Cover-Bild Mein Mauerfall
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: arsEdition
  • Genre: Kinder & Jugend / Sachbilderbücher
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 23.08.2019
  • ISBN: 9783845831916
Juliane Breinl

Mein Mauerfall

Von der Teilung Deutschlands bis heute
Der Mauerfall am 9. November 1989 jährt sich 2019 zum 30. Mal!

Im November 1989 hielt Deutschland, ja sogar die ganze Welt den Atem an: Nach gut 40 Jahren DDR-Geschichte wurde die innerdeutsche Grenze geöffnet und Tausende von DDR-Bürgern drängten über die Staatsgrenzen und die Mauer in Berlin! Das war der Anfang vom Ende der Deutschen Demokratischen Republik - und ein geteiltes Volk wurde wiedervereinigt durch das "Wunder" der friedlichen Revolution!
30 Jahre später ist für die heutigen Kinder und Jugendlichen vieles zur Selbstverständlichkeit geworden, was damals erst anfing, aber es gibt auch immer noch Themen und Probleme, die nicht verarbeitet und abgeschlossen sind.

Ein Buch über die jüngste deutsche Geschichte

Dieses Kinder- und Jugendsachbuch ab 10 Jahren erzählt auf anschauliche Weise mit vielen Fotos, Karten und Berichten von Zeitzeugen, wie es zur Teilung Deutschlands kam und wie das Leben im geteilten Deutschland aussah. Es erzählt vom Mauerbau, vom Kalten Krieg und von den Aufständen und Protesten, die schließlich mit dazu führten, dass die Grenzen 1989 wieder geöffnet wurden.
Ein Buch mit vielen O-Tönen, aktuellen und historischen Fotos, detailreichen Informationen zur jüngsten deutschen Geschichte und einer Rahmenhandlung, die lebendig widerspiegelt, dass die Zeit der Teilung noch immer ein aktuelles Thema ist!
  • Das Kinder- und Jugendbuch zum Jahrestag: Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 1989
  • Alle Infos rund um die DDR und den Mauerfall: Der Zweite Weltkrieg und die Teilung Deutschlands, der Bau der Mauer, der Kalte Krieg, das Leben in der DDR, die Aufstände und Proteste bis zum Fall der Mauer und darüber hinaus
  • Lebendig und aktuell: Ein wichtiger Beitrag zum Festhalten unserer jüngsten Geschichte, mit vielen O-Tönen und historischen Dokumenten von Zeitzeugen
  • Mit freien Buchseiten: Zum Eintragen der eigenen Erinnerungen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2019

Wir sind das Volk

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Man erhält hier ein wunderschön gestaltetes Sachbuch, das schon mit den Coverfotos auffällt. Geschrieben ist es für Jugendliche und Erwachsene, zu empfehlen ist es wirklich jedem.
Es wird deutsche Geschichte ...

Man erhält hier ein wunderschön gestaltetes Sachbuch, das schon mit den Coverfotos auffällt. Geschrieben ist es für Jugendliche und Erwachsene, zu empfehlen ist es wirklich jedem.
Es wird deutsche Geschichte aufgezeigt, vom Ende des 2.Weltkrieges bis zum Mauerfall und das auf total spannende Art und Weise. Das ganze Buch ist angelegt wie ein Album, gespickt mit Fotos, Zeitzeugenbefragungen, Briefen usw.
Erzählt wird im Rahmen einer Familienfeier, an der 3 Generationen teilnehmen, die auch teils im Osten und Westen gelebt haben und unterschiedliche Ansichten haben.
Es macht sehr viel Spaß in diesem Buch zu blättern und sich zu den unterschiedlichen Themen was anzuschauen und durchzulesen. Hier ist Wissen verarbeitet, das eigentlich jeder hier haben sollte und das auf sehr unterhaltsame Art und Weise.
Meine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.12.2019

Jeder hat seine eigene Geschichte

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Wir, die wir das alles damals bewusst miterlebt haben, wissen das. Ein Freund war bspw. kurz vorher in die Freiheit geschwommen - und konnte jetzt einfach so rüberfahren und schauen, ob es seinen Eltern ...

