harper mehr als gut gelungen, ein glaubwürdiges Bild zu zeichnen. Was letzten Endes mit Cam geschehen ist, war für mich eine riesengroße Überraschung und ich habe das in keinster Weise erahnen können.
Mein Fazit
Auch wenn es im Allgemeinen ein eher ruhig gehaltenes Buch ist, so erlebt man in dieser Geschichte die Atmosphäre des australischen Outbacks hautnah. Mich konnten die vielen Lügen innerhalb der Familie Bright und ganz besonders die Charaktere des Buches überzeugen und fesseln. Allen voran Protagonist Nathan, den man hier mit all seinen Ecken und Kanten kennenlernen darf, ist mir sehr ans Herz gegangen. Die Geschichte war so lebendig, dass man sich vorstellen könnte, irgendwann im Outback die Brights zu treffen.

Veröffentlicht am 16.08.2019

Überleben im Outback

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Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich den zweiten Thriller der australischen Autorin "Ins Dunkel" gelesen. Zur selben Zeit kam auch ihr Debüt "The Dry" oder "Die Hitze" als Taschenbuch (mit neuem ...

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich den zweiten Thriller der australischen Autorin "Ins Dunkel" gelesen. Zur selben Zeit kam auch ihr Debüt "The Dry" oder "Die Hitze" als Taschenbuch (mit neuem Titel) heraus. Beide haben mir gut gefallen (war gerade erstaunt, dass ich 3 1/2 und 4 Sterne vergeben habe...hatte ich beide Thriller doch noch in ziemlich guter und positiver Erinnerung).

"Zu Staub" ist ein Stand Alone und gehört nicht zur Reihe von Ermittler Aaron Falk. Ich würde es auch nicht als Thriller, sondern eher als Familiendrama bezeichnen.
Wir befinden uns im Westen von Australien, im Outback. Einsame Farmen, der nächste Nachbar ist Stunden entfernt, die Wüste und der Sand das alltägliche Bild. Man spürt beim Lesen direkt den Staub zwischen den Zähnen. Der Titel ist im wahrsten Sinne des Worters perfekt gewählt, auch wenn der englische Originaltitel "The Lost Man" ebenso passt. Wer sich in dieser Gegend verirrt oder nicht ausreichend ausgerüstet ist, hat kaum eine Überlebenschance. So ergeht es auch Cameron Bright. Er ist jedoch kein Fremder, lebt seit seiner Geburt auf der Familienranch und war perfekt ausgerüstet. Und trotzdem wird seine Leiche unweit des legendären "Stockman Grabes" gefunden. Sein Wagen steht vollbepackt mit der kompletten Ausrüstung etwa 10 km entfernt. Weder der herbeigerufene Polizeibeamte, noch der Sanitäter können eine Gewalteinwirkung erkennen. Doch warum sollte sich der allseits beliebte zweifache Familienvater, dessen Farm gut läuft, Selbstmord begehen? Die Umstände sind rätselhaft...

Der Fokus der eher ruhigen Geschichte liegt bei den Figuren, bei denen es sich großteils um Familienangehörige oder Backpacker, die auf der Farm arbeiten, handelt. Polizeiliche Ermittlungen gibt es kaum. Das Drama spielt sich unter den Farmbewohnern ab. Nathan und Bub sind jeweils der ältere und der jüngere Bruder von Cam. Ilse ist Cams Frau und Sophie und Lo seine Töchter. Carl, der bereits verstorbene Vater und Liz, die Mutter der Jungen, haben die Ranch bereits an Cam und Ilse übergeben. Harry ist ein alteingessener Farmmitarbeiter, der schon zur Famlie gehört. Xander ist der Sohn von Nathan, der über die Weihnachtsferien aus Brisbane angereist ist, wo er zu Schulzeiten bei seiner Mutter Jacqui wohnt. Und dann sind noch die Backpacker Simon und Kathy aus Großbritannien.

