Cover-Bild Die dreizehn Gezeichneten - Der Krumme Mann der Tiefe
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 624
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783404209620
Judith Vogt, Christian Vogt

Die dreizehn Gezeichneten - Der Krumme Mann der Tiefe

Roman

Der Stadtstaat Sygna, bekannt für seine einzigartige Magie, befindet sich im Krieg mit dem Kaiserreich Aquintien. Ein Kampf klein gegen groß, aber dank ihrer Zeichenmagie schafft es die Rebellenarmee von Sygna, sich zu behaupten. Bei dem Versuch, das Kriegsglück zu wenden, haben aquinzische Zauberkundige jedoch einen unkontrollierbaren Riss ins mythische Schattenreich geöffnet, der nun droht, nicht nur Sygna zu verschlingen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2020

Absolutes Highlight - unglaublich toll!

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Weiter geht's mit dem Abenteuer in Sygna und Naronne! Und natürlich auch in der Verkehrten Stadt. Denn all die Abenteuer die schon in Band 2 begannen, werden hier direkt fortgesetzt. Aber auch neues kommt ...

Weiter geht's mit dem Abenteuer in Sygna und Naronne! Und natürlich auch in der Verkehrten Stadt. Denn all die Abenteuer die schon in Band 2 begannen, werden hier direkt fortgesetzt. Aber auch neues kommt hinzu und lässt einem so zu neuen, aber vor allem alten lieb gewonnenen Charakteren zurückkehren und hoffen und bangen.

Dieser Band ist ein unglaublicher Abschlussband, der mich völlig begeistern und mitreißen konnte. Das Buch ist nicht einfach nur spannend, es ist an manchen Stellen gefühlt geradezu nervenaufreibend spannend. Dazu dann noch verschiedene Emotionen, die in bestimmten Szenen wachgerufen werden als hätten die Autoren selbst die Macht über das Wortzeichen. Die Handlung an sich, die ganze Geschichte! Die beiden Autoren haben sich hier definitiv selbst übertroffen und konnten ihre Geschichte nochmal steigern und noch eine Stufe höher heben. Es ist einfach nur faszinierend, wie ich von Band zu Band immer mehr Begeisterung für diese Geschichte und die Figuren gespürt habe. Wie sich alles steigert und schließlich "explodiert".

Alles ist stimmig, wirkt aber nie zu konstruiert oder gekünstelt. Es ist nie zu offensichtlich gewollt und kann so immer überraschen. Beim Lesen konnte ich gar nicht glauben, wie man überhaupt zu einem Ende kommen soll, denn auch hier passiert so viel, und auch so viel schlimmes; da glaubt man es müsse noch ein vierter Band kommen. Ich kann kaum beschreiben, durch was für ein Wechselbad der Gefühle ich gegangen bin. Aber ich habe bei weitem nicht nur positive Emotionen gehabt. Meine güte, man muss in diesem Buch sogar mit leiden! Doch trotz allem kann die Geschichte hier sehr gut abgeschlossen werden und ein zufriedenstellendes und passendes Ende liefern. Und auch das wieder stimmig, durchdacht und mit perfektem Timing!

Mich hat Band drei der dreizehn Gezeichneten jedenfalls völlig umgehauen. Ich kann nur jedem diese Reihe empfehlen. Sie ist spannend, vielschichtig, hat Tiefe und unterschiedliche, spannende Figuren die toll ausgearbeitet sind. Selbst Nebenfiguren werden nicht vernachlässigt und kommen plastisch rüber, kein Charakter ist einfach nur flach. Dazu die ganze Welt, die für sich schon einzigartig ist. Ein Magiesystem, wie ich es aus keiner anderen Geschichte kenne und das Thema der Rebellion und Revolution ganz groß und mittendrin. In Band drei dann auch noch Wesen, die ich auch noch aus absolut keiner Geschichte kannte! Hier ist viel Fantasie am Werk gewesen und das auch noch sehr gut durchdacht. Einfach toll!

