Cover-Bild Erwachen des Lichts

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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe Audio
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 15.06.2018
  • ISBN: 9783961091157
Jennifer L. Armentrout

Erwachen des Lichts

Götterleuchten 1. Ungekürzt.
Jacob Weigert (Sprecher), Merete Brettschneider (Sprecher), Barbara Röhl (Übersetzer)

Eben noch verlief Josies Leben völlig normal. Doch plötzlich taucht Seth, ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen, auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit sei sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei steht ihr der impulsive Seth zur Seite. Doch bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2018

Jennifer L. Armentrout

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Mit "Erwachen des Lichts", dem ersten Band der "Götterleuchten"-Reihe, wollte ich Jennifer L. Armentrout noch einmal die Chance geben, mich zu überzeugen. Vor einiger Zeit hatte ich den ersten Band ihrer ...

Mit "Erwachen des Lichts", dem ersten Band der "Götterleuchten"-Reihe, wollte ich Jennifer L. Armentrout noch einmal die Chance geben, mich zu überzeugen. Vor einiger Zeit hatte ich den ersten Band ihrer "Obsidian"-Reihe angefangen, der mich leider überhaupt nicht packen konnte und den ich nach ungefähr 30% abgebrochen habe.

Grundsätzlich sprach mich "Erwachen des Lichts" von der Kurzbeschreibung schon einmal deutlich mehr an, als "Obsidian". Doch konnte es mich überzeugen?

Vorab muss ich sagen, dass ich "Erwachen des Lichts" vermutlich nicht gelesen hätte, wenn ich vorher gewusst hätte, dass es ein SpinOff zur "Dämonentochter"-Reihe ist, die ich nicht kenne. Ich hätte es vorgezogen zuerst diese zu lesen, da bestimmte Zusammenhänge so wahrscheinlich klarer gewesen wären und die Reihe massiv gespoilert wird, aber ich habe es erst zu spät herausgefunden.

Trotzdem fiel mir der Einstieg ins Geschehen sehr leicht und der Schreibstil der Autorin las sich angenehm flüssig und auch ziemlich schnell. Sie erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Josie und Seth, den beiden Protagonisten, im Ich-Erzähler. Die Wechsel sind klar gekennzeichnet, aber auch ohne Kennzeichnung hätte ich die beiden sicher nicht verwechselt.

Ein guter erster Eindruck also, doch schon nach wenigen Seiten war es damit vorbei. Protagonistin Josie ging mir unheimlich auf den Geist und ich hatte das Gefühl, dass sie jedes Mal ihr Hirn abschaltet, wenn sie von einem Mann angesprochen wird. Da das Buch, wie schon erwähnt, im Ich-Erzähler geschrieben wurde, bekommt man ihre Gedanken voll ab und ich musste da wirklich sehr oft mit dem Kopf schütteln oder habe ungläubig auf die Seite geschaut, weil ich dachte, dass ich mich vielleicht verlesen hätte. Nachvollziehbar oder überzeugend fand ich sie überhaupt nicht.
Seth Sicht war da eine willkommene Abwechslung, ihn mochte ich tatsächlich ganz gerne und seine Gedanken/Handlungen waren nachvollziehbar und lange nicht so nervig wie Josies.
Eine richtige Sympathie konnte ich aber zu keinem Charakter aufbauen, keiner konnte mich 100%ig überzeugen und sie blieben alle außer meiner gefühlsmäßigen Reichweite, wenn man das so sagen kann. Eine andere Beschreibung fällt mir gerade nicht ein, ich hoffe, ihr versteht wie ich das meine. Viele fand ich blass und ich habe sie deswegen auch nur noch blass in Erinnerung.

Mit der Hoffnung auf Besserung habe ich nach dieser Enttäuschung trotzdem weitergelesen. Leider blieb Josie so nervig und ständig drehten sich ihre Gedanken nur darum, wie heiß Seth doch ist. Manche ihrer Aussagen waren so unfassbar dumm, dass ich mich tatsächlich gefragt habe, ob das gerade ernst gemeint war. Ich würde euch gerne ein Beispiel nennen, aber da ich nicht sagen kann, inwiefern manche das als Spoiler ansehen, verzichte ich darauf.

Die ganze Zeit war ich am überlegen, ob ich das Buch weiterlesen soll oder nicht. Nach ungefähr 80 oder 90 Seiten gab es dann wieder einmal eine von Josies Bemerkungen über Seth, bei der ich mir dachte "Bis hier hin und nicht weiter.", ich hatte mich also dazu entschieden, das Buch abzubrechen. Warum ich es dann nach einer Lesepause doch wieder in die Hand genommen habe, kann ich wirklich absolut nicht sagen..

"Erwachen des Lichts" übte einen mir vollkommen unverständlichen Sog auf mich aus, der mich trotzt meines Entschlusses wieder zu dem Buch hat greifen lassen. Innerhalb von kurzer Zeit hatte ich die restlichen ca 350 Seiten verschlungen und das obwohl mir Josie so auf die Nerven ging, ich keinen Zugang zu den Charakteren gefunden habe und mich auch die Story nicht so richtig packen konnte. Interessant und spannend war diese schon, versteht mich nicht falsch, aber sie kam einfach viel zu kurz und wurde zudem noch von den Dingen, die mich gestört haben, überschattet.

Das Ende ließ mich dann absolut zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite war ich froh, dass ich die letzte Seite erreicht hatte, denn ich habe mich bis zum Schluss immer wieder aufgeregt, hauptsächlich über Josie, und wirklich überzeugen konnte mich das gesamte Buch auch nicht. Auf der anderen Seite war da aber dieser Sog, der mich an das Buch gefesselt hat, ich wollte mehr. Mehr aus dieser Welt, mehr von Seth und ja, auch mehr von Josie, das Ende lässt einen vollkommen in der Luft hängen.
Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl beschreiben soll, ich hätte am liebsten direkt zum zweiten Teil der Reihe gegriffen, will ihn aber gleichzeitig auch nicht lesen. Kann man das nachvollziehen? Wahrscheinlich eher nicht, wenn man so etwas nicht schon selbst erlebt hat, und ich bin wirklich unsicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen soll oder nicht.

Fazit:
"Erwachen des Lichts" von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band der "Götterleuchten"-Reihe, dem SpinOff zur "Dämonentochter". Wer diese Reihe noch nicht kennt und noch lesen möchte, sollte von "Erwachen des Lichts" lieber die Finger lassen, denn das Buch spoilert massiv. Auch jüngeren Lesern würde ich von dem Buch abraten, denn es geht ordentlich zur Sache, empfohlen wird das Buch ab 12, was ich nicht nachvollziehen kann und was ich auf mindestens 14, wenn nicht sogar 16 Jahre hochsetzen würde.
Abgesehen davon weiß ich wirklich absolut überhaupt nicht, was ich von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite habe ich mich unheimlich darüber aufgeregt und wollte es abbrechen, aber auf der anderen Seite hat es mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich einfach nicht aufhören konnte, es zu lesen. Ein abschließendes Fazit fällt mir schwer, ich kann das Buch so weder empfehlen, noch davon abraten.


Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet und ich verzichte darauf, diese hier einzufügen.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Mit "Erwachen des Lichts", dem ersten Band der "Götterleuchten"-Reihe, wollte ich Jennifer L. Armentrout noch einmal die Chance geben, mich zu überzeugen. Vor einiger Zeit hatte ich den ersten Band ihrer "Obsidian"-Reihe angefangen, der mich leider überha

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Mit "Erwachen des Lichts", dem ersten Band der "Götterleuchten"-Reihe, wollte ich Jennifer L. Armentrout noch einmal die Chance geben, mich zu überzeugen. Vor einiger Zeit hatte ich den ersten Band ihrer ...

Mit "Erwachen des Lichts", dem ersten Band der "Götterleuchten"-Reihe, wollte ich Jennifer L. Armentrout noch einmal die Chance geben, mich zu überzeugen. Vor einiger Zeit hatte ich den ersten Band ihrer "Obsidian"-Reihe angefangen, der mich leider überhaupt nicht packen konnte und den ich nach ungefähr 30% abgebrochen habe.

Grundsätzlich sprach mich "Erwachen des Lichts" von der Kurzbeschreibung schon einmal deutlich mehr an, als "Obsidian". Doch konnte es mich überzeugen?

Vorab muss ich sagen, dass ich "Erwachen des Lichts" vermutlich nicht gelesen hätte, wenn ich vorher gewusst hätte, dass es ein SpinOff zur "Dämonentochter"-Reihe ist, die ich nicht kenne. Ich hätte es vorgezogen zuerst diese zu lesen, da bestimmte Zusammenhänge so wahrscheinlich klarer gewesen wären und die Reihe massiv gespoilert wird, aber ich habe es erst zu spät herausgefunden.

Trotzdem fiel mir der Einstieg ins Geschehen sehr leicht und der Schreibstil der Autorin las sich angenehm flüssig und auch ziemlich schnell. Sie erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Josie und Seth, den beiden Protagonisten, im Ich-Erzähler. Die Wechsel sind klar gekennzeichnet, aber auch ohne Kennzeichnung hätte ich die beiden sicher nicht verwechselt.

Ein guter erster Eindruck also, doch schon nach wenigen Seiten war es damit vorbei. Protagonistin Josie ging mir unheimlich auf den Geist und ich hatte das Gefühl, dass sie jedes Mal ihr Hirn abschaltet, wenn sie von einem Mann angesprochen wird. Da das Buch, wie schon erwähnt, im Ich-Erzähler geschrieben wurde, bekommt man ihre Gedanken voll ab und ich musste da wirklich sehr oft mit dem Kopf schütteln oder habe ungläubig auf die Seite geschaut, weil ich dachte, dass ich mich vielleicht verlesen hätte. Nachvollziehbar oder überzeugend fand ich sie überhaupt nicht.
Seth Sicht war da eine willkommene Abwechslung, ihn mochte ich tatsächlich ganz gerne und seine Gedanken/Handlungen waren nachvollziehbar und lange nicht so nervig wie Josies.
Eine richtige Sympathie konnte ich aber zu keinem Charakter aufbauen, keiner konnte mich 100%ig überzeugen und sie blieben alle außer meiner gefühlsmäßigen Reichweite, wenn man das so sagen kann. Eine andere Beschreibung fällt mir gerade nicht ein, ich hoffe, ihr versteht wie ich das meine. Viele fand ich blass und ich habe sie deswegen auch nur noch blass in Erinnerung.

Mit der Hoffnung auf Besserung habe ich nach dieser Enttäuschung trotzdem weitergelesen. Leider blieb Josie so nervig und ständig drehten sich ihre Gedanken nur darum, wie heiß Seth doch ist. Manche ihrer Aussagen waren so unfassbar dumm, dass ich mich tatsächlich gefragt habe, ob das gerade ernst gemeint war. Ich würde euch gerne ein Beispiel nennen, aber da ich nicht sagen kann, inwiefern manche das als Spoiler ansehen, verzichte ich darauf.

Die ganze Zeit war ich am überlegen, ob ich das Buch weiterlesen soll oder nicht. Nach ungefähr 80 oder 90 Seiten gab es dann wieder einmal eine von Josies Bemerkungen über Seth, bei der ich mir dachte "Bis hier hin und nicht weiter.", ich hatte mich also dazu entschieden, das Buch abzubrechen. Warum ich es dann nach einer Lesepause doch wieder in die Hand genommen habe, kann ich wirklich absolut nicht sagen..

"Erwachen des Lichts" übte einen mir vollkommen unverständlichen Sog auf mich aus, der mich trotzt meines Entschlusses wieder zu dem Buch hat greifen lassen. Innerhalb von kurzer Zeit hatte ich die restlichen ca 350 Seiten verschlungen und das obwohl mir Josie so auf die Nerven ging, ich keinen Zugang zu den Charakteren gefunden habe und mich auch die Story nicht so richtig packen konnte. Interessant und spannend war diese schon, versteht mich nicht falsch, aber sie kam einfach viel zu kurz und wurde zudem noch von den Dingen, die mich gestört haben, überschattet.

Das Ende ließ mich dann absolut zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite war ich froh, dass ich die letzte Seite erreicht hatte, denn ich habe mich bis zum Schluss immer wieder aufgeregt, hauptsächlich über Josie, und wirklich überzeugen konnte mich das gesamte Buch auch nicht. Auf der anderen Seite war da aber dieser Sog, der mich an das Buch gefesselt hat, ich wollte mehr. Mehr aus dieser Welt, mehr von Seth und ja, auch mehr von Josie, das Ende lässt einen vollkommen in der Luft hängen.
Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl beschreiben soll, ich hätte am liebsten direkt zum zweiten Teil der Reihe gegriffen, will ihn aber gleichzeitig auch nicht lesen. Kann man das nachvollziehen? Wahrscheinlich eher nicht, wenn man so etwas nicht schon selbst erlebt hat, und ich bin wirklich unsicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen soll oder nicht.

Fazit:
"Erwachen des Lichts" von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band der "Götterleuchten"-Reihe, dem SpinOff zur "Dämonentochter". Wer diese Reihe noch nicht kennt und noch lesen möchte, sollte von "Erwachen des Lichts" lieber die Finger lassen, denn das Buch spoilert massiv. Auch jüngeren Lesern würde ich von dem Buch abraten, denn es geht ordentlich zur Sache, empfohlen wird das Buch ab 12, was ich nicht nachvollziehen kann und was ich auf mindestens 14, wenn nicht sogar 16 Jahre hochsetzen würde.
Abgesehen davon weiß ich wirklich absolut überhaupt nicht, was ich von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite habe ich mich unheimlich darüber aufgeregt und wollte es abbrechen, aber auf der anderen Seite hat es mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich einfach nicht aufhören konnte, es zu lesen. Ein abschließendes Fazit fällt mir schwer, ich kann das Buch so weder empfehlen, noch davon abraten.


Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet und ich verzichte darauf, diese hier einzufügen.