Cover-Bild Lady Mechanika. Band 1
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  • Handlung
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19,80
inkl. MwSt
  • Verlag: Splitter-Verlag
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons - Europäische Comics
  • Genre: Weitere Themen / Comics
  • Seitenzahl: 112
  • Ersterscheinung: 01.07.2017
  • ISBN: 9783958395206
  • Empfohlenes Alter: bis 60 Jahre
Joe Benitez

Lady Mechanika. Band 1

Das Geheimnis der mechanischen Leiche
Joe Benitez (Illustrator)

Eine packende Steampunk-Serie!

Die junge Frau weiß weder ihren Namen noch irgendetwas über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht, wer ihr diese künstlichen Arme verpasst hat. Die allerdings verschaffen ihr übermenschliche Kräfte, und so entschließt sie sich, das Beste daraus zu machen: Sie ermittelt auf eigene Faust überall dort, wo sich sonst niemand kümmert – oder traut. Immer in der Hoffnung, dabei vielleicht Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Und das in einem spätviktorianisch inspirierten Ambiente, in dem fanatischer Fortschrittsglaube und Fantastik eng miteinander verwoben sind. Ein Fortschritt, der buchstäblich über Leichen geht auf dem Weg zur Erkenntnis.

Die Optik ist eher düster, aber durchweg brillant, der Humor vorwiegend bissig und die Action reichlich. Ein rasantes Steampunk-Spektakel, das einfach grimmiges Vergnügen bereitet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2020

Großartig‼!

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»Das Geheimnis der mechanischen Leiche« ist der erste Teil der »Lady Mechanika«-Reihe von Joe Benitez. In Deutschland ist der Steampunk-Comic erstmals im Jahr 2017 beim Splitter Verlag erschienen. Die ...

»Das Geheimnis der mechanischen Leiche« ist der erste Teil der »Lady Mechanika«-Reihe von Joe Benitez. In Deutschland ist der Steampunk-Comic erstmals im Jahr 2017 beim Splitter Verlag erschienen. Die Handlung spielt sich in der fiktiven Stadt ‚Mechnanika City‘ im Jahr 1878 ab. Im Mittelpunkt steht die halb menschlich, halb mechanische Lady Mechanika, die mehr über ihre Vergangenheit herausfinden will, da ihr diesbezüglich jegliche Erinnerung fehlt.

Das Cover vermittelt bereits einen guten ersten Eindruck von Lady Mechanika. Sie posiert selbstbewusst und ist bis auf die Zähne bewaffnet. Sie schaut so, als ob ihr keiner etwas anhaben kann. Bereits der Anfang der Story bestätigt diesen Eindruck, denn Lady Mechanika wird in einen Kampf verwickelt und zeigt, dass man sich mit ihr besser nicht anlegen sollte. Kein Wunder, denn sie verfügt über übermenschliche Kräfte und hat eine Art „Star-Status“ in ihrer Stadt, da jeder schon mal von ihr gehört hat. Was mir an Lady Mechanika gefallen hat, ist, dass sie sowohl selbstsicher als auch zurückhaltend ist. Sie ist alles andere als schüchtern und kann für sich einstehen. Sehr gelungen finde ich zudem das Geheimnis um ihre Vergangenheit und ich freue mich schon darauf, in Zukunft mehr über die junge Frau herauszufinden.

Obwohl unsere Lady lieber auf eigene Faust ermittelt, wird sie von ihrem lustigen Freund Lewis unterstützt. Dieser ist sowohl eine nette Abwechslung als auch Ergänzung zu der Protagonistin, da er locker und redselig ist. Außer Lewis gibt es weitere interessante Figuren, die erwähnenswert sind. So gibt es zum Beispiel eine Clique von Zirkusartisten, die der Story eine magische Atmosphäre verleihen. Zudem sei hier noch Commander Winter genannt, die Lady Mechanika ständig auf Trab hält. Die beiden haben nämlich noch ein „Hühnchen miteinander zu rupfen“, was der Geschichte zusätzliche Spannung verleiht.

