Cover-Bild One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt

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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 21.08.2019
  • ISBN: 9783473401796
Jennifer Benkau

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt

In dieser Welt sterben Königinnen jung.

Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Band 1 der neuen Fantasy-Reihe von Jennifer Benkau.
Herzzerreißend. Episch. Atemberaubend.

Er küsst meine Stirn und etwas in meiner Brust explodiert. Ich hebe den Kopf und plötzlich sind meine Lippen dicht an seinen. Er hält inne.
»Du zögerst ja“, flüstere ich. „Du darfst doch nicht zögern in Lyaskye, du darfst niemals …«
Ich weiß nicht, ob er mich küsst oder ich ihn. Der Kuss hat nichts von dem, was erste Küsse ausmacht, da ist kein Hauch von Vorsicht, kein behutsames Erkunden.
Und sanft und zärtlich? Dieser Kuss ist das Gegenteil. Er schmeckt wie eine Entscheidung; eine wilde Entscheidung, vielleicht aus den falschen Gründen getroffen, aber dennoch unausweichlich, hier und jetzt.
Und was zählt schon außer dem Hier und Jetzt, in einer Welt, in der ein falscher Schritt dein letzter ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2020

Eine spannende Geschichte, die durch einen fantasievollen, packenden Schreibstil wunderbar verpackt wurde.

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Der Roman "One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau befand sich schon länger ungelesen in meinem Bücherregal, was ich nun endlich ändern wollte, waren meine Rezensionsexemplare ...

Der Roman "One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau befand sich schon länger ungelesen in meinem Bücherregal, was ich nun endlich ändern wollte, waren meine Rezensionsexemplare doch gerade mal sehr überschaubar und ich hatte Zeit :D Von diesem Buch habe ich schon so viel positives gehört und zudem begeisterte mich hier einfach das Cover dermaßen, dass ich es damals einfach kaufen musste. Es handelt sich hierbei um meinen ersten Roman von der Autorin Jennifer Benkau und ich war gespannt, was mich erwarten würde. Ich versprach mir jedenfalls eine spannende, fantasiereiche Geschichte mit großen Gefühlen.

Der Roman handelt von der Hauptfigur Mailin, die aus vorerst unerklärlichen Gründen von einen auf den anderen Moment in einer fremden Welt – Lyaskye – landet. Einer Welt, die auf den ersten Blick so anders zu sein scheint, mit anderen Wesen und Bräuchen, aber nach und nach doch viele Parallelen mit ihrer eigenen aufweist. Ein großer Unterschied ist allerdings, dass Mailin hier um ihr Leben fürchten muss, denn alles und Jeder scheint es hier auf sie abgesehen zu haben. Doch warum rettet ein geheimnisvoller Fremder sie dann aus einer brenzlichen Situation und weist ihr schließlich noch den Weg, wenn doch auch er nichts gutes verheißt... nach und nach wird Mailin klar, warum sie wirklich in Lyaskye ist und dass sie dort die nächste Königin werden soll, was in dieser Welt der baldige Tod bedeutet...

Jennifer Benkau schreibt ihre Geschichte aus der Sichtweise von Mailin in der Ich-Perspektive im Präsenz, was mir den allerbesten Zugang zu ihrer Person gewährt. Blickschnell lerne ich die Protagonistin kennen und lieben, sie hat ihr Herz definitiv am rechten Fleck und erhebt immer wieder ihre Stimme gegenüber ihrer Schwester, die in ihrer Heimat im Wachkoma liegt. Sie will einfach nicht, dass man ihre kranke Schwester mit weniger Respekt behandelt, nur weil sie angeblich nichts mehr mitbekommt. Dass sie dann plötzlich aus ihrem Leben gerissen wird, muss für Mailin sehr schwer sein, denn nun ist ihre Mutter ganz allein mit der Situation ihrer einen Tochter und "verliert" für unbestimmte Zeit nun auch noch ihre andere. Das schmerzt Mailin verständlicherweise, dennoch ist sie extrem neugierig und begierig darauf zu erfahren, was es mit der neuen Welt und ihrer Position dort auf sich hat. Hier hat die Autorin wirklich einen spannenden Charakter erschaffen, den ich das gesamte Werk über begleiten darf. Durch viele Gedankenstränge, die durch eine andere Schriftauszeichnung vom eigentlichen Geschehen optisch abgehoben werden, werde ich mehr und mehr schlau aus Mailin.
Was es mit dem mysteriösen Fremden auf sich hat, frage ich mich hier lange. Zum einen wirkt er frech und abweisend, zum anderen so hilfsbereit und interessiert und nimmt nach und nach noch richtig liebevolle Züge an. Die ist etwas zwischen ihm und Mailin, doch hat dies überhaupt Potential?! Hier bin ich wirklich gespannt, wie sich die Dinge entwickeln und wem wirklich zu trauen ist.

Dem Leser begegnen hier noch viele weitere spannende Figuren, die sich prima ins Geschehen einfügen, manchmal allerdings Fragen in mir aufwerfen, die ich hoffentlich in Band 2 geklärt bekomme. Manchmal muss ich hier aufpassen, um die Zusammenhänge zu verstehen und den Gesamtüberblick nicht zu verlieren.

Der Schreibstil ist hier sehr flüssig, fesselnd und fantasiereich, sodass ich zügig durch die über 500 Seiten gelange und das Werk an einem Tag durchlese. Die Kapitel halten sich in unterschiedlicher Länge, mal sind sie sehr kurz und mal etwas länger, das finde ich angenehm abwechslungsreich. Gerade die Kurzen schüren meine Neugier, da sie oft nur Dinge anreißen, die der Leser noch nicht so recht einzuordnen weiß. Vieles ist in dieser Geschichte sehr gut visuell beschrieben, sodass ich mir gerade manche Kreaturen und die Landschaft sehr gut bildhaft vorstellen kann und wahrlich in eine andere Welt abtauche.

Besonders hervorheben möchte ich noch den Einstieg in das Buch (ein Spruch), welcher mich direkt zum Schmunzeln bringt und im Laufe der Geschichte tatsächlich noch einmal aufgegriffen wird, sehr gelungen!

Das Ende verspricht mehr und ich bin sehr gespannt, wie es rund um Mailin und Lyaskye weitergehen wird. Mit "One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt" wurde ich definitiv gut unterhalten und vergebe daher eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 4,5 Sterne *****

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2019

So viele Bücher. Und du nimmst ausgerechnet dieses.

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So viele Bücher. Und du nimmst ausgerechnet dieses.

Schon vor ein paar Jahren hatte ich ein Buch von Jennifer Benkau angefangen, Dark Canopy, und aus irgendeinem Grund habe ich es nicht beendet, obwohl ...

So viele Bücher. Und du nimmst ausgerechnet dieses.

Schon vor ein paar Jahren hatte ich ein Buch von Jennifer Benkau angefangen, Dark Canopy, und aus irgendeinem Grund habe ich es nicht beendet, obwohl ich damals schon den Schreibstil der Autorin toll fand.

Als ich diesmal vom neuen Buch der Autorin gehört habe wollte ich einen neuen Versuch starten. Und da der Klappentext zu diesem auch sehr mysteriös klang, war ich schlichtweg gehypt. Es klang so gut und um auch sicherzugehen habe ich die Leseprobe gelesen, diese hat dann meine Entscheidung verstärkt das Buch lesen zu wollen.

Wir werden regelrecht in die Story geworfen, Mailin hatte einen Streit mit ihrer Mutter, weil sie die Pflegerin ihrer Schwester verscheucht hat. Sauer und aufgelöst steuert Mailin das Dojo an um dort ihren Frust rauszulassen. Jedoch verläuft der Aufenthalt im Dojo nicht wie sonst auch, und wie durch Zauberei wird nach dem Training alles schwarz um Mailin und sie findet sich in einer ganz anderen Welt wieder – Lyaskye.

