Cover-Bild Volltreffer

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 01.02.2019
  • ISBN: 9783492313773
Jürgen Seibold

Volltreffer

Ein Allgäu-Krimi

Der alte Eigenbrötler Roth, tot in seinem Toilettenhäuschen! Kommissar Hansen von der Kripo Kempten traut seinen Augen nicht, als er den Leichnam sieht, durchbohrt vom Bolzen einer Armbrust. Auch Kriminalmeister Haffmeyer ist bestürzt, wenngleich er sich noch gut an Roths einstige kriminelle Machenschaften erinnert. Hat den alten Sonderling nun etwa seine Vergangenheit eingeholt? Oder war sein Tod nur ein Unfall – verursacht von ein paar Mittelalter-Fans, die mit ihren nachgebauten historischen Waffen durch die Wälder um Eisenberg streifen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2019

Raus du Lappen! Big Mama holen!

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Fee zur Geschichte:
Kommissar Hansen möchte endlich seine Resi heiraten, doch da gibt es ja auch noch die hübsche Kollegin vom BKA. Haffmeyers guter Bekannter wird umgebracht. Ein guter Vorwand für Hansen ...

Fee zur Geschichte:
Kommissar Hansen möchte endlich seine Resi heiraten, doch da gibt es ja auch noch die hübsche Kollegin vom BKA. Haffmeyers guter Bekannter wird umgebracht. Ein guter Vorwand für Hansen mitten in den Hochzeitsvorbereitungen zu verschwinden.

Fees Meinung:
Charaktere:
Es war ein liebevolles Widersehen mit den Charakteren. Hansen ist immer noch nicht sicher, ob er Resi möchte oder nicht. Das fand ich jetzt extrem schade und das passt jetzt nicht wirklich zu ihm. Resi war eigentlich nur zwei Mal da, beim Schneider und bei der Hochzeit und da kam sie nicht wirklich gut weg. Dabei ist sie sympathisch, so wie ich sie aus den anderen Serienteilen kenne. Ignatz ist wie immer der Alte. Sehr witzig und einfach liebenswert. Frau Walburga, die ihm immer noch sein Hannover Bier aus dem Kühlschrank räumt und bayrisches Weißbier einräumt. Nichts Neues also. Haffmeyer, der einen guten Freund verliert und wegen dem er und sein Chef Probleme bekommen. Was ich nicht so ganz verstehe, weil sie doch eigentlich von Hansens Vorgänger „gedeckt“ sind. Einzig die Kollegin Hanna (Big Mama) kommt hier gut und positiv weg.

Ja, und wenn man sich das alles so überlegt, dann verstehe ich schon, warum das der – vorerst – letzte Teil der Serie ist. Zu den Charakteren hätte ich mir wirklich gewünscht, dass Resi öfters auftaucht und nicht als mürrische, unfreundliche Braut in die Geschichte eingeht, zumal sie auch Hansens Rache „versaut“. Nach diesem Teil zweifle ich wirklich ob Resi und Hansen die richtigen füreinander sind. Ich finde das sehr schade.

Lokalkolorit:
Den gab es natürlich auch, so nebenher. Und jene, welche die anderen Serienteile gelesen haben, kannten auch schon einige Orte. Trotz allem überlege ich mir, warum der Kommissar weiterhin am Forggensee bei Füssen wohnt, wenn er doch meistens – beruflich - eh in Kempten ist.

Spannung:
Also eins ist klar, man konnte nicht so gut mit raten, weil die wirklich wichtigen Leute erst zum Schluss richtig auftauchen. Es war spannend. Leider brach der Krimi dann zum Schluss ab. Man erfuhr jetzt nicht wirklich, ob das Geld „bei der Kripo“ auftaucht. Allerdings könnte das so gemacht worden sein, dass man irgendwann mit der Serie weitermachen könnte. Deshalb ist es ein „teiloffenes“ Ende.

Cover:
Das Cover ist sehr schön und ich finde es auch passend. Dem Cover und Rückentext kann ich eine 1 geben.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein bisschen bin ich schon enttäuscht, weil mir ein paar Sachen als eingefleischtem Fan nicht wirklich gefallen haben. Sonst, war es sehr spannend und als eifrige Leserin kann ich den Autor verstehen, dass er eine Pause benötigt. Trotz allem, der Krimi war nicht vorhersehbar, dafür sehr spannend, mit viel Lokalkolorit und sehr empfehlenswert mit 5 Sternen. Irgendwann würde ich gerne eine Fortsetzung davon lesen. Ich finde – nach wie vor – dass das die allerbeste Serie von Jürgen Seibold ist. Wobei seine anderen Bücher (vom „ehemaligen“ Silberburgverlag) auch sehr empfehlenswert sind.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Regional Krimi

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Der alte Eigenbrötler Roth, tot in seinem Toilettenhäuschen! Kommissar Hansen von der Kripo Kempten traut seinen Augen nicht, als er den Leichnam sieht, durchbohrt vom Bolzen einer Armbrust. Auch Kriminalmeister ...

