Cover-Bild Abels Tochter
Band 2 der Reihe "Kain-Serie"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 12.03.2018
  • ISBN: 9783453422049
Jeffrey Archer

Abels Tochter

Kain und Abel 2 Roman
Der Gigantenkampf zwischen Abel Rosnovski und seinem Feind William Lowell Kane, den Jeffrey Archer in »Kain und Abel« schilderte, setzt sich in der nächsten Generation fort. Florentyna, die Tochter Abels, des legendären »Chicago-Barons«, ist bildschön, hochbegabt, ehrgeizig und die Erbin einer der größten Hotelketten der Welt. Wie ihr Vater geht sie ihren eigenen Weg mit eisernem Willen. Abel liebt sie abgöttisch, und sie vergöttert ihn – aber Florentyna begeht eine Todsünde: sie liebt und heiratet den Sohn seines Todfeindes.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2020

Abels Tochter

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Ich war vom ersten Roman total begeistert. Leider hat mich dann der zweite Teil etwas enttäuscht. Viele Passagen waren schon aus den ersten Teil bekannt und haben sich nun wiederholt. Aber auch im ganzen ...

Ich war vom ersten Roman total begeistert. Leider hat mich dann der zweite Teil etwas enttäuscht. Viele Passagen waren schon aus den ersten Teil bekannt und haben sich nun wiederholt. Aber auch im ganzen war der Roman an einigen Stellen sehr zäh.. Leider nicht so gut wie der erste, aber dennoch lesenswert.

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Veröffentlicht am 03.03.2020

Schöner zweiter Teil, leider jedoch sind 280 Seiten lediglich Wiederholung

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Nachdem mir der Vorgängerroman „Kain und Abel“ erstaunlich gut gefallen hat, habe ich direkt den Nachfolger „Abels Tochter“ in die Hand genommen nur um dann festzustellen, dass leider 280 Seiten Wiederholungen ...

Nachdem mir der Vorgängerroman „Kain und Abel“ erstaunlich gut gefallen hat, habe ich direkt den Nachfolger „Abels Tochter“ in die Hand genommen nur um dann festzustellen, dass leider 280 Seiten Wiederholungen sind. Im Grunde genommen ist es natürlich verständlich, dass Archer hier alle abholen möchte - zum einen die Leser, bei denen der erste Roman bereits vor längerer Zeit gelesen wurde und zum anderen neue Leser - aber 280 Seiten erscheinen mir doch viel, wenn man doch erfahren möchte wie es bei Florentyna und Richard weitergeht.
Davon abgesehen gefällt die Geschichte ebenso wie der Vorgänger, daher 4 Sterne. Sie ist (wenn man das ersten Drittel ignoriert) kurzweilig und charmant geschrieben und man fiebert mit dem Werdegang der Protagonistin mit.

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Veröffentlicht am 10.11.2018

Mission possible

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In „Abels Tochter“, dem zweiten Band der Kain-und-Abel-Triologie liegt der Fokus, wie man bereits am Titel sieht, auf Abel Rosnovskis Tochter Florentyna und deren Werdegang. Sie ist intelligent und ehrgeizig, ...

In „Abels Tochter“, dem zweiten Band der Kain-und-Abel-Triologie liegt der Fokus, wie man bereits am Titel sieht, auf Abel Rosnovskis Tochter Florentyna und deren Werdegang. Sie ist intelligent und ehrgeizig, hat die entsprechende monetäre Unterstützung im Rücken, so dass es nicht weiter verwundert, wenn sie am Ende ihr großes Ziel erreicht und zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt wird. Natürlich muss sie auf diesem Weg auch Rückschläge hinnehmen, und auch ihr Vater ist nicht immer mit ihren persönlichen Entscheidungen einverstanden. Besonders dann nicht, als sie sich entscheidet, Richard zu heiraten, den Sohn seines Todfeindes William Lowell Kane. Man denkt unwillkürlich an Romeo und Julia, aber im Unterschied zu Shakespeare lässt Archer zwar zu einem späteren Zeitpunkt Richard sterben, aber seine Protagonistin am Leben, so dass der Leser ihren weiteren Werdegang mit Interesse verfolgen kann.

Das Positive zuerst: für Einsteiger absolut geeignet, denn die Lektüre des ersten Bandes ist nicht zwingend notwendig, werden doch in der ersten Hälfte des Romans die meisten für die Handlung relevanten Information aus „Kain und Abel“ wiederholt. Gleichzeitig ist dies aber auch eine Schwäche. Es ist ermüdend, wenn man Teil eins bereits kennt. Die zweite Hälfte hingegen nimmt dann Tempo auf, wenn Florentynas Werdegang geschildert wird: die Gründung eines eigenen Modelabels, die Übernahme der väterlichen Hotelkette, der Einstieg in die Politik – immer das große Ziel vor Augen.

Die belletristische Schilderung des „political business“ und die Zielstrebigkeit einer Frau, die sich in dieser Umgebung behaupten muss, wenn sie ihre Pläne verwirklichen will, fand ich durchaus interessant und unterhaltsam zu lesen.

Das Original wurde 1982 erstmals veröffentlicht und bei Heyne neu verlegt. Inwieweit inhaltlich etwas verändert wurde, kann ich, da mir die Erstauflage nicht bekannt ist, leider nicht beurteilen. Wenn nicht, hat Jeffrey Archer erstaunliche Weitsicht bewiesen. Bin ich eigentlich die Einzige, die Parallelen zu der Tochter des jetzigen US-Präsidenten sieht?

Veröffentlicht am 13.06.2018

Archers vom Tellerwäscher zum Millionärssaga

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Bevor ich den zweiten Band der "Kain & Abel Reihe" zur Hand nahm, war mir bereits bewusst, dass ich auf den ersten 100-200 Seiten vieles lesen werde, was mir bereits bekannt ist. Durch einige Rezensionen, ...

Bevor ich den zweiten Band der "Kain & Abel Reihe" zur Hand nahm, war mir bereits bewusst, dass ich auf den ersten 100-200 Seiten vieles lesen werde, was mir bereits bekannt ist. Durch einige Rezensionen, die dieses negativ auslegten, war ich also "vorgewarnt". Ich empfand es allerdings nicht so schlimm, denn dies ermöglicht einige Einblicke in Florentynas Leben, die aus ihrer Sicht manchmal ein bisschen differenzierter rüberkommen.
Wie aus dem Titel ersichtlich, steht im zweiten Band der Reihe Abels Tochter Florentyna im Mittelpunkt der Geschichte. Wir begleiten sie als Kleinkind bis hin zur (mittel-)älteren Frau in den Fünfzigern. Dadurch entstehen auch die oben angesprochenen Wiederholungen. Vieles ist dem Leser aus Band 1 bekannt, jedoch erfährt man auch Neues über Florentyna, die sehr facettenreich ist und die den Ehrgeiz ihres Vaters, dem Chef der "Baron-Hotels" geerbt hat. Durch ihre Zielstrebigkeit gelingt ihr der Aufbau eines erfolgreichen Modeunternehmens, bevor sie sich ihren Traum erfüllt und sich der Politik widmet. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ehemann Richard, dem Sohn von Abels Erzfeind William Kane, und ihrem ehemaligen Studienkollegen und Freund Edward, der auch die Führung der Baron-Hotelkette übernimmt.

Die gewohnte Sogwirkung von Archers Schreibstil bleibt ebenfalls nicht aus. Wir erleben die übliche Mischung aus Intrigen, Verschwörungen und sehr viel Politik. Dies macht den Roman kurzweilig und man ist schnell durch die fast 600 Seiten. Wer die Clifton Saga gelesen hat, wird auch hier einige Parallelen dazu finden. Das politische System wird wieder und wieder vorgekaut, nur sind wir diesmal nicht in Großbritannien, sondern dürfen uns quer durch die amerikanische Politik lesen. Wahlen, die Auszählung der Stimmzettel, Vorstandssitzungen, Abstimmungen und Intrigen sind gewohnte Inhalte und zeigen sehr gut auf, dass Jeffrey Archer selbst in der Politik tätig war. Wo er nicht aufhören kann zu schreiben, beginnt den Leser mehr und mehr zu langweilen. Einzig der rasante und mitreißende Schreibstil lässt einem trotzdem am Buch dranbleiben, ebenso wie die Vielschichtigkeit der Protagonistin.

"Abels Tochter" wurde bereits 1982 veröffentlicht und erschien nach dem Erfolg der Clifton Saga als Neuauflage bei Heyne. Insgesamt hat mir dieser zweite Band der Reihe weniger gefallen, da mir der politische Teil zu langatmig war.

Ich habe bereits Rezensionen zum letzten Teil gelesen und mit Verwunderung feststellen müssen, dass "Kains Erbe" anscheinend nicht wirklich Band 3 dieser Familiensaga ist, sondern dass dieser Teil bereits vor mehr als dreißig Jahren als alleinstehender Roman mit dem Titel "Das Attentat" erschienen ist. Die Neuauflage wurde nur etwas umgeschrieben und Florentyna taucht dabei kaum auf. Für mich ein Grund Band 3 nicht mehr zu lesen. Schade!

Schreibstil:
Jeffrey Archers Schreibstil ist rasant und temporeich. Die Charaktere sind sehr lebendig. Was mir weniger gefällt ist, dass alle richtige "Wunderwuzzis" sind und die berühmte "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte erleben.


Fazit:
Viele Wiederholungen aus dem ersten Band und etwas zu viel Politik sind meine Kritikpunkte am zweiten Band der Reihe. Trotzdem gelingt es dem Autor mich wieder an die fast 600 Seiten zu fesseln, die man rasend schnell gelesen hat. Die sprichwörtliche Sogwirkung kann Archer wie kein anderer! Band 3 werde ich aus oben genannten Gründen allerdings nicht mehr lesen.