Wir, die wir das alles damals bewusst miterlebt haben, wissen das. Ein Freund war bspw. kurz vorher in die Freiheit geschwommen - und konnte jetzt einfach so rüberfahren und schauen, ob es seinen Eltern wirklich gut geht. Ich war für zwei Monate in Riga und kam eines Abends in das Haus meines Onkels, wo meine Verwandten gerade alle buchstäblich vom Sofa kippten. "Guck mal, was bei Euch in Deutschland los ist." Mehr hörte ich nicht. Uns allen fehlten die Worte.

Doch wenn man das heute jungen Erwachsenen oder Kindern erzählt, können sie sich das kaum vorstellen! Deswegen ist ein solches Buch wie Juliane Breinl es geschaffen hat, superwichtig! Es ist quasi eine geschriebene Patchworkdecke zur Geschichte der DDR. Man erfährt, wie die Leute dort lebten, warum Unzufriedenheit entstand und warum wieder andere noch immer völlig überzeugt waren vom System.
Und zwar entlang der Familiengeschichte des zwölfjährigen Theo. Seine Verwandten sehen das Ereignis komplett unterschiedlich, obwohl sie es doch gemeinsam erlebten! Ein tolles Buch, das zwar ab und zu ein bisschen unübersichtlich erscheint, die damalige Situation genau damit aber umso deutlicher werden lässt! Eines, dass wichtig ist und zwar nicht nur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, sondern für uns alle in Deutschland. Denn auch wir wundern uns immer noch, was wir alles nicht wissen. Vor allem aber erinnern wir uns: an eine ganz besondere Zeit, eine Zeit des Aufbruchs. Die in diesem Buch wunderbar festgehalten wird!

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Veröffentlicht am 30.11.2019

Geschichte verständlich erklärt

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"Mein Mauerfall" erklärt umfassend und verständlich diesen Teil der deutschen Geschichte. Das ganze ist eingebettet in eine Rahmenhandlung um den Jungen Theo, der rege mit seiner Verwandtschaft das Thema ...

"Mein Mauerfall" erklärt umfassend und verständlich diesen Teil der deutschen Geschichte. Das ganze ist eingebettet in eine Rahmenhandlung um den Jungen Theo, der rege mit seiner Verwandtschaft das Thema Ost- und Westdeutschland, die Teilung und das Leben damals und mehr diskutiert. Jeder der Verwandten hat dabei seine eigenen Erfahrungen und auch seine eigene Meinung zu diesem Thema - gerade das hat mir besonders gut gefallen, denn so können sich die jungen Leser ein eigenes Bild machen. Mein Sohn (10) hat das Buch mit Begeisterung gelesen, denn ohne den Mauerfall hätten sich seine Eltern nie kennengelernt. Auch toll sind die Bilder und die vielen Augenzeugenberichte zu den einzelnen Themen. In unserer Familie hat das Buch zu vielen Fragen an die Großeltern und regen Gesprächen in der Familie geführt. So lernt man am einfachsten Geschichte. Die Rahmenhandlung, Berichte und Fakten sind dabei optisch voneinander abgesetzt, so dass man entscheiden kann, was man gerade lieber liest. Ein tolles Buch - und die politischen Zusammenhänge werden für diese Altersstufe verständlich erklärt. Klare Leseempfehlung von uns.

Veröffentlicht am 27.11.2019

Ein Wochenendtrip in die nähere Vergangenheit

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Das Buch:
Bei diesem Buch handelt es sich um eine wirklich gelungene Mischung aus Theos Erzählung über einen Wochenendtrip mit seinen Eltern in das kleine Dorf Eichsfeld an der ehemaligen deutsch-deutschen ...

Das Buch:
Bei diesem Buch handelt es sich um eine wirklich gelungene Mischung aus Theos Erzählung über einen Wochenendtrip mit seinen Eltern in das kleine Dorf Eichsfeld an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und der Erläuterung von Fakten.

Die Familie kommt zum 50. Geburtstag der Zwillinge Kathrin und Jana zusammen. Beide sind in der DDR geboren und aufgewachsen, haben jedoch völlig unterschiedliche Ansichten – genau wie ihre Eltern. Aus dieser Familienzusammenkunft und dem Thema DDR entstehen im Laufe des Buches immer wieder kontroverse Diskussionen über „Was war gut?“ und „Was war schlecht?“ und „Wie war es überhaupt?“. Um Fakten zu beschaffen und entsprechende Fragen zu stellen, bedient sich Theo zusätzlich eines Histeos bei Youtube, welches von einem jungen Rollstuhlfahrer gemacht wird.

Mir gefällt das Moderne in der Geschichte. Es wird von Museen berichtet, die man besuchen kann, von der modernen Technik, die heute nicht mehr weg zu denken ist und zeitgleich wird die Vergangenheit beleuchtet. Das ist tatsächlich wunderbarer Geschichtsunterricht, der überhaupt nicht langweilig ist. Ganz im Gegenteil, es finden sich beim Leser selbst ganz sicher weitere Fragen.

Aufmachung:
Das Buch ist hochwertiger aufgemacht. Die Außenumschläge sind robust, sodass auch vielfaches in die Hand nehmen keinen Schaden anrichten sollte. Die Seiten sind glänzend und dicker als in Romanen. Das gefällt mir gut, denn ein solches Buch kann gut als Nachschlagewerk benutzt werden. Der Preis von 15,00 ist meiner Ansicht nach gerechtfertigt.

Die 4 Kapitel befassen sich jeweils mit eigenständigen Themen, wandern dabei jedoch auf dem Zeitstrahl stetig vorwärts. Die Faktensammlung beginnt beim Ende des 2. Weltkrieges und der Teilung Deutschlands und sie endet im Heute, erklärt wie es zum Mauerfall, der Wiedervereinigung und zur Einführung des Euro kam. Dabei kommen neben der durchgängigen Geschichte einerseits Berichte von Zeitzeugen zum Einsatz – die mir beinahe am besten gefallen haben, weil sie die Erklärungen lebendig werden lassen – andererseits gibt es Kästen mit recht kurzen, sehr sachlichen Erklärungen – ähnlich einem Lexikon oder Geschichtsbuch. Aufgelockert wird das ganze Buch durch Fragen und Antworten, die zum Thema passen, und Witzen! Das war ein Schmankerl, dem ich eine Menge abgewinnen konnte – insbesondere, weil zum Teil erklärt wurde, worauf diese Witze basieren. Abgerundet wird das Buch durch Fotos – teilweise persönliche. So kommt das Buch noch einmal näher an eine vertrauliche Erzählung heran.

Eignung für Kinder:
Mein Sohn ist 10 Jahre alt und hat keinerlei Schwierigkeiten, das Geschriebene zu verstehen. Darüber hinaus sind die Fakten wirklich neu für ihn (sofern ich ihm die Dinge nicht bereits erklärt hatte), da das Thema DDR auch 30 Jahre nach dem Mauerfall in der Schule keinen Platz findet. Das finde ich traurig, denn die Geschichte des 2. Weltkrieges wird ja auch gründlich behandelt – warum also nicht auch die DDR? Umso wichtiger finde ich, dass es solche Bücher gibt – Bücher die Spaß machen und bei deren Lektüre man etwas lernen kann. Mir persönlich wurden keine wirklichen Geheimnisse offenbart, da ich selbst in der DDR aufgewachsen bin, aber die Zielgruppe kennt die DDR eben nur vom Hören-Sagen. Es ist ein Land weit vor ihrer Zeit.

In diesem Zusammenhang möchte ich eine Stelle des Buches zitieren, die meiner Meinung nach das eben Gesagte auf den Punkt bringt:

S.138: ... aber für mich fühlte es sich so an, als ob wir von einer langen Zeitreise zurückkamen. Eine Reise in die Vergangenheit, die mir einerseits sehr weit weg und unwirklich erscheint, weil sie nicht mehr existiert. Andererseits aber, sobald Leute davon erzählen oder gar darüber streiten, wird alles ziemlich real. Dann kommt es mir so vor, als ob die verschwundene Mauer noch immer einen Schatten werfen kann.

Die Geschichte:
Das Schöne an Theos Geschichte ist, dass man sie nicht an einem Stück in der richtigen Reihenfolge lesen muss. Zu jedem Thema gibt es eben ein Stück seiner Geschichte. Somit ist es möglich, nach bestimmten Themen im Buch zu suchen ohne das Gefühl zu haben, es würde etwas fehlen, wenn man einen Teil noch nicht gelesen hat.

Auffällig ist, dass es bei den Charakteren 2 Fronten gibt – pro und contra DDR. Dies ist für mich nachvollziehbar, denn es entspricht mit Sicherheit den Tatsachen, wenn man Menschen aus der ehemaligen DDR befragt. Allerdings war mir Opa Hardy manchmal etwas zu sehr pro DDR und brachte etwas zu viele Propagandasprüche ein, die in der heutigen Zeit noch haarsträubender klingen als damals. Vielleicht hat es mich aber auch nur deshalb gestört, weil er neben diesen Sprüchen nur wenige Fakten beizusteuern hatte.

Ansonsten mochte ich die Geschichte sehr – sie war amüsant und lebendig, eben nachvollziehbar. Die Charaktere waren authentisch und es machte mir viel Spaß immer weiter mit ihnen in die Geschichte der DDR einzutauchen. Selbst die alte Krutschke war am Ende nicht mehr so grummelig.

Irgendwie absurd:
Ich habe so herzlich darüber gelacht, dass ich es hier einfach erwähnen muss:

Zitat S. 86: „Da es verboten war, DDR-Mark in den Westen auszuführen, musste die Familie Müller die 339 Mark in der DDR ausgeben.“

Man konnte mit der DDR Mark ausschließlich in der DDR einkaufen, sofern es etwas gab. Auf dem Weltmarkt war sie wertlos. Dennoch war es verboten – nicht unerwünscht oder ungewollt, nein verboten! – DDR Mark auszuführen. Ich habe mich gefragt, warum auch irgendwer dieses Geld hätte mitnehmen wollen. Sobald man die Grenze passiert hätte, wäre es das Papier nicht wert gewesen, auf dem es gedruckt war. Ist es da ein Wunder, dass von Eintrittsgeld gesprochen wurde, wenn man über den Zwangsumtausch sprach?

Fazit:
Ein absolut lesenswertes Buch – sowohl für Kinder, die hier etwas lernen können, als auch für Erwachsene von beiden Seiten der Mauer, die noch mal nachlesen wollen, wie etwas war. Ein Buch voller nachvollziehbarer Erklärungen, aufgelockert durch Zeitzeugenberichte und Witze. Toll! 5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 26.11.2019

Mein Mauerfall

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Fragen - wie kam es denn überhaupt zur Teilung Deutschlands? Warum wurde eine Mauer gebaut? Und warum wurde sie dann wieder weggemacht? All diese Fragen werden hier bei uns nicht im Geschichtsunterricht ...

Fragen - wie kam es denn überhaupt zur Teilung Deutschlands? Warum wurde eine Mauer gebaut? Und warum wurde sie dann wieder weggemacht? All diese Fragen werden hier bei uns nicht im Geschichtsunterricht beantwortet - ich bin aber der Meinung, dass genau diese Fragen wichtig sind, um das heutige Weltgeschehen zu verstehen.

Das Sachbuch "Mein Mauerfall" ist für wissbegierige Kinder ab 10 Jahren geeignet und auch Erwachsene wird es durchaus interessieren.

Viele Illustrationen, Bilder, Infoboxen und Aussagen von Zeitzeugen umrahmt von einer fiktiven Familie, die sich oben genannten Fragen stellt, runden dieses Buch ab.

Was ich allerdings sagen muss, der Titel ist unglücklich gewählt. Denn es geht nicht nur um den Mauerfall, eben auch die Geschichte vorher wird sehr ausführlich behandelt und dagegen nimmt der eigentliche Fall der Mauer einen eher geringen Teil ein. Und auch das "Hinterher" wird eher weniger beachtet.