Cover-Bild Ein Kuss aus Sternenstaub

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 10.07.2017
  • ISBN: 9783570403532
Jessica Khoury

Ein Kuss aus Sternenstaub

Gabriele Haefs (Übersetzer)

»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2017

Ein Kuss aus Sternenstaub

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Der Schreibstil von Jessica Khoury ist einfach nur toll. Ich war fast sofort in der Geschichte drin und konnte mich super reinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selbst ...

Der Schreibstil von Jessica Khoury ist einfach nur toll. Ich war fast sofort in der Geschichte drin und konnte mich super reinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selbst zu erleben. Jessica Khoury schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach wirklich realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe ungefähr vier Stunden gebraucht. Also ein absolutes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und faszinierend! Allein schon dadurch, dass wir uns im Abendland befinden und die aufeinandertreffenden Kulturen (Leser und Charaktere) einfach sehr unterschiedlich sind… Das Buch wird erzählt aus der Sicht von Zahra, die die mächtigste und letzte Dschinny ist. Obwohl sie jahrhundertelang in einer Lampe lebte, findet sie sich sehr gut in der Welt ein, als ein Dieb sie erweckt. Obwohl sie gegenüber Anderen immer vorgibt, unnachgiebig und herzlos zu sein, sagen ihre Gefühle und Gedanken etwas ganz anderes. Und ich finde es sehr spannend, ihre Taten und Reden dem gegenüberzustellen. Und dann ist da noch wie gesagt dieser Dieb, Aladin, der sie aus der Lampe holt. Er möchte unbedingt drei große Wünsche erfüllt bekommen, die er aber eigentlich noch gar nicht weiß. Doch Zahra hilft ihm, im Bestreben ihn dann loszuwerden, dabei und lernt ihn mit der Zeit kennen. Und obwohl Aladin dem Leser und ihr auch manchmal einfach dumm vorkommt, aber auf eine lustige Art, die man verzeihen kann, beginnt Zahra Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch das ist bei Todesstrafe verboten und Aladin hat sowieso nur Augen für die Königstochter…

P.S.: Aladin gibt Zahra gefühlt alle fünf Minuten einen neuen Spitznamen, was wirklich witzig und süß ist ?

Die Handlung gestaltet sich verzwickter, als der Leser zu Anfang annimmt. Denn es kommen immer wieder Rückblicke und alte Schriften vor, die Zahras Leben schildern. Und Aladins Träume und Wünsche sind nicht von der unspektakulären Sorte, sondern bauen auf Liebe und Jahren von Hass auf… Aladin „findet“ einen Ring, der ihn zu einer Wunderlampe führt, die einen Dschinn enthält. Doch statt einem Mann, kommt eine Frau hervor, als er an der Lampe reibt. Das ist schon die erste Situation, mit der Aladin überfordert ist. Doch als er dann auch noch seine Wünsche klar und deutlich formulieren soll, ist er total am Ende. Doch zum Glück hilft Zahra ihm, denn der Besitzer des Rings ist ihm dicht auf den Fersen und kennt auch seine Identität. Doch genau unter dessen Nase muss sich Aladin in eine Familie einschleichen, um ein großes Verbrechen zu sühnen. Doch alleine wird er dies niemals schaffen. Gut nur, dass er Zahra an seiner Seite hat…

Fazit: Ein toller Jugendroman, der mit einem beeindruckenden Setting und einer tollen Handlung überzeugen kann! Und ich kann garantieren, dass jeder, der dieses Buch liest, sich ein bisschen in Aladin vergucken wird ?

Veröffentlicht am 22.10.2017

Magisches Setting und wichtige Botschaften

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Inhalt:
ER ist ein berüchtigter Dieb. SIE ist die aller mächtigste der Dschinnys. Zusammen sind sie grandios. Aber wenn ein Dschinny und ein Mensch sich ineinander verlieben dann steht Ihnen der Tod bevor. ...

Inhalt:
ER ist ein berüchtigter Dieb. SIE ist die aller mächtigste der Dschinnys. Zusammen sind sie grandios. Aber wenn ein Dschinny und ein Mensch sich ineinander verlieben dann steht Ihnen der Tod bevor. Unweigerlich. Für Ihr Glück müssen sie allem zum Trotz die Regeln brechen...

Meine Meinung:
Ich bin ja so verliebt. Alles rund um 1001 Nacht begeistert mich und hier ist es gelungen mich wirklich, wirklich mit einem wahnsinns grinsen zurück zu lassen.

Die Protagonistin, die Dschinny ist fabelhaft. 1001 Ecke 1001 Kante. Sie ist weich und hart und zart und bitte und sie ist grandios. Stark und einfach eine, mit der man sich identifizieren möchte. Wirklich möchte. Und er ist zauberhaft. Süß und ebenso stark und geht bis ans Ende für das was er liebt. Wenn Geschichten so sind, sind sie großartig.

Das Flair in dem gesamten Buch verzaubert, zieht einen in eine unbekannte Welt voller Magie und Geheimnisse. Man hebt ab. Und ist gefangen bis zum letzten Wort. Man fleht stumm um weitere 400 Seiten, weil der Zauber einfach nicht nachlassen will.

Dieses Buch ist wirklich ein Juwel. Es schmettert einen nieder, es ist aussichtslos und doch voller Hoffnung. Und dann am Ende ist es als würde sich wirklich jedes Teil an seinen angestammten Platz fügen. Man bleibt zurück, ja. Aber auch das Gefühl bleibt, dass man ein wirklichen Schatz gefunden hat. Und die große Hoffnung noch viel viel mehr von dieser talentierten Autorin zu lesen.

Ihr merkt ich bin wirklich begeistert. Und ich kann und will es jedem von euch ans Herz legen. Es ist eine unglaubliche liebe die wahnsinnig schön und zart ist. Alles ist voll von Gefühl und Emotionen. Um am Ende steht dort zwischen den Zeilen eine Riesenmessage. Eine ganz wichtige. Mehrere genau genommen. Aber besser ihr lest selbst, findet heraus was dort schönes, wichtiges und zauberhaftes auf euch wartet.

Für mich gehört es zu meinen Highlights.
Es hat mich berührt aber nicht zerstört aber es hat mich in Atem gehalten. Das Tempo ist gewaltig. Denn alles ist in nur diesem Buch untergekommen aber ohne zu viel zu sein.

Es hat das richtige Maß an Spannung und Gefühl. Wendungen, Geheimnisse, Emotionen, magische Momente... Alles ist enthalten.

Lest es !

Schreibstil:
Jessica Khoury schreibt Licht aber auch mystisch. Sie schreibt so packend das man gar nicht mehr aufhören KANN.

Cover:
Es ist einfach wunderschön. Es verspricht viel und hält noch viel mehr. Und es wäre auf jeden Fall ein Hardcover wert. Finde ich. Es ist so so hübsch und toll und sollte dringend gehypet werden bis nichts mehr geht. Das Cover und das Buch!

Veröffentlicht am 22.10.2017

Eine magische sanfte Liebesgeschichte

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Als ich die ersten Seiten des Buches anfing, war mir gar nicht bewusst, dass ich hier eine Märchenadaption von Aladdin in den Händen halte. Erst als der Held seinen Namen bekam, wurde mit bewusst, welche ...

Als ich die ersten Seiten des Buches anfing, war mir gar nicht bewusst, dass ich hier eine Märchenadaption von Aladdin in den Händen halte. Erst als der Held seinen Namen bekam, wurde mit bewusst, welche Geschichte aus 1001 Nacht ich in den Händen hielt. Und ich muss sagen, sie wurde großartig umgesetzt.

Die Geschichte von Aladdin kenne ich nur von der Disney Version. Kann also nur mit dieser vergleichen, und das macht man automatisch. Die Umsetzung, die Jessica Khoury uns bietet, hat mich begeistert. Sie hat einen sehr sprachgewaltigen und bildhaften Schreibstil. Wir haben eine Dschinny, fremde Länder und jede Menge Magie. Gerade die Magie ist es, die die Autorin unheimlich gut aufleben lassen konnte. Ich konnte das Prickeln auf der Haut fühlen, den Rauch in der Luft herumschweben sehen und die Macht fühlen, die Zahra innehat.

Es wird aus der Sicht von Zahra erzählt. Die Dschinny aus der Flasche. Sie ist eine Frau, die seit viertausend Jahren in der Flasche eingesperrt ist, dazu gezwungen dem Besitzer drei Wünsche zu erfüllen. Sie hat vieles erlebt, viele sterben sehen und Tausende Wünsche erfüllt. Obwohl sie so viel erlebt hat, ist sie eine sanftmütige, humorvolle und einfach liebenswerte Person geblieben. Sie quält sich mit ihrer Vergangenheit und dem Verlust ihrer Habiba aber sie hat die Hoffnung nicht ganz aufgegeben. Es macht den Anschein, aber ein Funke Hoffnung auf eine wenig Glück steckt in ihr. Tief versteckt, erst unser Dieb Aladdin kann diesen Funken hervorlocken.

Aladdin ist humorvoll, hat ein gesundes Selbstwertgefühl und ist im Grunde seines Herzens ein guter Kerl. Er wird von der Rache für seine Eltern getrieben und verliert dadurch eine Zeit lang das wahre Glück aus den Augen. Er und Zahra kabbeln sich, sie necken sich und sie kämpfen füreinander. Der Beziehungsaufbau hat mir sehr gut gefallen, die Gefühle der beiden entwickelt sich langsam und stetig und können Wünsche erfüllen.

Interessant fand ich es auch, dass Zahra immer wieder zu Königin Roshana gesprochen hat. Ihre Gedanken galten ihrer Freundin und die Geschichte, die man sich über Die Königin und die Dschinny erzählt, findet sich auch in dem Buch wieder.

Es gibt zwei wichtige Handlungsstränge, denen wir folgen. Einmal haben wir Zahra, die um jeden Preis ihre Freiheit zurückerlangen will. Durch sie haben wir die Dschinny, deren Scheitan Nardukha und den Kampf um ihre Freiheit. Damit verbunden ist eine unfassbar gut umschriebene Magie, die mich verzaubert hat. Dann haben wir da noch Aladdin, der auf Rache sinnt und mit einem Plan das Herz der Prinzessin erobern will, um König zu werden. Dadurch lernen wir Caspida und ihre Kriegerinnen kennen. Die kämpferische Prinzessin, die das Beste für ihr Volk möchte. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Beide Handlungsstränge schneiden sich immer wieder, umwickelt von der Liebe die Zahra und Aladdin füreinander entwickeln.

Fazit
Eine magische sanfte Liebesgeschichte. Jessica Khoury konnte mich mit ihren tief gehenden und sympathischen Charakteren begeistern aber noch mehr verzauberte sie mich mit Ihrem bildlichen und wortgewandten Schreibstil.

Veröffentlicht am 15.10.2017

An vielen Stellen fehlt das gewisse Etwas

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Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Autorin: Jessica Khoury
Verlag: cbj-Verlag
Preis: 9,99€
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017 ...

Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Autorin: Jessica Khoury
Verlag: cbj-Verlag
Preis: 9,99€
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017
Seitenanzahl: 445

Das Buch handelt von der Dschinny Zhara, die in der Vergangenheit einen schwerwiegenden Fehler begangen hat, weshalb sie den Rest ihres unsterblichen Lebens in einer Flasche verbringen muss. An ihre Flasche gebunden, wartet sie darauf, von einem Menschen gefunden zu werden, dem sie dann drei Wünsche erfüllen muss. Es vergehen viele Jahre, bis Zhara zum ersten Mal gefunden wird. Der junge Dieb Aladdin findet die Lampe und befreit die Dschinny. Sie will nur ihre Freiheit zurück und er will möglichst viel aus seinen drei Wünschen herausholen. Auf ihrem gemeinsamen Abendteuer beginnt Zhara sich nach und nach in den Menschen zu verlieben, aber genau das ist in ihrer Welt verboten. Nun muss die Dschinn sich entscheiden, ob sie den Menschenjungen oder die Freiheit wählt.

Da die Geschichte auf den 445 Seiten auch ein Ende findet, wird es nie langweilig. Zwar hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte gerade in der Mitte etwas an Spannung verlor, aber am Ende war sie wieder sehr ereignisreich. Ich werde später noch dazu kommen, aber ich hatte zwar nie wirklich langeweile, aber gerade in der Mitte war ich nicht ganz so gefesselt, wie ich es hätte sein sollen.
Desweiteren gibt es drei kleine Kapitel über ein vergangenes Ereignis. Diese Nebengeschichte handelt von Königin Roshana und ihrem Tod. Ich finde diese Idee total toll und aufschlussreich. Es passt einfach in das Buch und es passt auch zu der Geschichte, die sich Jahre später zwischen Zhara und Aladdin abspielt. Ich will nicht zu viel sagen, aber das passt natürlich auch in einer gewissen Weise zu dem, was sich zwischen Zhara und Aladdin abspielt.
Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme... Zu Beginn der Geschichte, die von Zhara erzählt wird, spricht die Dschinny häufig eine Freundin an, was mich anfangs doch sehr verwirrt hat. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und konnte der Geschichte folgen. War halt einfach komisch, da die Geschichte aus Zharas... ja, Gedanken entsteht und Sätze dann mit "meine Freundin" oder ähnlichem enden. Liest sich halt einfach komisch, wenn man mit dem Buch beginnt. Hat mich anfangs sehr verwirrt und den Lesefluss sehr gestört... Gerade weil man da auch ohne jede Vorwarnung reingeschmissen wird.
Außerdem hätte die Autorin die Situation zwischen der Dschinny und dem Dieb stärker betonen können. Dafür, dass diese Liebe eigentlich so verboten ist, spricht die Autorin das während ihrer Erzählung eher so nebensächlich an. Das hätte deutlich häufiger erwähnt werden können oder einfach nur mit mehr Nachdruck. Die meiste Zeit ging es, für mein Empfinden, viel stärker darum, dass Zhara ihre Freiheit wieder will.Ich weiß nicht, klar ist das ein Teil dieser Geschichte, der gar nicht so unbedeutend ist, aber diese verzwickte Situation zwischen den beiden ist dann irgendwie doch wichtiger und verdient deutlich mehr Erwähnung.
Was mir das Lesen aber am meisten erschwert hat, war, dass ich keinerlei Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte. Zhara und Aladdin waren für mich das gesamte Buch über eher zwei gesichtslose Wesen. Für mich waren die beiden einfach austauschbar. Da hätte auch wer anderes zwischen der Wahl, ob er Liebe oder Freiheit den Vorzug gibt, stehen können. Mir waren die Protagonisten weder sympathisch noch unsympathisch, dementsprechend plätscherte das Geschehen so vor sich hin. Kann auch daran liegen, dass ich beim Lesen gesundheitlich angeschlagen war und mich nicht voll auf das Buch konzentrieren konnte. Ich habe wahrscheinlich einfach den Moment verpasst, in welchem ich die Sympathie zu den Protagonisten entwickelt hätte.

Trotz der Kritikpunkte hat mir die Geschichte an sich sehr gut gefallen. Gefesselt hat sie mich nicht. Mitten im Kapitel konnte ich das Buch zur Seite legen und habe dann teilweise einfach vergessen, weiterzulesen. Das ist eigentlich eher untypisch für mich (und wahrscheinlich jeden anderen Leser) und sollte dementsprechend auch nicht passieren. Da ich die Geschichte beziehungsweise die Idee dahinter so toll finde, kriegt das Buch immer noch 2/5 Sternchen von mir.

Veröffentlicht am 13.10.2017

Magische und träumerische Zwischendurchlektüre

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Aladdin ist einer meiner liebsten Disneyfilme und das war auch ein großer Pluspunkt für dieses Buch. Eigentlich der Hauptgrund, warum ich zu dieser Geschichte gegriffen habe. Nur trifft man hier auf einen ...

Aladdin ist einer meiner liebsten Disneyfilme und das war auch ein großer Pluspunkt für dieses Buch. Eigentlich der Hauptgrund, warum ich zu dieser Geschichte gegriffen habe. Nur trifft man hier auf einen ganz anderen Dschinn. Es gab leichte Parallelen , die ich aber gut eingearbeitet fand. Beispielsweise der Charakter Aladdin, frech, vorlaut , ein Dieb der auch das ein oder andere Herz stiehlt. Auch ein bisschen meins. Aber trotzdem eine völlig neue Geschichte, eine die mich mitgenommen hat in eine magische Welt mit traumhaftem Setting.

Das Setting versprüht seine ganz eigene Magie, direkt von der ersten Seite an spürt man sie förmlich zwischen die Seiten. Jessica Khoury spielt mit Worten, dass es manchmal richtig poetisch wirkt, dabei bleibt es aber leicht , manchmal zu leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin aber es fehlt manchmal auch ein bisschen an Spannung. Stellenweise dümpelt die Geschichte bevor sie wieder an Fahrt aufnimmt , dabei ist einiges wirklich offensichtlich und vorausschaubar.

Geschrieben wurde das Buch so, als würde Zarah, die Hauptprotaginistin, die Geschichte erzählen, fast als würde man einen Brief von ihr an eine alte Freundin lesen, das gefiel mir richtig gut und macht es auch besonders. Leider wirkte die Prota dadurch aber auch oft zu kühl, unnahbar, unbeteiligt und Oberflächlich. Ihr Gefühlsleben blieb irgendwie auf der Strecke, da hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht.

Ein Kuss für Sternenstaub ist ein Buch was einen abholt und in eine fremde , magische Welt entführt. Manchmal bleiben Gefühle und Spannung auf der Strecke, trotzdem hatte ich schöne Lesestunden und das Buch hat mich unterhalten, trotz einiger Negativpunkte. Die Geschichte sprüht förmlich vor Magie und hinterlässt ein gutes Gefühl.
Leseempfehlung.