Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis
Roman | Limitiert: gestalteter Buchschnitt exklusiv in der 1. Auflage.
*** Mit wunderschönem gestaltetem Buchschnitt – limitiert auf die erste Auflage ***
Wem kannst du trauen, wenn das, was du am meisten fürchtest, dein eigenes Herz ist?
Der Triumph der Dämonen hat Lethia erschüttert. Hinter feindlichen Linien gefangen, beginnt für Scarlett ein grausamer Überlebenskampf. Nur wenn es ihr rechtzeitig gelingt, eine Heilung für Rens Fluch zu finden, kann sie eine Katastrophe verhindern. Doch der König von Lethia kennt ihr dunkelstes Geheimnis, und je tiefer Scarlett gräbt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Liebe und Feindschaft. Um das Königreich zu retten, muss Scarlett sich der alles verschlingenden Dunkelheit stellen, die Rens Herz innewohnt.
Das epische Finale der dämonischen Romantasy-Dilogie – ein absolutes Must-Read nach dem Cliffhanger in Band 1
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"Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis" ist der zweite Teil der "Forsaken Promises"-Reihe von Autorin Julia Pauss. Er schließt sich nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, daher ...
"Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis" ist der zweite Teil der "Forsaken Promises"-Reihe von Autorin Julia Pauss. Er schließt sich nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, daher ist es sinnvoll den ersten Band zuvorzukommen lesen. Gefreut habe ich mich dennoch über eine einleitende kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse, da meine Lektüre des ersten Teils schon ein Zeit zurück lag.
Scarlett hat sich Aurelian ergeben, um Ren zu retten und wird zurück in das Reich Tenebria gebracht, dem sie vor einigen Jahren entflohen ist. Aurelian möchte mit Scarletts Hilfe den Thron des Dämonenreichs besteigen, sie ist für ihn Mittel zum Zweck. Während Scarlett jedoch alles tut, um Ren zu helfen, fühlt dieser sich von Scarlett getäuscht und gelobt Rache. Dieser Wechsel von Liebe zu Hass ohne jeglichen Zweifel war für mich etwas heftig. Insofern war Band 2 für mich etwas schwächer als Teil 1.
„Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis“ von Julia Pauss ist der Folgeband von „Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang“ und auch der finale Teil. Er kann nicht alleine gelesen ...
„Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis“ von Julia Pauss ist der Folgeband von „Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang“ und auch der finale Teil. Er kann nicht alleine gelesen werden, da Kiss of the Broken direkt an Band eins anschließt, der mit einem Cliffhanger geendet hatte. Daher ist man direkt wieder in der Geschichte drin. Ich brauchte einen Moment, wieder reinzukommen, da ich erstmal Probleme mit den Namen von den Fürsten hatte, aber dann war ich direkt wieder in die Geschichte vertieft. Es hat aber gedauert, bis mich die Geschichte wieder mitreißen konnte. Erst zum Ende hin wurde es für mich spannender. Das hatte Teil eins schnell geschafft und auch gehalten, aber dieser leider nicht. Ich kann nicht einmal genau meinen Finger drauf legen, wieso es dieses Mal so war. Die Geschichte lief zügig voran, die Charaktere haben sich nicht groß verändert, auch wenn Ren erst akzeptieren musste, wer Scarlett eigentlich ist. Doch sobald dies geschehen war, war auch er wieder der Ren, den man kennengelernt hatte. Auch die neuen Personen waren interessant, gerade Evadne. Sie fand ich recht undurchsichtig, aber vielschichtig und ich war wirklich gespannt, wohin ihre Reise geht. Aurelian war als Böser auch gut rausgearbeitet. Scarlett tat mir wirklich leid, von so einem gefangen worden zu sein, auch wenn sie irgendwie weitestgehend machen konnte, was sie wollte, was ich irgendwie nicht verstanden habe. Aber obwohl die Charaktere spannend waren, wollte diese bei der Story irgendwie nicht aufkommen. Sicherlich ist einiges passiert und es war okay, aber das war es eben auch. Daher vergebe ich drei Sterne.
Mit „Kiss of the Broken“ endet schon wieder die Romantasy-Reihe von Julia Pauss, die ich im vergangenen Herbst entdeckt habe. Da ich die männliche Hörbuchstimme für Ren nicht so passend fand, habe ich ...