Das Leben unter Extrembedingungen steht in diesem Famliendrama im Vordergrund. Die außergewöhnliche Atmosphäre hat Jane Harper großartig eingefangen. Man spürt die Weite des Landes, den Sand und die Hitze durch jede Seite.
Gemeinsam mit unserem Hauptprotagonistent Nathan, dem ältesten Sohn der Brights, erleben wir die Ereignisse der Tage nach dem Tod von Cameron. Seine eigene Farm liegt in der Nachbarschaft, wo er wegen eines Vorfalles vor zehn Jahren als Einsiedler lebt. Diese Ereignis ist der Grund, dass Nathan von den Einheimischen gemieden wird. Bis zum Begräbnis am Weihnachtstag sind alle Familienmitglieder auf der
Ranch der Brights versammelt, wo die Emotionen nach und nach zu kochen beginnen. Misstrauen und Argwohn liegen in der Luft. Die Frage, ob die Einsamkeit in den Weiten des Outbacks das Böse hervorruft, wird immer wieder aufgeworfen.

Es beginnt ein Katz- und-Maus-Spiel, das den Leser mitnimmt und immer wieder aufs Neue rätseln lässt, was passiert ist. Trotzdem entwickelt sich die Geschichte im Mittelteil ein bisschen schleppend, jedoch ist immer eine unterschwellige Spannung vorhanden. Durch Rückblenden in die Vergangenheit erfahren wir mehr über die Kindheit der Brüder und diese offenbart einige düstere Familiengeheimnisse. Dadurch erhält man neue Gedankenanreize, die die Autorin gekonnt einsetzt und den Leser öfters auf falsche Fährten führt.

Die Auflösung war eine Überraschung, hat mir aber gut gefallen.

Schreibstil:
Wie schon bereits in ihren anderen Büchern schildert die Autorin wahnsinnig atmosphärisch und verleiht auch ihren Figuren Tiefe. Sie beherrscht es einfach großartig ihre Heimat stimmig und eindrücklich zu beschreiben, egal ob Dschungel oder Wüste.


Fazit:
Kein Thriller, sondern ein Familiendrama, welches vorallem wegen der großartigen Atmosphäre und ihren vielschichtigen Charakten punktet. Trotz einigere Längen im Mittelteil bleibt eine unterschwellige Spannung bestehen. Trotzdem finde ich "Zu Staub" bisher als das schwächste Buch der Autorin.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Zu Staub

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Drei Brüder, die sich nie wirklich nahe standen. Plötzlich ist einer von ihnen ist tot und Fremdeinwirkung scheint so gut wie ausgeschlossen. Die Umstände sind rätselhaft und die Indizien sprechen eine ...

Drei Brüder, die sich nie wirklich nahe standen. Plötzlich ist einer von ihnen ist tot und Fremdeinwirkung scheint so gut wie ausgeschlossen. Die Umstände sind rätselhaft und die Indizien sprechen eine vollkommen andere Sprache als ihnen lieb ist. Nur langsam dringt es in das Bewußtsein der Familie vor, dass der tote Bruder und Sohn keineswegs der Mensch war für den ihn jeder gehalten hat. Die Emotionen kochen hoch und es scheint nur ein Frage der Zeit wann es zur Eskalation kommt. Doch an den entscheidenden Stellen kneifen alle und es beginnt ein zermürbendes Katz- und Mausspiel. Jeder von ihnen scheint nur noch der Beerdigung entgegenzufiebern um endlich einen Schlussstrich ziehen zu können. Erst als sie, getrieben von den Geistern der Vergangenheit, beginnen sich einander langsam zu öffnen wird das Ausmaß des allem zugrundeliegenden Familiendramas sichtbar. Und so es ist letztendlich nur noch eine Frage der Zeit bis sich die Wahrheit endlich ihren Bahn bricht.

Fazit
Ein bewegender Thriller, der sich nach einer kurzen Anlaufphase, als wahrhafter Pageturner erweist.