Cover-Bild The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 25.04.2017
  • ISBN: 9783328100997
JP Delaney

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

Thriller
Karin Dufner (Übersetzer)

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2017

Solider Thriller für rundum gute Unterhaltung

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Folgate Street 1 in Hendon, London: Ein Haus, so eigen wie sein Architekt. Außen ein kompakter Würfel mit horizontalen Glasschlitzen, innen beeindruckende Technik, gepaart mit karger Leere und absoluter ...

Folgate Street 1 in Hendon, London: Ein Haus, so eigen wie sein Architekt. Außen ein kompakter Würfel mit horizontalen Glasschlitzen, innen beeindruckende Technik, gepaart mit karger Leere und absoluter Stille. Es gibt etwa zweihundert Klauseln im Mietvertrag, allerhand Pflichten und Verbote sowie ein Bewerbungsprozedere mit finalem Vetorecht des Vermieters. Das Objekt hat allerdings eine dramatische Historie. Leichen pflastern seinen Grund und Boden. Nicht zuletzt verlor Edward Monkford Frau und Sohn bei einem tragischen Unfall und ließ sie an Ort und Stelle begraben. Auch Emma Matthews und Jane Cavendish haben einschneidende Erlebnisse hinter sich, als sie das Haus beziehen. Während Emma nach einem bewaffneten Überfall einen Neuanfang wagt, lässt Jane eine Totgeburt zurück. Monkford ist ein Mann, wie kein anderer. Ein Techno-Minimalist, der großen Wert auf Integrität, Ordnung und Disziplin legt. Mit Charme und Selbstbewusstsein fasziniert er die Damenwelt. So erliegen auch zunächst Emma und später Jane seinen Reizen. Beide Beziehungen sind unkonventionell, währen jedoch nur kurz. Trotz frappierender Ähnlichkeit zur verblichenen Elizabeth Monkford, widerstreben beide Frauen seinem zwanghaften Perfektionismus. Emma wird jäh von ihrer Vergangenheit eingeholt, während Jane wiederum der Vergangenheit des Architekten auf den Fersen ist, um ihre gemeinsame Zukunft zu sichern. Mit Widerstand und selbständigem Denken kann Edward nicht umgehen, Kontrolle und Macht sind sein Metier. Seine Obsessionen bergen allerdings nie ein gutes Ende. Und jeder Fertigstellung eines neuen Gebäudes der Monkford Gruppe geht ein Todesfall voraus …

THE GIRL BEFORE ist eine Geschichte über ein faszinierendes Hightech-Haus, einen dominanten Architekten und die Frauen, die Teil seines Lebens waren. Es geht um Leidenschaft, Lügen, allerhand Geheimnisse und ungeklärte Todesfälle. Im Fokus stehen zudem zwanghafte Wiederholungen, die umso deutlicher werden, da während der Lektüre Vergangenheit und Gegenwart parallel zum Zuge kommen. J P DELANEY unterteilt das Buch in siebzehn Kapitel, die sich thematisch, den Fragen des Bewerbungsbogens potenzieller Mieter angelehnt, dem Höhepunkt des Geschehens nähern. Die Ereignisse werden abwechselnd jeweils in erster Person Singular aus den Perspektiven „Damals: Emma“ und „Heute: Jane“ geschildert. Jede Frau nimmt den Leser in ihrem Leben gefangen. Was allerdings in ihren Köpfen vorgeht, erfährt er nur in begrenzten Maßen. Handlungen, Andeutungen und seltsame Begebenheiten sorgen für Verwirrung und fachen die Suche nach möglichen Erklärungen an. Das Spannungspotenzial ist dementsprechend hoch angesetzt und erfüllt die Erwartungen. Die Auflösung des Ganzen vermag womöglich auch einige Leser überraschen, der richtige Knalleffekt bleibt für mich allerdings aus. Zu glatt und durchdacht wirken Inhalt und Umsetzung. Eben perfekt auf eine Verfilmung ausgelegt, die nicht auf sich warten lässt.

THE GIRL BEFORE erscheint als Paperback im Penguin Verlag. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher! Düstere Farbgebung, scharfe Kanten und der Wechsel zwischen glänzenden und matten Flächen verzaubert hinsichtlich Optik und Haptik gleichermaßen. Der Auszug aus dem Inhalt auf der Buchrückseite sowie ausgewählte Fragen des Bewerbungsbogens auf den Innenklappen machen Lust auf mehr. Ein gelungener Marketing-Effekt!

