Cover-Bild Das Gewissen der Toten

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 31.08.2020
  • ISBN: 9783492316675
Joy Ellis

Das Gewissen der Toten

Jackman und Evans ermitteln
Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Das Moor fordert neue Opfer …

Der Polizist Carter McLean ist der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes, bei dem seine vier besten Freunde starben. Geplagt von Schuldgefühlen, beschließt er, für jeden der Toten eine offene Rechnung zu begleichen: So verschwand eineinhalb Jahre vor dem tragischen Unfall die Frau eines der Vier spurlos. Alles, was von ihr blieb, war ein Zimmer voller Blut. Schon bald ist Carter besessen von dem Fall, und DI Jackman und DS Evans werden eingeschaltet. Doch bei den Ermittlungen finden die beiden immer mehr Hinweise, dass mehr als ein Beteiligter keine ganz reine Weste hat.

Das exzentrische Ermittler-Team Rowan Jackman und Marie Evans ermittelt wieder

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2020

Düsterer kompakter Krimi

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Obwohl das schon der dritte Teil der spanenden Reihe mit DI Jackman und DS Evans ist und in sich abgeschlossen, habe ich mir die ersten beiden Hörbücher auf meiner Hörbuchflat angehört, damit ich ein Vorwissen ...

Obwohl das schon der dritte Teil der spanenden Reihe mit DI Jackman und DS Evans ist und in sich abgeschlossen, habe ich mir die ersten beiden Hörbücher auf meiner Hörbuchflat angehört, damit ich ein Vorwissen über den Stil der Kommissare bekomme. Und ich glaube das hat dann das weitere Hören angenehmer gemacht. Alle drei Teile haben mir gut gefallen, aber hier werde ich mich auf den dritten Teil beschränken.
Der Polizist Carter McLean überlebt als einziger von 5 Freunden während eines einem Junggesellenabschieds einen Flugzeugabsturz. Anderthalb Jahre später kehrt er in den Dienst zurück doch seine Schuldgefühle plagen in nach wie vor. Er wird auf einen Stalker Fall eingesetzt wobei Jackman und Evans bei einem Vermisstenfall ermittelt, in dem es sich um die Frau seines besten Freundes handelt. Ohne grünes Licht zu bekommen, beginnt er mit den Ermittlungen und will unbedingt Teil des Team werden, was die beiden Kommissaren mit gemischten Gefühlen verfolgen.
Der Plot ist durchaus spannend und komplex erzählt, die Charaktere mit Tiefe und die Fälle mitreissend. Einzig die vielen Personennamen brachten mich manchmal bei Hören durcheinander, vor allem beim Hörbuch passt man manchmal nicht so detailiert auf Namen auf. Sicherlich werde ich mir auch die Folgebände anhören, nicht zuletzt wegen des Vorlesern, Uve Teschner der zu meinen Lieblingssprechern gehört.

Veröffentlicht am 16.09.2020

Sehr spannende Geschichte!

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Das Moor fordert neue Opfer ...

Der Polizist Carter McLean ist der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes, bei dem seine vier besten Freunde starben. Geplagt von Schuldgefühlen, beschließt er, für ...

Das Moor fordert neue Opfer ...

Der Polizist Carter McLean ist der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes, bei dem seine vier besten Freunde starben. Geplagt von Schuldgefühlen, beschließt er, für jeden der Toten eine offene Rechnung zu begleichen: So verschwand eineinhalb Jahre vor dem tragischen Unfall die Frau eines der Vier spurlos. Alles, was von ihr blieb, war ein Zimmer voller Blut. Schon bald ist Carter besessen von dem Fall, und DI Jackman und DS Evans werden eingeschaltet. Doch bei den Ermittlungen finden die beiden immer mehr Hinweise, dass mehr als ein Beteiligter keine ganz reine Weste hat.

Das exzentrische Ermittler-Team Rowan Jackman und Marie Evans ermittelt wieder.



Es ist die erste Geschichte, die ich von Joy Ellis als Hörbuch gehört habe und ich finde die Idee der Umsetzung super gelungen. Ein einziger Überlebenden, der jedem seiner verstorbenen Freunde einen letzten Gefallen macht, damit sie in Frieden ruhen können. Der Fall, der währenddessen untersucht wird und der weitere Fall, der hinzu kommt, machen die Geschichte spannender und fesselnder. Es kommen immer neue Indizien dazu und ich habe mitgefiebert.

Es ist das erste Hörbuch, das ich auf Grundlage eines Buches höre und muss sagen, dass mir das Lesen selbst mehr Spaß macht, als die Geschichte vorgelesen zu bekommen. Der Sprecher hat das Buch sehr gut rüber gebracht und hat eine angenehme Stimme, sodass das Zuhören sehr entspannend war.

Mich hat nur sehr gestört, dass ich oft erst nach einigen Sekunden gemerkt habe, wenn die Geschichte nun aus einer anderen Perspektive gelesen wurde. Da hätte man eventuell die Kapitelzahl mitgelesen hätte, wäre das logische Folgen einfacher gewesen.



Nichts desto trotz ist das Buch sehr spannend und schön zu hören. Auf jeden Fall zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2020

Düsteres, spannendes Hörbuch

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„Das Gewissen der Toten“ ist der dritte Band einer mehrteiligen Reihe um die englischen Ermittler Jackman und Evans. Die vorherigen Bände kenne ich nicht, aber das ist meiner Meinung kein Nachteil. Das ...

„Das Gewissen der Toten“ ist der dritte Band einer mehrteiligen Reihe um die englischen Ermittler Jackman und Evans. Die vorherigen Bände kenne ich nicht, aber das ist meiner Meinung kein Nachteil. Das liegt zum einen, dass die Fälle abgeschlossen sind und zum anderen gerade bei diesem Band steht Carter McLean im Mittelpunkt und die beiden Ermittler der Reihe sind eher Randfiguren.
Das Hörbuch beginnt actionreich. Das Flugzeug von Carter und seinen besten Freunden stürzt ab. Der Autor beschreibt die Details sehr gut, ich fühlte mich fast wie mit im Flugzeug. Carters Freunde sterben, er überlebt und verzweifelt fast daran. Er sieht seine toten Freunde überall und zieht sich zurück. Aber dann glaubt er zu wissen, was seine Freunde von ihm wollen. Er soll noch ihren letzten Wunsch erfüllen. Das funktioniert auch gut, bis auf den letzten.
Zu Beginn dachte ich noch, dass diese Geschichte sehr mystisch wird mit den Geistern und ihren Geheimnissen. Aber schließlich ist es doch ein Krimi mit einem unerwarteten Ende.
Die Charaktere sind sehr gelungen, die Gefühle von Carter sind sehr gut beschrieben. Auch die Atmosphäre ist dich und oft sehr düster. Die Geschichte wirkte am Anfang etwas unrealistisch, wurde dann für mich aber immer nachvollziehbarer. Den Sprecher Uve Teschner kenne ich bereits von anderen Hörbüchern und macht er macht wieder einen klasse Job. Unaufgeregt, aber dennoch mit der nötigen Betonung verleiht er besonders Carter eine gute Stimme. Es macht Freude ihm zuzuhören.
Ich habe eigentlich nur eine Kritik. Auch wenn das Hörbuch ungekürzt ist, hatte ich oft den Eindruck es wurde etwas weggelassen, die Sprünge waren mir oft zu groß. Schnelle Handlungswechsel und Ortswechsel machten mir es manchmal schwer der Geschichte zu folgen und erschwerten das Mitraten. Ich brauchte auch eine ganze Weile um wirklich in die Geschichte reinzukommen.
Dennoch ein spannender und abwechslungsreicher Krimi.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2020

Spannend vom Anfang bis zum Schluss! (Hörbuch Spoilerfrei)

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Das Cover ist durchschnittlich und hat nicht viel Aussagekraft. Das ist jedoch nicht so wichtig, da es auf den Inhalt ankommt. Und der hat es wirklich sich.
Bereits im Prolog beschert der Flugzeugabsturz ...

Das Cover ist durchschnittlich und hat nicht viel Aussagekraft. Das ist jedoch nicht so wichtig, da es auf den Inhalt ankommt. Und der hat es wirklich sich.
Bereits im Prolog beschert der Flugzeugabsturz von dem in der Inhaltsangabe die Rede ist, dem Hörer eine Gänsehaut.
In der Jetzt-Zeit wird der einzige Überlebende (der Polizist Carter) von seinen toten Freunden besucht, die noch offene Rechnungen zu begleichen haben. Wahnvorstellungen oder Schuldgefühle? Man leidet mit Carter, der verzweifelt versucht, wieder ein normales Leben zu führen. Und nicht nur das. Es gilt auf der Arbeit einen Stalker zu finden. Dabei interessiert Carter doch nur ein Fall: der Mord an der Ehefrau eines seiner toten Freunde.

Alle diese verschiedenen Handlungsstränge sind gut durchdacht und werden sinnvoll zu Ende gebracht. Sie sorgen auch dafür, dass keine Minute Langeweile aufkommt und das Ende einem völlig überrascht. Jedoch (und das ist der einzige „negativ“ Punkt) fordert die Geschichte auch volle Aufmerksamkeit. Wer wie ich, Hörbücher beim Autofahren oder bei der Hausarbeit hört, muss sich schon sehr konzentrieren, um nichts zu verpassen. Auch die Vielzahl der Namen waren, besonders am Anfang etwas verwirrend.

Dieser klassische, englische Thriller, ist es aber auf jeden Fall wert, dass man ihn die Aufmerksamkeit schenkt, die er verdient. Zu dem macht die Leserstimme von Uve Teschner das Zuhören zum Hochgenuss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2020

Tragik pur

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Diese Rezension behandelt das Hörbuch.

Dieses Buch ist Teil einer Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen und verstanden werden.

Zum Inhalt:
Der Polizist Carter McLean hat die Reise organisiert, ...

Diese Rezension behandelt das Hörbuch.

Dieses Buch ist Teil einer Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen und verstanden werden.

Zum Inhalt:
Der Polizist Carter McLean hat die Reise organisiert, welche er als Einziger von fünf Freunden überlebte. Traumatisiert sieht er seine toten Freunde und meint, deren verbranntes Fleisch zu riechen. Als er beginnt, ihre letzten Wünsche zu erfüllen, verschwindet einer nach dem anderen. Suein bester Freund Tom nennt nur einen Namen,- den von Susan, Toms verschwundener Frau.
Carters Kollegen Jackman und Evans untersuchen diesen Fall und durch eine Intervention der leitenden Beamtin wird Carter der Sache zugeteilt.

Mein Eindruck:
Das allererste Riesenlob gebührt Uve Teschner, welcher Ellis‘ Text hervorragend intoniert. Teschner vermag die Personen gegeneinander abzugrenzen und verleiht selbst den Frauenstimmen Charme ohne jedweden Travestieeinschlag.
Doch selbst der beste Sprecher wäre verschwendet, wenn die Geschichte nichts hergäbe. Aber mit der Vertonung von diesem Krimi hat sich der Verlag einen Gefallen getan und den Hörer/inne/n ein Geschenk gemacht: Die Haupthandlung ist klug hergeleitet (selbst der übersinnliche Part findet seine Erklärung), die Nebenfälle machen Spaß, die Charaktere besitzen Tiefe und das Privatleben der Polizisten findet statt, ist nicht immer rosig, jedoch oft mit trockenem Humor und gerade so viel Einfluss auf die Ermittlungen, dass es glaubhaft ist und trotzdem nicht nervt.
Sprachlich ist Ellis ebenfalls sehr gut aufgestellt: Die Gedanken und die wörtliche Rede gestaltet die Autorin lebensnah, die Beschreibungen sind bildhaft, aber nicht überladen. Ihre Geschichte lässt sich dadurch gut anhören, ohne zu herausfordernd zu sein; trivial ist sie deshalb jedoch auch nicht.
Insgesamt lässt sich Einiges erahnen, doch das Ende bietet noch einen guten, dramatischen Aspekt.

Mein Fazit:
Vier Bücher in einem: Krimi, Drama, Humor und ein kleines Bisschen Psychologieratgeber