Cover-Bild Queen of Blood

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 31.08.2018
  • ISBN: 9783404209200
Jill Myles

Queen of Blood

Die Bestimmung. Roman
Frauke Meier (Übersetzer)

Seit Jahrzehnten wird das Volk der Vidari grausam von den Athoniten unterdrückt. Durch einen Zufall gelangt die junge Gänsemagd Seri an den Hof der geheimnisvollen Herrscher. Dort soll sie für den Widerstand der Vidari spionieren. Als sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt, kommen Seri Zweifel an ihrer Mission. Doch in dem heraufziehenden Krieg ist kein Platz für Zweifel oder Gefühle - und schon bald muss sich Seri entscheiden, ob sie ihr Volk oder ihre Liebe verraten soll.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2018

Ein sehr tolles Buch!

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Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin war sanft, locker, leicht und unheimlich flüssig. Außerdem schreibt Jill Myles sehr spannend und weiß es wie sie die Leser fesselt, denn sie fesselte mich nicht ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin war sanft, locker, leicht und unheimlich flüssig. Außerdem schreibt Jill Myles sehr spannend und weiß es wie sie die Leser fesselt, denn sie fesselte mich nicht nur, sondern zog mich regelrecht in die Geschichte hinein mit ihrem Stil. Was mir auch sehr gut am Schreibstil gefallen hat war, die Kombination aus fesselnd und trotzdem bildgewaltig, denn genau so schrieb die Autorin in diesem Buch. Mich hat der Stil auf alle Fälle begeistert und überzeugt, denn wer es schafft so klar, deutlich, flüssig, locker, leicht und dazu dann auch noch fesselnd und bildgewaltig zu schreiben, der muss es drauf haben.

Mit den Charakteren hat die Autorin einfach alles richtig gemacht. Die Protagonistin Seri war zwar etwas naiv und kam oft rüber als würde sie ständig so naiv durch die Welt laufen aber sie war die größte Überraschung für mich. Seri ist nicht eine typische Protagonistin, die sich einfach nur im Lauf der Geschichte entwickelt, nein, Seri lies mich im Glauben das sie so bleibt und dann kam die unerwartete Wendung und sie entwickelte sich doch. Dieser Moment ist einfach großartig gewesen, denn es war so unverhersehbar. Auch die anderen Figuren konnten sich beweisen und haben es getan und entwickelten sich stets weiter. Nie hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere stehts gleich waren, nein, ich freute mich auf die Entwicklung der Figuren.

Die Story wies zwar zwei bis drei kleine Schwachstellen auf, aber diese empfand ich nun als so winzig, dass ich ihnen keine Beachtung schenkte. Jill myles hat hier eine Story geschrieben, die mich einfach in sich hineingezogen hat und nicht mehr losgelassen hat. Klar strukturierte Linien in der Story waren einfach richtig toll. Auch die Storyline war klar strukturiert und stets nachvollziehbar. Im Zusammenspiel mit allem, war die Story einfach gelungen und war auch noch so facettenreich, dass ich einfach erstaunt war.

Die Handlung, sowie der Handlungsstrang, war einfach richtig genial. Mir gefiel die Idee hinter der Handlung schon seit anfang an und dies hat sich auch beim lesen nicht verflüchtigt. Die Handlung war vollkommen nachvollziehbar, spannend und fesselnd, ich war einfach gefangen in dieser Handlung. Auch der Handlungsstrang war echt richtig toll und beinhaltete auch den roten Faden der sich durch die gesamte Handlung zog. Einfach kurz gesagt, ist die Handlung und der Handlungsstrang der Autorin einfach mehr als gelungen, denn sie fesselte mich so an die Geschichte, dass ich es nie ausgehalten habe zu warten um weiterlesen zu dürfen.

Auch das Setting war eine Klasse für sich. Jill Myles erschuf eine Welt, die mich vollkommen staunen lies und mich restlos begeistert hat. Dieses World Building hat mich einfach vollkommen umgehauen und in sich aufgenommen, dass es dafür eigentlich keine Worte gibt. Alles in einem war es ein großartiges Setting, welches ihr einfach selbst erleben müsst.

Mein Fazit:

Abschließend kann und muss ich sagen, dass mich QUEEN OF BLOOD - DIE BESTIMMUNG von Jill Myles einfach stets überrascht hat und mich begeistern konnte. Die Autorin überzeugte mich mit einem locker-leichten und flüssigen Schreibstil, einer Handlung die es in sich hatte und einer Story die spannender nicht hätte sein können. Zu guter letzt kam das Setting und dies war einfach der oberhammer. Es überzeugte mich weil es schön düster, magisch und doch geheimnisvoll wirkte. Allgemein gesagt, ist dieses Buch sehr gelungen und ich kann es euch nur empfehlen, denn von diesem Buch muss man sich selbst ein Bild machen. Trotzdem gibt es 5 von 5!

Veröffentlicht am 27.08.2018

Fesselnd, mitreißend mit spannenden Charakteren!

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Das Cover ist unglaublich anziehend gestaltet. Die Mischung aus Blau, Rot und Schwarz harmoniert vollkommen und ohne zu drücken oder aufdringlich zu sein. Die dargestellte Wasserobfläche mit dem Schloss ...

Das Cover ist unglaublich anziehend gestaltet. Die Mischung aus Blau, Rot und Schwarz harmoniert vollkommen und ohne zu drücken oder aufdringlich zu sein. Die dargestellte Wasserobfläche mit dem Schloss und dem knienden in rot gekleidetem Mädchen nimmt den Kern der Geschichte dezent aber treffend auf und baut schon auf dem Cover eine Art Handlung auf.

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/romantische-fantasy/queen-of-blood/id_6724043
Der Klappentext mit genauen Angaben zum Preis und Seitenzahl findet ihr hier!?

Der Prolog führt gut in die dargestellte Welt hinein und zeigt dem Leser die Grundlagen der Geschichte.
Indirekt wird in zwei Sichtweisen erzählt, die sich aber immer wieder überschneiden und vom allwissenden Erzähler beschrieben werden.

Der Schreibstil ist flüssig, beschreibend und sehr gut zu verfolgen.
Man hat als Leser keinerlei Probleme dem roten Faden zu folgen. Dir Autorin arbeitet mit vielen Bildgebenden Elementen und Metapher, die gut zu verstehen sind.

Anfangs ist die Handlung etwas vorherzusehen, was sich aber im Laufe der Geschichte bessert.
Seri ist eine Person mit Tiefe, deren wichtigestes Gut das Mitgefühl ist. Sie stellt alles und jeden an erster Stelle.
Rilen war mir schon ab der ersten Seite ein Dorn im Auge und unsympathisch. •
Die Handlung ist zu keiner Zeit langweilig, sondern wird gefolgt von vielen Schicksalsschlägen, die aber nicht übertrieben wirken.
Die Handlungsweisen der Hauptcharaktere kann man nachvollziehen.

Das Ende ist treffend, nicht zu kurz und nicht zu lang. Dennoch wären ein paar Seiten mehr auch keine Schande. Das Buch hat Seriencharakter. Und wenn irgendwann der 2. Teil erscheinen mag, bin ich sofort wieder dabei. In einer Welt voller Vampire, Intrigen und Handlungen, die man so bisher nicht kannte. •
Ich vergeben alle Punkte. 5☆ von 5
Und spreche auch hier wieder eine absolute Leseempfehlung aus! Für Fantasy, Romantasy, Vampir, und Spannungsfans und alle anderen die darauf Lust haben!

Veröffentlicht am 13.11.2018

Nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe...

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Als ich die Zusammenfassung gelesen habe, war ich wirklich erpicht darauf das Buch zu lesen. So viele Elemente, die mir gefallen, würden in diesem Buch vereint sein. Aber leider ist das Buch nicht so geschrieben, ...

Als ich die Zusammenfassung gelesen habe, war ich wirklich erpicht darauf das Buch zu lesen. So viele Elemente, die mir gefallen, würden in diesem Buch vereint sein. Aber leider ist das Buch nicht so geschrieben, wie ich es mir dachte.

SPOILER

Anfangs fand ich die Thematik sehr interessant und habe mich gefragt, wie die Beziehung der beiden Protagonisten sich entwickeln wird. Aber irgendwie ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Die Romanze entwickelte sich viel zu schnell und gerade ihre unterschiedlichen Backgrounds hätte man krasser darstellen können. Vielleicht hat sich jemand das Buch gelesen und denkt sich jetzt: Die spinnt doch, es wurde doch super dargestellt. Zuallererst: Ruhe Meg! und zweitens: Ja, es wurde mehrmals beschrieben, dass sie in anderen Gesellschaftsklassen leben, aber es ist ziemlich lasch beschrieben worden und sie wusste sich auf einmal ziemlich schnell zu behaupten. Aber auf der anderen Seite ist sie auch ein ziemlich verängstigtes Küken. Manche, wie Meg, finden es vielleicht passend, Ich wiederum fand es nicht so gut geschrieben.
Es hat mich auch irgendwie an Twilight erinnert und ich meine nicht nur das Vampir Thema. Die Autorin hat ein Problem ausgearbeitet, was widerum schnell zum Ende hin "verpufft" ist und man sich gefragt hat: Das war die Lösung? Genau dieses Gefühl hatte ich auch bei Twilight ( Das war es? Sie haben die Zukunft nur gesehen und sind still und leise abgehauen? Komm Edward, geh in die Sonne und glitzer ein letztes Mal für mich). Unter anderem war die Protagonistin Seri für mich zu passiv - auch wenn manch andere LeserIn anderer Meinung sein kann als ich.
Es ist schade, dass diese Geschichte leider nicht so explizit ausgearbeitet wurde, denn die Idee dahinter ist eigentlich sehr interessant gewesen...
Das Buch kriegt von mir zwei Sterne, einfach aus dem Grund, weil ich es nicht abbrechen musste, sondern an einem Tag durchgelesen habe.
Ich würde dieses Buch eher in der Bibliothek ausleihen, anstatt Geld dafür auszugeben. ´

Veröffentlicht am 29.10.2018

toll

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Seris Volk, die Vidari, werden seit vielen Jahrzehnten von den Athoniten unterdrückt. Siri lebt mit ihrem kranken Vater und ihrer blinden Schwester in sehr ärmlichen Verhältnissen und die drei kommen gerade ...

Seris Volk, die Vidari, werden seit vielen Jahrzehnten von den Athoniten unterdrückt. Siri lebt mit ihrem kranken Vater und ihrer blinden Schwester in sehr ärmlichen Verhältnissen und die drei kommen gerade so über die Runden. Als sie die Chance bekommt, Hofe der Vidari für eine der adligen Damen als Dienstmädchen zu arbeiten, will sie dieses Angebot erst gar nicht annehmen, so sehr hasst sie die Athoniten. Aber ihr Freund bitten sie, für ihn als Spion am Hofe zu arbeiten, denn er gehört den Rebellen an, die die Athoniten stürzen wollen. Am Hofe sucht man gerade nach der Gefährtin für den Blutprinzen Graeme, aber die Chancen stehen schlecht, denn bisher hat niemand aus seiner Familie seine wahre Gefährtin gefunden. Bei der Zeremonie passiert das unglaubliche, ausgerechnet Siri soll seine wahre Gefährtin sein.

Bei diesem Buch hat mich sowohl der Klappentext als auch das Cover sehr angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen. Die Autorin entführt den Leser in eine mittelalterliche Welt, die mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte fängt mit einer Legende an, mit der Legende um den Fluch, der auf dem König von Athoniten und seinen Nachfahren liegt. Dieser Fluch spielt eine wichtige Rolle in der weiteren Handlung. Denn der König und seine Söhne sind so etwas ähnliches wie Vampire, sie ernähren sich von Blut und die Sonne ist sehr unangenehm für sie. Es gibt eine Legende, nach der sie eine Gefährtin finden, die für sie bestimmt ist.

Und ausgerechnet eine Feindin soll die Gefährtin von Prinz Graeme sein, ein Plot, der mir unheimlich gut gefallen hat. Die Liebesgeschichte nimmt die zentrale Rolle ein in der Handlung, es knistert sehr und ist auch sehr erotisch. Die beiden Charaktere sind sehr verschieden und anfangs gar nicht begeistert davon, dass sie zusammen gehören. Mir hat die Liebesgeschichte unheimlich gut gefallen, gerade, weil die beiden eigentlich Feinde sind. Seri ist ein starker Charakter und hin und her gerissen in ihren Gefühlen. Aber auch Prinz Graeme ist ein sehr interessanter Charakter.

Jeder, der gerne romantische High Fantasy mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Auch mich konnte das Buch völlig in seinen Bann ziehen und ich vergebe die volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 11.09.2018

Geschichte mit großem Potenzial, aber kleinen Schwächen in der Umsetzung

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Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet. Es wirkt als säße ein Mädchen in einem roten Kleid an einem See und sieht, wie sich ein dunkles Schloss in diesem spiegelt. Es erinnert so an ein Märchen, ...

Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet. Es wirkt als säße ein Mädchen in einem roten Kleid an einem See und sieht, wie sich ein dunkles Schloss in diesem spiegelt. Es erinnert so an ein Märchen, das durch das Schloss leicht bedrohlich wirkt.

Die Geschichte passt perfekt zu diesem Cover. Seris Volk der Vidari wird seit Jahrhunderten von den Athoniten unterdrückt. Sie müssen jeden Tag um ihr Überleben kämpfen und da bildet auch Seri keine Ausnahme. Sie versucht jeden Tag ihre blinde Schwester und ihren kranken Vater mit ihrer Arbeit als Gänsemagd über die Runden zu bringen. Trotz allem will sie in wenigen Tagen Rilen heiraten und ist froh, die Last ein wenig teilen zu können. Zuvor bekommt sie allerdings das Angebot für eine Adelige der Athoniten die Dienerin bei einer wichtigen Zeremonie zu spielen. Da Seri das Geld unbedingt für die Behandlung ihres Vaters braucht, nimmt sie widerstrebend an. Rilen sieht sofort seine Chance, mehr über die Herrscher und ihre Schwächen herauszufinden und überredet Seri ein wenig zu spionieren. Diese landet unfreiwillig am Königshof des Prinzen Graeme und muss sich fort an mit Intrigen, blutigen Angelegenheiten und einer drohenden Rebellion herumschlagen.
Seri ist eine wunderbare Hauptperson. Sie opfert sich tagtäglich für ihre Familie auf und versucht alles, damit ihr Vater endlich wieder gesund wird. Auch später als Prinzessin vergisst sie ihr Volk nicht und entscheidet sich (vielleicht zu oft) für dieses. Sie ist mir an manchen Stelle aber ein wenig zu naiv. Sie vertraut Rilen blind, obwohl dieser sich immer wieder brutal und ihren Gefühlen gegenüber völlig gleichgültig zeigt. Graeme mag ich genau aus diesem Grund sehr viel lieber. Er zeigt zwar nicht von Anfang an besonders viele Gefühle, dies ist aber durchaus verständlich, schließlich ist er ein Prinz und somit bei allen adeligen Frauen ein guter Fang. Zudem kennt er Seri nicht und weiß überhaupt nicht, was er von dieser Hochzeit halten soll. Dennoch steht er immer zu seiner Frau und unterstützt sie, selbst wenn sie falsche Entscheidungen fällt.
Die Entwicklung der Story gefällt mir bis zum letzten Drittel sehr, sehr gut. Das Ende ist aber eher flach und für mich viel zu vorhersehbar. Die Lösung ist mir einfach viel zu einfach, man hätte meiner Meinung nach noch mindestens einen Teil zu dieser Geschichte schreiben können oder zumindest so 100 Seiten dran hängen können. Der gute Schreibstil macht das aber zumindest teilweise wieder wett.

Fazit: Die Idee des Buches ist unglaublich gut und mal etwas völlig Anderes. Auch der Schreibstil ist so gut, dass die ersten Seiten nur so dahin fliegen. Allerdings ist die Auflösung der gesamten Problematik zu flach und einfach, sodass man am Ende ein bisschen unbefriedigt zurück bleibt.