Cover-Bild Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 30.07.2012
  • ISBN: 9783446240094
John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Sophie Zeitz (Übersetzer)

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2017

Absolute Leseempfehlung!!!

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Die 16-jährige Hazel hat Krebs, aber sie möchte kein Mitleid. Sie will nicht in die Selbsthilfegruppe, weil sie mit den Leuten da nichts anfangen kann - bis sie dort Gus trifft. Gus, der Isaac, einen anderen ...

Die 16-jährige Hazel hat Krebs, aber sie möchte kein Mitleid. Sie will nicht in die Selbsthilfegruppe, weil sie mit den Leuten da nichts anfangen kann - bis sie dort Gus trifft. Gus, der Isaac, einen anderen Teilnehmer der Selbsthilfegruppe begleitet und selber Krebs hatte. Gus ist anders in seiner Einstellunbg als Hazel, er geht mit seiner Krankheit offen um. Sie werden Freunde und verlieben sich schließlich ineinander - und wissen doch gleichzeitig, dass es nur eine Liebe auf Zeit sein kann...

Eine Rezension zu einem sehr intensiven Buch zu schreiben fällt mir schwerer als gedacht. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, es hat mich emotional total eingenommen und mich sogar zum Weinen gebracht, obwohl ich eigentlich selten bei Büchern weine. Man fährt mit dem Buch gefühlsmäßig Achterbahn, wenn man sich komplett auf das Buch einlässt.

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist mehr als ein Jugendbuch - es ist eine Ode an der Leben und gleichzeitig eine Beschäftigung mit dem Tod, es ist unsagbar sarkastisch und gleichzeitig todernst und es ist ein Buch über die Liebe und das Leben und gleichzeitig eine Krankengeschichte.

Wenn man diese Vergleiche zusammennimmt, dann verteht man vielleicht besser, warum eine Rezension so schwer fällt. Es ist ein Buch mit vielen Facetten, die so unterschiedlich und gleichzeitig auch so miteinander verbunden sind.

John Greens Stil gefällt mir richtig gut - er schreibt sehr nah an seinen Protagonisten und lässt den Leser dadurch sehr tief in seine Geschichte eintauchen. Er verzichtet auf Schnörkel oder Verschönerungen, das hat aber das Buch auch nicht nötig. Die Dialoge sind zudem sehr passend gemacht. An dieser Stelle möchte ich auch betonen, dass es eine sehr gute Übersetzung der Übersetzerin Sophie Zeitz ist, wodurch das Buch auch in Deutsch nichts an seiner Genialität einbüßt.

Das Buch ist eigentlich ein Jugendbuch, aber durch den besonderen Stil des Buches sollte es jeder lesen. Es ist mehr als ein Jugendbuch - es ist ein Buch über das Leben und das Sterben, über junge Liebe und traurige Schicksale. Wer dieses Buch einmal gelesen hat, wird es - so glaube ich - nicht mehr vergessen.

Fazit:
Ein Jugendbuch, das mehr als ein Jugendbuch ist, weil es ist ein Buch voller Leid und gleichzeitig voller Hoffnung. Es ist witzig und gleichzeitig traurig. Es bewegt und bleibt im Gedächtnis. Jeder sollte "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen haben - nicht nur weil es stilistisch wirklich klasse geschrieben ist, sondern weil es zeigt, wie seltsam das Leben sein kann.
Absolute Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 02.03.2017

traurig schön

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Kann ein Buch über 2 Krebskranke Jugendliche witzig sein?? Nein?? Oh doch es kann. John Green schaffst es diese Story mit einem unglaublichen Humor zu erzählen, ohne dass es makaber oder unangebracht wirkt. ...

Kann ein Buch über 2 Krebskranke Jugendliche witzig sein?? Nein?? Oh doch es kann. John Green schaffst es diese Story mit einem unglaublichen Humor zu erzählen, ohne dass es makaber oder unangebracht wirkt.

"Herzlichen Glückwunsch. Du bist eine Frau. Und jetzt stirb."


Er beschreibt Hazel, Augustus und Isaac so unglaublich authentisch. Ich fand es toll, wie die 3 sich immer wieder gegenseitig aufs Korn nahmen mit ihrer Krankheit. Und dabei dachte ich nie "Wie kann er nur?" Im Gegenteil ich hab trotz der Tragik sehr oft gelacht.

Ich habe wirklich jeden einzelnen Charakter des Buches geliebt, egal ob Hazels Mutter oder ganz Besonders ihren Vater. Genau so einen Vater würde sich jedes Kind wünschen. Ich war regelrecht neidisch auf Hazel. Oder auch Augustus' Eltern. Ich fand es total witzig wie sie Hazel immer "Nur-Hazel" genannt haben.

John Green hat eine ganz wundervolle Art zu schreiben. Die einen voll und ganz einnimmt. Die einen dazu bringt zu 100% mit den Charakteren zu lachen, leben, lieben und zu leiden. Es gab viele Dinge mit denen ich irgendwie nicht wirklich gerechnet hab. Zum Beispiel mit dem Auftreten des Autors van Houten. Er ist ein widerlicher und ekelhafter Kerl und ich habe ihn wirklich gar nicht gemocht.
Aber die Reise von Gus und Hazel nach Amsterdam war wirklich sehr sehr schön. Am liebsten wäre ich selbst gleich los gefahren.

Das die Geschichte tragisch enden wir, war mir ja von vornherein klar. Trotzdem hat es mich dann total getroffen. Zum Ende des Buches musste ich wirklich nach jedem Kapitel eine kurze Pause machen, weil es mich so mitgenommen hat.

Und nachdem ich das Buch an einem Samstag Abend beendet habe, musste ich sofort auch den Film gucken. Denn ich habe diesen krampfhaft gemieden, da ich Angst hatte, mir das Buch zu vermiesen.
Aber ich muss sagen, dass es eine ganz tolle Verfilmung war. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war, dass Hazel und vor allem Gus nie wirklich krank aussahen. Das war etwas unrealistisch. Aber ansonsten eine sehr sehr gute Verfilmung!!

Veröffentlicht am 18.12.2016

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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http://samsbuchblog.weebly.com/blog/das-schicksal-ist-ein-mieser-verraeter


Jeder kennt sie, die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus. Viele haben es geliebt und mit Hazel mitgefühlt, darunter auch ...

http://samsbuchblog.weebly.com/blog/das-schicksal-ist-ein-mieser-verraeter


Jeder kennt sie, die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus. Viele haben es geliebt und mit Hazel mitgefühlt, darunter auch ich.

Hazel ist auf dem ersten Blick eine normale 16 Jährige, aber sie hat Krebs, Lungenkrebs. Möglichst unaufmerksam vesucht sie mit ihren Eltern zu Hause zu leben. Bis ihre Mutter sie in eine Selbsthilfegruppe für Krebskranke schickt, um mit anderen zu reden.
Dort trifft sie Augustu mit dessen Freund Isaac. Augustus hat ein amputiertes Bein, als Spur seines Krebs. Beide verstehen sich direkt gut und freunden sich an. Augustus nimmt Hazel direkt mit nach Hause um einen Film zu schauen. V wie Vandetta. Sie reden miteinander über Bücher und Hazel träumt davon in Amsterdam den Autor ihres Lieblingsbuchs zu treffen.
Dafür setzt Augustus seinen Herzenswunsch ein, um Hazel diesen Wunsch zu erfüllen und flegt mit ihr und Hazels Mutter nach Amsterdam, wo sich auch die beiden näher kommen.

Ich musste bei diesem Buch lachen und weinen, erst recht am Ende und das obwohl ich das Buch zwei Male gelesen habe. Es ist für mich ein Buch, das selbst Leute lesen können, die sonst kaum lesen. Es ist zwar nichts für jeden und da kann man auch niemanden zwingen, wenn derjenige keine Bücher mit solchen Themen mag. Doch ich finde das Buch einfach lohnendswert.
Daher gibt es 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 11.11.2016

John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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Das Buch ist in der Sicht von Hazel geschrieben und ist in 25 Kapitel eingeteilt. Sprachlich fande ich das Buch grandios, auch weil es sehr bildlich (mit vielen Metaphern) geschrieben ist. Auch Poesie ...

Das Buch ist in der Sicht von Hazel geschrieben und ist in 25 Kapitel eingeteilt. Sprachlich fande ich das Buch grandios, auch weil es sehr bildlich (mit vielen Metaphern) geschrieben ist. Auch Poesie kann man in diesem "Jugendbuch" finden. Anfangs dachte ich (was bei mir allerdings oftmals der Fall ist), dass ich nicht gut in die Geschichte hereinkomme, doch nach Seite 50 war ich mitten in der Story und wollte gar nicht mehr heraus.

Das Buch bekommt von mir volle Sternenanzahl, da es sprachlich richtig gut geschrieben ist und ich mich wie gesagt richtig gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Auch das Buchcover finde ich von der Schriftart sehr gut gewählt. Dieser Roman hat den Titel "Bestseller" absolut verdient.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Buch das einen zu Tränen rührt

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Das Buch handelt von Hazel die mit ihren 15 Jahren schon seit 3 Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist und von Augustus der als Folge auf Grund eines Tumors sein Bein verloren hat. Beide lernen sich ...

Das Buch handelt von Hazel die mit ihren 15 Jahren schon seit 3 Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist und von Augustus der als Folge auf Grund eines Tumors sein Bein verloren hat. Beide lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen und nach anfänglicher Zurückhaltung verlieben sich die beiden auch ein bißchen ineinander. Hazel hat ein Lieblingsbuch das sie immer wieder liest und von dem sie gerne eine Fortsetzung hätte, aber der Autor möchte keinen erneuten Roman mehr schreiben. Das erfährt Hazel alles nachdem sie diesen kontaktiert hat und so steht sie da mit ihren Fragen die unbeantwortet bleiben. Als sie dann Augustus ihr Lieblingsbuch zum lesen gibt, schmieden sie gemeinsam Pläne nach Amsterdam zu reisen und den Autor zu besuchen. Jedoch macht der Gesundheitszustand von Hazel fast eine Reise nicht möglich. Es kommt dann jedoch zu der Amsterdam Reise und es wird alles ganz anders wie sie sich das gedacht hatten. Am Ende wird bei dem anfänglich geheilten Augustus ein erneuter Ausbruch des Krebses festgestellt und es kommt zur großen Katastrophe.

Mein Fazit:
Das Buch das eigentlich als Jugendbuch einen Preis erhielt ist auch für Erwachsene sehr gut geschrieben. Man könnte meinen das der Autor aus dem wahren Leben schreibt. Doch die Personen sind nur erfunden, könnten aber durchaus real sein. Er schreibt sehr kompetent und lesenswert und wenn man das Buch mal begonnen hat kann man es nicht mehr weglegen. Manche Seiten haben mich sogar so sehr ergriffen, das sie mich zu Tränen gerührt haben. Also es ist kein Buch für schwache Nerven, es verlangt schon einiges vom Leser ab. Und es nimmt auch nicht vor dem Thema Tod halt.
(Inzwischen wurde es wohl auch verfilmt, nur so am Rande)