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Veröffentlicht am 02.04.2020

Ein Lachendes und ein weinendes Auge

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"Die 13 Gezeichneten - Der Krumme Mann der Tiefe" ist das Finale der Fantasy Trilogie aus der Feder von Autorenehepaar Judith und Christian Vogt .

Wie soll man eine Inhaltsangabe für diesen Band machen ...

"Die 13 Gezeichneten - Der Krumme Mann der Tiefe" ist das Finale der Fantasy Trilogie aus der Feder von Autorenehepaar Judith und Christian Vogt .

Wie soll man eine Inhaltsangabe für diesen Band machen ohne zu viel zu verraten ???? Dessen fühl ich mich ausser Stande , deswegen nur soviel...

Es ist der Kampf für ein freies Leben , die Rebellion in Sygna schreitet voran und um die zu schützen die man liebt muss man oft seltsame Wege gehen ...

Ich bin jedesmal wieder begeistert vom Weltenaufbau und der Wortgewandtheit der beiden Autoren .

Diese Geschichte ist so komplex das mir beim Lesen oft die Luft weg bleibt und mein Kopf nicht schnell genug verarbeitet was gerade passiert . Wie schafft man es sich so etwas wahnsinnig tolles auszudenken ? Egal ^_^ Hauptsache Judith und Christian wissen wie !

Ihre Figuren sind vielschichtig und liebenswert . Man hat schnell seine Lieblinge und leidet oder freud sich mit ihnen .

Ihr großartiger Humor und ihre lockere Schreibart machen das Buch perfekt .

Es ist spannend bis zur letzten Seite und man kann das Buch kaum aus der Hand legen !

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Ein wahres Meisterstück! Spannend, anspruchsvoll, mit einem Ende, das alles zusammenfügt.

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Mit dem Finalband ihrer Trilogie ‚Die 13 Gezeichneten‘ ist Judith und Christian Vogt ein wahres Meisterstück gelungen. Spannend, anspruchsvoll und mit einem Ende, bei dem sich alles passend fügt.

Der ...

Mit dem Finalband ihrer Trilogie ‚Die 13 Gezeichneten‘ ist Judith und Christian Vogt ein wahres Meisterstück gelungen. Spannend, anspruchsvoll und mit einem Ende, bei dem sich alles passend fügt.

Der Schreibstil der Vögte ist wie in den Vorgängerbänden durch die Bank flüssig und an sich einfach zu lesen. Doch braucht es trotzdem die vollste Konzentration, um den Geschehnissen folgen zu können, um nichts zu verpassen oder eine entscheidende Szene zu unaufmerksam zu lesen. Der Finalband ist ebenfalls wieder nichts für Zwischendurch, nichts, bei dem man mit den Gedanken abschweifen darf. Das mag ab und an etwas anstrengend sein, ich habe aber eine Passage lieber nochmal gelesen, bevor ich nicht mehr genau wusste, was ich denn jetzt eigentlich gelesen hatte. Denn man kann nicht immer voll dabei sein. Aber das hat das Buch, das hat die Geschichte, in jeder Hinsicht verdient.

Denn sie ist zwar im Fantasybereich angesiedelt, könnte aber genauso gut irgendwo auf unserer Welt spielen. Sygna hat sich von seinen Besatzern befreit und schon steht der nächste Despot in den Startlöchern, in autokratischer Manier schwingt sich Zachari Erdhand zum Zunftmeister auf. Mit einer schattenhaften Unterstützung im Hintergrund lässt er sich zum Stadtoberhaupt wählen, tritt die Gesetze mit Füßen. Alles mit der Rechtfertigung von Frieden und Gleichheit. Ja, das fühlt sich nicht viel anders an zu Zeiten der aquinzischen Besatzer. Und auch Erdhand hat mit den gleichen Widersachern zu kämpfen: mit den Gleichwerkern, mit der ‚Stimme der Freiheit‘. Doch der Aufstand ist ins Stocken geraten, einige inhaftiert. Kilianna Erdhand, die sich öffentlich gegen ihren Vater stellt, wird nach dem gescheiterten Gerichtsverfahren in einer Ausnüchterungszelle festgehalten, Ismayl sitzt in Isolationshaft. Dawyd und Lysandra irren durch die Verkehrten Stadt, keiner weiß jedoch, wo sie sich befinden. Nun liegt es in Elisabedas Hand und in der der Zeichenträger und sonstigen Unterstützer auf ihrer Seite, die Gefangenen zu befreien, die ganze Stadt zu befreien. Es herrscht nun Bürgerkrieg in Sygna, so brutal wie man ihn sich vorstellt. Gardisten gegen Gleichwerker, Nachbar gegen Nachbar, Angst beherrscht sie gleichermaßen.

