Cover-Bild One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt

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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 21.08.2019
  • ISBN: 9783473401796
Jennifer Benkau

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt

In dieser Welt sterben Königinnen jung.

Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Band 1 der neuen Fantasy-Reihe von Jennifer Benkau.
Herzzerreißend. Episch. Atemberaubend.

Er küsst meine Stirn und etwas in meiner Brust explodiert. Ich hebe den Kopf und plötzlich sind meine Lippen dicht an seinen. Er hält inne.
»Du zögerst ja“, flüstere ich. „Du darfst doch nicht zögern in Lyaskye, du darfst niemals …«
Ich weiß nicht, ob er mich küsst oder ich ihn. Der Kuss hat nichts von dem, was erste Küsse ausmacht, da ist kein Hauch von Vorsicht, kein behutsames Erkunden.
Und sanft und zärtlich? Dieser Kuss ist das Gegenteil. Er schmeckt wie eine Entscheidung; eine wilde Entscheidung, vielleicht aus den falschen Gründen getroffen, aber dennoch unausweichlich, hier und jetzt.
Und was zählt schon außer dem Hier und Jetzt, in einer Welt, in der ein falscher Schritt dein letzter ist?

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 109 Regalen.
  • 3 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 50 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 9 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2019

Leider ist der Fantasy-Aspekt ein Teil der Liebesgeschichte - und nicht andersherum.

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Ich wusste auch ohne den Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Das Cover ist einfach nur wunderschön, obwohl ich Gesichter darauf eigentlich nicht so gerne mag. Hier jedoch ist es ein ...

Ich wusste auch ohne den Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Das Cover ist einfach nur wunderschön, obwohl ich Gesichter darauf eigentlich nicht so gerne mag. Hier jedoch ist es ein absoluter Blickfang, der eine spannende, vielleicht sogar düstere Fantasy-Geschichte andeutet. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass die Geschichte, die dahinter lauert, dem Cover leider ganz und gar nicht gerecht wird.

Das Buch hat sehr stark begonnen. Wir lernen Mailin kennen, die in ihrer Freizeit eine Kampfsportschule besucht und sich für ihre Schwester einsetzt, die im Wachkoma liegt. Während ihre Mutter aus Überforderung schon mit dem Gedanken spielt, ob ein Heim nicht die beste Pflege für Vicky bieten würde, setzt sich Mailin energisch dafür ein, dass sie bei ihnen bleibt. Im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrer Pflegerin hat sie noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Vicky alles um sich herum mitbekommt und wieder aufwachen wird. Als sie nach einem Streit mit ihrer Mutter die Kampfsportschule aufsucht, geschieht auf einmal etwas Merkwürdiges: Es fühlt sich an, als würde sie zu Staub zerfallen, und plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf: Lyaskye.

Gemeinsam mit Mailin lernt der Leser diese andersartige Welt kennen, begegnet Killerkaninchen und sich bewegenden Bäumen, das volle Fantasy-Feeling kommt auf. Und dann ist da dieser Typ, der mysteriöse Fremde, der sich nicht mit Namen vorstellen möchte, sich aber dazu bequemt, sie zu retten. Er ist der einzige Mensch weit und breit und obwohl er alles andere als vertrauenswürdig aussieht, bittet Mailin ihn, sie nach Rubia zu bringen, damit sie einen Weltenspringer finden kann, der sie zurück in ihre Heimat bringt. Dass das nicht ganz so läuft, wie sie es sich vorstellt, nimmt der Klappentext bereits vorweg. Sie soll Königin werden, aber das ist mit einem nicht unerheblichen Preis verbunden: ihrem Leben.

Die Grundidee, die dem Buch zugrunde liegt, halte ich für originell – ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen. Das Worldbuilding ist facettenreich und interessant, immer wieder kommen neue Aspekte auf, die der Geschichte etwas Besonderes beisteuern. Es hätte ganz großartig werden können, aber leider hapert es an der Umsetzung.

