Cover-Bild The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 25.04.2017
  • ISBN: 9783328100997
JP Delaney

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

Thriller
Karin Dufner (Übersetzer)

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2017

Packend, beklemmend, unheilverkündend

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Nach einem Schicksalsschlag zieht Jane in ein hochmodernes minimalistisches Haus, um einen Neuanfang zu wagen. Nicht jeder darf zur Miete dort wohnen. Es gibt viele Regeln und Bedingungen, die eingehalten ...

Nach einem Schicksalsschlag zieht Jane in ein hochmodernes minimalistisches Haus, um einen Neuanfang zu wagen. Nicht jeder darf zur Miete dort wohnen. Es gibt viele Regeln und Bedingungen, die eingehalten werden müssen. Keine Türen, kein Geländer an der Treppe, keine Deko, keine Bücher, jederzeit Zutritt gewähren für Architektstudenten Führungen...
Mit den Bedingungen kann Jane gut leben, bis sie herausfindet, dass die Vormieterin in diesem Haus zu Tode gekommen ist und ihr vom Aussehen her extrem gleicht.


Ein Buch, dass mich vom Ende bis zum Schluss komplett auf die falsche Fährte gelockt hat.


Es gibt einen extrem guten Einblick in der hochmodernen Architektur, wie solche Häuser konzipiert sind. Selbstdenkende Häuser, in denen alles automatisch funktioniert, den Bewohnern angepasst.


Das Buch hat mir die ganze Zeit ein recht beklemmendes, unheilverkündetes Gefühl vermittelt. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und übermittelten mir ein Bild von recht wahnhafte, psychisch angeknackste Personen, die allesamt gut eine Therapie gebraucht hätten.


Die psychologische Seite fand ich extrem interessant und sehr gelungen umgesetzt. Die Atmosphäre war für mich sehr greifbar und einnehmend.


Mich konnte das Buch sehr gut fesseln und überraschen. Ich habe es sehr gerne gelesen.
Ich konnte im Endeffekt für mich feststellen, dass so ein Haus nichts für mich wäre.

Veröffentlicht am 12.06.2017

The Girl Before

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★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:
Die junge Jane erleidet einen Schicksalsschlag, sie muss ihr Baby tot gebären. Daraufhin fällt sie in einem Loch und versucht einen Neuanfang.
Sie entdeckt das schicke ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:
Die junge Jane erleidet einen Schicksalsschlag, sie muss ihr Baby tot gebären. Daraufhin fällt sie in einem Loch und versucht einen Neuanfang.
Sie entdeckt das schicke Haus Folgate Street 1. Das technisch ausgestattete Objekt fasziniert Jane sofort und sie beschließt sich zu bewerben.
Die einzige Bedingung, Jane muss sich an gewisse Regeln halten - strenge Regeln. Als sie das Glück hat, die Auserwählte zu sein, ahnt sie noch nicht was das Haus und der Architekt mit ihr macht.
Vor Jahren wohnte Emma in dem Haus, die große Ähnlichkeit mit Jane hat. Jane geht Emmas Vergangenheit nicht mehr aus den Kopf, und so beginnt sie zu recherchieren.
Es kommen Sachen ans Licht mit denen Jane nicht gerechnet hat, auch die liebe zu dem Architekten durchlebt Jane, wie Emma zuvor.
Für Jane beginnt ein gefährlicher Neuanfang.

Meinung:
Ich habe dieses Buch in 2 Tagen verschlungen.
Man ist von der ersten Seite an total gefesselt und kann es kaum aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, was mir sehr gefiel.
Erzählt wird abwechselnd in der Emma und Jane Perspektive.
Man wird komplett in die Irre geführt, was mir sehr gut gefallen hat. Erst zum Ende hin kommt alles so richtig ans Tageslicht.
Besonders fand ich auch, das zwischen den Kapiteln, Fragen gestellt werden, die man für sich selbst beantworten kann - zum teil wirklich merkwürdige Fragen, wo man überlegt, wie man in so einer Situation reagieren würde.
Von mir gibt es 5 verdiente Sterne

Fazit:
Wer Spannung und Irreführungen liebt, den kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Eine tolle Geschichte, die man nicht so schnell vergisst.

Veröffentlicht am 01.06.2017

Interessante Ausgangssituation, doch leider wurde viel Potential verschenkt. Atmosphärisch zu durchgestylt wirkender Thriller, in dem die Akteure etwas blass blieben.

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Zuvor:

Das Paar Emma und Simon, befindet sich an einem schwierigen Punkt ihrer Beziehung, denn während Simon nicht zu Hause war, wurde Emma von zwei Einbrechern in der eigenen Wohnung überwältigt und ...