Und in den ganzen Kriegswirren, zwischen Befreiungsaktionen und Rückeroberungen folgen wir erneut den uns bekannten Personen, liebgewonnen oder nicht. Aber es sind allesamt tolle Charaktere, detailliert gezeichnet und so individuell wie du und ich. Selbst im Finalband überraschen sie mich noch mit ihren Aktionen, ihrer Loyalität und ihren Ideen, entwickeln sich weiter und sind nicht nur schwarz oder weiß. Sie stehen ein für ihre Überzeugungen, bis in den Tod. Solche Menschen, selbst wenn sie nur fiktiv sind, bewundere ich sehr. Ihren Mut und ihren Glauben an eine bessere Welt, eine freie und gleiche Welt.

Und doch muss auch eine noch so toll geschriebene und klug durchdachte Geschichte irgendwann zu Ende gehen. Umso schöner ist es, wenn sich alles zusammenfügt und den Leser zufrieden zurücklässt. Selbst wenn jemand auf der Strecke bleibt. Denn so ist das nun mal, eine Revolution fordert ihre Opfer. Doch der Gewinn ist unbezahlbar: Freiheit, Gleichheit, Frieden.
Nun, was ist mit dir? Hörst du sie auch schon, die Stimme der Freiheit?

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Veröffentlicht am 12.10.2020

Würdiges Finale

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"Der krumme Mann der Tiefe" ist ein würdiger Abschluss für eine absolut lesenswerte Trilogie, die häufig nervenzerreißend spannend ist.

Zum Inhalt des Buches möchte ich gar nicht so viel sagen. Es ist ...

"Der krumme Mann der Tiefe" ist ein würdiger Abschluss für eine absolut lesenswerte Trilogie, die häufig nervenzerreißend spannend ist.

Zum Inhalt des Buches möchte ich gar nicht so viel sagen. Es ist ein Finalband und fast alle inhaltlichen Angaben würden Leserinnen und Leser, die noch die komplette Reihe oder zumindest den Abschluss vorliegen haben, spoilern. Was ich verraten kann: es gibt wie gewohnt unverhoffte Handlungen, die Kapitel enden auch weiterhin so, dass ich immer wieder dachte "nur noch ein Kapitel!" und noch eins, und noch eins, und noch eins...

Was ich an "Die 13 Gezeichneten" besonders mag, ist der Bezug zum politischen Alltag unseres Real Life. Die Phantastische Literatur wird ja gern als eskapistisch im Sinne von realitätsfern bezeichnet. "Die 13 Gezeichneten" ist der Beweis (neben anderen) dafür, dass dies definitiv nicht der Fall ist. Ich denke, dass ich im vergangenen Jahr keinen zeitgenössischen Roman gelesen habe, der sich so intensiv mit Demokratie auseinandersetzt, aber auch mit dem Druck, den Macht und der Wunsch nach Gleichberechtigung ausüben. Gehirnwäsche, psychologische Tricks, einimpfen von falschen Wahrheiten und Denkmustern. All das sind Themen, die Judith und Christian Vogt immer wieder auf den Tisch bringen. Verpackt in die sehr spannenden Handlungen der "Die 13 Gezeichneten" Trilogie.

