Cover-Bild Die Schuld der Zeugen
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inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 11.01.2021
  • ISBN: 9783492316682
Joy Ellis

Die Schuld der Zeugen

Jackman und Evans ermitteln
Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Der bisher schwerste Fall in Detective Jackmans Karriere. Wer sind die Schuldigen und ist überhaupt irgendjemand wirklich unschuldig?

Als DI Jackmans Schwägerin Selbstmord begeht, muss er feststellen, dass er fast nichts über ihre Vergangenheit wusste. Die Detectives tauchen tief in das Privatleben der Verstorbenen ein. Was hat die scheinbar glückliche Frau zu einem so drastischen Schritt getrieben? Dann kommt eine weitere Frau unter ähnlichen Umständen zu Tode. Des Rätsels Lösung scheint in ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu liegen, und in einer Schuld, die die Frauen auf sich geladen haben. Doch mittlerweile hat sich Jackman selbst einen gefährlichen Gegner gemacht, der nicht ruhen wird, bis er sein Ziel erreicht hat …

Das exzentrische Ermittler-Team Rowan Jackman und Marie Evans ermittelt wieder.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei evaczyk in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2021

Für die Ermittler wird´s persönlich

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Im vierten Band von Joy Ellis´ Fenland-Serie um die Polizisten Jackman und Evans in der ostenglischen Moorlandschaft wird es ganz besonders düster. Denn der neue Fall der Ermittler wird insbesondere für ...

Im vierten Band von Joy Ellis´ Fenland-Serie um die Polizisten Jackman und Evans in der ostenglischen Moorlandschaft wird es ganz besonders düster. Denn der neue Fall der Ermittler wird insbesondere für DI (Detective Inspector) Jackman höchst persönlich: Der Selbstmord seiner Schwägerin Sarah hat die Familie schwer getroffen.

Was konnte die Mutter zweier Kinder zu dem verzweifelten Schritt bewogen haben? Zunächst geht es um die üblichen Fragen, die sich Familienangehörige nach einem für sie völlig unerwarteten Suizid stellen. Doch dann gelingt es Orac, der IT-Spezialistin des Teams, den eigentlich zerstörten Laptop Sarahs wiederherzustellen, um an die dortigen Daten zu kommen. Es stellt sich heraus, dass sie vor ihrem Tod Emails erhielt, in denen nicht nur sie, sondern insbesondere ihre Kinder bedroht wurden. Hat sie mit ihrem Selbstmord versucht, ihre Kinder zu retten, in dem sie ihr eigenes Leben opferte?

Dann wird ein ähnlicher Fall aus einem zweiten Distrikt bekannt. Bei der Zusammenarbeit mit der dortigen Polizei stellt sich heraus, dass beide Frauen nicht nur ähnliche Namen hatten, sondern dass über ihre Vergangenhei und ihre Familie kaum etwas bekannt ist. Keine zufälligen Gemeinsamkeiten: Als 16-Jährige sagten die beiden in einem Mordprozess aus. Ein junger Mann wurde deshalb wegen Vergewaltigung und Mordes verurteilt, beging im Gefängnis Selbstmord. Seine Familie kämpft seit Jahren um seine Rehabilitation - würden sie dazu zu allen Mitteln greifen? Kann die "Schuld" der Zeuginnen nur mit deren Tod bezahlt werden?

Weitere Todesfälle, die in Zusammenhang mit dem damaligen Verfahrem stehen, zeigen: Es ist noch nicht vorbei. Jackman und Evans haben es mit einem hochintelligenten Psychopathen zu tun, der zudem Jackman als seinen ganz persönlichen Gegner bei der Polizei auszumachen scheint. Ist Jackmans Familie dadurch weiter in Gefahr?

Joy Ellis streut immer wieder Hinweise, lässt dabei aber auch genügend Möglichkeiten offen, die die Spannung aufrecht erhalten. Dabei verbindet sie die Ermittlungsarbeit des klassischen Polizeiromans mit Thriller-Elementen - wen sucht sich der Killer als nächstes Opfer, wie inszeniert er seine nächste Tat, wieso ist er trotz aller Ermittlungsfortschritte immer einen Schritt voraus?

Sympatisch ist, dass auch das Team eine wichtige Rolle spielt und nicht nur als Wasserträger Jackmans agieren darf. So können all die unterschiedlichen Charaktere und Persönlichkeiten der Fenland Police ihre jeweilige Rolle ausfüllen und auch das "Menschelnde" zwischen den Arbeitskollegen kommt nicht zu kurz.

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