Zuvor:

Das Paar Emma und Simon, befindet sich an einem schwierigen Punkt ihrer Beziehung, denn während Simon nicht zu Hause war, wurde Emma von zwei Einbrechern in der eigenen Wohnung überwältigt und ausgeraubt. Seitdem hat Emma Angst. Angst vor körperlicher Nähe und allein zu sein. So begibt sich das Paar auf Wohnungssuche, doch keine der Wohnungen, oder aber ihre Lage, trifft ihren Geschmack. Doch der Makler hat noch ein weiteres Objekt zur Hand. Allerdings schwierig zu vermitteln, wie er sagt, denn der Mietvertrag ist voller Klauseln und Verbote. So dürfen die zukünftigen Mieter nichts in der Wohnung verändern oder hinzufügen, außer sich selbst und ihre Kleidung. Die Wohnung ist minimalistisch, aber äußerst elegant eingerichtet, dazu technisch auf dem höchsten Level. Das gilt auch für die Sicherheitsstandards und so fällt es Emma sehr leicht, sich für die Wohnung zu entschließen. Jedoch bekommt nicht jeder Interessent die Wohnung. Der penible Vermieter und gleichzeitige Erbauer, der Architekt Edward Monkford, will das Paar erst persönlich kennenlernen und dazu muss das Paar noch einen Fragebogen ausfüllen, in dem äußerst privaten Fragen über Verhaltensweisen, Lebenseinstellungen etc. gestellt werden. Obwohl es zunächst nicht so aussieht, als ob Emma und Simon tatsächlich eine Chance bekommen, in die Wohnung zu ziehen, entscheidet sich der Architekt dann doch für sie beide. Jedoch ahnen Emma und Simon zu diesem Zeitpunkt noch nicht, auf was sie sich genau eingelassen haben…

Danach:

Die alleinstehende Jane musste einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Sie hatte eine Totgeburt. Um Abstand von allem zu gewinnen, will sie eine Veränderung und schaut sich nach interessanten, neuen Wohnungen um. Die Wohnung in der Folgate Street 1 in London, hat es ihr besonders angetan, selbst die vielen auferlegten Regeln von Seiten des Vermieters, können sie nicht davon abhalten, sich für die Wohnung zu bewerben. Und Jane hat Glück. Nur wenig später kann sie einziehen in ihr neues Heim. Ein weiterer Pluspunkt; die Begegnung mit dem attraktiven Witwer Edward Monkford, dem Besitzer der Wohnung, mit dem sie sich auf eine heiße Affäre einlässt. Zwar wundert sich Jane sehr, über seine puristische Ader und sein Hang zur Perfektion und Symmetrie, doch schreckt sie sein Verhalten auch nicht ab. Es macht sie eher neugierig, besonders als sie Dinge über Edwards Vergangenheit erfährt. Als sie jedoch bei ihren Nachforschungen über einen ungeklärten Todesfall stolpert, kommt sie zum ersten Mal ins Grübeln. Kann es sein, dass sie mit einem Mörder schläft?

Zunächst einmal hat mich das hochwertige Hochglanzcover des Romans verlocken können, den Roman in die Hand zu nehmen. Und da ich ein Faible für spannende Psychothriller und Krimis habe, erhoffte ich mir; auch weil „The Girl before- Sie war wie Du, und jetzt ist sie tot“, so stark beworben wurde, eine packende Geschichte.

Der Roman wird im steten Wechsel, aus der Sicht von zwei Frauen vorangetrieben. Emma und Jane. Beide stehen vor einem Scheideweg in ihrem Leben und sind Bewohner der Wohnung in der Folgate Street 1.

Der Schreibstil der Autorin ist eingängig und flüssig, doch wirkt er zu großen Teilen unterkühlt, abstrakt, ja beinahe so, wie die beschriebene Wohnung, in diesem Roman und obwohl ich vermute, dass die Autorin genau dies bezweckt hat, um eben halt diese unterkühlte Atmosphäre zu schaffen, machte es mir dieser besondere Schreibstil alles andere als einfach, Zugang zu den Akteuren in diesem Buch zu finden. Dazu kommt, dass JP Delaney, beim Schreiben, zu einem rätselhaften Stilmittel gegriffen hat. So sind alle geführten Dialoge der Akteure, die bereits geschehen sind, trotz wörtlicher Rede, nicht mit Anführungszeichen versehen. Es handelt sich jedoch hier nicht, um eine indirekte wörtliche Rede, daher war für mich der Grund nicht wirklich ersichtlich; erschwerte mir aber das Lesen besagter Romanpassagen.

Ebenfalls schwer fiel es mir, ab etwa der Hälfte des Buches, Emmas und Janes Erlebnisse auseinander zu halten, da beide sehr ähnliche Situationen mit Edward erleben.

Den erhofften Thrill konnte mir lediglich eine Sache liefern. Und zwar die Vorstellung, in einem solch durchgestylten Haus leben zu müssen, in dem man so sehr auf die Technik angewiesen ist, dass man praktisch schnell zum Gefangenen dieser Wohnung werden kann. Und dass die Wohnung dann auch plötzlich ein gewisses Eigenleben entwickelte, fand ich sehr spannend geschildert. Die Ausgangssituation, überhaupt die Idee des Romans, hatte viel Potential, dass meiner Meinung nach leider aber zu großen Teilen verschenkt wurde, weil die Akteure zu blass blieben. Ihr Werdegang blieb einem beim Lesen seltsam gleichgültig und so konnten diverse Geheimnisse der Figuren, die nach und nach aufgedeckt werden, meine Neugierde leider auch nicht mehr in dem Maß schüren, wie ich es mir erhofft hatte.

Es ist dennoch kein schlechter Roman. Er lässt sich schnell lesen und sorgt durchaus für die eine oder andere überraschende Wende. Dennoch fehlte mir zu einer besseren Bewertung einfach der gewisse subtile Thrill/Grusel/Gänsehautmoment, den ein herausragender Psycho-Thriller haben sollte. 3.5 von 5 Punkten.



Veröffentlicht am 25.05.2017

Highlight

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Allgemein: Das Buch war in zwei Zeiten aufgebaut, man hatvpraktisch zwei Geschichten gelesen, die sich aber aufgrund verschiedener Vorkommnisse stark geähnelt haben.
Es wurde von der Vergangenheit Monkfords ...

Allgemein: Das Buch war in zwei Zeiten aufgebaut, man hatvpraktisch zwei Geschichten gelesen, die sich aber aufgrund verschiedener Vorkommnisse stark geähnelt haben.
Es wurde von der Vergangenheit Monkfords mit Emma erzählt, und von der Beziehung zwischen Monkford und Jane in der Gegenwart.
Die Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart waren wie oben schon erwähnt sehr ähnlich, was aber damit zusammen hängt, dass Monkfort ähnlich gehandelt hat.
Spannend blieb es bis ganz zum Schluss, das Ende hat mich persönlich sehr überrascht.
Das verwundernde an dem Buch war für mich, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, und immer an die Handlung denken musste. Auch wenn ich nicht gelesen habe und auch nach Ende dieses Buches lässt es mich nicht mehr los. Und sowas schafft ein Buch selten bei mir. Zudem kommen die Fragen, die der Vermieter an die Bewohmer stellt. Ein paar von denen sind auf der Klapoenbroschur innen gedruckt, ein paar vor jedem Kapiteln. Diese Fragen haben mich echt zum nachdenken gebracht.

Charaktere

Emma: Wie oben schon erwähnt war Emma die Vormieterin von Folgate Street 1, dem Haus des Architekten Edward Monkford - dieses Haus ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Story.
Emma war mit ihrem damaligen Freund auf der Suche nach einem sicheren Haus, da in die gemeinsame Wohnung damals eingebrochen wurde und sie sich nicht sicher gefühlt hat. Zudem wurde sie vergewaltigt, was sie emotional sehr belastet hat. Emma lebt in einem Konstrukt aus Lügen, geht zu einer Psychotherapeutin, lügt diese aber ebenfalls an. Sie ist ebenfalls in einer Beziehung mit dem Architekten des Hauses. Als alle ihre Lügen schließlich aufgedeckt werden, fällt ihr das Dach über dem Kopf zusammen, ihre Beziehung zu Monkford zerbricht ebenfalls - denn niemand lügt ihn an.
Und als sie schließlich tot in ihrem Haus aufgefunden wird, stellt sich allen die Frage: War es Selbstmord oder wurde Emma umgebracht?

Jane: Jane hat eine Fehlgeburt erlitten, möchte aus ihrer alten Wohnung entkommen - die Wunden sind zu frisch und sie benötigt Ablenkung.
Als sie in Folgate Street 1 zieht, ist sie von Beginn auf etwas kritischer, als ihre Vormieterin Emma, allerdings ist sie genauso wie sie in den Architekten verliebt. Als Jane von der Vorgeschichte ihres Hauses Wind bekommt, recherchiert sie auf eigene Faust. Die Situation spitzt sich zu, als Monkford über Janes geheime Recherchen erfährt. Kurzerhand macht er Schluss mit ihr - trotz dass sie schwanger von ihm ist.
Als plötzlich der alte Freund von Emma mit ins Spiel kommt und schließlich an der gleichen Stelle wie seine Freundin umkommt, stellt sich die Frage: Was ist los mit diesem Haus?

Edward Monkford: Ein sehr erfolgreicher, minimalistischer Innenarchitekt - und genau das vermitteln seine Gebauten. Alles muss perfekt sein, sonst wird es zerstört und von vorn aufgebaut. Über den Tod seiner Frau und dessen gemeinsamen Sohn ist er nie hinweg gekommen - genau deswegen sucht er sich seine Bewerber nach dem Aussehen. Nur wenige Leute bekommen die Chance, in Folgate Street 1 zu wohnen. Dann kann es doch kein Zufall sein, dass alle Frauen, die dort wohnen, sich ähneln.

Lieblingszitat

"Entschuldigen Sie sich nie für jemanden, den sie lieben."

Cover- Buchgestaltung

Das Cover und die Buchgestaltung sind in diesem Falle sehr schlicht gehalten, was mir aber sehr gefällt, da es zu dem Buch passt. Die Kapitel sind immer abwechselnd aufgeteilt in Früher und Heute, sind mal mehrere Seiten lang oder eben nur ganz kurz, was aber dafür sorgt dass Soannung aufgebaut wird.

Der Schreibstil hat mir sehr gelegen, man konnte sehr flüssig lesen, das Buch hat mir sehr gut gefallen und es wurde sehr stark an Spannung aufgebaut.
Alles in einem gebe ich dem Buch 5/5 Sternen

Veröffentlicht am 25.05.2017

Abwechslungsreich und geheimnisvoll

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Ein Haus mit Regeln und Vorschriften.Nicht nur eine, sondern hunderte. Spartanisch, hoch technisiert und absolut hochwertig eingerichtet und ausgestattet. Der Besitzer, Architekt und Erbauer, Edward Monkford, ...

Ein Haus mit Regeln und Vorschriften.Nicht nur eine, sondern hunderte. Spartanisch, hoch technisiert und absolut hochwertig eingerichtet und ausgestattet. Der Besitzer, Architekt und Erbauer, Edward Monkford, wählt seine Mieter nach einem streng geregelten Bewerbungsverfahren selber aus.
Jane ist eine davon. Nach einer Totgeburt braucht sie dringend räumliche Veränderungen und vor allem eine, die sich sich leisten kann. Sie bewirbt sich für das Haus und wird genommen. Erst nach und nach erfährt sie, was vor drei Jahren in eben diesem Haus geschehen ist. Eine junge Frau, Emma, ist hier zu Tode gekommen. Mord, Selbstmord , Unfall ? Jane ähnelt jedenfalls der verstorbenen Emma äußerlich sehr und genauso wie Emma beginnt sie eine Affäre mit dem Besitzer. Immer größer wird die Gefahr für Jane genauso zu enden wie Emma.

Interessant und gut gemacht ist der abwechselnde Erzählstil. Immer wieder werden ähnliche Erlebnisse aus den verschiedenesten Lebenssituationen - abwechselnd aus Sicht von (damals) Emma und (jetzt) Jane erzählt. Auch wenn die Autorin die beiden Protagonistinen völlig unterschiedlich reagieren und agieren lässt, werden sie doch beide in die selben Erlebnisse verstrickt. Beide ähneln sich nur äußerlich, sie sind vom Charakter und der Handlungsweise und dem Hintergrund völlig verschieden. Doch sie beide wohnen bzw. wohnten in dem gleichen Haus und seitdem sind auch ihre agierenden Mitmenschen fast die selben. Wie sie ihre Schwerpunkte setzen, die verschiedenen Ereignisse einstufen, wie sie agieren - das wird hier sehr gut von der Autorin erzählt, da beides aus Sicht der jeweiligen Frauen erzählt wird. JP Delaney hat die beiden Frauen sich unterschiedlichen entwickeln lassen, in verschiedene Richtungen und das nicht zu offensichtlich für den Leser, immer nur ganz allmählich wird die Vergangenheit und die Geheimnisse dahinter gelüftet.

Der Schreibstil zwischen den jeweiligen Kapiteln der jeweiligen Protagonisten wechselt. So ist es z.B. bei Emma ein Fließtext ohne Anführungszeichen bei wörtlichen Reden, bei Jane sind die Dialoge gekennzeichnet.

Eine Grundspannung ist von Anfang an vorhanden. Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto bedrohlicher und düsterer wird das Geschehen und dadurch steigt auch die Spannung. Von Anfang an ist nicht klar, was genau passiert ist und weshalb.
Erst am Ende wird das ganze Ausmaß aufgelöst. Auch wenn ich mit dem Schluß nicht ganz so 100 %ig zufrieden bin, habe ich das Buch sehr gerne und mit Spannung gelesen. Die abwechselnden Sichtweisen, die immer wieder überraschenden Wendungen, die aber logisch aufgebaut worden sind, haben den Krimi sehr unterhaltsam gemacht. Ob es ein Thriller ist, sei dahingestellt. Inhaltlich geht es nicht um viele Tote und viel Blut, aber es geht um psychologische Spiele, Geheimnisse und Spannung. Daher mag jeder Leser selber das Genre zuordnen .

Fazit;
Gute Unterhaltung mit einer guten Portion Spannung. Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.