In Lyaskye angekommen beginnt Mailins Abenteuer in deren Wäldern und schon muss sie um ihr Leben kämpfen, und dies nicht zum letzten Mal. Zu ihrer Hilfe kommt ein Fremder Mann und dieser scheint sehr geheimnisvoll. Durch ihn erfährt sie, dass sich Lyaskye, die Insel selbst, junge Mädchen aus der anderen Welt zu sich holt. Wie sie wieder zurück nach Hause findet und ob sie es überhaupt schafft, verrate ich natürlich nicht:)

Das war nur eine gaaaanz kleine Zusammenfassung des Buches, naja eigentlich habe ich nur den Anfang zusammengefasst. Aber ich finde man sollte ganz ohne Vorwissen in die Story einsteigen, weil sie so magisch und wunderschön ist, dass der Zauber sonst verfliegen könnte. Ich jedenfalls war von der ersten Seite an gefesselt.

Die Welt die Jennifer Benkau hier erschafft, sprüht nur so vor unglaublichen Elementen. Ich konnte das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aus der Hand legen und habe bis zum frühen Morgen gelesen. Solche Momente sind es, weshalb ich das lesen liebe. Ich vergesse alles um mich herum, tauche in die Story ein und versinke in fantastischen Welten. Und die Welt von Lyaskye ist Fantastisch, einzigartig und hat ihren ganz eigenen Kopf.

Mailin als Charakter war interessant, sie ist ein relativ normales Mädchen, so scheint es, doch in ihrem Inneren schlummert eine große Willensstärke und sie kämpft für die Menschen die sie liebt. Sie würde für ihre Liebsten durch die Hölle gehen, und riskiert sogar ihr eigenes Leben. Auf der anderen Seite ist sie sehr humorvoll und ja auch ein wenig toplatisch, was sie in meinen Augen sehr greifbar für den Leser macht.

Das Ende des Buches hatte es in sich und wow wow wow diese Reihe könnte etwas ganz neues, spezielles und besonderes werden. Die Bildgewalt die Jennifer Benkau mit ihren Wörtern auslöst ist enorm und ich habe nicht genug bekommen von ihrer Story.

So magisch, so spannend, so wunderschön, One true Queen ist ein Buch was ich so noch nie gelesen habe und ich weiß ganz genau das auch der Folgeband unglaublich sein wird. Ich bin geflasht und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus.


Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

Veröffentlicht am 24.09.2019

Leider ist der Fantasy-Aspekt ein Teil der Liebesgeschichte - und nicht andersherum.

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Ich wusste auch ohne den Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Das Cover ist einfach nur wunderschön, obwohl ich Gesichter darauf eigentlich nicht so gerne mag. Hier jedoch ist es ein ...

Ich wusste auch ohne den Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Das Cover ist einfach nur wunderschön, obwohl ich Gesichter darauf eigentlich nicht so gerne mag. Hier jedoch ist es ein absoluter Blickfang, der eine spannende, vielleicht sogar düstere Fantasy-Geschichte andeutet. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass die Geschichte, die dahinter lauert, dem Cover leider ganz und gar nicht gerecht wird.

Das Buch hat sehr stark begonnen. Wir lernen Mailin kennen, die in ihrer Freizeit eine Kampfsportschule besucht und sich für ihre Schwester einsetzt, die im Wachkoma liegt. Während ihre Mutter aus Überforderung schon mit dem Gedanken spielt, ob ein Heim nicht die beste Pflege für Vicky bieten würde, setzt sich Mailin energisch dafür ein, dass sie bei ihnen bleibt. Im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrer Pflegerin hat sie noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Vicky alles um sich herum mitbekommt und wieder aufwachen wird. Als sie nach einem Streit mit ihrer Mutter die Kampfsportschule aufsucht, geschieht auf einmal etwas Merkwürdiges: Es fühlt sich an, als würde sie zu Staub zerfallen, und plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf: Lyaskye.

Gemeinsam mit Mailin lernt der Leser diese andersartige Welt kennen, begegnet Killerkaninchen und sich bewegenden Bäumen, das volle Fantasy-Feeling kommt auf. Und dann ist da dieser Typ, der mysteriöse Fremde, der sich nicht mit Namen vorstellen möchte, sich aber dazu bequemt, sie zu retten. Er ist der einzige Mensch weit und breit und obwohl er alles andere als vertrauenswürdig aussieht, bittet Mailin ihn, sie nach Rubia zu bringen, damit sie einen Weltenspringer finden kann, der sie zurück in ihre Heimat bringt. Dass das nicht ganz so läuft, wie sie es sich vorstellt, nimmt der Klappentext bereits vorweg. Sie soll Königin werden, aber das ist mit einem nicht unerheblichen Preis verbunden: ihrem Leben.

Die Grundidee, die dem Buch zugrunde liegt, halte ich für originell – ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen. Das Worldbuilding ist facettenreich und interessant, immer wieder kommen neue Aspekte auf, die der Geschichte etwas Besonderes beisteuern. Es hätte ganz großartig werden können, aber leider hapert es an der Umsetzung.

Zu Beginn des Buches war ich noch sehr zuversichtlich, dass ich dieses Buch mögen würde. Es schien, als hätten wir mit Mailin eine starke Protagonistin vor die Nase gesetzt bekommen, die eine rebellische Königin abgeben würde. Mir haben ihre Gedanken und ihre Kommentare gefallen, weil sie mich immer wieder zum Grinsen gebracht haben. Außerdem gefiel es mir, dass sie kämpfen und sich daher anscheinend auch selbst retten kann. So ist es in gewisser Weise auch, aber von Seite zu Seite haben sich die Momente gehäuft, in denen sie furchtbar naiv und kopflos gehandelt und gedacht hat. Ständig schwankt sie zwischen vorschnellem Vertrauen und dicht folgendem Misstrauen. Da habe ich den Draht zu ihr verloren, weil ich manches einfach nicht nachvollziehen konnte.

Ein anderer Aspekt, der mich zu Beginn begeistern konnte, war ihr mysteriöser Begleiter. Ja, ich weiß, klingt nach Klischee – und ist auch eins. Trotzdem fand ich seine trockene, geheimnisvolle Art spannend. Sie hat mich auf die Liebesgeschichte zwischen ihm und Mailin neugierig gemacht. Irgendwann war es aber gerade diese Art, die mich genervt hat. Die ständigen Lügen, die ausweichenden Antworten und die fast schon zwanghafte Geheimniskrämerei waren irgendwann anstrengend. Zwar hat dieses Verhalten seinen Ursprung in seiner Vergangenheit, aber irgendwie … ich weiß nicht. Es war mir zu gewollt, dass er der geheimnisvolle, düstere Fremde ist, der alles und jeden in seinem Umfeld belügt und niemandem seinen echten Namen nennt.

Und trotzdem gab es etwa hundert Seiten im Buch, die mich fast schon enorm gelangweilt haben, weil er nicht dabei war. Da hat sich bei mir langsam der Gedanke festgesetzt, dass die Handlung einfach nicht genug ist, um die Geschichte alleine zu tragen. Es brauchte die Liebesgeschichte, um interessant genug zu sein – und das ist übel, denn ich bevorzuge Bücher, in denen die Romanze ein kleiner, nebenstehender Teil ist, der den Leser mitfiebern lässt und möglichst lange hinausgezögert wird. Das hätte hier für mich nicht funktioniert, denn dafür ist die Handlung zu simpel gestrickt, um durchgehend zu fesseln. Es mag den einen oder anderen Twist geben, aber letztendlich sind auch diese vorhersehbar und es ist ein bisschen nervig, dass die Protagonistin in Gegensatz zu einem selbst noch viele Seiten mehr braucht, um die Situation zu durchschauen.

Nach besagten Seiten ohne den Typen wurde es ein klein wenig besser. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, es kommt etwas Bewegung in die Sache und gegen Ende herrscht dann völliges Chaos. Leider ist nicht nur der Inhalt chaotisch, sondern auch die Struktur der Handlung, weshalb ich auf den letzten fünfzig Seiten wohl die meiste Zeit einfach nur verwirrt war. Mailin wechselt so schnell ihr Vorhaben, dass ich nicht folgen konnte, welchem Plan sie jetzt gerade eigentlich nachgeht. Und genauso verhält es sich auch mit den anderen Figuren, irgendwie sind ihre Pläne nicht sonderlich durchdacht, das meiste läuft mit der Hau-drauf-Methode ab – und doch wird dem Ganzen irgendein Sinn und ausgiebige Überlegung unterstellt. Das war ein einziges sinnloses Hin und Her, als hätte sich die Autorin gedacht, wenn sie nur genug Chaos stiftet, dann mogeln sich ihre Figuren da irgendwie durch.

Die Handlung schwankt also zwischen interessant, spannend, langweilig und chaotisch, um letzten Endes irgendwie keinen richtigen Sinn erkennen zu lassen. Die Liebesgeschichte ist der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Von Anfang an unterschwellig präsent, weiß der Leser, wohin sich das entwickeln wird. Noch dazu haben wir die typische Konstellation: ahnungsloses, aber rebellisches Mädchen trifft auf geheimnisvollen, düsteren Fremden, der sie nicht an sich heranlässt – und dann doch irgendwie. Oder auch nicht. Bei ihm weiß man das nicht so genau. Die beiden haben ein paar süße Momente, die aber leider nichts Besonderes sind. Man fiebert zwar mit, aber bedauerlicherweise nicht mit den typischen Schmetterlingen im Bauch.

Ich bin ziemlich planlos, wenn es darum geht, zu mutmaßen, was sich für Band 2 erwarten lässt, denn irgendwie ist alles offen. Es gibt einen Cliffhanger, den ich nicht so richtig verstehe bzw. nicht zu deuten weiß, und der mich deshalb schon ein bisschen neugierig auf die Fortsetzung macht. Gleichzeitig wird eine interessante Ausgangssituation geschaffen – für die Liebesgeschichte. Was alles andere angeht: Keine Ahnung, dafür waren die letzten Seiten einfach zu wirr und undurchsichtig. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde, denn trotz des interessanten Worldbuildings konnte mich die Handlung einfach nicht genug packen.

Fazit

Leider wird die Handlung dem wunderschönen Cover und dem interessanten Worldbuilding nicht gerecht. Man hätte mehr daraus machen können. Auf mich wirkte es, als wäre die Handlung um die Liebesgeschichte herum entworfen worden, denn Letztere ist es, die die Geschichte trägt. Schade, ich habe mir mehr erwartet. Cover, Worldbuilding und ein paar spannende Momente lassen mich noch 3 Sterne geben.

Veröffentlicht am 25.10.2020

Alice im Horrorland

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Erster Satz...

„Wie viel Mut es kosten kann, ein Buch aufzuschlagen.“

Meine Meinung

„One true Queen“ von der Autorin Jennifer Benkau konnte mich von der ersten Seite an begeistern und mich sehr überraschen. ...

Erster Satz...

„Wie viel Mut es kosten kann, ein Buch aufzuschlagen.“

Meine Meinung

„One true Queen“ von der Autorin Jennifer Benkau konnte mich von der ersten Seite an begeistern und mich sehr überraschen. Mit viel Witz und Charme schickt uns Benkau mit Mailin auf die Reise ihres Lebens. Ich musste das ein oder andere Mal lauthals loslachen, so fantastisch waren die Dialoge und so spannend erzählt die Geschichte. Mit einer Leichtigkeit wird man als Leser an der Hand genommen und durch eine Welt geführt die uns ebenso fremd ist, wie der Protagonistin. Überall lauern Gefahren und man bekommt das Gefühl die Welt selbst würde leben. Ich finde es immer wieder spannend, wie Autoren ganze Welten erschaffen, die eigenen Strukturen, Völkern, Magie und Politik beinhalten. Lyaskye ist eine Welt die mit so viel Liebe zum Details fantastisch konstruiert ist.

