Cover-Bild Bretonische Geheimnisse

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 26.06.2018
  • ISBN: 9783462052015
Jean-Luc Bannalec

Bretonische Geheimnisse

Kommissar Dupins siebter Fall
Bretonischer Spätsommer im sagenumwobenen Artus-Wald und verschrobene Wissenschaftler auf der Jagd nach ewigem Ruhm.
Der Wald von Brocéliande mit seinen malerischen Seen und Schlössern ist das letzte verbliebene Feenreich – glaubt man den Bretonen. Unzählige Legenden aus mehreren Jahrtausenden sind hier verortet. Auch die von König Artus und seiner Tafelrunde. Welche Gegend wäre geeigneter für den längst überfälligen Betriebsausflug von Kommissar Dupin und seinem Team in diesen bretonischen Spätsommertagen? Doch ein ermordeter Artus-Forscher macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. Gegen seinen Willen wird Dupin kurzerhand zum Sonderermittler ernannt in einem brutalen Fall, der schon bald weitere Opfer fordert. Was wissen die versammelten Wissenschaftler über die jüngsten Ausgrabungen in der Gegend? Wie stehen sie zu dem Vorhaben, Teile des Waldes in einen Vergnügungspark umzuwandeln? Und warum rückt keiner von ihnen mit der Sprache raus? Schon bald ist selbst Nolwenn, Dupins sonst so unerschütterliche Assistentin, in Sorge – und das will wirklich etwas heißen.
Geheimnisvoll, raffiniert und spannend – im siebten Fall der Erfolgsserie von Jean-Luc Bannalec ermitteln Commissaire Dupin und seine Inspektoren im Herzen der Bretagne.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2018

Es war einmal in einem dunklen Wald…

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Der siebente Band der Urlaubskrimis aus der Bretagne führt Kommissar Dupin und seine Kollegen in den Foret de brocéliande, einen tiefen Wald, der mit der Artussage in Verbindung gebracht wird. Eigentlich ...

Der siebente Band der Urlaubskrimis aus der Bretagne führt Kommissar Dupin und seine Kollegen in den Foret de brocéliande, einen tiefen Wald, der mit der Artussage in Verbindung gebracht wird. Eigentlich sollte es ein Betriebsausflug werden – aber dazu kommt es gar nicht erst. Im Mittelpunkt steht diesmal eine Gruppe von Wissenschaftlern, die an der Artussage forschen. Aber der Kreis wird durch mehrere Morde immer kleiner… und Dupin, der sich in diesem dunklen Zauberwald nicht wohlfühlt und merkwürdige weiße Tiere vorbeihuschen sieht, läuft die Zeit davon.

Endlich habe ich einen Dupin-Roman mal wieder so richtig genossen! Bei den letzten Bänden hatte ich immer das Gefühl, irgendwas fehlt... Diesmal war der Krimi für mich eine runde Sache. Die Stimmung passte, der Fall war aufgrund der vielen Verstrickungen zwischen den Wissenschaftlern kniffelig und da die gesamte Handlung innerhalb von zwei Tagen spielt, folgte Schlag auf Schlag und es wurde nicht langweilig. Ich als Leser hatte meine Freude dran, aber um Dupin habe ich mir zwischenzeitlich Sorgen gemacht – denn das was er hier leisten musste, war fast übermenschlich. Deshalb sei ihm auch das sehr versöhnliche Ende (in privater Hinsicht) und der Sonnenuntergang am Meer mehr als gegönnt – wobei ich mich frage, wann er denn endlich mal schlafen will Trotz allem birgt das Ende dieses Romans einen kleinen Cliffhanger, da sich für Dupin (ohne zuviel verraten zu wollen – Achtung Spoiler!) neue berufliche Perspektiven ergeben. Ich bin mir zwar relativ sicher, dass er sich richtig entscheiden wird… Nachlesen werde ich das im nächsten Band aber auf jeden Fall

Veröffentlicht am 08.08.2018

Ein hervorragender Kriminalroman mit tiefen Einblicken in die Abgründe des Wissenschaftsbetriebs und die bretonische Mythologie.

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Jean-Luc Bannalec, Bretonische Geheimnisse. Kommissar Dupins siebter Fall, Kiepenheuer & Witsch 2018, ISBN 9878-3-462-05201-5

Eine neue literarische Stimme macht sich seit einigen Jahren erfolgreich auf ...

