Cover-Bild Im Schatten das Licht

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 27.01.2017
  • ISBN: 9783499267352
Jojo Moyes

Im Schatten das Licht

Silke Jellinghaus (Übersetzer)

Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.

Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.

Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2018

Jojo Moyes gelang es erneut mich unheimlich zu berühren !!

0 0

Klappentext:
„Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige ...

Klappentext:
„Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.
Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt …“

Meine Meinung:

„Im Schatten das Licht“ ist einer der vielen Romane, ich glaube ernsthaft, dass ich alle Werke, der Autorin, die bisher erschienen sind, gelesen habe, von Jojo Moyes. Mich hat er thematisch gleich angesprochen. Der Zusammenhalt innerhalb einer Familie, aber auch die Liebe zu Tieren und wieviel Einfluss diese auf den eigenen Werdegang haben kann, spielen eine wichtige Rolle in „Im Schatten das Licht“. Besonders spannend fand ich es, wie sehr Jojo Moyes auch auf die Verbindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd eingeht. Es ist übrigens ein Buch, welches im englischsprachigen Raum schon 2009 veröffentlicht wurde. Es gibt einige wichtige Charaktere, wobei ich es so empfunden habe, dass Sarah im Mittelpunkt steht. Sarah ist vierzehn Jahre alt und liebt bzw. lebt für ihr Pferd. Nach schon sehr frühen und tragischen Verlusten lebt sie mit ihrem Großvater Henri zusammen. Ich konnte mich trotz ihres Alters, doch recht gut in sie hineinversetzen und fand sie schnell sympathisch. An mancher Stelle reagiert und handelt sie eher naiv, aber in Anbetracht ihres Alters ist das sehr authentisch. Sarah ist eine doch recht starke Teenagerin und lässt sich so schnell nicht von ihrem Weg abbringen. Das fand ich doch schon beeindruckend, muss ich sagen. In so jungen Jahren musste sie schon mehr ertragen, als man es einem Mädchen in dem Alter wünschen würde. Auch wenn sie mit ihrem Großvater zusammen gelebt hat, musste sie viel mit sich selbst ausmachen. So ist es nicht verwundernswert, dass sie eher in sich gekehrt wirkt und nur bei ihrem Pferd aus sich herausgeht. Henri, Sarahs Großvater, tut sicher, was er kann, um Sarah ein gutes Leben zu ermöglichen. An mancher Stelle ist er jedoch überfordert, es fällt ihm auch schwer, ihr die Liebe, die er definitiv zu ihr empfindet, zu zeigen. Weitere wichtige Charaktere sind Natasha und ihr Mann Mac. Anfangs hatte ich wirklich einige Schwierigkeiten mich mit Natasha anzufreunden. Mir war sie oft zu rational, ihr Mann Mac hingegen tut vieles intuitiv, er handelt häufig aus dem Bauch heraus, ohne viel und lange darüber nachzudenken. Die Gestaltung der Charaktere ist sehr facettenreich und authentisch gelungen.

Aufbau, Struktur & Stil:
Die Handlung wird aus Sicht der verschiedenen Charaktere, in der dritten Person, geschildert. Ich hätte mir hier kapitelweise auch sehr gut, Sarahs Sichtweise, aus der Ich-Perspektive, vorstellen können. Jedoch tut es der Geschichte keinerlei Abbruch, das dem nicht so ist, ich hätte es nur spannend gefunden. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Kapitel jeweils mit einem Zitat begonnen werden. Besonders hervorheben möchte ich den gewohnt einfühlsamen Schreibstil von Jojo Moyes. Ich kann mich in ihren Geschichten einfach immer wahnsinnig gut fallen lassen. Sie schafft es jedes Mal mich zu berühren und nie habe ich das Gefühl, dass es zu kitschig werden würde. „Im Schatten das Licht“ hat mich gefesselt und zu keiner Zeit zog sich die Handlung in die Länge. Nachdem ich begonnen hatte, das Buch zu lesen, konnte ich es kaum noch zur Seite legen. Auch die bildlichen Beschreibungen, die es mir leicht machten, die Szenen, wie einen Film vor Augen ablaufen zu lassen, trugen ihren Teil dazu bei, dass ich wie gebannt war.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Das Glück liegt auf dem Rücken eines Pferdes...

0 0

„Man kann einen Menschen nicht aus seiner Welt herausschneiden und erwarten, dass er glücklich ist.“

Zum Cover: Eher schlicht wie man es von Jojo Moyes Büchern kennt, dennoch ist die Aufmachung von außen ...

„Man kann einen Menschen nicht aus seiner Welt herausschneiden und erwarten, dass er glücklich ist.“

Zum Cover: Eher schlicht wie man es von Jojo Moyes Büchern kennt, dennoch ist die Aufmachung von außen bei diesem Buch einmal deutlich aussagekräftiger, wie ich finde. Die Silhouette des Mädchens spricht sehr dafür, dass Sarah etwas in sich trägt, das sie eigentlich jemanden anvertrauen möchte. Oder aber das Mädchen möchte einfach nur ausbrechen, aus ihrem Leben. Der leicht Abendhimmel in blassen Rottönen gehalten und das matte Grün der Büsche und Bäume sticht dabei nicht minder positiv heraus. Für mich drückt es eindeutig die bedrückende Stimmung aus, die auch dem Buch inne wohnt. Natürlich wäre es jedoch nicht Jojo Moyes, wenn es keine lichten Momente gäbe, in denen man auch schmunzeln kann und ähnliches.

Zum Inhalt: Sarah und ihren Großvater Henri verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er Sarah und ihr Pferd. Als Henri jedoch einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine vierzehnjährige Enkelin allein zurück.
Natasha, eine starrköpfige Anwältin, und ihren Ex-Mann Mac, ein begabter Fotograf, verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich miteinander arrangieren. Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen sie das verschlossene Mädchen als Pflegetochter bei sich auf. Und auf einmal müssen sich alle drei die Frage stellen: Was wollen sie füreinander sein, was verbindet sie und was bedeutet das eigentlich: eine Familie sein?
So viele Probleme, die sie erwarten und mit denen sie fertig werden müssen, dabei wird ein ganz potentielles Problem, erst gegen Ende hin angesprochen: Dass sich auch einmal einfach bloß einander zuhören, was doch für manch einen deutlich schwerer ist als man ahnt, wenn man viel zu viele Dinge hat, die einem im Kopf rumspuken.

Meine Meinung: An sich musste ich mich teilweise zwar etwas motivieren, das Buch in die Hand zu nehmen, dadurch dass man wahrscheinlich wirklich in der Stimmung für solch eine Geschichte sein sollte, andererseits konnte es mich trotz dessen wieder wirklich mitreißen, und das Ende – Oh, das Ende! – da hat sich Jojo Moyes etwas ganz Besonderes einfallen lassen, selbst wenn es für den ein oder anderen vielleicht etwas unrealistisch wirken könnte, dass es doch so „gut“ ausgeht, ist es doch irgendwie auch eine Unterhaltungslektüre, die nichts anderes versprechen sollte als ein paar gute Stunden in seine alltägliche Routine zu bringen. Und das hat „Im Schatten das Licht“ auf jeden Fall geschafft, wenn ich auch manchmal schwer schlucken musste und immer so ein seltsames Gefühl im Hinterkopf bzw. in der Magengegend hatte. Woran das lag? Wohlmöglich an der teils wirklich bedrückenden Atmosphäre, da man mit den Charakteren einfach wahnsinnig viel mitgefiebert und mitgelitten hat. Ich denke, das ist auch so ein Merkmal bei Jojo Moyes, das bereits viele wissen. Denn sie hatte wirklich ein Händchen dafür, Sarah authentisch darzustellen, aber im Zweifelsfall doch noch eine kleine Lücke für Argwohn zu lassen. Genau dasselbe eben auch bei Natasha und Mac, wobei ich Mac bisher immer noch sympathischer finde, aber vielleicht auch nur weil ich eine Schwäche für Fotografen habe. Und obwohl mir der Großvater von Sarah erst eher nicht so authentisch rüberkam, habe ich letztlich begriffen, was er alles aufgegeben hat, um aus Sarah das zu machen, was sie eben war. Er war dabei eben auch eine sehr emotionale Figur, selbst wenn er selten vorkam. Das ist halt auch eine Kunst, Charaktere zu entwerfen, die im Buch vielleicht nicht oft vorkommen, aber dafür ans Herz gehen und im Gedächtnis bleiben, und das ist das, was Frau Moyes definitiv kann.
Das Thema Pferde fand ich in diesem Kontext sogar auch mal richtig interessant und unglaublich schön dargestellt und umgesetzt. Man hat wirklich eine ordentliche Arbeit Recherche gesehen, auch wegen den gängigen Zitaten aus „Xenophon. Die Reitkunst.“, die immer beim Beginn eines neuen Kapitels dieses einleiteten. Manche dieser regten sogar meine Gedanken an, wenn es heißt, dass es eigentlich sinnlos ist, in Leid um einen Verstorbenen zu versinken, denn genau dieser wird nichts davon spüren. Man sollte viel eher das Leben genießen, solange man es noch hat. Das ist wohl auch die Message von vielerlei Büchern, aber besonders Jojo Moyes Bücher haben immer etwas von dieser Kernaussage inne.

Fazit: Damit werde ich „Im Schatten das Licht“ von Jojo Moyes mit 5 Sternen bewerten. Die kleinen Sympathieunstimmigkeiten haben sich schließlich letztlich geklärt und wirklich realistische Charaktere sind auch nicht immer durchweg sympathisch, die wirklich authentischen Charaktere haben doch eben auch ihre Macken und Eigenarten, die manch´ einer sogar auch einmal nicht leiden kann, gerade das macht die Charaktere ja eben auch so menschlich. Trotzdem bin ich froh, dass Diese Geschichte um Sarah, Tash und Mac doch noch ein recht gutes Ende genommen hat, auch wenn es ziemlich böse anfing.

Veröffentlicht am 03.10.2017

Eine sehr bewegende Geschichte

0 0

Das Buch hat zuerst ein sehr schönes Cover, die Farben passen gut zusammen und das Mädchen auf dem Bild passt gut zu der Geschichte.

Inhaltlich haben mir die beiden Geschichten von Natasha und Mac, sowie ...

Das Buch hat zuerst ein sehr schönes Cover, die Farben passen gut zusammen und das Mädchen auf dem Bild passt gut zu der Geschichte.

Inhaltlich haben mir die beiden Geschichten von Natasha und Mac, sowie von Sarah und ihrem Großvater Henri sehr gut gefallen. Beide Geschichten fand ich sehr bewegend, besonders die von Sarah und ihrem Großvater als Henri ins Krankenhaus kommt und Sarah alleine um ihr Überleben kämpfen muss.
Aber auch die Verwandlung von Natasha hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie sie sich verändert, als sie sich um Sarah kümmert und besonders als sie sich auf die Suche begibt um sie wiederzufinden.

Außerdem haben mir an dem Buch die Zitate jeweils zu Beginn der Kapitel sehr gut gefallen, das hat das Buch in meinen Augen nochmal etwas besonderer gemacht.

Fazit: Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, besonders wie diese zwei sehr unterschiedlichen Welten aufeinander treffen. Sarah ist meiner Meinung nach auch ein sehr starker Charakter, sie kämpft für ihren Traum egal was es kostet.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Nett für Zwischendurch :)

0 0

Die 14-jährige Sarah lebt mit ihrem Großvater und ihrem Pferd Boo in London. Als ehemaliger Reiter der Cadre Noir, die berühmteste Reitschule Frankreichs, bildet Henri seine Enkelin und ihr Pferd bis zur ...

Die 14-jährige Sarah lebt mit ihrem Großvater und ihrem Pferd Boo in London. Als ehemaliger Reiter der Cadre Noir, die berühmteste Reitschule Frankreichs, bildet Henri seine Enkelin und ihr Pferd bis zur Hohen Schule aus. Doch dann erleidet er einen Schlaganfall und Sarah ist auf sich allein gestellt.
Nach einiger Zeit nimmt das in Trennung lebende Paar Natasha und Mac Sarah auf. Doch das Zusammenleben mit Sarah ist besonders für Natasha sehr schwierig...

"Im Schatten das Licht" ist eigentlich eines der älteren Bücher von Jojo Moyes. Das Original "The Horse Dancer" ist bereits 2009 erschienen.

Ich muss ehrlich gestehen: Ich hätte das Buch im Regal nie in die Hand genommen, meiner Meinung nach spiegeln Titel und Cover in keinster Weise den Inhalt wieder bzw. haben nichts damit zu tun. Da finde ich die englischen Ausgaben viel treffender.
Aber wenigstens erkennt man bereits am Cover den Autor. Denn auch bei "Im Schatten das Licht" finden sich die typische Jojo-Moyes-Scherenschnitt-Optik wieder.

Die Geschichte selbst klang für mich dann aber viel interessanter. Als großer Fan der Klassischen Dressur wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Gut gefallen hat mir der Einstieg in jedes Kapitel mit einem Zitat von Xenophon. Allerdings finde ich die Auswahl der Zitate teilweise sehr willkürlich bis unpassend. Meistens haben die Zitate nicht wirklich etwas mit dem zu tun, was in dem folgenden Kapitel passiert.
Schön finde ich allerdings, dass Xenophon auch innerhalb der Geschichte kurz eine Rolle spielt und Sarah ihn kennt.

Der Pferdeanteil innerhalb der Geschichte war mir aber insgesamt doch etwas zu wenig und dafür der Liebeskummer und Herzschmerz von Natasha zu viel. Ohne diese ewigen Jammerein wäre das Buch definitiv einige Seiten kürzer und spannender gewesen.
Die Liebesgeschichte generell ist äußerst seicht und unspektakulär gehalten, wie sie ausgeht weiß man schon nach wenigen Seiten.
Sarahs Geschichte dagegen fand ich persönlich viel interessanter. Man konnte deutlich spüren, wie sehr Boo ihr am Herzen liegt und sie alles für dieses Pferd machen würde.

Die Art, wie die beiden Handlungsstränge aufeinander treffen und sich vermischen wirkt auf mich leider sehr konstruiert und ebenfalls sehr vorhersehbar. Trotzdem ist es ein interessanter Ansatz, der meines Erachtens einfach besser hätte ausgearbeitet werden müssen.

Ich frage mich etwas, wer die Zielgruppe des Buches ist. Für Pferdemenschen mit Interesse an der Klassischen Reitkunst erscheint mir dieser Anteil zu gering, gleichzeitig glaube ich aber, dass Menschen ohne Pferdewissen an einigen Stellen u.U. Schwierigkeiten haben werden, zu wissen, worum es eigentlich geht. Zumindest denke ich nicht, dass der Otto-Normalverbraucher weiß, was eine Piaffe oder ein Terre à terre ist. Teilweise wurde aber gut versucht, bestimmte Lektionen (insb. die Levade) einfach zu erklären.

Alles in Allem ist "Im Schatten das Licht" ein Buch für den kurzweiligen Lesespaß für Zwischendurch. Mir war besonders die Liebesgeschichte aber schlicht zu einfach und langwierig gehalten. Ich hätte mir mehr Pferd und weniger Liebeskummer gewünscht.

Veröffentlicht am 23.08.2017

Durchgehend interessant

0 0

Als Fan von Jojo Moyes habe ich schon auf dieses Buch gewartet und mich hat besonders die Pferdegeschichte interessiert, die diesmal eine Rolle spielt. Das Mädchen Sarah lebt mit ihrem Großvater Henri ...

Als Fan von Jojo Moyes habe ich schon auf dieses Buch gewartet und mich hat besonders die Pferdegeschichte interessiert, die diesmal eine Rolle spielt. Das Mädchen Sarah lebt mit ihrem Großvater Henri in London und sie besitzen mit Boo ein talentiertes, französisches Pferd, das sie in der Hohen Schule ausbilden. Sarahs Großvater war einst Mitglied in der berühmten Reitschule für Dressur, der Le Cadre Noir von Saumur und hofft für seine Enkelin, dass sie in seine Fußstapfen treten kann und ebenfalls dort angenommen wird. Gemeinsam trainieren sie unter einfachsten Bedingungen für dieses Ziel, als durch einen plötzlichen Schlaganfall Henris, beider Leben völlig auf den Kopf gestellt wird. Sarah wird von dem in Trennung lebenden Paar Natasha und Mac übergangsweise aufgenommen, doch die beiden haben selbst zu viele Probleme, um sich auch noch angemessen um die Nöte einer Jugendlichen kümmern zu können. Sarah bleibt mit ihren Sorgen um den Großvater und Boo auf sich selbst gestellt.

Mich hat diese sofort spürbare Verbundenheit von Henri und Sarah zu ihrem Pferd, tief berührt. Obwohl sie selbst nicht viel haben, ist ihnen das Wohlergehen von Boo sehr wichtig und auch das Bestreben des Großvaters, Sarah zu einem besseren Leben zu verhelfen, ist komplett verständlich. Die Handlung ist durchweg interessant und es passiert immer wieder etwas Unerwartetes, um spannend zu bleiben. Auch wenn mir Natasha und ihr Mann Mac anfangs nicht sehr sympathisch waren, ändert sich das allmählich, als sie immer mehr Verständnis für Sarah aufbringen und sich im Umgang miteinander weiterentwickeln.

Einige Szenen waren für mich als Reiterin etwas unglaubwürdig und überzogen, doch die Geschichte hat mich durchgehend gut unterhalten und gefesselt, so dass ich den Roman sehr gerne weiterempfehlen kann.