Zu Beginn des Buches war ich noch sehr zuversichtlich, dass ich dieses Buch mögen würde. Es schien, als hätten wir mit Mailin eine starke Protagonistin vor die Nase gesetzt bekommen, die eine rebellische Königin abgeben würde. Mir haben ihre Gedanken und ihre Kommentare gefallen, weil sie mich immer wieder zum Grinsen gebracht haben. Außerdem gefiel es mir, dass sie kämpfen und sich daher anscheinend auch selbst retten kann. So ist es in gewisser Weise auch, aber von Seite zu Seite haben sich die Momente gehäuft, in denen sie furchtbar naiv und kopflos gehandelt und gedacht hat. Ständig schwankt sie zwischen vorschnellem Vertrauen und dicht folgendem Misstrauen. Da habe ich den Draht zu ihr verloren, weil ich manches einfach nicht nachvollziehen konnte.

Ein anderer Aspekt, der mich zu Beginn begeistern konnte, war ihr mysteriöser Begleiter. Ja, ich weiß, klingt nach Klischee – und ist auch eins. Trotzdem fand ich seine trockene, geheimnisvolle Art spannend. Sie hat mich auf die Liebesgeschichte zwischen ihm und Mailin neugierig gemacht. Irgendwann war es aber gerade diese Art, die mich genervt hat. Die ständigen Lügen, die ausweichenden Antworten und die fast schon zwanghafte Geheimniskrämerei waren irgendwann anstrengend. Zwar hat dieses Verhalten seinen Ursprung in seiner Vergangenheit, aber irgendwie … ich weiß nicht. Es war mir zu gewollt, dass er der geheimnisvolle, düstere Fremde ist, der alles und jeden in seinem Umfeld belügt und niemandem seinen echten Namen nennt.

Und trotzdem gab es etwa hundert Seiten im Buch, die mich fast schon enorm gelangweilt haben, weil er nicht dabei war. Da hat sich bei mir langsam der Gedanke festgesetzt, dass die Handlung einfach nicht genug ist, um die Geschichte alleine zu tragen. Es brauchte die Liebesgeschichte, um interessant genug zu sein – und das ist übel, denn ich bevorzuge Bücher, in denen die Romanze ein kleiner, nebenstehender Teil ist, der den Leser mitfiebern lässt und möglichst lange hinausgezögert wird. Das hätte hier für mich nicht funktioniert, denn dafür ist die Handlung zu simpel gestrickt, um durchgehend zu fesseln. Es mag den einen oder anderen Twist geben, aber letztendlich sind auch diese vorhersehbar und es ist ein bisschen nervig, dass die Protagonistin in Gegensatz zu einem selbst noch viele Seiten mehr braucht, um die Situation zu durchschauen.

Nach besagten Seiten ohne den Typen wurde es ein klein wenig besser. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, es kommt etwas Bewegung in die Sache und gegen Ende herrscht dann völliges Chaos. Leider ist nicht nur der Inhalt chaotisch, sondern auch die Struktur der Handlung, weshalb ich auf den letzten fünfzig Seiten wohl die meiste Zeit einfach nur verwirrt war. Mailin wechselt so schnell ihr Vorhaben, dass ich nicht folgen konnte, welchem Plan sie jetzt gerade eigentlich nachgeht. Und genauso verhält es sich auch mit den anderen Figuren, irgendwie sind ihre Pläne nicht sonderlich durchdacht, das meiste läuft mit der Hau-drauf-Methode ab – und doch wird dem Ganzen irgendein Sinn und ausgiebige Überlegung unterstellt. Das war ein einziges sinnloses Hin und Her, als hätte sich die Autorin gedacht, wenn sie nur genug Chaos stiftet, dann mogeln sich ihre Figuren da irgendwie durch.

Die Handlung schwankt also zwischen interessant, spannend, langweilig und chaotisch, um letzten Endes irgendwie keinen richtigen Sinn erkennen zu lassen. Die Liebesgeschichte ist der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Von Anfang an unterschwellig präsent, weiß der Leser, wohin sich das entwickeln wird. Noch dazu haben wir die typische Konstellation: ahnungsloses, aber rebellisches Mädchen trifft auf geheimnisvollen, düsteren Fremden, der sie nicht an sich heranlässt – und dann doch irgendwie. Oder auch nicht. Bei ihm weiß man das nicht so genau. Die beiden haben ein paar süße Momente, die aber leider nichts Besonderes sind. Man fiebert zwar mit, aber bedauerlicherweise nicht mit den typischen Schmetterlingen im Bauch.