Die herrschende Atmosphäre in »Das Geheimnis der mechanischen Leiche« konnte mich sofort packen. Ich fand den Mix aus der düsteren viktorianischen Zeit und der geheimnisvollen Fantastik so aufregend, dass ich den Comic in einem Rutsch gelesen habe. Das Artwork hat aber auch seinen Teil dazu beigetragen, da es einfach großartig ist. Besonders die kreativen Outfits der Protagonistin zeigen, dass Joe Benitez mit viel Liebe zum Detail gearbeitet hat. Insgesamt muss ich sagen, dass nicht nur die Kleidung bei mir pure Begeisterung auslöste. Die Gesichtsausdrücke der Figuren, die Action und die Gespräche versetzten mich ebenfalls in Euphorie.


Fazit

Ich bin maßlos begeistert von »Das Geheimnis der mechanischen Leiche« und freue mich schon riesig auf die Fortsetzung. Ich empfehle diesen Comic sowohl Steampunk-Liebhabern, als auch Comiclesern, die offen für Neues sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2017

Start einer vielversprechenden Reihe!

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Inhalt: Die junge Frau weiß weder ihren Namen noch irgendetwas über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht, wer ihr diese künstlichen Arme verpasst hat. Die allerdings verschaffen ihr übermenschliche ...

Inhalt: Die junge Frau weiß weder ihren Namen noch irgendetwas über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht, wer ihr diese künstlichen Arme verpasst hat. Die allerdings verschaffen ihr übermenschliche Kräfte, und so entschließt sie sich, das Beste daraus zu machen: Sie ermittelt auf eigene Faust überall dort, wo sich sonst niemand kümmert – oder traut. Immer in der Hoffnung, dabei vielleicht Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Und das in einem spätviktorianisch inspirierten Ambiente, in dem fanatischer Fortschrittsglaube und Fantastik eng miteinander verwoben sind. Ein Fortschritt, der buchstäblich über Leichen geht auf dem Weg zur Erkenntnis.

Gleich mit seinem mysteriösen und düsteren Start konnte mich der erste Band von "Lady Mechanika" packen und hielt mich fest durch immer wiederkehrenden Actionszenen und neuen aufregenden Charakteren.
Lady Mechanika ist eine starke und stolze Frau in der Steampunk durch Look und mechanische Attribute verbunden ist. Sie sucht ihren Schöpfer, da sie keine Erinnerungen besitzt und als ein fremdes Mädchen mit mechanischen Armen gefunden wird, denkt sie eine Spur gefunden zu haben. Aber ob das eine gute
Idee ist?


Unsere Protagonistin ist ein Mythos, eine Jägerin, von der man nur flüstert und sie führt uns durch ein dunkles und viktorianisches London. Ein düsterer, aufregender Ort folgt dem nächsten, dabei geraten wir oft in eine heikle Situation, sie hat nicht gerade wenig Feinde, aber ihr Sidekick unterstützt sie tatkräftig, wenn er gerade kann...
Nicht nur Lady Mechanika hat eine Vergangenheit, die man noch entdecken muss, auch viele weitere Charaktere wurden ausgebaut und bringen Spannung in die Geschichte durch ihren Hintergrund.
Wie auch die Beziehung zwischen Lady Mechanika und Katherine Winter, die mit ihrer Truppe die Lady verfolgt. Ihre gemeinsame Geschichte wird in Dialogen zum Teil erzählt, aber wo blieb da bloß der Flashback? Und zum Ende hin wird die Story immer mysteriöser, bis wir nur noch offene Fragen haben!
Man merkt einfach schnell, dass noch einiges auf einen zukommt und dies erst ein Anfang für eine längere Geschichte ist (hoffentlich!).

Auf jeden Fall ist der Comic voll mit Action, Spannung und der Krimi darin kommt ebenfalls gut zur Geltung. Die Handlung bringt bis zum Schluss noch Überraschungen mit sich und was mich schlicht und weg begeistert hat ist der Zeichenstil. Wenn einen nicht schon die Geschichte gut unterhält, dann das Artwork. Der Steampunklook wurde zusammen mit dem viktorianischen Stil bis ins kleinste Detail wunderbar umgesetzt, von Automaten bis langen drapierten Kleidern, an alles wurde gedacht!

Eine klare Empfehlung meinerseits für alle Fantasy- und Steampunkfans. Selbst für Leser, die nicht viel mit dem Genre oder mit Comic anfangen können, würde ich diesen hier empfehlen. Denn neben den tollen Zeichenstil besitzt der erste Band von "Lady Mechanika" auch eine gut umgesetzte Handlung hat, die Lust auf mehr macht!