Jean-Luc Bannalec, Bretonische Geheimnisse. Kommissar Dupins siebter Fall, Kiepenheuer & Witsch 2018, ISBN 9878-3-462-05201-5

Eine neue literarische Stimme macht sich seit einigen Jahren erfolgreich auf dem hart umkämpften deutschen Krimimarkt bemerkbar. Während viele Jahre lang erfolgreiche Serien wie etwa Donna Leons Romane um den Commissario Brunetti aus Venedig schon seit langem an Langeweile und immer mehr von dem Gleichen nicht zu überbieten sind, hat der in Deutschland und in Frankreich lebende Autor unter dem Pseudonym Jean Luc Bannalec mit seinen bisher schon sechs Romanen um seinen im Finstere lebenden Kommissar Dupin auch bei der etablierten Literaturkritik erhebliche Beachtung gefunden.

Schon in allen bisherigen Romanen hat Bannalec, vor allem vermittelt durch Dupins Kollegen Riwal eine Menge bretonischer Geschichte und Mythen eingewoben. Doch in seinem neuen Werk geht es fast ausschließlich darum. Für Leser, die sich vor allem für die Artuslegende interessieren, ist das toll, für andere möglicherweise stellenweise etwas langweilig und langatmig.

Der Wald von Brocéliande mit seinen malerischen Seen und Schlössern ist das letzte verbliebene Feenreich – glaubt man den Bretonen. Unzählige Legenden aus mehreren Jahrtausenden sind hier verortet. Auch die von König Artus und seiner Tafelrunde. Welche Gegend wäre geeigneter für den längst überfälligen Betriebsausflug von Kommissar Dupin und seinem Team in diesen bretonischen Spätsommertagen, zumal sich mit Riwal ein absolut kundiger Kollege anbietet mit detaillierten Informationen und Führungen.
Als Dupin zu Beginn des mehrtätigen Betriebsausflug noch mit einem berühmten Artus-Forscher in einer anderen Angelegenheit en Gespräch führen will, findet er diesen ermordet vor. Schnell ist Dupin von Paris aus zum nationalen Sonderermittler ernannt mit allen Befugnissen und macht sich mit seinem Team auf die Suche nach dem Täter. Wichtig ist dabei eine Gruppe von an diesem Ort versammelten Wissenschaftlern mit zunächst undurchschaubaren Beziehungen untereinander, die, so findet Dupin bald heraus, von Konkurrenz und Stellenneid geprägt sind.

Aus dieser Gruppe sind bald weitere Opfer zu beklagen. Und Dupin dämmert de Erkenntnis, dass jeder aus dieser Gruppe sowohl das nächste Opfer als auch der nächste Täter sein kann.

Unter dem zeitlichen Druck seiner Partnerin Claire, die nach dem Ausflug die neue gemeinsame Wohnung einrichten will, ermittelt Dupin mit seinen Kollegen fieberhaft. Dabei wächst Nolwenn wieder einmal über sich hinaus, indem sie wie ein menschlicher Computer alle Infos bündelt und die ganze, dieses Mal außerordentlich gefährliche Ermittlung koordiniert.

Als zwischenzeitlich Kadeg und Riwal spurlos verschwunden sind, scheint sich ein Fiasko anzubahnen. Mit sehr gelungenem Spannungsbogen und psychologischer Raffinesse bei der Beschreibung der Beziehungen innerhalb der mysteriösen Wissenschaftlergruppe gelingt es Bannalec, den Leser in dem, wie ich finde, bisher besten seiner Bücher, den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln und ihn gleichzeitig mit einer Menge an interessanten historischen Informationen zu füttern.

Ein hervorragender Kriminalroman mit tiefen Einblicken in die Abgründe des Wissenschaftsbetriebs und die bretonische Mythologie.


Veröffentlicht am 31.07.2018

Commissaire Dupin, Sonderermittler im verwunschenen Herzen der Bretagne

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Broschiert: 400 Seiten
Verlag: KiWi-Paperback (26. Juni 2018)
ISBN-13: 978-3462052015
Preis: 16,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Commissaire Dupin, Sonderermittler im verwunschenen Herzen ...

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: KiWi-Paperback (26. Juni 2018)
ISBN-13: 978-3462052015
Preis: 16,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Commissaire Dupin, Sonderermittler im verwunschenen Herzen der Bretagne

Inhalt:
Eigentlich wollten Georges Dupin und seine Mitarbeiter Nolwenn, Kadeg und Riwal einen gemütlichen Betriebsausflug machen, als just an ihrem Ziel ein Mord geschieht, der mit Dupins früheren Ermittlungen zu tun haben könnte. Paris ernennt Dupin zum Sonderermittler in diesem Fall. Unter Zeitdruck arbeitet sich Dupin durch eine Zahl von Verdächtigen, Wissenschaftlern, die sich mit der Artus-Sage beschäftigen. Und schon bald gibt es den nächsten Toten …

Meine Meinung:
Ich mag die atmosphärischen Krimis um den ein wenig kauzigen bretonischen Kommissar (ja, er ist nun ein Bretone!) sehr gern. Auch seine gewitzte Assistentin Nolwenn und seine Inspektoren Kadeg und Riwal habe ich ins Herz geschlossen. Die vier sind ein unschlagbares Team.

Der aktuelle Fall ist recht undurchsichtig. Die Wissenschaftler mauern, was das Zeug hält. Es ist für die Polizei sehr schwer, hinter ihre Geheimnisse zu kommen. Zwar hatte ich schon recht früh den richtigen Verdacht, was den Täter angeht, aber keinen Beweis. Spannend war der weitere Verlauf trotzdem, denn die Zeit drängt und man weiß nie, wann der Täter erneut zuschlägt. So arbeitet Dupin Tag und Nacht. Es geht Schlag auf Schlag, man kommt praktisch nicht zum Verschnaufen. Trotz der gewohnten Landschaftsbeschreibungen und Einbindung der Artus-Sage steht der Kriminalfall hier eindeutig im Vordergrund, was mir sehr gut gefallen hat.

„Bretonische Geheimnisse“ ist bereits der 7. Band der Reihe und kann theoretisch auch für sich allein gelesen werden. Schöner ist es natürlich, die Entwicklung der Protagonisten von Anfang an zu begleiten.

Die Reihe:
1. Bretonische Verhältnisse
2. Bretonische Brandung
3. Bretonisches Gold
4. Bretonischer Stolz
5. Bretonische Flut
6. Bretonisches Leuchten
7. Bretonische Geheimnisse

★★★★☆

Veröffentlicht am 15.07.2018

Nicht mein Favorit, aber lesenswert!

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INHALT

Der Artus-Wald ist das letzte verbliebene Feenreich – immerhin, wenn es nach den Bretonen geht. Was eignet sich besser für einen Betriebsausflug von Dupin und seinem Team als dieser sagenumwobene ...

INHALT

Der Artus-Wald ist das letzte verbliebene Feenreich – immerhin, wenn es nach den Bretonen geht. Was eignet sich besser für einen Betriebsausflug von Dupin und seinem Team als dieser sagenumwobene Wald? Als jedoch ein Artus-Forscher ermordet aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse und Dupin wird kurzerhand zum Sonderermittler benannt. Schnell findet er sich in einem Lügengeflecht wieder, das die anderen Wissenschaftler mit einbezieht und das es nun aufzuklären gilt. Und plötzlich gibt es weitere Opfer, weitere Überfälle. Unter widrigen und gefährlichen Umständen ermitteln das Team weiter – vom so entspannt angedachten Ausflug ist schnell nichts mehr übrig.


MEINUNG

Schon der siebte Fall für Kommissar Dupin! Dieses Mal führt es den kultigen Ermittler in einen mysteriösen Wald – und damit wieder an einen Schauplatz, der sich sehen lassen kann. Und nicht nur das Setting, auch der Schreibstil konnte sich wieder sehen lassen. Oder vielmehr lesen lassen. J Mit viel Humor und einfach sehr ansprechend verpackt hat diese Geschichte wieder viel Spaß gemacht.

Die Charaktere sind gewohnt gelungen, auch, wenn es das Team bei diesem Fall unter widrigen Umständen auseinander reißt. Vor allem Nolwenn, die sonst ja eher im Hintergrund agiert, war dieses Mal präsent und ist mir dabei noch ein Stück mehr ans Herz gewachsen. Die unterschiedlichen Figuren passen vermeintlich kaum zueinander und haben doch in keinem anderen Teil der Krimireihe so gut harmoniert.

Die Idee, die hinter dem Plot steckt, finde ich großartig. Den verwunschenen Feenwald, die Geheimnisse, die hinter den Ecken lauern. Leider hat mich die Geschichte dennoch nicht ganz abholen können. Irgendwie ist der sprichwörtliche Funke nicht übergesprungen um mich ganz in den Bann zu ziehen, der sonst bei Dupin-Krimis eigentlich vorprogrammiert ist. Der Kommissar war mir teilweise sogar etwas abwesend, obwohl ich ihn sonst so gerne bei seinen Fällen begleite. Ich bin trotz des tollen Schreibstils immer wieder abgeschweift. Dennoch war das Buch sehr spannend. Es wurde gerade zum Ende hin noch einmal ordentlich rasant und ich fand auch den Fall an sich sehr außergewöhnlich und interessant zu verfolgen.

FAZIT

Nicht mein liebster Teil dieser sonst so hervorragenden Krimi-Reihe. Alles in allem zwar ein gelungener siebter Teil, aber leider mit einigen kleinen Schwächen, die dazu geführt haben, dass ich immer wieder abgeschweift bin. Schade.

