Cover-Bild Black Memory

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 12.12.2016
  • ISBN: 9783453418332
Janet Clark

Black Memory

Thriller
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.


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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2017

Spannend, bis zum Schluss!

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Wie schlimm muss es sein, wenn man nicht weiß, wer man ist? Sich an nichts erinnern kann und nicht weiß, wem man nun vertrauen kann? Ist das nicht schon schlimm genug?

Wenn man aber nun erfährt, dass ...

Wie schlimm muss es sein, wenn man nicht weiß, wer man ist? Sich an nichts erinnern kann und nicht weiß, wem man nun vertrauen kann? Ist das nicht schon schlimm genug?

Wenn man aber nun erfährt, dass man ein 5-jähriges Kind entführt haben soll, von dem jede Spur fehlt, was sich dann auch noch als eigene Tochter herausstellt, der angebliche Ehemann sich rätselhaft verhält, ist das nicht dann purer Horror?

Für mich ist so etwas unvorstellbar!

Der Ärztin Clare ist genau dieses widerfahren. Die Geschichte beginnt damit, dass sie verwundet in einem kleinen Boot, in Indonesien, wach wird und gerettet wird. Man bringt sie dort zur Polizei, wo sie kurz darauf erfährt, dass sie auf der Fahndungsliste steht, weil sie ein Kind entführt haben soll.
Die englische Botschaft setzt sich aber für sie ein und sie darf zurück nach England, wo der wirkliche Horror aber erst beginnt.

Wer ist sie? Warum war sie in Indonesien? Wer ist der Mann an ihrer Seite? Warum hat sie angeblich ihre Tochter entführt und wo ist sie jetzt?

Fragen über Fragen ziehen sich, gut inszeniert, durch diese spannende Geschichte. Janet Clark versteht ihr Handwerk sehr gut, den Leser in die Irre zu führen und an sich selbst zu zweifeln. Alles ist aber sehr gut durchdacht.

Mir erging es, wie vielen Lesern dieses Buches. Man ist so misstrauisch allem gegenüber, dass man gar keine Ahnung hat, wer gut oder böse ist und wie die Geschichte ausgehen könnte. Deswegen bleibt es auch spannend, bis zum Schluss.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, wobei auch immer mal wieder Fachjargon, wenn es um medizinische Dinge geht, darin vorkommt. Man sollte das also mögen.

Letztendlich hat dieser Thriller seine Wirkung nicht verfehlt. Er ist spannend, ist zum miträtseln und macht einen auch nachdenklich, was die Zukunft uns alles noch präsentieren wird.

Und das wiederum ist nicht unvorstellbar, für mich – leider!

Ich danke Janet Clark, für diese spannende Geschichte und dem Heyne Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Veröffentlicht am 01.05.2017

Wem kann man trauen?

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Spannung pur mit vielen Wendungen. Wem kann man trauen?

Ich möchte hier gar nicht viel über den Inhalt verraten, da besonders die Spannung und Wendungen hier den Reiz ausgemacht haben.
Dies ist mein ...

Spannung pur mit vielen Wendungen. Wem kann man trauen?

Ich möchte hier gar nicht viel über den Inhalt verraten, da besonders die Spannung und Wendungen hier den Reiz ausgemacht haben.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert,

Der Leser taucht praktisch in das Leben von Clare ein, die eines Tage auf dem Meer aufwacht und ihre Erinnerungen verloren hat.
Früh ist klar, dass sie scheinbar Ihre 5 jährige Tochter nach Indonesien entführt hat, aber das Mädchen bleibt verschwunden und Clare möchte jetzt möglichst schnell wissen, was passiert ist.
Leider weiß sie nicht wem sie trauen kann.

Die Geschichte lebt von den Figuren die sehr vielschichtig angelegt sind und mir direkt sympatisch waren, besonders Clare hat mir sehr gut gefallen.
Durch viele Wendungen wird der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt und wenn man glaubt zu wissen wem man vertrauen kann und wem nicht, ändert sich wieder alles.
Ein toller Spannungsbogen der von Beginn an bis zum Ende hochgehalten wird, hat mich gefesselt. Ein sehr durchdachte Geschichte mit ein wenig medizinischen Einschlag zum Gedächtnis (allerdings sehr simple erklärt).
Rundum eine abgeschlossene und runde Geschichte, die keine offenen Fragen zurücklässt.

