Cover-Bild One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt

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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 21.08.2019
  • ISBN: 9783473401796
Jennifer Benkau

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt

In dieser Welt sterben Königinnen jung.

Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Band 1 der neuen Fantasy-Reihe von Jennifer Benkau.
Herzzerreißend. Episch. Atemberaubend.

Er küsst meine Stirn und etwas in meiner Brust explodiert. Ich hebe den Kopf und plötzlich sind meine Lippen dicht an seinen. Er hält inne.
»Du zögerst ja“, flüstere ich. „Du darfst doch nicht zögern in Lyaskye, du darfst niemals …«
Ich weiß nicht, ob er mich küsst oder ich ihn. Der Kuss hat nichts von dem, was erste Küsse ausmacht, da ist kein Hauch von Vorsicht, kein behutsames Erkunden.
Und sanft und zärtlich? Dieser Kuss ist das Gegenteil. Er schmeckt wie eine Entscheidung; eine wilde Entscheidung, vielleicht aus den falschen Gründen getroffen, aber dennoch unausweichlich, hier und jetzt.
Und was zählt schon außer dem Hier und Jetzt, in einer Welt, in der ein falscher Schritt dein letzter ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2019

So viele Bücher. Und du nimmst ausgerechnet dieses.

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So viele Bücher. Und du nimmst ausgerechnet dieses.

Schon vor ein paar Jahren hatte ich ein Buch von Jennifer Benkau angefangen, Dark Canopy, und aus irgendeinem Grund habe ich es nicht beendet, obwohl ...

So viele Bücher. Und du nimmst ausgerechnet dieses.

Schon vor ein paar Jahren hatte ich ein Buch von Jennifer Benkau angefangen, Dark Canopy, und aus irgendeinem Grund habe ich es nicht beendet, obwohl ich damals schon den Schreibstil der Autorin toll fand.

Als ich diesmal vom neuen Buch der Autorin gehört habe wollte ich einen neuen Versuch starten. Und da der Klappentext zu diesem auch sehr mysteriös klang, war ich schlichtweg gehypt. Es klang so gut und um auch sicherzugehen habe ich die Leseprobe gelesen, diese hat dann meine Entscheidung verstärkt das Buch lesen zu wollen.

Wir werden regelrecht in die Story geworfen, Mailin hatte einen Streit mit ihrer Mutter, weil sie die Pflegerin ihrer Schwester verscheucht hat. Sauer und aufgelöst steuert Mailin das Dojo an um dort ihren Frust rauszulassen. Jedoch verläuft der Aufenthalt im Dojo nicht wie sonst auch, und wie durch Zauberei wird nach dem Training alles schwarz um Mailin und sie findet sich in einer ganz anderen Welt wieder – Lyaskye.

In Lyaskye angekommen beginnt Mailins Abenteuer in deren Wäldern und schon muss sie um ihr Leben kämpfen, und dies nicht zum letzten Mal. Zu ihrer Hilfe kommt ein Fremder Mann und dieser scheint sehr geheimnisvoll. Durch ihn erfährt sie, dass sich Lyaskye, die Insel selbst, junge Mädchen aus der anderen Welt zu sich holt. Wie sie wieder zurück nach Hause findet und ob sie es überhaupt schafft, verrate ich natürlich nicht:)

Das war nur eine gaaaanz kleine Zusammenfassung des Buches, naja eigentlich habe ich nur den Anfang zusammengefasst. Aber ich finde man sollte ganz ohne Vorwissen in die Story einsteigen, weil sie so magisch und wunderschön ist, dass der Zauber sonst verfliegen könnte. Ich jedenfalls war von der ersten Seite an gefesselt.

Die Welt die Jennifer Benkau hier erschafft, sprüht nur so vor unglaublichen Elementen. Ich konnte das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aus der Hand legen und habe bis zum frühen Morgen gelesen. Solche Momente sind es, weshalb ich das lesen liebe. Ich vergesse alles um mich herum, tauche in die Story ein und versinke in fantastischen Welten. Und die Welt von Lyaskye ist Fantastisch, einzigartig und hat ihren ganz eigenen Kopf.

Mailin als Charakter war interessant, sie ist ein relativ normales Mädchen, so scheint es, doch in ihrem Inneren schlummert eine große Willensstärke und sie kämpft für die Menschen die sie liebt. Sie würde für ihre Liebsten durch die Hölle gehen, und riskiert sogar ihr eigenes Leben. Auf der anderen Seite ist sie sehr humorvoll und ja auch ein wenig toplatisch, was sie in meinen Augen sehr greifbar für den Leser macht.

Das Ende des Buches hatte es in sich und wow wow wow diese Reihe könnte etwas ganz neues, spezielles und besonderes werden. Die Bildgewalt die Jennifer Benkau mit ihren Wörtern auslöst ist enorm und ich habe nicht genug bekommen von ihrer Story.

So magisch, so spannend, so wunderschön, One true Queen ist ein Buch was ich so noch nie gelesen habe und ich weiß ganz genau das auch der Folgeband unglaublich sein wird. Ich bin geflasht und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus.


Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

Veröffentlicht am 24.09.2019

Leider ist der Fantasy-Aspekt ein Teil der Liebesgeschichte - und nicht andersherum.

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Ich wusste auch ohne den Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Das Cover ist einfach nur wunderschön, obwohl ich Gesichter darauf eigentlich nicht so gerne mag. Hier jedoch ist es ein ...

Ich wusste auch ohne den Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Das Cover ist einfach nur wunderschön, obwohl ich Gesichter darauf eigentlich nicht so gerne mag. Hier jedoch ist es ein absoluter Blickfang, der eine spannende, vielleicht sogar düstere Fantasy-Geschichte andeutet. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass die Geschichte, die dahinter lauert, dem Cover leider ganz und gar nicht gerecht wird.

Das Buch hat sehr stark begonnen. Wir lernen Mailin kennen, die in ihrer Freizeit eine Kampfsportschule besucht und sich für ihre Schwester einsetzt, die im Wachkoma liegt. Während ihre Mutter aus Überforderung schon mit dem Gedanken spielt, ob ein Heim nicht die beste Pflege für Vicky bieten würde, setzt sich Mailin energisch dafür ein, dass sie bei ihnen bleibt. Im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrer Pflegerin hat sie noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Vicky alles um sich herum mitbekommt und wieder aufwachen wird. Als sie nach einem Streit mit ihrer Mutter die Kampfsportschule aufsucht, geschieht auf einmal etwas Merkwürdiges: Es fühlt sich an, als würde sie zu Staub zerfallen, und plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf: Lyaskye.

Gemeinsam mit Mailin lernt der Leser diese andersartige Welt kennen, begegnet Killerkaninchen und sich bewegenden Bäumen, das volle Fantasy-Feeling kommt auf. Und dann ist da dieser Typ, der mysteriöse Fremde, der sich nicht mit Namen vorstellen möchte, sich aber dazu bequemt, sie zu retten. Er ist der einzige Mensch weit und breit und obwohl er alles andere als vertrauenswürdig aussieht, bittet Mailin ihn, sie nach Rubia zu bringen, damit sie einen Weltenspringer finden kann, der sie zurück in ihre Heimat bringt. Dass das nicht ganz so läuft, wie sie es sich vorstellt, nimmt der Klappentext bereits vorweg. Sie soll Königin werden, aber das ist mit einem nicht unerheblichen Preis verbunden: ihrem Leben.

Die Grundidee, die dem Buch zugrunde liegt, halte ich für originell – ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen. Das Worldbuilding ist facettenreich und interessant, immer wieder kommen neue Aspekte auf, die der Geschichte etwas Besonderes beisteuern. Es hätte ganz großartig werden können, aber leider hapert es an der Umsetzung.

Zu Beginn des Buches war ich noch sehr zuversichtlich, dass ich dieses Buch mögen würde. Es schien, als hätten wir mit Mailin eine starke Protagonistin vor die Nase gesetzt bekommen, die eine rebellische Königin abgeben würde. Mir haben ihre Gedanken und ihre Kommentare gefallen, weil sie mich immer wieder zum Grinsen gebracht haben. Außerdem gefiel es mir, dass sie kämpfen und sich daher anscheinend auch selbst retten kann. So ist es in gewisser Weise auch, aber von Seite zu Seite haben sich die Momente gehäuft, in denen sie furchtbar naiv und kopflos gehandelt und gedacht hat. Ständig schwankt sie zwischen vorschnellem Vertrauen und dicht folgendem Misstrauen. Da habe ich den Draht zu ihr verloren, weil ich manches einfach nicht nachvollziehen konnte.

Ein anderer Aspekt, der mich zu Beginn begeistern konnte, war ihr mysteriöser Begleiter. Ja, ich weiß, klingt nach Klischee – und ist auch eins. Trotzdem fand ich seine trockene, geheimnisvolle Art spannend. Sie hat mich auf die Liebesgeschichte zwischen ihm und Mailin neugierig gemacht. Irgendwann war es aber gerade diese Art, die mich genervt hat. Die ständigen Lügen, die ausweichenden Antworten und die fast schon zwanghafte Geheimniskrämerei waren irgendwann anstrengend. Zwar hat dieses Verhalten seinen Ursprung in seiner Vergangenheit, aber irgendwie … ich weiß nicht. Es war mir zu gewollt, dass er der geheimnisvolle, düstere Fremde ist, der alles und jeden in seinem Umfeld belügt und niemandem seinen echten Namen nennt.