3 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥

DANKE AN DEN KIWI-VERLAG FÜR DAS BEREITSTELLEN DES REZENSIONSEXEMPLARS!

Veröffentlicht am 13.07.2018

Eine Sonderermittlung für Dupin

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Kommissar Dupin reist in den Forêt de Brocéliande, denn er schuldet seinem Freund und Pariser Kollegen Jean Odinot noch einen Gefallen. Doch er ist nicht allein unterwegs. Die Fahrt wurde von Nolwenn kurzerhand ...

Kommissar Dupin reist in den Forêt de Brocéliande, denn er schuldet seinem Freund und Pariser Kollegen Jean Odinot noch einen Gefallen. Doch er ist nicht allein unterwegs. Die Fahrt wurde von Nolwenn kurzerhand zum Betriebsausflug erklärt, und so fahren die beiden gemeinsam mit den Inspektoren Riwal und Kadeg gen Tréhorenteuc. Dupin muss nur kurz seinen Termin mit Fabien Cadiou wahrnehmen, einem der weltweit führenden Artus-Forscher. Danach können sie gemeinsam die mythischen Orte erkunden, die mit zahlreichen keltisch-bretonischen Legenden und insbesondere der Artussage verknüpft sind. Doch als Dupin bei Cadiou eintrifft, liegt der erschossen in seiner Wohnküche. Im Nu findet sich Dupin als Sonderermittler in einem neuen Fall wieder.

Schon der letzte Fall hat Dupin urlaubsbedingt ein gutes Stück von Concarneau weggeführt. Auch diesmal verlässt er die heimischen Gefilde, allerdings gemeinsam mit seinem Team. Und im Gegensatz zu seinen Nachforschungen an der Côte de Granit Rose muss er sich nach dem Totenfund nicht mit Zuständigkeiten auseinandersetzen. Denn sein Pariser Kollege macht ihn im Handumdrehen und gegen seinen Willen zum Sonderermittler, während der ortsansässige Kommissar sich zufrieden verabschiedet, um den Geburtstag seiner Schwägerin zu feiern.

Dupin hat seine Kollegen praktischerweise schon vor Ort, und so stürzen sie sich gemeinsam in die Ermittlungen. Während er noch die Erkenntnis sacken lässt, dass es einen Mörder zu finden gilt, wird ihm ein zweiter Toter gemeldet: Einer der Forscherkollegen Cadious, die für eine Artus-Konferenz angereist sind, liegt erstochen im Wald. Und eigentlich sollte Dupin Cadiou auf den Zahn fühlen, ob bei dem Tod von dessen im Frühsommer verstorbenen Kollegen, welcher der Bruder des Innenministers war, keine Fremdeinwirkung im Spiel war. Hat er es etwa mit drei Morden zu tun? Was steckt dahinter? Etwa die Suche um den Heiligen Gral? Die fünf ebenfalls zur Konferenz angereisten Wissenschaftler wollen nichts ungewöhnliches bemerkt haben.

Dupins neuer Fall weist schnell eine gewisse Komplexität auf, bei der es den Überblick zu wahren gilt. Unter der Oberfläche brodelt so einiges, doch alle Artus-Forscher erweisen sich als höchst verschlossen. Auch aus der Frau des ersten Opfers und des örtlichen Erzählers, der das zweite Opfer gefunden hat, ist kaum etwas herauszubekommen. Gleichzeitig steht Dupin unter Zeitdruck, denn er will schnellstmöglich nach Hause zurück. Die unfreiwillige Ermittlung bietet auch einige Szenen, die mich zum Schmunzeln bringen konnten, zum Beispiel hat er kein Clairefontaine für seine Notizen dabei und muss mit den freien Stellen in der Bedienungsanleitung seines Citroën vorlieb nehmen.

Die Situation vor Ort spitzt sich immer weiter zu, denn irgendjemand scheint noch immer eine Rechnung offen zu haben. Dupin befragt systematisch die Kollegen und Bekannten der Opfer und lässt sich auch mal von einem Geistesblitz leiten. Immer wieder gibt es neue Hinweise und unerwartete Zwischenfälle, die mich neugierig weiterlesen ließen. Vor der Kulisse der geheimnisvollen Artus-Orte kommt es zu spannenden Szenen und einem spektakulären Showdown. Die Motivation hinter den Taten fand ich jedoch nicht so plausibel. Trotzdem konnte „Bretonische Geheimnisse“ mich mit neuen Abenteuern für die liebgewonnen Charaktere und dramatischen Wendungen sehr gut unterhalten.