„Und dann kommt Lyaskye in Form des Morgens. Strahlendes Licht webt sich um meine Instinkte, meine Gefühle und die Gedanken, die langsam erwachen. Lyaskye spinnt sie ein, sodass die Angst sich gehalten fühlt, die Einsamkeit getröstet, jeder Schmerz gelindert und alle Finsternis erleuchtet.“ ( S. 466)

Tolle Charaktere, fantastische neue Welt und eine Handlung die einen packt. Sowohl unsere Protagonistin als auch die vielen Nebencharaktere waren mit so viel Liebe ausgearbeitet, dass man jeden Lebensweg der einzelnen Figuren erkunden wollte. Mailin ist durch ihre naive und unbedarfte Art einfach sympathisch. Man fühlt sich in ihre Situtation versetzt und ist genauso unwissend wie sie. Einiger der Wendungen die das Buch nahm überraschten mich und hielten mich an die Seiten gefesselt. Schon lange konnte mich ein Buch nicht mehr so begeistern.

Spannend, witzig, aufwühlend und romantisch. Ein toller erster Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2020

Eine Welt voller Gefahren!

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Kurzfassung:
Mailin ist ein ganz normales Mädchen aus Irland, welches Jahrelang um ihre Schwester im Koma trauert, bis sie in eine Welt gerät, dass ihr ganzes Leben in durcheinander bringt, da sie unter ...

Kurzfassung:
Mailin ist ein ganz normales Mädchen aus Irland, welches Jahrelang um ihre Schwester im Koma trauert, bis sie in eine Welt gerät, dass ihr ganzes Leben in durcheinander bringt, da sie unter anderem gegen ihren Willen Königin werden soll.

Cover:
Zuerst möchte ich über das Cover dieses Buches reden. Es ist unbestreitbar, dass es eines der schönsten Covers seit langem ist, da in letzter Zeit eher verpönt wird, wenn man ein Gesicht sieht. In One True Queen geht es um eine junge Frau, nämlich Mailin, welche plötzlich in eine völlig andere Welt als die ihre – Irland – katapultiert wird. Äste zieren ihr Gesicht, wie man sie im ganzen Buch an den Kapitelbeginnen wunderbar bestaunen kann. Auf dem Haupt Mailins thront die Krone von Lyaskye, einem Land das junge Mädchen zu sich holt, um sie dann zu Königinnen zu machen. Stechend blaue Augen strahlen einen an und fesseln einen ungefragt.

Meinung:
Obwohl dieses Buch so unfassbar toll aussieht und ich sehr schnell mit dem lesen durch war, bin ich nicht vollkommen begeistert. Auf der einen Seite hat Jennifer Benkau einen schönen, flüssigen Schreibstil, auf der anderen Seite kamen mir manche Ereignisse zu schnell abgehandelt vor und ich Mailins Entscheidungen waren auch nicht immer nachvollziehbar. Die Hauptfigur kam anfangs leicht lächerlich bzw. eher kindlich vor. Manchmal mangelte es meiner Meinung nach auch ein bisschen an der Spannung. Was keine Frage ist, ist das die Autorin die Welt Lyaske wirklich wundervoll beschrieben hat, sodass man gleich eintauchen wollte, um selbst die Hauptstadt, die Gierigen Wälder und Co. selbst zu erkunden. Lyaske kommt einem vor wie ein Märchen mit Tücken – seien es Verrat, Diebe, Wälder oder Königinnen. Am Ende war ich nicht wirklich überrascht über das offene bzw. schockierende Ende, da die Geschichte eigentlich recht voraussehbar war.

Fazit:
One True Queen ist ein toller Fantasyroman, der eine tückische Märchenwelt und das 21. Jahrhundert miteinander verbindet. Das Buch hat für mich ein paar Schwächen ist aber alles in einem ein angenehmer und lesenswerter Roman. Außerdem freue ich mich auf den zweiten Teil, der leider erst im Frühjahr 2020 erscheint.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere