Cover-Bild Empire of Storms - Schwur der Kriegerin

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 13.08.2018
  • ISBN: 9783453317871
Jon Skovron

Empire of Storms - Schwur der Kriegerin

Roman
Michelle Gyo (Übersetzer)

Das Imperium der Stürme ist in Aufruhr, der Imperator ist schwach und die Biomanten – mächtige Zauberer, die Menschen mit einem Wimpernschlag töten – haben mehr und mehr an Einfluss gewonnen. Der ehemalige Straßendieb Red, inzwischen Spion der kaiserlichen Familie, soll dafür sorgen, dass die Biomanten gestürzt werden. Damit die Mission gelingt, braucht er die Hilfe seiner ersten großen Liebe, der Vinchen-Kriegerin Hope. Doch Hope hat ihr Schwert niedergelegt und geschworen, nie wieder eine Klinge zu führen. Und der Schwur eines Vinchen ist härter als Stahl und währt ewiger als ein Kaiserreich ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2018

Grandioser Abschluss

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Den Abschlussband von Empire of Storms habe ich so schrecklich schnell durchgelesen und mich auch darüber geärgert, weil ich so gerne einfach mehr von der Geschichte und mehr von den Personen lesen wollte, ...

Den Abschlussband von Empire of Storms habe ich so schrecklich schnell durchgelesen und mich auch darüber geärgert, weil ich so gerne einfach mehr von der Geschichte und mehr von den Personen lesen wollte, leider ist die Reihe jetzt vorbei und ich schaue etwas wehmütig darauf zurück. Mit einem Knall und vielen Kämpfen, heiklen Momenten verabschieden sich Red & Hope von uns und der Autor überrascht mich vielleicht in einigen Jahren mit einem vierten Band? Man darf ja noch hoffen!

In diesem Band sind wieder alle von der Partie und das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Hope & Red. Doch der Autor scheut auch nicht davor, selbst im dritten Teil neue Personen einzuführen und neue Wege zu beschreiten, die man einfach nicht kommen sieht. Wo im letzten Teil Red eine Entwicklung durchmachen musste, ist es hier eher Hope, die sich mit ihrem Dasein als Vinchen-Kriegerin und ihrer Vergangenheit auseinander setzen muss. Dabei kommt so einiges ans Licht und sie muss sich für das, was ihr bevorsteht, verändern.
Besonders schön ist es dann immer wieder, wenn die beiden zusammen kommen und das geht natürlich nicht immer reibungslos und ist begleitet von so einigen blutigen Auseinandersetzungen. Ich denke der Autor kann es nicht lassen und muss es einfach immer bis auf die Spitze treiben! Daher ist auch immer Spannung oder Action da und die Geschichte hört einfach nicht auf zu rollen… es passiert so viel noch im letzten Band und ich hätte zu gerne noch einen vierten Teil.
Wobei das Ende durchaus gut war und vieles wurde abgerundet, die Handlung weitgehend abgeschlossen (er lässt leicht offen, wie die Zukunft aussehen könnte) und man ist als Fan der Reihe, wenn ich es so sagen kann, sehr zufrieden mit all den Entwicklungen und dem Ende.

Es war für mich besonders einfach wieder in die Geschichte reinzutauchen. Klar, ein paar Details vergisst man schnell, aber es gibt immer wieder kleine Denkstützen und nach wenigen Seiten ist man einfach wieder drin in der Kehre, erinnert sich wieder an die gewissen Ausdrücke und an die Personen sowieso, kein Charakter ist hier leicht zu vergessen. Schade war es nur, dass es hier kein Glossar mehr gab, wäre nicht fehl am Platz gewesen auch im dritten Band es noch drinnen zu lassen. Der Autor hat einerseits sehr schöne Beschreibungen drinnen, anderseits ist vieles auch sehr derb, weil es das Leben und die Situationen einfach wiederspiegelt und er hat seine “eigene” Gossensprache eingebaut, die immer aufkommt.

Mein Fazit wird sich jetzt nicht nur auf den einen Band beziehen, sondern auch auf die ganze Reihe.
Nach vielen bangen Momenten und Entbehrungen haben unsere Helden es geschafft. Sie haben die Welt in ihren Grundmauern erschüttert und verändert, es gibt kein zurück mehr zu dem vorherigen Dasein und es war nicht nur aufregend zu lesen, sondern auch teilweise traurig. Nicht alle sind mehr dabei und auch das greift der Autor in einigen Momenten wunderbar auf und lässt einen schmerzlich an die Verlorenen erinnern.

Die Reihe hat unheimlich viel zu bieten, von Seeschlachten, unheimlichen magischen Praktiken, politischen Verstrickungen, kriegerischen Bruderschaften bis hin zu einer handvoll starken weiblichen Heldinnen und viel Action. Es ist eine geballte Fantasytrilogie, die einen ganz eigenen Charme hat und mich immer wieder von neuen packen konnte!
Es ist eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fantasyfans, die es derber und bunter mögen!

Veröffentlicht am 29.08.2018

Ein fulminantes Finale

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Da ist es nun, das Finale der Empire of Storm Trilogie. Was hatte ich nicht für einen Spaß im Imperium der Stürme, habe mit Red, Hope und all den anderen Charakteren gelacht, gelitten und mitgefiebert ...

Da ist es nun, das Finale der Empire of Storm Trilogie. Was hatte ich nicht für einen Spaß im Imperium der Stürme, habe mit Red, Hope und all den anderen Charakteren gelacht, gelitten und mitgefiebert und nun ist es vorbei. Doch ich kann euch sagen: Hope und Red verabschieden sich wie es sich gehört mit einem fulminanten Finale.

Meine Meinung:


Eine Kriegerin ohne Schwert
Wie der Titel vermuten lässt, spielt in diesem Band Hopes Entscheidung das Schwert ruhen zu lassen eine wesentliche Rolle. Allgemein rücken Hope und Red wieder stärker in den Fokus als im Vorgänger, wo auch Nebencharaktere wie Nessel oder Brigga Lin viel Aufmerksamkeit bekamen. Zwar treffen wir auch diese lieb gewonnenen Charaktere wieder, aber deren inneren Konflikte sind bereits im 2. Band erzählt worden und somit konzentriert sich dieser Teil wieder mehr auf die beiden ursprünglichen Protagonisten. Back to the roots also.

Am Interessantesten ist dabei Hopes Entwicklung. Ihren Schwur kennen wir ja und zu Beginn des Buches reisen wir mit ihr noch ein Stück in die Vergangenheit. Die Charakterentwicklung die Hope dabei in allen drei Bänden durchgemacht hat ist wirklich eins der Highlights in dieser Reihe und ich will auch gar nicht viel vornweg nehmen, sondern sage nur so viel: Auch wenn ich die Kriegerin Bane echt cool fand, gefällt mir die sanftmütigere, aber auch weiserer Hope ebenfalls sehr gut.
Red hingegen ist der alte Halunke, den wir kennen und lieben. Etwas treffsicherer, etwas verantwortungsvoller, aber eigentlich noch immer der „Kerl“ aus der Kehre der mir und Hope so ans Herz gewachsen ist. Dementsprechend habe ich die Szene geliebt, als er und Hope nach einem ganzen Band der Trennung wieder vereint waren, hach war das schön.

Wie ein lecker Kater
Auch möchte ich nochmals betonen, wie faszinierend und stimmig ich Skovrons Stil finde. Er hat eine ganz eigene Slang Sprache erfunden die einfach hundert Prozent zu diesem Buch und den Charakteren passt, ohne dass sie aufgesetzt oder gekünzelt anfühlt. Im Gegenteil, die Begriffe und Redewendungen fügen sich harmonisch und ganz natürlich in die Erzählung ein. Und weil man ich als Leser schon so sehr an diese Slang Sprache gewöhnt hat, macht es auch überhaupt nichts, dass dieser Band nun kein Glossar mehr hat. Für mich war es, trotz fast einem Jahr Abstand zum Vorgänger, wie nach Hause kommen und ich hatte keine Probleme die Begriffe zu verstehen.

Spannend bis zur letzten Seite
Zu einem mitreißenden Finale gehört natürlich auch eine gehörige Portion Spannung und auch in diesem Bereich enttäuscht uns Jon Skovron nicht. Ich bin sofort in die Geschichte abgetaucht und die Seiten flogen nur dahin. Alle Ereignisse der Vorgänger laufen zusammen und gipfeln in einem spannenden Showdown der mich wunderbar unterhalten hat. Der einzige winzig, kleine Kritikpunkt, den man anmerken KÖNNTE ist, dass es ab der zweiten Hälfte doch recht einfach für die Protagonisten wird und Schrecken recht schnell überwunden werden. Allerdings geschieht das immer noch auf eine solch unterhaltsame Art, dass das meiner Begeisterung nicht mindern konnte.

Fazit:


Ein würdiger, spannender Abschluss dieser genialen Trilogie, die ich jedem Fantasyfan ans Herz legen möchte. Die ganze Reihe überzeugt durch Witz, einer lebendigen Welt und liebenswerten Charakteren. Das einzig traurige ist, dass es jetzt vorbei ist.