Der alte Eigenbrötler Roth, tot in seinem Toilettenhäuschen! Kommissar Hansen von der Kripo Kempten traut seinen Augen nicht, als er den Leichnam sieht, durchbohrt vom Bolzen einer Armbrust. Auch Kriminalmeister Haffmeyer ist bestürzt, wenngleich er sich noch gut an Roths einstige kriminelle Machenschaften erinnert. Hat den alten Sonderling nun etwa seine Vergangenheit eingeholt? Oder war sein Tod nur ein Unfall – verursacht von ein paar Mittelalter-Fans, die mit ihren nachgebauten historischen Waffen durch die Wälder um Eisenberg streifen? (klappcovertext vom Buch)

Dies ist mein erster Krimi von Jürgen Seibold und sicherlich nicht mein letzter. Seinen Schreibstil kann ich schon vorher und wusste dass er mir gefallen wird. Aber der Krimi fand ich echt toll und sehr flüssig zu lesen. So dass ich das Buch nur kaum aus den Händen legen konnte. Es wird der alte Eigenbrötler Roth, tot in seinem Toilettenhäuschen! Die Leiche ist durchbohrt vom Bolzen einer Armbrust. Wie ist das nur passiert? Da Roth kein Unschuldslamm ist, ist natürlich die Fragen hängt das mit seinen Vergangenheit zusammen. Aber mehr verrate ich jetzt nicht. Lest einfach das tolle Buch und ihr werdet es erfahren.

Ich kann den Krimi nur empfehlen und ich freue mich jetzt auf weitere Krimis vom Autor zu lesen.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Konnte mich nicht recht überzeugen

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Der alte Roth, ein Einsiedler und Waldschrat ist tot. Haffmeyer von der Kemptner Kripo, der den Kauz eigentlich ganz gern mochte, obwohl er wusste, dass es ein alter Kunde der Polizei war, hat ihn gefunden. ...

Der alte Roth, ein Einsiedler und Waldschrat ist tot. Haffmeyer von der Kemptner Kripo, der den Kauz eigentlich ganz gern mochte, obwohl er wusste, dass es ein alter Kunde der Polizei war, hat ihn gefunden. Schon länger saß er tot in dem berühmten Häusl mit dem Herzl. Den Bolzen einer Armbrust in der Stirn. ." Haffmeyer wollte nach ihm schauen, den Roth pflegte mit Hingabe ein Blumenbeet vor einer Kapelle und so vertrocknet wie das Beet war, machte er sich Sorgen um den alten Mann.
Eike Hansen, der Hannoveraner im Allgäu, nimmt wohl endlich die letzte Hürde bei der Dauerverlobten Resi. Ein Hochzeitsanzug soll her, aber Eike zeigt zu wenig Enthusiasmus für seine kritische und auch ziemlich zickige Resi. Nur zu dankbar ist er, als der Anruf von Haffmeyer ihn in den Dienst ruft.
Bald stellt sich heraus, dass Roths Papiere gut gemacht, aber gefälscht waren. Er saß wegen eines Bankraubs, der Großteil der Beute nie aufgetaucht. Aber er lebte am Rande des Existenzminimums, würde er das machen, wenn er die Millionen hätte?
Sind seine alten Komplizen auf seine Spur gestoßen, oder wer könnte sonst noch einen Grund haben, den inzwischen harmlosen Kauz umzubringen? Diese Frage stellt sich auch Hansen und sein Team.
Als gebürtige Allgäuerin habe ich ein Herz für Regionalkrimis aus meiner alten Heimat und habe mir noch keinen Band entgehen lassen. Es ist ein Treffen mit alten Bekannten, Haffmeyer mit seinem abseitigen künstlerischen Hobby, die sympathische Hannah und den sehr eigenwilligen Kater Ignaz. Die sind auch immer für einige urkomische Szenen gut.
Allerdings war ich mit diesem Band nicht mehr so glücklich. Resi darf zweimal auftreten und bleibt ansonsten zickig. Hansen laviert mit halbem Herzen zwischen Ermittlungen und Hochzeitsvorbereitung. Dann taucht auch immer wieder ein geheimnisvoller Geheimdienstmann auf, der ein Freund und Kollege von Hansens Vater war und ihm von seinem Vater erzählen will.
Der Fall dümpelt so vor sich hin und mit dem Ende ließ mich das Buch wirklich unbefriedigt zurück. Als ich las, dass es der vorläufig letzte Band der Allgäu-Reihe des Autors war, fand ich es schade. Nach dem Lesen denke ich, eine Pause tut Hansen wirklich gut.