Ich bin ziemlich planlos, wenn es darum geht, zu mutmaßen, was sich für Band 2 erwarten lässt, denn irgendwie ist alles offen. Es gibt einen Cliffhanger, den ich nicht so richtig verstehe bzw. nicht zu deuten weiß, und der mich deshalb schon ein bisschen neugierig auf die Fortsetzung macht. Gleichzeitig wird eine interessante Ausgangssituation geschaffen – für die Liebesgeschichte. Was alles andere angeht: Keine Ahnung, dafür waren die letzten Seiten einfach zu wirr und undurchsichtig. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde, denn trotz des interessanten Worldbuildings konnte mich die Handlung einfach nicht genug packen.

Fazit

Leider wird die Handlung dem wunderschönen Cover und dem interessanten Worldbuilding nicht gerecht. Man hätte mehr daraus machen können. Auf mich wirkte es, als wäre die Handlung um die Liebesgeschichte herum entworfen worden, denn Letztere ist es, die die Geschichte trägt. Schade, ich habe mir mehr erwartet. Cover, Worldbuilding und ein paar spannende Momente lassen mich noch 3 Sterne geben.

Veröffentlicht am 13.11.2019

Eines meiner absoluten Jahreshighlights

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„Ich muss schlucken und kann es nicht. Ein Kaninchen mit einem Äffchengesicht . . . Fuck! Wo bin ich hier?“

Klappentext:
Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts.
Eben noch stand Mailin in ...

„Ich muss schlucken und kann es nicht. Ein Kaninchen mit einem Äffchengesicht . . . Fuck! Wo bin ich hier?“

Klappentext:
Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts.
Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Nach einem Streit mit ihrer Mutter, landet die siebzehnjärige Mailin in der wundersamen Welt von Lyaskye. Umgeben von Killerkaninchen und menschenfressenden Bäumen, und in der Begleitung des geheimnisvollen Fremden „Peter“, macht sie sich auf den Weg, um einen Weg zurück nachhause zu finden. Als sie in der Hauptstadt ankommt, überschlagen sich die Ereignisse und Mailin findet nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihre Schwester, die daheim in ihrer Heimatstadt seid sieben Jahren im Koma liegt.
Seid ich „One True Queen“ das erste mal gesehen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt haben. Nicht nur weil das Cover ein absoluter Traum ist, sondern auch weil der Klappentext mich wirklich neugierig gemacht hat. Und ich liebe diese Geschichte! Angefangen mit dem unglaublich lebendigen und mitreißenden Schreibstil der Autorin. Ich habe selten ein Buch, bei dem ich mir die Welt und alles was darin vorkommt, so gut vorstellen konnte. Alles ist mit so viel Liebe beschrieben und man ist innerhalb von ein paar Seiten sofort in der Geschichte und kann nur schwer wieder auftauchen. Besonders begeistert war ich von den illustren Gestalten in den gierigen Wäldern, die Autorin hatte mich spätestens bei den Killerkaninchen mit Äffchengesicht ;) Als nächstes hätten wir die toll ausgearbeiteten Charaktere. Ich mag es in einem Buch, wenn jeder Charakter seinen „Sinn“ und „Platz“ hat und hier war das definitiv der Fall. Die „Hauptfiguren“ hatte alle eine super Dynamik untereinander und ich mochte es sie auf ihrem Weg zu begleiten. Mailin ist eine starke und selbstbewusste Figur, die alles für die Menschen die sie liebt riskieren würde. In Situationen wo andere den Kopf hängen lassen, kämpft sie weiter und lässt sich nicht unterkriegen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit ihr und ihrer Geschichte weitergeht. „Peter“ ist bis zum Schluss ein relativ undurchsichtiger Charakter, immer wenn man dachte man hat ihn durchschaut, kam eine andere Seite zum Vorschein und ich konnte gut verstehen, das Mailin manchmal verzweifelt ist. Aber alles was er getan hat, hatte seinen Grund und genau das mochte ich an ihm. Und dann hätten wir noch Nathaniel. Ich mag ihn, aber leider habe ich den Verdacht, das die Autorin noch viel mit ihm vorhat und ich kann nur hoffen, das er keine Sympathiepunkte einbüßt. Zu Nate kann ich eigentlich nicht viel sagen, außer das er ein Loyaler und starker Charakter ist … er geht ein bisschen in die Richtung Good Boy und Ewiger Zweiter … das tat mir schon ein bisschen leid, außerdem bin sehr auf die Verbindung zwischen „Peter“ und Nate gespannt, da scheint sich sehr viel aufgestaut zu haben.

Die Geschichte rund um Lyaskye ist wundervoll und ich habe es geliebt sie zu lesen. Aufgrund des Klappentextes und des ersten Kapitels, hatte man schon so eine Ahnung wie die Geschichte verläuft, irgendwie ist es dann auch so gekommen, aber dann doch ganz anders. Einfach eine fantastische Umsetzung. Besonders gut gefällt mir das Ende dieses Bandes. Die Storyline des ersten Buches ist an sich abgeschlossen, aber die gesamte Geschichte geht weiter. Kein riesiger Cliffhanger, der einen Tagelang nicht schlafen lässt, sondern ein offenes, aber abgerundetes Ende.

Fazit: Der erste Band von „One True Queen“ überzeugt nicht nur durch seine sympathischen Charaktere und die mitreißende Geschichte, sondern auch durch den fantastischen und äußerst Lebendigen Schreibstil von Jennifer Benkau … Eines meiner absoluten Jahreshighlights!

Veröffentlicht am 13.11.2019

Bildgewaltiger Reihenauftakt

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Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Mailin, frustriert von ihrem Streit mit ihrer Mutter und niedergedrückt von der Sorge um ihre Schwester befand sich vorhin noch in einer Trainingshalle ...

Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Mailin, frustriert von ihrem Streit mit ihrer Mutter und niedergedrückt von der Sorge um ihre Schwester befand sich vorhin noch in einer Trainingshalle und von einer Sekunde auf die andere findet sie sich in einem fremden, gefährlichen Reich wieder: Lyaskye. Dort muss sie fortan um ihr Überleben kämpfen, denn alles und jeder trachtet nach ihrem Leben. Außer ein mysteriöser Fremder, der zugleich Rettung und Verderben für sie sein wird. Nachdem sie am Königshof ankommt, begreift Mailin den Grund für ihre Ankunft in diesem grausamen Reich: Sie ist dazu bestimmt die nächste Königin zu werden. Doch dies ist in Lyaskye gleichzeitig Ihr Todesurteil.


"One True Queen - Von den Sternen gekrönt" ist der Auftakt einer neuen Reihe aus der Feder von Jennifer Benkau. Bildgewaltig und ausdrucksstark ist es der Autorin gelungen, mich als Leserin von der ersten Seite an in eine faszinierende, grausame und doch fantasiereiche Welt zu entführen, von der ich mich nur schwer losreißen konnte. Die Geschichte wird von Anfang an aus der Sicht von der Protagonistin Mailin erzählt, in dessen öfters rebellischen Weltansichten und Gedanken ich schnell eintauchte. Als Figur wirkte sie auf mich authentisch sowie nicht zu weit hergeholt und von ihrem Charakter her passt sie einfach perfekt in die Handlung: Mailin ist tough, nicht auf den Mund gefallen, clever und mutig sowie rebellisch.
Des Weiteren brachten detailreiche Beschreibungen des Landes, also der Natur, Tiere, Dörfer, Städte, des Palastes und der prunkvollen Palastzimmer mich immer wieder zum Träumen. Das ein oder andere mal habe ich mir wirklich gewünscht auch nach Lyaskye reisen zu können, um dieses wundervolle Land bereisen zu können, obwohl es tödlich ist.
Verknüpft mit den tief ausgearbeiteten Figuren entstand in dem Fantasy Roman eine atemberaubende Welt mit einer ziemlich beeindruckenden Tiefe, was mich positiv überrascht hat.


Des Weiteren hat die Autorin, mich als Leserin mit ziemlich vielen Wendungen und einer interessanten, unerwarteten Entwicklung der Geschichte ebenfalls positiv überrascht. Mit ihrem stets spannenden und auch flüssigen Schreibstil ist es Jennifer Benkau somit gelungen, eine gewisse Grundspannung zu halten sowie Spannung und Emotionen authentisch zu transferieren.
Insgesamt gehört "One True Queen - Von den Sternen" gekrönt zu meinen Jahreshighlights da die Autorin die Geschichte mit einem tollen Worldbuilding, facettenreichen Figuren und mehr als genug Spannung perfekt abgerundet hat. Optisch gesehen ist das Buch ebenfalls ein Hingucker, selbst wenn der Schutzumschlag von dem Buch abgenommen wird. Nichtsdestotrotz bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band und freue mich auf die Fortsetzung von Mailins Abenteuer in Lyaskye.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Atemberaubend!

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"One True Queen" war für mich eine große Überraschung! Trotz der vielen positiven Meinungen hatte ich gar nicht so hohe Erwartungen und ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte so begeistern ...

"One True Queen" war für mich eine große Überraschung! Trotz der vielen positiven Meinungen hatte ich gar nicht so hohe Erwartungen und ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte so begeistern würde.

Besonders hervorheben möchte ich das großartige Worldbuilding. Sobald Mailin aus ihrer Heimat Irland in die Gierigen Wälder von Lyaskye teleportiert wurde, habe ich mich in den Detailreichtum verliebt. Der Wald wurde so bildhaft dargestellt, dass ich mir alles vorstellen konnte: die düstere Atmosphäre, die Gefahren, die überall dort lauern, die lustigen Killerkaninchenaffen (die Mailin nicht so lustig fand) und der "Todesbaum". Doch die Welt beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Gierigen Wälder, sondern hat noch viel mehr zu bieten. Zum einen der imposante Palast mit all seinen Geheimnissen und Rätseln in der eindrucksvollen Stadt Rubia, das Tal der Meeresnacht und der Weg der Steine. All diese Orte halten spannende Abenteuer für Mailin und ihren geheimnisvollen Begleiter "Peter" bereit.
Zudem bietet die Welt eine geheimnisvolle und leicht düstere Atmosphäre, die den Leser in seinen Bann zieht!

In die Protagonistin Mailin habe ich mich recht schnell verliebt. Am Anfang begleitet man sie zu ihrem Sport Kendo, wovon ich direkt begeistert war. Ich liebe Kampfsportarten und finde es klasse, wenn Charaktere in Büchern welche ausüben. Zudem stellt Mailin all das dar, was ich mir von einer starken Protagonistin in einem Buch wünsche. Sie ist schlagfertig, stellt sich allen Abenteuern und Gefahren mutig entgegen, kämpferisch, hinterfragt Dinge und vertraut den fremden Menschen nicht so schnell. Ich habe es geliebt, sie in der Geschichte zu begleiten und mit ihr um ihre Schwester zu bangen (warum genau, müsst ihr natürlich selbst herausfinden :))

Auch ihren Begleiter "Peter" fand ich toll. Er heißt nicht wirklich Peter, diesen Namen hat Mailin ihn gegeben, nachdem er ihr seinen richtigen Namen nicht verraten wollte. Diesen erfährt man auch erst recht spät im Buch. Sein Name ist aber nicht das einzige Geheimnis an dem jungen Mann. Sein ganzer Charakter gibt Rätsel auf, seine Beweggründe, seine Handlungen und seine Gefühle sind komplett undurchschaubar. Auch Mailin versteht ihn nicht, aber dennoch vertraut sie ihm und hat das Gefühl, ihn zu kennen. Genau das ist das Spannende an Peter: Man hat auch als Leser das Gefühl ihn zu kennen und zu verstehen, obwohl er kaum etwas von sich preisgibt und man ihn objektiv gesehen überhaupt gar nicht kennt. Deswegen fand ich die Beziehung der beiden so nachvollziehbar, weil es mir an Mailins Stelle genauso ergangen wäre.

Neben den interessanten Protagonistin hält "One True Queen" auch einige spannende und tiefgründige Nebencharaktere bereit. Zu jedem hatte ich irgendeinen Bezug, egal ob negativ oder positiv. Die meisten Charaktere sind wie Peter schlecht zu durchschauen, was die Geschichte besonders spannend und unvorhersehbar gemacht hat.
Am meisten mochte ich die junge Dienerin Grace. Eine sehr starke und mutige Frau, die Bewunderung verdient.

Die Handlung war sehr gut ausgearbeitet, von vorne bis hinten durchdacht und hat mich immer wieder mit Plottwists überrascht. Durch die vielen Wendungen, Ortswechsel und spannende Abenteuer wurde das Buch an keinem Punkt langweilig.
In den Abenteuern muss sich Mailin immer wieder ihren Ängsten stellen und sich selbst überwinden, um das zu retten, was sie liebt. Ihre Aufopferungsbereitschaft hat mich oftmals tief beeindruckt.

Der großartige Schreibstil von Jennifer Benkau rundet alles perfekt ab. Bildhaft, wortgewaltig und spannungsgeladen.


Fazit:
Für mich ist "One True Queen" ein Jahreshighlight. Man hätte nichts besser machen können. Ich liebe die Welt, die Charaktere, die Handlung und den Schreibstil. Es wurde an keiner Stelle langweilig und alles war unvorhersehbar. Fantasyfans müssen das Buch einfach lesen!

Veröffentlicht am 06.11.2019

Ein toller Einstieg!

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Die junge Mailin hat es nicht leicht im Leben. Ihre große Schwester und beste Freundin Vicky ist nur noch eine leere Hülle. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrer Mutter flieht sie zum Kendo Training, ...

Die junge Mailin hat es nicht leicht im Leben. Ihre große Schwester und beste Freundin Vicky ist nur noch eine leere Hülle. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrer Mutter flieht sie zum Kendo Training, um sich wieder abzuregen. Auf den Weg nach Hause verliert sie das Bewusstsein und wacht in einem fremden Land auf. Dort trifft sie auf einen geheimnisvollen Mann, der ihr das Leben rettet. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg aus dem grausamen Wald, aber kann Mailin ihm wirklich trauen?

Das Cover ist ja mal der Hammer! Es ist einfach traumhaft schön . Besonders begeistert bin ich, darüber, dass nicht nur der Umschlag mit dem Cover bedruckt wurde, sondern auch das Buch selbst! Ich hoffe, dass der liebe Ravensburger Verlag auch mit Band zwei vorhat.

Der Schreibstil von Jennifer Benkau ist auch einfach toll. Sie schreibt modern und flüssig. Es ist kein Problem gewesen, in die Geschichte einzutauchen.
Mir hat die Geschichte einfach sehr gut gefallen.

Zunächst dachte ich, dass ich es bei One True Queen mit einer Alice im Wunderland Adaption zutun habe, aber das stimmt nicht. Der Roman hat zwar ein paar Parallelen, besonders am Anfang aber dennoch steht die Geschichte für sich selbst. Das Königreich Lyaskye finde ich sehr spannen, weil man nie weiß was passieren wird. Und die Charaktere wissen es auch nicht. Die Geschichte bleibt zum Großteil sehr spannend, weil man den Verlauf nicht immer vorhersehe, kann.

Die Charaktere haben mir gut gefallen, besonders Peter. Er ist sehr geheimnisvoll und ein ausgezeichneter Lügner! Ohne ihn würde One True Queen. Von Sternen gekrönt nicht halb so gut gefallen.

Bei Mailin war ich mir am Anfang sehr unsicher, wie ich sie finden soll. Sie hat mich – besonders zu Beginn der Geschichte- zur Weißglut getrieben wo ich mir mehr als einmal gedacht habe: „Hoffentlich frisst etwas oder jemand sie auf!“. Sie ist sehr stur und lässt sich nicht immer auf das ein was andere ihr sagen, obwohl derjenige es besser weiß. Aber am Ende der Geschichte ist sie mir ans Herz gewachsen.

Fazit

Insgesamt konnte mich One True Queen. Von Sternen gekrönt von sich überzeugen und ich empfehle es jeden, der eine abwechslungsreiche und verrückten Romatasy Geschichte lesen mag. Und ich kann es kaum erwarten im Februar 2020 Band zwei zu lesen.