Mit „Kiss of the Broken“ endet schon wieder die Romantasy-Reihe von Julia Pauss, die ich im vergangenen Herbst entdeckt habe. Da ich die männliche Hörbuchstimme für Ren nicht so passend fand, habe ich diesmal zur Buchausgabe gegriffen. Es war ungewöhnlich, ein paar der Namen ausgeschrieben zu sehen, dafür hatte ich aber noch viel vom Inhalt präsent, sodass ich schnell in einen Lesefluss gekommen bin. Wie war der Abschluss?
Abgesehen von der Hörbuchstimme war für mich die größte Kritik an Band 1 das World Building, das ich als sehr knapp empfunden habe, weil wir uns nur in Lethia befinden und weil klar ist, dass darüber hinaus noch viel in der Fantasywelt los sein muss. Das wird hier natürlich etwas aufgefangen, weil wir mit den Enthüllungen rund um Scar/Ophelia in eine andere Welt eintauchen: Tenebria. Es ist dann eher die Fantasy-typische Welt, weil es nicht die Menschenwelt ist, sondern die der Dämonen. Es war hier auch doppelt clever, dass ich zum Buch gegriffen habe, denn es gibt ein Glossar und so konnte ich die verschiedenen Wesen besser sortieren. Gleichzeitig muss man aber auch wieder sagen, dass wir nicht übertrieben intensiv in diese Welt eintauchen. Diesmal haben wir das Geschehen zweigeteilt, weil Ren und Scar lange getrennt voneinander sind. Während wir bei ihm also auf altbekannte Figuren vertrauen können, gäbe es bei Scar wesentlich mehr zu entdecken, aber es war doch eher wenig. Neben Aurelian, der in Band 1 schon seinen Auftritt hatte und nun natürlich mehr beleuchtet werden kann, haben wir dann Evadne und Nymara, die für mich rausgestochen haben, aber das ist für eine neue Welt doch eigentlich wenig.
Ich habe auch unweigerlich gemerkt, dass ich mich mit Lethia mehr identifiziert habe, obwohl es dort ebenso Vorurteile wie auf der anderen Seite gibt. Aber wir haben eben einen vollen ersten Band in Lethia und da ist was entstanden, was Tenebria hier nicht auffangen kann, aber ich hatte auch nicht den Eindruck, dass Pauss das überhaupt wollte. Ein großer Teil des Geschehens spielt dann auch in der Schattenwelt und ich muss gestehen, dass ich hier nicht immer inhaltlich folgen konnte, was wie möglich ist. Weiterhin ist mir immer mehr aufgefallen, dass die Autorin es sich einfach macht. Immer mehr Sachen gingen zu einfach. Zwar wurde Leerlauf so vermieden, aber gleichzeitig fühlte es sich auch immer mehr zurechtgebogen an. Vor allem weil irgendwann klar war, wie Pauss die Dilogie beenden will. Bei verfeindeten Reichen ist das immer schwierig, denn wir müssen nur in unsere aktuelle Welt blicken, da ist auch keine Diplomatie zu entdecken. Also klar, es war eine Aufgabe, aber herschenken muss man es deswegen noch lange nicht.
Bleiben wir aber zuvor noch bei einem positiven Aspekt. Die gemeinsame Chemie zwischen Scar und Ren hat in Band 1 so gut funktioniert, also war ich gespannt, wie es mit der Enthüllung zwischen ihnen steht. Es gibt natürlich viel verbrannte Erde, aber man hat dennoch gemerkt, wie viel sich zwischen ihnen entwickelt hat, sodass Missverständnisse gut ausgeräumt werden konnte. Und wenn sie beieinander waren, da war da viel Innigkeit, auch Necken war drin, aber es fühlte sich ehrlich tief an, ohne aber den Inhalt des Buchs zu bestimmen. Doch ich muss auch sagen, dass Scar mich im letzten Viertel doch sehr verloren hat. Ich verstehe, dass sie wegen ihrer Geschichte nur wenig Verantwortung empfinden wollte, aber dadurch wirkte sie umgekehrt so egoistisch. Dass ihr das nicht mehr zum Verhängnis geworden ist, lag dann nur an dem einfach gestrickten Ende, denn für sie ging alles gut aus, obwohl sie das Schicksal eigentlich gar nicht wollte.
Fazit: Julia Pauss hat mit „Kiss of the Broken” für mich klar nachgelassen. Obwohl wir eine zweite Welt hätten kennenlernen können, kam da wenig. Auch wenn die Chemie des zentralen Paares stimmt, aber irgendwann war sehr offensichtlich, dass es sich die Autorin zu einfach gemacht hat, um einen Abschluss zu finden. Es über die Ziellinie zu schaffen, ist die allergrößte und schwierigste Aufgabe und die hätte ich mir hier größer erhofft und gewünscht.