Und trotzdem gab es etwa hundert Seiten im Buch, die mich fast schon enorm gelangweilt haben, weil er nicht dabei war. Da hat sich bei mir langsam der Gedanke festgesetzt, dass die Handlung einfach nicht genug ist, um die Geschichte alleine zu tragen. Es brauchte die Liebesgeschichte, um interessant genug zu sein – und das ist übel, denn ich bevorzuge Bücher, in denen die Romanze ein kleiner, nebenstehender Teil ist, der den Leser mitfiebern lässt und möglichst lange hinausgezögert wird. Das hätte hier für mich nicht funktioniert, denn dafür ist die Handlung zu simpel gestrickt, um durchgehend zu fesseln. Es mag den einen oder anderen Twist geben, aber letztendlich sind auch diese vorhersehbar und es ist ein bisschen nervig, dass die Protagonistin in Gegensatz zu einem selbst noch viele Seiten mehr braucht, um die Situation zu durchschauen.

Nach besagten Seiten ohne den Typen wurde es ein klein wenig besser. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, es kommt etwas Bewegung in die Sache und gegen Ende herrscht dann völliges Chaos. Leider ist nicht nur der Inhalt chaotisch, sondern auch die Struktur der Handlung, weshalb ich auf den letzten fünfzig Seiten wohl die meiste Zeit einfach nur verwirrt war. Mailin wechselt so schnell ihr Vorhaben, dass ich nicht folgen konnte, welchem Plan sie jetzt gerade eigentlich nachgeht. Und genauso verhält es sich auch mit den anderen Figuren, irgendwie sind ihre Pläne nicht sonderlich durchdacht, das meiste läuft mit der Hau-drauf-Methode ab – und doch wird dem Ganzen irgendein Sinn und ausgiebige Überlegung unterstellt. Das war ein einziges sinnloses Hin und Her, als hätte sich die Autorin gedacht, wenn sie nur genug Chaos stiftet, dann mogeln sich ihre Figuren da irgendwie durch.

Die Handlung schwankt also zwischen interessant, spannend, langweilig und chaotisch, um letzten Endes irgendwie keinen richtigen Sinn erkennen zu lassen. Die Liebesgeschichte ist der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Von Anfang an unterschwellig präsent, weiß der Leser, wohin sich das entwickeln wird. Noch dazu haben wir die typische Konstellation: ahnungsloses, aber rebellisches Mädchen trifft auf geheimnisvollen, düsteren Fremden, der sie nicht an sich heranlässt – und dann doch irgendwie. Oder auch nicht. Bei ihm weiß man das nicht so genau. Die beiden haben ein paar süße Momente, die aber leider nichts Besonderes sind. Man fiebert zwar mit, aber bedauerlicherweise nicht mit den typischen Schmetterlingen im Bauch.

Ich bin ziemlich planlos, wenn es darum geht, zu mutmaßen, was sich für Band 2 erwarten lässt, denn irgendwie ist alles offen. Es gibt einen Cliffhanger, den ich nicht so richtig verstehe bzw. nicht zu deuten weiß, und der mich deshalb schon ein bisschen neugierig auf die Fortsetzung macht. Gleichzeitig wird eine interessante Ausgangssituation geschaffen – für die Liebesgeschichte. Was alles andere angeht: Keine Ahnung, dafür waren die letzten Seiten einfach zu wirr und undurchsichtig. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde, denn trotz des interessanten Worldbuildings konnte mich die Handlung einfach nicht genug packen.

Fazit

Leider wird die Handlung dem wunderschönen Cover und dem interessanten Worldbuilding nicht gerecht. Man hätte mehr daraus machen können. Auf mich wirkte es, als wäre die Handlung um die Liebesgeschichte herum entworfen worden, denn Letztere ist es, die die Geschichte trägt. Schade, ich habe mir mehr erwartet. Cover, Worldbuilding und ein paar spannende Momente lassen mich noch 3 Sterne geben.

Veröffentlicht am 03.04.2020

absolutes must-read!

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Klappentext:
Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ...

Klappentext:
Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Zur Autorin: Ich war auf einer ihrer Lesungen und sie ist wirklich eine total sympathische Autorin!

Schreibstil: Jennifer zaubert lockerreicht einen lesenswerten Roman, der fesselt und auch tiefgründige Elemente enthält!

Plot: Voller Wendungen, die ich nicht kommen sah (und ich lese wirklich viel Fantasy) und einer Welt, die ich wirklich sehr spannend fand!