Die Kritik, die sie anbringen wollen, liegt dabei offen zugrunde. Ganz weit voran:"Bilde dir selbst eine Meinung!" Bildung hilft dabei. Bildung nicht nur durch Sachtexte, sondern auch durch Romane wie diese, in denen Frauen und Minderheiten für ihre Rechte kämpfen, Politiker korrupt handeln und Abwertung von Menschen durch Manipulation weiterverbreitet wird. Das Ehepaar fordert auf mitzudenken. Eigene Ideen zu bekommen, was im Alltag umgesetzt werden kann. Wir haben keine geheimen Zeichen, wollen nicht mit Degen und Schwert aufeinander losgehen. Dass das aber auch keine Lösung ist, zeigt der Verlauf der Geschichte. Aber wir alle haben eine Stimme, eine Möglichkeit für unsere und die Rechte anderer einzustehen, sie laut auszurufen, immer wieder ins Gedächtnis der Menschen zu bringen.

Das Finale, und damit verrate ich nicht zu viel, gibt uns auch eine Idee davon, dass es Möglichkeiten gibt zu verhandeln, aufeinander zu zugehen. Dass es gar nicht schmerzt, alte Strukturen zu verlassen und neue Wege zu gehen. Auch, dass ein Umdenken dringen notwendig ist, um eben nicht in der Tiefe festgesaugt zu werden. Das Ende der Reihe, des dritten Bandes im speziellen hat mir richtig gut gefallen. Es ist nicht zu starr, nicht romantisiert, nicht zu speziell, aber auch nicht vorhersehbar.

Eine Trilogie, die gelesen werden sollte.

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Veröffentlicht am 07.05.2020

Freunde und Feinde...Hand in Hand !?

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"Der krumme Mann der Tiefe" ist der dritte und somit finale Teil der Reihe "Die 13 Gezeichneten".

Zachari Erdhard, ehemaliger Großgildemeister der Stadt Sygna, geht einen wahnsinnigen Pakt mit dem Krummen ...

"Der krumme Mann der Tiefe" ist der dritte und somit finale Teil der Reihe "Die 13 Gezeichneten".

Zachari Erdhard, ehemaliger Großgildemeister der Stadt Sygna, geht einen wahnsinnigen Pakt mit dem Krummen Mann ein.
Gleichzeitig experimentieren die Auquintaner mit den gestohlenen Zeichen und lösen eine fatale Katastrophe aus.
Als Folge dessen verschwimmen die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits und eine Dunkle Macht droht alles und jeden zu verschlingen.
Nur eine Zusammenarbeit zwischen den Feinden kann sie vor dem Untergang retten.
Doch können die Feinde einander wirklich vertrauen?

Mehr als zwei Jahre haben die Dreizehn Zeichen mich jetzt begleitet, immer in gespannter Erwartung wie es weitergeht.
Und nun werde ich sie alle vermissen, alle lieb gewonnenen Freunde der Revolution.
Sie haben sich verändert, haben an innerer Stärke gewonnen und sind doch sie selbst geblieben, haben alte Freunde verloren und neue gewonnen.
Judith und Christian haben sie für uns zum Leben erweckt und ihnen eine neue Zukunft gegeben.

Auch in diesem finalen dritten Teil bietet uns das Autorenduo in gewohnt fesselnder und spannender Manier Geheimnisse und komplexe Verstrickungen und überrascht uns gleichzeitig immer wieder mit neuen Ideen.
Geheimnisvolle Wanderungen durch Raum und Zeit, gruselige Monster, alte Bündnisse und neue Freundschaften sorgen für Überraschungen und einen durchgängigen Spannungsbogen.

Der einzige Wermutstropfen ist für mich in diesem Teil die Tatsache, dass Ismayl und sein (mein ) Wortzeichen einfach viel zu selten zu Wort kommen.
Statt dessen mußte ich mich mit einer Person herumschlagen, die mir ein Dorn im Auge ist, seit sie zum ersten Mal in Erscheinung trat.
Sorry, aber ich kann ihm einfach nicht verzeihen.

Für dieses fesselnde und perfekt durchdachte Lesevergnügen vergebe ich gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für die gesamte Trilogie.