Veröffentlicht am 21.02.2019

Mord oder Hochzeit was ist wichtiger?

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"Vor den Klohäuschen hatte es noch nie gut gerochen, aber heute war der Geruch noch stechender als sonst." (Buchauszug)
Als Kriminalmeister Willy Haffmeyer das verdorrte Blumenbeet vor der Kapelle St. ...

"Vor den Klohäuschen hatte es noch nie gut gerochen, aber heute war der Geruch noch stechender als sonst." (Buchauszug)
Als Kriminalmeister Willy Haffmeyer das verdorrte Blumenbeet vor der Kapelle St. Rasso sieht, das sein Bekannter Hansjörg Roth sonst immer bearbeitet, macht er sich ernsthaft Sorgen. Wenig später dann entdeckt er Roths Leiche in seinem Klohäuschen unweit seiner Hütte. Roth sitzt mit heruntergelassener Hose auf der Kloschüssel, dort hatte man ihn mit dem Bolzen einer Armbrust durchlöchert zurückgelassen. Wenig später kommt Haffmeyer Roths kriminelle Vergangenheit in den Sinn, für die er sogar einige Jahre im Gefängnis saß. Das Geld aus dem damaligen Bankraub wurde ja bis heute nicht gefunden, ob ihn wohl seinen Komplizen deshalb umgebracht haben? Oder war das ganze nur ein dummer Unfall gewesen von ein paar herumstreifenden Mittelalter Fans, die zurzeit mit Armbrüsten in den Wäldern ihr Unwesen treiben? Während Kommissar Eike Hansen sich eigentlich auf seine Hochzeit vorbereiten sollte, ereilt ihn dieser neue Fall. Kein Wunder, das seine Verlobte Resi sauer ist und deshalb Funkstille zwischen ihnen herrscht. Kann Hansen außer seinem Fall auch noch an die Hochzeitsvorbereitungen denken?

Meine Meinung:
Mit der Allgäuer Reihe Band 7 um Kommissar Eike Hansen scheint diese Kriminalreihe dem Ende zuzugehen und sich der Autor wie ich gehört habe neuen Wegen zu widmen. Für mich selbst war es der vierte Hansen Band, den ich gelesen hatte. Das herrliche Cover mit dem jungen Hirsch und den Pfeilen im Mund passte gut zu diesem Buch und der Reihe. Wieder einmal nahm mich der Autor mit ins schöne Allgäu, das man anhand seiner detaillierten Beschreibung bildlich vor Augen hatte. Das Roth ausgerechnet Willy Haffmeyers Bekannter war, trotzdem er Jahre im Gefängnis eingesessen hatte, hatte mich schon etwas verwundert. Dass ihm deshalb dieser Fall besonders nahe ging, konnte ich jedoch gut verstehen. Roth war aber auch bei vielen im Ort sehr beliebt, vor allem weil er viel für die Bepflanzung des Blumenbeets vor der Kapelle getan hatte. Verwunderlich war dann eher für mich, das er ausgerechnet in die Gegend zurückkehrte, wo seine damaligen Überfälle stattfanden, wie z. B. beim Schneider Creglinger. Vor allem konnten mich die Charaktere wieder überzeugen, besonders Hanna Fischer Willys Kollegin bekam diesmal einen größeren Part als sonst zugeschrieben. Und auch die Kollegin vom BKA Jana Vermijnen aus dem letzten Band, die Hansen schöne Augen gemacht hatte, kam erneut zum Einsatz. Besonders machte mir der Streit von Hansen und Resi zu schaffen und ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, ob die beiden es diesmal schaffen würden zu heiraten. Humorvoll war außerdem wieder Kater Ignaz, der wie immer nicht gerade zu Hansens Lieblingshaustieren gehörte und der hier einfach nicht fehlen durfte. Bei Jürgen Seibold bekommt sogar dieser Kater ein wenig menschliche Züge. Sehr eigentümlich empfand ich nach wie vor Schubert, der immer so sang- und klanglos bei Hansen auftauchte. Auch wenn es diesmal etwas unspektakulärer und ruhiger ablief, war es wieder ein schöner Regionalkrimi bei dem man, bis zum Ende mitraten konnte. Deshalb von mir 4 1/2 von 5 Sterne für vielleicht Hansens letzten Fall.