Bisher mein schönstes Leservergnügen in 2017 und da liegt die Latte jetzt schon hoch ;)

Veröffentlicht am 20.03.2017

Black Memory

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"Black Memory" war mein erstes Buch der Autorin, also bin ich total unvoreingenommen an das Buch ran gegangen. Mich hat der Titel und der Klappentext direkt angesprochen. Eine Ärztin wacht im Ausland aus, ...

"Black Memory" war mein erstes Buch der Autorin, also bin ich total unvoreingenommen an das Buch ran gegangen. Mich hat der Titel und der Klappentext direkt angesprochen. Eine Ärztin wacht im Ausland aus, kann sich an nichts erinnern und wird mit der Aussage konfrontiert, dass sie ein kleines Mädchen entführt haben soll. Janet Clark baut von Anfang an eine tolle Spannung auf und weiß diese auch über das ganze Buch einzusetzen. Der Spannungsbogen ist kontinuierlich vorhanden. Die Protagonistin Clare war mir von Anfang an sympathisch. Man fiebert und leidet mit. Der Leser rätselt wem Clare nun vertrauen kann und ihr wohlgesonnen ist oder wer ihr etwas böses will. Man wird in diesem Rätsel auch auf die falsche Spur geführt um dann wieder etwas anderes zu erfahren. Wie schon geschrieben, die Spannung nimmt nicht ab. Das Buch ist ein richtiger Pageturner.
Die Charakter sind im Allgemeinen sehr gut ausgearbeitet. Mal glaub man das man auf dem richtigen Weg ist und dies macht auch Sinn, doch dann passiert wieder was ganz anders. Ich vermute, dass das Thema Amnesie und Gedächtnisforschung gut recherchiert ist, aber ich persönlich habe mich mit den Themen nicht beschäftigt.

Fazit:
Ein geniales Meisterwerk! Ich wurde bei diesem Buch definitiv nicht enttäuscht. Ein verdammt guter Thriller mit Verwirrung und Spannung! Klare Leseempfehlung !

Veröffentlicht am 19.03.2017

Vertrauen?

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"Black Memory"
Clare, eine junge Ärztin und die Hauptperson dieses Thrillers, leidet an Amnesie. So kann sie sich zwar an Fachliches erinnern, nicht jedoch an ihren Mann und ihre Tochter. Damit beginnt ...

"Black Memory"
Clare, eine junge Ärztin und die Hauptperson dieses Thrillers, leidet an Amnesie. So kann sie sich zwar an Fachliches erinnern, nicht jedoch an ihren Mann und ihre Tochter. Damit beginnt ihre Suche nach der Wahrheit. Wem kann sie vertrauen, wer belügt sie und welche Ziele verfolgen die einzelnen Personen in ihrer Umgebung? Welcher Mittel bedienen sie sich? Wo ist ihre Tochter? Was hat es mit der speziellen Begabung ihrer Tochter auf sich? Und nicht zuletzt: Wer ist sie selbst wirklich?

Der Roman ist aus der Sicht Clares in Ich-Form geschrieben – der Leser ist also sofort mitten im Geschehen. Mit Clare gemeinsam zweifelt und hinterfragt der Leser, vertraut und misstraut um dann die eigene Meinung doch wieder komplett zu revidieren. Und das gleich mehrmals im Laufe der 381 Seiten.
Die einzelnen Kapitel sind kurz und knapp, der Schreibstil flüssig und gut lesbar und von Anfang bis zum Ende wirklich spannend und nachvollziehbar!

Eine temporeiche Geschichte, die aber auch viel Stoff zum Nachdenken liefert, denn Janet Clark thematisiert hier auch Möglichkeiten der Technik und Wissenschaft, andere Menschen zu manipulieren, Erinnerungen zu verändern, mittels Gentechnik Menschen sogar neu zu gestalten, zu „verbessern“ - eine gelungene Mischung aus Thriller, Psychothriller und ein klein wenig Scifi (hoffe ich wenigstens).

Auch wenn man kein Verschwörungstheoretiker ist – man kommt ins Grübeln: Was vor 100 Jahren noch utopisch erschien, ist für uns heute Alltag.
Gruselig, was so in einigen Jahren zum Alltag werden könnte!

