Cover-Bild Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 10.11.2017
  • ISBN: 9783446259034
John Green

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Sophie Zeitz (Übersetzer)

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2018

Rezension: Schlaft gut, gut ihr fiesen Gedanken

0 0

?Zuerst ein paar Fakten:
Datum der Erstveröffentlichung: 10. November 2017
Autor: John Green
Verlag: Hanser
Preis: 20€
Seiten: 288



?Inhalt:
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, ...

?Zuerst ein paar Fakten:
Datum der Erstveröffentlichung: 10. November 2017
Autor: John Green
Verlag: Hanser
Preis: 20€
Seiten: 288



?Inhalt:
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.



?Meine Meinung:
Meine Meinung über das Buch ist recht zwiegespalten. Zum einen finde ich die Protagonisten super, vor allem Aza, denn John Green hat es geschafft, dass ein Außenstehender sie gut versteht, dem nach ist seine Sprache auch toll gewählt, denn sie ist sehr bildlich. Des weiteren sind die zukünfigen Handlungen wirklich nicht  vorrauschaubar. Und ja, am Anfang denkt man, dass alles dem Klappentext überhaupt nicht entspricht, aber zum Schluss ergibt alles Sinn!
Zum anderen gab es mitten drin ein Paar stellen, die wirklich zu lange und langweilig waren. Außerdem ist das Ende ziemlich offen, was ich auf der einen Seite blöd finde und auf der anderen schön, da es viel spielraum für unsere Gedanken lässt.
Zu erwähnen ist auch, dass ich die Aufmachung liebe, denn die Seiten sind Orange? und auch die Schildkröten auf dem Cover haben ihren Grund...

Veröffentlicht am 11.04.2018

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

0 0

"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist ein Jugendroman des Autors John Green. Dieses Buch ist das zweite, welches ich von dem Autor gelesen habe und ich war, vorallem aufgrund der anspruchsvollen Krankheitsthematik ...

"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist ein Jugendroman des Autors John Green. Dieses Buch ist das zweite, welches ich von dem Autor gelesen habe und ich war, vorallem aufgrund der anspruchsvollen Krankheitsthematik sehr gespannt auf die Umsetzung. Ob es meine Erwartungen erfüllen konnte? Das verrate ich euch jetzt ...

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Aza Holmes. Aza ist sechzehn Jahre alt und sie hat sehr unter ihren Ängsten und Zwängen zu leiden. Die Gedankenspiralen in ihrem Kopf nehmen sie sehr in Anspruch und fordern oftmals viel Überwindung von ihr.

Nicht nur deshalb hat sie kein Interesse sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen, aber die Begeisterung ihrer besten Freundin Daisy, ist aufgrund der Chance auf eine Hunderttausend Dollar - Belohnung, nicht zu bremsen. Während Daisy sich in das Abenteuer stürzt hat Aza mehr und mehr Hürden zu nehmen, die ihr einiges abverlangen ...

Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. John Green hat einen sehr besonderen und einnehmenden Schreibstil, den man mögen muss. Ich mag die Art, wie er teilweise schon poetisch schreibt und ich finde seine Art den Leser/die Leserin zu eigenen Interpretationen und zum Nachdenken anzuregen oftmals gelungen. In diesem Buch gibt es, alleine schon aufgrund der Thematik, sehr viele Wiederholungen, welche durch Aza's Zwangs - und Angstgedanken bedingt sind. Das wirkt manchmal etwas anstrengend, ist aber als Symptom gerade dadurch realistisch geworden.

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. John Green hat hier Charaktere geschaffen, die alle irgendeinen Charakterzug, oder mehrere, haben, die sie besonders machen. Allen voran natürlich die Protagonistin Aza. Wobei ich ein bisschen ins schleudern geraten bin ist, ihre Erkrankung. Meines Wissens soll es sich um eine Angststörung handeln, aber so wie der Autor die Symptomatik beschreibt spielen da bei Aza mindestens noch Zwänge mit hinein. Das war, mir persönlich, etwas zu unklar abgegrenzt.

Aza's Gedanken nehmen rund mindestens die Hälfte des Buches ein und die anderen Handlungselemente wirkten fast schon ergänzend auf mich. Das sollte einem klar sein, wenn man dieses Buch lesen möchte. Die angedeutete Liebesgeschichte war süß gemacht, wirkte manchmal aber auch etwas abrupt auf mich, vorallem gegen Ende des Buches. Die im Klappentext beschriebene Suche nach dem verschwundenen Milliardär zählte für mich auch eher zum Rahmen, obwohl ich zunächst angenommen hatte, dass sie mehr im Fokus stehen würde. In Sachen Spannung hatte das Buch, meiner Meinung nach, etwas zuviel Luft nach oben. Die Emotionen hat John Green hingegen hervorragend rübergebracht. Man konnte Aza's Leid, aufgrund ihrer Erkrankung, förmlich spüren, was manchmal ganz schön bedrückend war. Auch bei der Freundschaft zu ihrer besten Freundin Daisy gab es einige emotionale Momente, die mir gut gefallen haben. Aza's Mutter hat auf mich manchmal den Eindruck gemacht, als würde sie durch ihre Sorge, Aza's Erkrankung noch mehr Zündstoff liefern. Da würde ich zu gern wissen, ob der Autor, das auch so gemeint hat.

Positiv:
bildhafter, fast schon poetischer Schreibstil
gute Ausarbeitung der Charaktere
tolle Darstellung emotionaler Momente

Negativ:
die Krankheitsanteile waren mir etwas zu unklar umrissen, es wirkte wie die
Symptome verschiedener psychischer Erkrankungen
* ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht

"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist ein inhaltlich anspruchsvolles Buch, welches vorwiegend auf die Erkrankungen der Protagonistin eingeht. Man sollte sich bewußt sein, dass die anderen Handlungselemente, wie die Suche nach dem verschwundenen Milliardär, eher im Hintergrund stehen.

Veröffentlicht am 04.04.2018

Lieblings-John Green

0 0

Nach gefühlt jahrhundertelangem Warten kam mit Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken endlich ein neues John Green Buch heraus, was mich schon vorab sehr begeisterte. Kurz vor Erscheinen der deutschen Ausgabe ...

Nach gefühlt jahrhundertelangem Warten kam mit Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken endlich ein neues John Green Buch heraus, was mich schon vorab sehr begeisterte. Kurz vor Erscheinen der deutschen Ausgabe lag plötzlich ein Buch aus dem Hanser Verlag in meinem Briefkasten und ich bin ein bisschen in Tränen ausgebrochen, als ich eine signierte Erstausgabe des Buches in den Händen hielt. Kein John Green Buch konnte mich bisher so begeistern, wie Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Dieses Buch kann aber definitiv heran reichen und ich würde fast sagen: Die Geschichte ist genauso gut.
Mich hat Aza und ihre gesamte Persönlichkeit so beeindruckt und ja, irgendwie auch an mich erinnert. Ich konnte mich wahnsinnig gut mit ihr identifizieren und es ist bemerkenswert, wie leicht es John Green dem Leser mit ihr macht. Denn Aza ist keine leichte Persönlichkeit. Sie ist abgesehen von ihren Angststörungen sehr speziell und faszinierend und dazu kommen noch die Angststörungen, die wenige von uns nachvollziehen können. Dennoch ist es spielend leicht, sich mit ihr auseinanderzusetzen, ihre Handlungen nachvollziehen zu können und sehr schnell spürte ich eine tief Verbundenheit mit ihr, die es mir auch später schwer gemacht hat, das Buch nach der letzten Seite zuzuklappen.
Auch Azas Umfeld ist mit sehr viel Mühe gestaltet. Sei es Azas beste Freundin Daisy, ihre Mutter, Daisys späterer Freund Mychal oder aber Davis: Den Jungen, den Aza vor Jahren in einem Sommercamp kennen gelernt hat. Das Verschwinden seines Vaters ist der Stein, der die gesamte Geschichte ins Rollen bringt und die Geschichte selbst ist eine Mischung aus skurril und völlig normal. Ein echter John Green eben. Selbst Davis Bruder Noah, der nur einen sehr kleinen Teil des Buches einnimmt ist so toll und detailverliebt gestaltet, dass man sich auch noch Tage und Wochen nach dem Lesen an seine Eigenarten erinnert.
Besonders toll fand ich die Beziehung zwischen Aza und Davis, die sich sehr langsam entwickelt, aber dennoch sehr bezeichnend für das Buch ist. Die beiden verband in ihrer Kindheit eine Freundschaft, später verloren sie sich aus den Augen und durch das Verschwinden von Davis‘ Vater und einen Plan von Daisy kamen sich die beiden näher. Azahat mit dieser Beziehung durch ihre Ängste sehr viele Schwierigkeiten und dennoch finde ich die Chemie zwischen beiden sehr toll und ihre Beziehung sehr interessant.
Letztendlich hat Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken nicht unbedingt ein Happy End. Wie könnte es auch, wo es doch ein John Green Buch ist. Und das liebe ich so an seinen Büchern. Sie gehen selten gut aus, enden aber selten mit einem Ende, das schrecklich ist oder nicht zufriedenstellt. Tatsächlich liegen sie irgendwo dazwischen. So wie das Leben meistens auch.
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken kann ich ganz klar neben Das Schicksal ist ein mieser Verräter als eines meiner Lieblingsbücher von John Green bezeichnen. Für mich ein sehr typisches John Green Buch mit einer absolut umwerfenden Protagonistin und ganz vielen interessanten, vielschichtigen und keinesfalls blassen Nebencharakteren.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Tolles Buch!

0 0

Autor: John Green

Originaltitel: The Turtles all the way down

Preis: 20,-€



Inhalt:



Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär ...

Autor: John Green

Originaltitel: The Turtles all the way down

Preis: 20,-€



Inhalt:



Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.



Meinung: Vorab vielen Dank an an vorablesen.de und den Hanser- Verlag für das Rezensionsexemplar



Das Buch ist aus der Sicht der 16- jährigen Aza geschrieben. Aza hat eine psychische Krankheit, denn sie hat große Angst vor Bakterien und davor an c. difficile zu erkranken. Das Thema ist sehr ernst aber John Green hat es mit seinem authentischen Schreibstil geschafft, das Thema humorvoll und emotional darzustellen.

Es gab zahlreiche wundervolle Zitate in diesem Buch, jedoch finde ich das man als 16, 17 jähriger Teenager nicht so spricht beziehungsweise denkt.

Neben Aza gab es noch ihre beste Freundin Daisy, die das komplette Gegenteil von ihr ist. Sie hat immer gute Laune, ist schlagfertig und sehr extrovertiert. Daisy war mir sehr sympathisch und in manchen Situationen mochte ich sie sogar mehr als Aza.

Und dann gab es noch Davis Pickett, den schüchternen Jungen dessen Vater verscchwunden ist. Ich weiß nicht wirklich was ich von ihm halten soll, aber er hat gut zu Aza gepasst.

Das einzige was mir weniger gut gefallen hat, ist die Handlung. Denn die kam irgendwie nie richtig in Gang und plätscherte im ganzen Buch nur so dahin. Es gab weder Spannung noch unerwartete Momente.



Ich gebe "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" 4 von 5 Sterne, weil es ein sehr emotionales und tolles Buch ist. Es hat allerdings auch seine Defizite, wie die die nicht sehr spannende Handlung.

Doch man bekommt auch einen Einblick in die Gedanken, eines Menschen, der Zwänge und Ängste hat.

Von meiner Seite aus ist das Buch eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.03.2018

Gute Geschichte

0 0

Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von John Green erscheint war ich natürlich super gespannt, da für mich 'Eine wie Alaska' zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört und auch die anderen Bücher ...

Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von John Green erscheint war ich natürlich super gespannt, da für mich 'Eine wie Alaska' zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört und auch die anderen Bücher von ihm meiner Meinung nach grandiose Bücher sind.

Zuerst einmal zur Aufmachung: Ich konnte es mir nicht nehmen lassen die Sonderedition mit orangenem Buchschnitt und Wendecover zu kaufen, also Gestaltungstechnisch ist das Buch wirklich ein absoluter Hingucker.

Leider konnte mich jedoch diesmal die Geschichte nicht so in seinen Bann ziehen, wie Ich es sonst von John Green gewohnt bin. Leider bin ich mit Aza als Protagonistin nicht wirklich warm geworden und auch die anderen Charaktere habe ich leider nicht wirklich ins Herz schließen können.

Trotzdem fand ich das Thema rund um Aza und ihre Zwangsstörungen, welche ja einen großen Teil der Geschichte ausmachen wirklich spannend und interessant zu lesen.

Leider wirklich nicht eins meiner Lieblingsbücher, was aber definitiv Geschmackssache ist. Und ich bereue es auch nicht es gelesen zu haben, da es im Endeffekt zwar nicht supertoll aber dennoch sehr unterhaltsam und auch interessant gewesen ist. :)