Fazit:

J P DELANEY erzählt mit THE GIRL BEFORE einen soliden Thriller, der Interesse weckt, Spannung erzeugt und befriedigend endet. Der regelmäßige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie allerhand Lügen und Geheimnisse sind gelungen, ebenso die Hintergründe des Geschehens. Trotz rundum guter Unterhaltung fehlt mir allerdings das gewisse Extra, der Wow-Effekt zum Hype bleibt aus.

Veröffentlicht am 06.10.2017

Konnte mich nicht überzeugen

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Jane sucht eine neue Wohnung. Nichts ist das richtige und vor allem ist nichts in ihrem Budget. Doch dann zeigt ihre Maklerin ihr ein Haus eines Architekten. Ein wahres Traumhaus! Doch gibt es viele Regeln ...

Jane sucht eine neue Wohnung. Nichts ist das richtige und vor allem ist nichts in ihrem Budget. Doch dann zeigt ihre Maklerin ihr ein Haus eines Architekten. Ein wahres Traumhaus! Doch gibt es viele Regeln an die sie sich halten soll. Und dann stellt sie auch noch fest, dass ihre Vormieterin ihr sehr ähnlich sah.
Das Cover sagt mir auf Anhieb zu. Es wirkt sehr minimalistisch und dazu das düstere und geheimnisvolle. Ein Buch zu dem ich direkt greifen würde.
Sehr gut fand ich den Wechsel zwischen Emmas Perspektive (der Vergangenheit) und Janes (Jetzt). Und man startet mit Emma.
Was mir allerdings an Emmas Sichtweise sehr stört ist, dass alles ohne Anführungszeichen geschrieben ist. Dadurch wirkt der Text in indirekter Rege gehalten und mir persönlich sagt das gar nicht zu und außerdem bin ich dann manchmal etwas verwirrt, weil ich leider nicht immer wusste, ob jetzt gerade jemand mit einer anderen Person sprach oder ob das lediglich Emmas Gedanken waren. Bei Jane war das zum Glück nicht. Warum da so einen Unterschied gemacht wurde habe ich aber auch gar nicht verstanden.
Ansonsten finde ich die Idee recht interessant. Ein Haus, indem man alles minimalistisch halten soll und alles perfekt scheint. Obwohl ich bei der Regel, keine Bücher im Haus zu haben schon raus wäre. ;)
Aber ansonsten wirkt Edward, der Architekt, einfach nur ziemlich exzentrisch. Und keineswegs mörderisch. Er hat einen starken Sauberkeitsfimmel und einen Hang zum Perfektionismus. Er weiß einfach ganz genau was er will und was nicht und muss alles haarklein kontrollieren. Obwohl er ein bisschen beängstigend in seinem Kontrollzwang wirkt, finde ich es jetzt nicht wirklich sehr gruselig. Aber durch seine Zwänge habe ich mich öfters gefragt, was die beiden Frauen an ihm so gut finden. Er kontrolliert ja nicht nur ihr Haus und ihre Lebensweise, sondern einfach alles. Das fängt ja schon damit an, dass er z.B. die beiden nicht kochen lässt. Sowas kann ich echt nicht nachvollziehen. Aber okay, vielleicht stehen ja einige Frauen auf sowas, ich wäre da schon längst weg.
Was mich allerdings zum Denken angeregt hat, waren die Fragen, die auch auf dem Anmeldungsformular für das Haus stehen. Da kommt man schon etwas ins Grübeln.
Ansonsten fehlt mir definitiv die Spannung im Roman.
Der Großteil baut sich einfach um die Beziehungen zwischen Edward und den beiden Frauen auf, aber durch die oben genannten Gründe, finde ich es nicht sehr spannend, sondern habe immer auf den besonderen Kick gewartet.
Dann gegen Ende löst sich zwar ein ziemlich konfuses Lügenkonstrukt auf und man fragt sich was wirklich wahr ist und man wird manchmal als Leser schon aufs Glatteis geführt, aber die große Überraschung kommt dann leider zu spät und mein Interesse an dem Buch schwand einfach nur so dahin.
Jane und Emma scheinen im ganzen Buch über fast nur auf die Männer fixiert zu sein. Obwohl beide ein traumatisches Erlebnis hinter sich haben, dreht sich alles darum was diese von ihnen denken und wie sie auf die wirken. Vor allem auf Edward.
Und vor allem Emma springt immer wenn Edward ruft. Dabei ist er einfach nur ein furchtbarer Charakter, was dann am Ende nochmal ganz deutlich zu Tage tritt.

Mein Fazit: Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, denn mir fehlte irgendwie die große Spannung. Die Charaktere mochte ich leider gar nicht und trotz der guten Idee zog sich das Buch etwas in die Länge. Es gab zwar einige Überraschungen am Ende, aber das konnte leider auch nichts mehr groß retten. Dafür war zu viel Vorgeplänkel.

Veröffentlicht am 06.10.2017

Ein spannendes Buch

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Das Buch war einfach nur spannend. Ich kam sofort in die Geschichte rein und habe mitgefiebert. Ich hatte aber das Gefühl schon am Anfang zu wissen, wer der Mörder war, auch wenn immer neue Verdächtige ...

Das Buch war einfach nur spannend. Ich kam sofort in die Geschichte rein und habe mitgefiebert. Ich hatte aber das Gefühl schon am Anfang zu wissen, wer der Mörder war, auch wenn immer neue Verdächtige dazukamen, war ich mir ziemlich sicher. Trotzdem wurde ich immer wieder überrascht und das Buch war spannend.
Die Atmosphäre in dem Buch war meiner Meinung nach die ganze Zeit etwas Düster. Auch wenn das Haus offen und hell beschrieben wurde, war da immer etwas Düsteres, das sich durch das ganze Buch gezogen hat.
Jane ist eine nette, junge Frau, die nach einer tragischen Geschichte einfach nur einen Neuanfang möchte. Neuer Job, neues Haus, neues Leben. Bei ihr war es Liebe auf den ersten Blick, als sie in die Folgate Street 1 kam. Als sie dann von ihrer Vorgängerin erfahren hat, die auch in dem Haus gelebt hat und ihr sehr ähnlich sah, stellt sie Nachforschungen an. War Emmas Tod ein Selbstmord oder wurde sie ermordet? Jane lässt nicht locker und fragt auch Leute, die Emma kannten. In meinen Augen macht das Jane auch sehr hartnäckig, aber auch neugierig, weil sie unbedingt wissen will, was passiert ist.
Emma ist eine Person, die ich anfangs mochte. Auch von ihrem Charakter her, ähnelt sie sehr Jane. Beide hatten in der Vergangenheit viel durch gemacht. Emma wollte mit ihrem Freund unbedingt umziehen, da sie wegen einer Einbruchs, bei dem sie mit einem Messer bedroht wurde, traumatisiert war. Sie hat sich dafür entschieden in die Folgate Street 1 zu ziehen, da das Sicherheitssystem sehr gut war und sie sich sicher gefühlt hat.
Edward Monkford, der Architekt dieses Hauses, und der Geliebte von Emma und Jane war für mich der faszinierenste Charakter des ganzen Buches. Alleine schon dass er mit drei Frauen, die nahezu identisch aussehen zusammen war, fand ich irgendwie etwas krank. Noch dazu sind die beiden Vorgängerinnen von Jane beide tot. Edward ist sehr kontrollsüchtig und mag es nicht gerne, wenn jemand anderes die Kontrolle übernimmt. Für ihn basiert eine Beziehung auf Ehrlichkeit und Vertrauen und wenn diese Dinge nicht mehr vorhanden sind, hat in seinen Augen auch die Beziehung keine Zukunft mehr.
Der Schreibstil von JP Delaney war schlicht, aber spannend. Durch die Perspetivenwechsel zwischen damals in Emmas Sicht und heute in Janes Sicht konnte man die Geschichte immer so mitverfolgen, wie Jane die Dinge aus Emmas Vergangenheit erfahren hat.
Ich persönlich fand das Buch wirklich gut und kann es jedem nur empfehlen. Das Buch war spannend und gut geschrieben, sodass man immer Lust hatte weiterzulesen.

Veröffentlicht am 04.09.2017

Ganz großes Kino

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Handlung:

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel ...

Handlung:

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.


Wie im Klappentext beschrieben geht es in diesem Buch um Jane. Jane bekommt die Möglichkeit in ein hochmodernes Haus in London zu ziehen & nimmt diese auch wahr. Es dauert nicht lange, bis man von Emma erfährt. Sie war ein paar Jahre vor Jane zusammen mit ihrem Freund in dieses Haus gezogen. Der unterschied ist jedoch, dass Emma in diesem Haus auf mysteriöse Weise starb. Was merkwürdig ist, Jane sieht Emma sehr ähnlich. Sie lebt auf die selbe Weise in diesem Haus wie Emma. Auch sind noch andere Dinge die passieren, genauso wie bei Emma. Wird Jane dem Schicksal von Emma auf die Schliche kommen? Oder wird es ihr genauso ergehen wie der Vormieterin?


Meinung:

Mir hat dieser Thriller von Anfang bis zum Ende zu 100 % gefallen! Jedes Kapitel ist sehr kurzgefasst, maximal 4-5 Seiten. Was sehr cool ist, zuerst liest man ein Kapitel aus der heutigen Zeit, welches Jane betrifft & dann sieht man den Rückblick mit Emma. Während jedem Kapitel kann man die Parallelen der beiden Damen sehen. Dieser Thriller ist auch so geschrieben, dass man oft verwirrt ist. Zuerst denkt man, Person a) sei der Übeltäter, dann denkt man wiederum es muss Person b) gewesen sein, aber wer war es am Ende wirklich? Das erfährt man hier auch erst auf einen der letzten Seiten. Da von beiden Personen aus in der Ich-Perspektive geschrieben wird, kann man sich noch mehr in die beiden Damen hineinversetzen. Dieses Buch kann ich nur jedem Thriller Liebhaber empfehlen, auch welchen, die großer Fan unseres Herrn Fitzek sind. Das Buch steht seinen Büchern in nichts nach. Es fesselt einem bis zum Schluss!


Von mir bekommt das Buch ganz dicke 5/5 Sternen mit großen Sternchen! :)


Danke an den Penguin-Verlag & das Bloggerportal für mein tolles Rezensionsexemplar!!

Veröffentlicht am 15.08.2017

Spannende Geschichte mit kleineren Schwächen

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Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu "The Girl Before" gelesen habe, wurde ich schnell neugierig und wollte mir unbedingt selbst ein Bild von der Geschichte machen. Hier habe ich mir eine ...

Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu "The Girl Before" gelesen habe, wurde ich schnell neugierig und wollte mir unbedingt selbst ein Bild von der Geschichte machen. Hier habe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft und diese auch größtenteils erhalten.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit der Geschichte hatte, denn der Anfang war doch sehr zäh, sodass ich mich auf den ersten 50-75 Seiten ganz schön durchbeißen musste. Danach konnte mich die Geschichte jedoch immer mehr packen, sodass ich letztendlich doch eine spannende Geschichte vorgefunden habe.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Jane, die es im Leben nicht immer leicht hatte und von daher dringend einen Tapetenwechsel benötigt. Das Glück steht ihr dabei auf der Seite, denn sie darf in ein modernes Haus in einem angesehenen Stadtteil in London ziehen. Als sie dazu noch Edward kennen lernt, dem das Haus gehört, scheint ihr Glück zunächst perfekt zu sein, denn sie beginnt eine Affäre mit ihm und glaubt, dass ihr Leben nun besser wird. Dieses Leben beginnt jedoch immer mehr zu bröckeln, als Jane erfährt, dass es bereits eine andere Frau in diesem Haus gab, die ihr nicht nur sehr ähnlich sah, sondern dazu in dem Haus verstorben ist. Dabei kommt es auch immer zu Erlebnissen aus der Vergangenheit aus der Sicht von Emma, die in dem Haus verstorben ist.

Die Geschichte ist trotz kleinerer Schwächen stets spannend. Zwar gibt es auch hier die ruhigeren Momente, die sich stellenweise ein wenig ziehen, allerdings erlebt man hier insgesamt eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren, die zwar nicht immer sympathisch sind, in die man sich aber dennoch in gewisser Art und Weise hineinversetzen kann.

Das Cover passt gut zur Geschichte, gleichzeitig erkennt man auch direkt das Genre und eine düstere Stimmung, was ebenfalls gut zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung liest sich spannend und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich "The Girl Before" sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "The Girl Before" ist ein interessanter und spannender Thriller mit vielseitigen Figuren, der zwar am Anfang seine Zeit braucht und auch um kleinere Längen nicht herumkommt, mich aber letztendlich dennoch überzeugen konnte, sodass ich das Buch gerne gelesen haben. Wer bereits Bücher von Paula Hawkins mochte, sollte auch JP Delaney eine Chance geben!