Auf alle Fälle hoffe ich auf eine Fortsetzung!

Veröffentlicht am 11.03.2017

Clare kämpft sich aus der Amnesie

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Clare wird von indonesischen Fischern aus dem Meer gefischt. Sie hat absolut keine Erinnerung – weder an ihren Namen, noch wie sie in diese Lage kam. Sie landet im Gefängnis und erfährt, sie soll ihr eigenes ...

Clare wird von indonesischen Fischern aus dem Meer gefischt. Sie hat absolut keine Erinnerung – weder an ihren Namen, noch wie sie in diese Lage kam. Sie landet im Gefängnis und erfährt, sie soll ihr eigenes Kind entführt haben. Doch wo ist Bonnie und was ist mit ihr geschehen? Wieso sollte Clare ihr etwas angetan haben? Als ihr Mann sie mithilfe eines einflussreichen Freundes zurück nach London holt, macht sich Clare auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stellen sich ihr ungeahnte Schwierigkeiten in den Weg. Wem kann sie vertrauen? Wer belügt sie? Clare entdeckt immer erstaunlichere Details …

Dieser Thriller hat das Thema Amnesie als Schwerpunkt. Ja, es gibt eine ganze Reihe Bücher, deren Plot genau dies behandelt. Aber mir gefallen sie noch immer und sie unterscheiden sich bisher auch sehr voneinander. Janet Clark hat mich mit BLACK MEMORY von der ersten Seite an auf eine Reise mitgenommen, die rasant, spannend, informativ und wahrlich erschreckend war. Lesegenuss pur! Hier fliegen die Seiten nur so dahin und es kommt keinerlei Langeweile auf.

Wie Clare selbst dachte ich immer wieder, zwischen Freund und Feind unterscheiden zu können. Lagen doch Fakten vor, die es eindeutig machten, wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Doch immer wieder neue Fakten machten das Bild immer wieder anders und mit jedem Kapitel geriet selbst mir als Leser alles außer Kontrolle. Hier gibt es Wendungen, die einer wildgewordenen Achterbahnfahrt gleichen – Loopings und Talschussfahrten ohne Ende.

Die Charaktere sind allesamt glaubwürdig und lebensnah gelungen. Von Angela über Paul bis zu Raphael – ich hatte sie alle ganz klar vor Augen, konnte mir sogar ihre Stimmen vorstellen. Das war Kopfkino par excellence! Die Auffälligkeiten in der Wohnung von Paul und Clare, die unfassbaren Entdeckungen, fehlende Dinge – einerseits unfassbar und unglaublich, am Ende aber genial erklärt und ein absolut gelungener Kniff der Autorin. Selten gefallen mir Auflösungen so gut, wie hier.

Bonnies besondere Fähigkeit macht sie zu einer ganz besonderen Romanfigur. Man fragt sich unwillkürlich, ob das im realen Leben tatsächlich so möglich wäre. Und ich bin mir noch immer nicht schlüssig, ob sie mich fasziniert oder erschreckt!

Dass Clare ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, gefällt mir persönlich besonders gut. So werde ich persönlich noch tiefer hineingezogen und fühle mich involviert. Entsprechend stark ist dann auch die Spannung. Erstaunlich, dass es Janet Clark geschafft hat, ganz ohne Einsacker die Spannung von Anfang bis Ende immer weiter ansteigen zu lassen. Genau so muss ein Thriller sein für mich! Das Buch ist in sich schlüssig, temporeich, actionreich (ohne allzu viel Blutvergießen), beängstigend und behandelt in einem Punkt auch ein brandaktuelles Thema, das in den nächsten Jahren sicher noch mehr in den Fokus geraten wird.

Janet Clark hat es geschafft, sich selbst zu übertreffen. Ich bin gespannt, ob sie sich weiter dermaßen steigern wird. Wobei ich schon vollkommen zufrieden wäre, wenn sie dieses hohe Level einfach nur halten würde. Fakt ist, ich freue mich schon jetzt auf weiteren Lesestoff von dieser Autorin.

Kurz und gut: BLACK MEMORY gehört definitiv zu meinen Lesehighlights 2017. Dafür gibt es die vollen fünf Sterne!