Charaktere: seufzt ich liebe sie alle! (bis auf Victoria, sorry Freunde)

Fazit: Bitte, lest dieses Buch! Es ist so toll geschrieben und unglaublich weich (jetzt no joke, der Umschlag ist ein Traum)!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2020

So viele Bücher, aber wir nehmen dieses!

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Einfach Toll! Selten bringt mich ein Buch, soo viel mitgefühl und Erwatung, während des lesens zu zeigen. Spannend, romantisch und humorvoll. Das ist ein Buch zum Lieben! Fantasy aus reiner Feinheit! Jeder ...

Einfach Toll! Selten bringt mich ein Buch, soo viel mitgefühl und Erwatung, während des lesens zu zeigen. Spannend, romantisch und humorvoll. Das ist ein Buch zum Lieben! Fantasy aus reiner Feinheit! Jeder der auf Fantasy steht, MUSS einfach dieses Buch lesen! ❤️☺️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2020

MEIN FANTASYHIGHLIGHT

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Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch wirklich lesen soll. Aufgrund der vielen und guten Bewertungen, wollte ich keinesfalls enttäuscht werden.

Doch worum geht es?
Mailin hat kein einfaches Leben. ...

Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch wirklich lesen soll. Aufgrund der vielen und guten Bewertungen, wollte ich keinesfalls enttäuscht werden.

Doch worum geht es?
Mailin hat kein einfaches Leben. Seit dem ihre Schwester im Wachkoma liegt und ein Pflegefall ist, mussten ihre Mutter und sie ihr gesamtes Leben umkrempeln. Zuflucht findet sie im Kendo. Doch eines Tages wird sich ihr Leben in den Umkleideräumen der Kendohalle verändern.

Meinung:

Ich denke, dass Cover allein ist Grund genug dieses Buch zu lesen. Wie wunderschön sind bitte diese Farbabstimmungen? Es vermittelt sofort ein düsteren und romantischen Eindruck und nimmt einen sofort gefangen.

Der Schreibstil ist wirklich gut - nein, er ist mehr als nur gut- er ist atemberaubend. Ich habe hier wirklich keine Verbesserungsvorschläge. Er ist abwechslungsreich, phantasievoll, ja er ist gar zu magisch. Auch wenn an manchen Stellen wieder zu oft „Fuck“ vorkommt, wurde es trotz allem gut verpackt, so dass es nicht als störend empfunden wird.

Mailin - eine wirklich starke Frau - hat mich vom ersten Moment an überzeugt. Ihren Mut habe ich sofort bewundert. Sie zögert nicht, aber handelt trotz allem durchdacht und klug. Sie ist keine typische Protagonistin, nein, sie ist einfach natürlich. Es gab wirklich keine Stelle, wo ich an ihr gezweifelt habe oder mir dachte, was in aller Welt tut sie da.

Zum männlichen Protagonistin kann ich nur sagen: wow. Ich möchte hier auf gar nicht so viel verraten, da man ihn selbst kennenlernen muss, um sein Verhalten zu verstehen. Denn erst am Ende des Buch wird einem so einiges klar. Zuerst bin ich wirklich nicht schlau aus ihm geworden, aber am Ende ergab alles einen Sinn.

Selbst die anderen Charaktere habe ich sehr in mein Herz geschlossen - bis auf Vicky. Man hat von ihr leider nicht allzu viel erfahren. Und was ich erfahren habe, hat mich leider nicht wirklich Überzeugen können. Aber man kann ja auch nicht jeden mögen.

Nathaniel ist mir auch SEHR ans Herz gewachsen. Am Ende hat er mir so leid getan, so dass ich Band zwei auch hauptsächlich wegen ihm lesen werde. Sein Schicksal interessiert mich wirklich. Und das finde ich gut. Man hat verschiedene Charaktere kennengelernt, den einen mehr und den anderen weniger, aber so ist man nicht nur auf Mailin fokussiert gewesen, sondern auch auf die anderen Charaktere und das hat mich hier positiv überrascht.

Die Atmosphäre ist definitiv sehr gut herüber gebracht worden. Es gab viele Details, die ein ganz klares Bild im Kopf ergaben. So konnte man sich den Ort wunderbar vorstellen.

Am Ende flossen bei mir sogar ein paar Tränen und ich freue mich darauf Band zwei zu lesen und wieder in Mailins Welt einzutauchen.

Fazit:

Alles in allem ist es nicht nur ein Blickfang im Bücherregal, sondern auch ein grandioses Buch. Es eröffnet eine Tür zu einer anderen Welt, die man nicht so schnell vergessen wird und die ich noch lange in meinem herzen behalten werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere