Cover-Bild Die Legende der Adlerkrieger

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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: historisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 12.10.2020
  • ISBN: 9783453319905
Jin Yong

Die Legende der Adlerkrieger

Roman
Karin Betz (Übersetzer)

Kurz bevor sie von den Soldaten des Jin-Reiches getötet werden, schließen die beiden Kung-Fu-Kämpfer Guo Xiaotian und Yang Tiexin einen Pakt: Auf immer sollen ihre beiden noch ungeborenen Kinder einander in Treue verbunden sein. Während der Weg des Schicksals Yangs schwangere Frau an den Hof des Jin-Prinzen führt, verschlägt es Guos Frau in die weiten Steppen der Mongolei. Dort bringt sie ihren Sohn Guo Jing zur Welt, und die beiden finden Unterschlupf beim Clan des aufstrebenden Mongolenfürsten Dschingis Khan. Bald wird Guo Jing von den Sieben Sonderlingen des Südens, den herausragendsten Kung-Fu-Meistern, zum Kämpfer ausgebildet. Und schon bald findet sich der tapfere und gutherzige junge Krieger inmitten eines gewaltigen Abenteuers wieder, bei dem es um nichts Geringeres geht als das Schicksal Chinas selbst. Noch ahnt Guo Jing nicht, dass sein mächtigster Gegenspieler der von seinem verstorbenen Vater auserkorene Schwurbruder Yang sein wird ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2020

Wirklich gut

1

Das Cover mag ich wirklich sehr sehr gerne, denn ist schlicht gehalten und könnte nicht passender sein. Trotz seiner Schlichtheit hat es mich sofort neugierig gemacht und ich wollte es unbedingt lesen.

Auch ...

Das Cover mag ich wirklich sehr sehr gerne, denn ist schlicht gehalten und könnte nicht passender sein. Trotz seiner Schlichtheit hat es mich sofort neugierig gemacht und ich wollte es unbedingt lesen.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Ich muss zwar zugeben, dass es ein bisschen gedauert hat, bis ich mich an alles gewöhnt habe, aber generell kann man sagen, dass der Autor wunderbarbeschreibt und man sich alles sehr gut vorstellen kann. An die ganzen Namen muss man sich erst mal gewöhnen, da verstehe ich es, wenn einige Leser etwas aus dem Lesefluss gebracht werden, aber auch hier kann ich nur sagen: man gewöhnt sich recht schnell daran und spätestens nach 100 Seiten gibt es da keine Probleme mehr.

Die Charaktere sind wirklich gut beschrieben und auch ihr Verhalten. Für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, aber das muss es ja auch gar nicht sein. Mir haben sie definitiv gefallen. Ja, sie treffen womöglich nicht immer die sinnvollsten Entscheidungen, aber wer tut das schon? Es gibt viele verschiedene Charaktere, was anfangs etwas viel sein kann, aber sie sind alle auf ihre eigene Art und Weise wichtig für den Verlauf der Geschichte.

Insgesamt ein wirklich gutes Buch, das man konzentriert lesen sollte, um nichts zu verpassen. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten teil und kann Teil 1 wirklich empfehlen. Einen Blick in die Leseprobe zu werfen kann jedoch nicht schaden, auch wenn man sich wie gesagt, sehr schnell an alles gewöhnt. Spannend, gut geschrieben, eine interessante Geschichte und gute Charaktere, was will man mehr?

Veröffentlicht am 22.11.2020

Spannungsgeladene Geschichte

0

Als ich von diesem Buch gehört habe, wusste ich, dass ich die Geschichte lesen muss, da ich mich unglaublich für die Asiatische Kultur interessiere. Zudem wurde Yin Yong mit Tolkien verglichen, welcher ...

Als ich von diesem Buch gehört habe, wusste ich, dass ich die Geschichte lesen muss, da ich mich unglaublich für die Asiatische Kultur interessiere. Zudem wurde Yin Yong mit Tolkien verglichen, welcher wirklich ein atemberaubender Autor ist, da musste ich sehen was wahr daran ist. Das Buch ist sehr detailreich und man muss sich mit vielen Namen auseinandersetzen, zum Glück gibt es ein Glossar, allerdings wird das Buch nach einem etwas holprigen Start sehr schnell spannend, es gibt im Mittelteil die ein oder langatmige Szene, was an der Detailverliebtheit des Autors liegt. Die Charaktere wachsen einem ans Herz, denn diese sind unglaublich gut ausgearbeitet und facettenreich. Die Geschichte bringt das Thema Kung-Fu wirklich gut rüber ohne gezwungen zu wirken. Yin Yong hat einen anspruchsvollen Schreibstil, dass heißt, dass man diese Geschichte nicht einfach mal so über ein Wochenende liest, dennoch lohnt es sich. Wer diese Geschichte also anfangen möchte, sollte sich Zeit nehmen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2020

Die Legende der Adlerkrieger - spannend, interessant, aber auch schwerfälliger Schreibstil...

0

Asiatische Mythologie in High Fantasy Romanen war dieses Jahr eines der Top Thematiken, die ich für mich entdeckt habe. Nach „Im Zeichen der Mohnblume“, „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ sowie „Im Schatten ...

Asiatische Mythologie in High Fantasy Romanen war dieses Jahr eines der Top Thematiken, die ich für mich entdeckt habe. Nach „Im Zeichen der Mohnblume“, „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ sowie „Im Schatten des Fuchses“ haben sich sofort meine Ohren gespitzt, als ich von diesem Buch erfahren habe. Asiatische Mythologie, Kung Fu Kämpfer und ein Autor, der den Status eines Tolkiens in China inne hat? Mein Interesse war geweckt. Leider ist dieses Jahr kein neues Jahreshighlight geworden und ich habe mich an manchen Stellen ein bisschen schwer getan, aber trotzdem kann ich die Geschichte durchaus empfehlen.

Ying Yong hat zunächst einen etwas schwerfälligen Schreibstil, der gleichzeitig sehr detailverliebt anmutet. Die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen, aber manchmal musste ich mehrere Passagen mehrmals lesen, weil ich einfach auf dem Schlauch stand. Ich kann dieser Stelle nur sagen, dass dies kein Buch zum schnell mal Zwischendurch lesen ist! Ihr solltet euch genügend Zeit nehmen und nicht unbedingt, wenn ihr komplett k.o. von der Arbeit kommt und schon halb schlaft! Bleibt unbedingt an der Geschichte dran, nach ca. 100 Seiten wird es immer besser und spannender!

Am Anfang hatte ich ebenfalls sehr große Probleme durchzublicken, wer, wer ist, weil alle Charaktere nach meinem Empfinden sehr ähnliche Namen haben, die ich einfach nicht auseinanderhalten konnte. An diesem Punkt hat das Glossar sehr geholfen.

Der Autor hat eine sehr interessante und spannende Geschichte erschaffen, an der ich dennoch ein paar Wochenenden saß und immer mal wieder größere Passagen an einem Stück gelesen habe. Es gab einen etwas längeren langatmigeren Zwischenteil, der zwar wichtig für die Gesamtgeschichte war, aber dennoch hätte deutlich kürzer sein dürfen.

Punkte, die mir sehr gut an der Geschichte gefallen haben, waren die asiatischen Komponenten. Die Kultur, die Handlungen, die Landschaftsbeschreibungen, etc. Das beschriebene Verhalten der Charakteren, konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber in den meisten Kontexten hat es dennoch zum Kontext gepasst. Besonders auch das Kung Fu Thema habe ich mit sehr großem Interesse verfolgt.

Insgesamt hat J. Yong eine spannende und interessante Geschichte verfasst, die mich thematisch sehr abholen konnte. Leider hat mir der Schreibstil nur bedingt gefallen, es gab einen etwas langatmigen Zwischenteil und auch der Anfang hat es mir nicht gerade leicht gemacht. Dennoch vergebe ich 3,5/5 Sterne und kann euch die Geschichte durchaus weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere