Cover-Bild What to say next
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 27.08.2021
  • ISBN: 9783846601365
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Julie Buxbaum

What to say next

Vielleicht genügt ein Wort
Anja Malich (Übersetzer)

Eine berührende Geschichte, über zwei Jugendliche, die trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede perfekt füreinander sind.

Kit und David könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist beliebt, er mit Asperger-Syndrom gilt an der Highschool als Außenseiter. Doch als Kits Vater bei einem Autounfall stirbt, kann sie nicht weitermachen wie bisher. Deshalb setzt sie sich in der Mittagspause von nun an zu David. Denn während alle anderen sie bemitleiden, ist seine schonungslose Ehrlichkeit genau das, was Kit gerade braucht. Und während sie sich immer weiter aus ihrer Trauer herauskämpft, nimmt David Stück für Stück einen größer werdenden Platz in ihrem Herzen ein ...

"Aufrichtig, bezaubernd, tiefgründig und wahr. ICH LIEBE ES VON GANZEM HERZEN!" Jennifer Niven ( All die verdammt perfekten Tage )

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2021

What to say next ist zart, zerbrechlich, aber auch clever und strukturiert.

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What to say next ist ein süße und besondere Geschichte. Nach ihrem YA Roman Tell Me Three Things, den ich nebenbei bemerkt einfach umwerfend fand, habe ich immer auf etwas Neues von Julie Buxbaum gehofft. ...

What to say next ist ein süße und besondere Geschichte. Nach ihrem YA Roman Tell Me Three Things, den ich nebenbei bemerkt einfach umwerfend fand, habe ich immer auf etwas Neues von Julie Buxbaum gehofft.

Das Cover sticht durch seine knalligen Farben sofort ins Auge. Mir persönlich gefällt das sehr gut.

Der Schreibstil von Julie Bumxbaum ist gewohnt flüssig, fesselnd und lädt zu dem ein oder anderen Schmunzeln ein. Ihre Charaktere sind sehr detailliert und ehrlich beschrieben. Sie haben ihre Ecken und Kanten und treten auch ab und zu in das ein oder andere Fettnäpfchen.

Die Geschichte von Kit und David beinhaltet einige steinige Probleme, aber zeigt auch den Weg den anderen zu verstehen und zusammenhalten. Überhaupt setzt sich der Roman mit bedeutsamen, wie Trauer, Familie, Freundschaft, Anderssein und Liebe auseinander. Genau diesen Erkennungswert mochte ich bei dem vorherigen Buch der Autorin.

Die Atmosphäre war fast durchgehend abwechslungsreich und spannend bis zur letzten Seite. What to say next ist zart, zerbrechlich, aber auch clever und strukturiert. Die Geschichte überzeugt durch den unverwechselbaren Schreibstil der Autorin, ihren ehrlichen Charakteren und die Besonderheit der beschriebenen Themen.

Vielen Dank an die Bloggerjury und den One Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 09.10.2021

Ein sehr wichtiges und tiefgründiges Buch, ohne Klischees...

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Die Geschichte erzählt von Kit, einer beliebten Highschool Schülerin, die kürzlich ihren Dad bei einem Autounfall verloren hat und von David, der das Asperger Syndrom/ Hochfunktionalen Autismus hat und ...

Die Geschichte erzählt von Kit, einer beliebten Highschool Schülerin, die kürzlich ihren Dad bei einem Autounfall verloren hat und von David, der das Asperger Syndrom/ Hochfunktionalen Autismus hat und eher Außenseiter an der Schule ist. Durch den Autounfall von Kit‘s Dad zieht sich Kit zurück von ihren Freunden und sucht Ruhe und Ehrlichkeit an Stelle von Fragen und Mitleid. Dadurch kommen Kit und David beim Mittagessen immer mehr ins Gespräch und lernen sich kennen.

Im ersten Moment, war ich mir nicht ganz sicher ob das Buch im Genre Young Adult etwas für mich ist, aber der Klappentext und das schlichte aber wirklich schöne Cover hatten mich vorweg sehr überzeugt. Ich kann sagen, die Geschichte hat mich absolut nicht enttäuscht.
Kit und David sind beides sehr tiefgründige und vielseitige Charaktere, die sich während der Geschichte stark weiter entwickeln. Kit findet einen Freund in David, bei dem sie lernt, was wahre Freundschaft und Liebe ist. Sie schafft es über das Trauma mit ihrem Dad zu reden und die Beziehung zu ihrer Mutter zu verbessern. David findet ebenfalls eine echte Freundin, in die er sich verliebt. Er lernt mehr seine Emotionen auszurücken und die der anderen zu erkennen, aber auch nicht jedem zu vertrauen und gefährliche Situationen besser zu erkennen. Er wächst über sich hinaus, wird selbstbewusster und verteidigt sich.
Mir haben diese Charakterentwicklungen wirklich sehr gefallen, da sie nicht klischeehaft und absolut nachvollziehbar waren.
Das Buch thematisiert auch näher den Autismus von David und seine negativen Erlebnisse in der Schule. Es vermittelt sehr tiefgründig, dass es keine Definition von Normal gibt, jeder einzigartig ist, wie er ist, aber auch dass keiner über zum Beispiel Autismus definiert wird und auch nicht jeder Mensch mit Autismus verallgemeinert werden darf.
Der Schreibstil war durch die kurzen Sätze und die Gedanken der Protagonisten, sehr persönlich, wie im direkten Gespräch.
Auch das Ende der Geschichte ist sehr nachvollziehbar aufgebaut und bildet einen tollen Abschluss zu einem wirklich schönen Buch.

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Veröffentlicht am 10.09.2021

Charmant, amüsant und besonders!

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"What to say next" ist eine Neuauflage von Julie Buxbaums gleichnamigem Originalroman, welcher 2018 schonmal in Deutschland unter dem Titel "Mein Herz in allen Einzelteilen" erschienen ist. Obwohl ich ...

"What to say next" ist eine Neuauflage von Julie Buxbaums gleichnamigem Originalroman, welcher 2018 schonmal in Deutschland unter dem Titel "Mein Herz in allen Einzelteilen" erschienen ist. Obwohl ich die Geschichte noch nirgends gesehen habe, hat der Klapptext gleich beim ersten Lesen etwas in mir zum Schwingen gebracht, sodass ich den Roman kurzerhand angefragt habe. Und tatsächlich: dieser wundervolle Roman über Stärke, Außenseiter, Besonderssein, Mut und Liebe ist einfach wunderschön zu lesen, sodass mir mit Kits und Davids Geschichte ein überraschendes, unerwartetes, aber umwerfendes Monatshighlight geschenkt wurde.


David: "Jetzt passt dein Äußeres viel besser zu deinem Inneren, hat Kit vorhin gesagt, aber sie hat sich geirrt- Nein, jetzt ist mein wahres Inneres nach außen gekehrt und alle können es auseinandernehmen und darüber lachen. Ich bin wie ein überfahrenes Tier am Straßenrand. Ich werde angestarrt und jeder findet es spannend, aber essen will mich niemand. So wertvoll bin ich nicht"


Die Gestaltung der Neuauflage ist sehr nah am Originalcover gehalten, was mir wunderbar gefällt, da durch den türkisgrünen Hintergrund mit der abgedruckten Zahlenfolge der Zahl Pi und die beiden sich zugewandten Milchshakes Kits und Davids Annäherung auf spritzige, jugendliche und auch leicht nerdige Weise rübergebracht wird. Auch der Titel wurde dankenswerter Weise übernommen, was mir ebenfalls gut gefällt, da sich Kit nach dem Verlust ihres Vaters genau aus diesem Grund an den stillen David wendet: sie muss sich keine Gedanken darüber machen, was sie als nächstes zu ihm sagen soll...


Erster Satz: "Ein Wunder ist geschehen: Kit Lowell hat sich gerade in der Schulkantine zu mir gesetzt."


Die Geschichte hatte mich schon beim ersten Satz. Julie Buxbaum entwickelt hier in 40 kurzen Kapiteln eine Mischung aus Highschool-Komödie, Coming-of-Age-Drama und Liebesgeschichte. Dadurch, dass sie abwechselnd aus der Sicht von David und Kit erzählt, kann sie geschickt mit der Fremd- und Eigenperspektive der Figuren spielen und gleich zwei schwere Themen ansprechen, ohne dass Gefühle zu kurz kommen. Während Kit erst kürzlich bei einem Autounfall ihren Vater verloren hat und stark mit seiner Abwesenheit, Trauer, Schuld, Wut und Orientierungslosigkeit zu kämpfen hat und sich zwischen all diesen Gefühlen von ihrem Freundinnen entfremdet und selbst verloren hat, lernen wir mit David einen Teenager aus dem Autismus Spektrum kennen. Mit einem überdurchschnittlichen IQ, der Fixation auf kleine Details, Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Umgang und entwaffnend ehrlicher Kommunikation würde er nach der alten Definition als Asperger-Autist gelten, kann sich selbst mit diesem Label aber nicht besonders gut identifizieren.


David: "Meine Mom meint, mein Dad und ich wären uns sehr ähnlich, was mir Anlass zum Optimismus gibt. Wenn er jemanden wie meine Mutter dazu bringen konnte ihn zu lieben - jemanden, der allgemein als supernett und wunderbar klingt -, und nicht nur zu lieben, sondern ihn so sehr zu lieben, dass sie den Rest des Lebens mit ihm verbringen will, dann gibt es vielleicht auch für mich noch Hoffnung."


Fakt ist, dass wir David durch seinen Alltag begleiten, der dank seiner speziellen Weltsicht einige Fallstricke birgt und - mal lustig, mal tragisch, aber immer wahnsinnig einfühlsam dargestellt - beobachten können, wie er versucht, sich durch planerische Kniffe, die Nicht-zu-trauen-Liste seiner großen Schwester, in einem Notizbuch gesammelte Informationen über seine Mitschüler und die Hilfe seines Gitarrenlehrers halbwegs unbeschadet durch den High-School-Dschungel zu manövrieren. Ganz schön durcheinander gewirbelt wird seine Routine, als sich plötzlich die schöne und beliebte Kit an seinen Tisch beim Mittagessen setzt und ihm die Möglichkeit auf Anschluss, Freundschaft und vielleicht auch mehr bietet...


Kit: "Bei ihnen scheint angekommen zu sein, dass die Welt groß und vielfältig ist, und dass anders sein nichts Angsteinflößendes ist. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Leute das nicht begreifen."


Über die Zeit entwickelt sich die anfängliche Charaktervorstellung zu einer süßen, unterhaltsamen Lovestory, die trotz der vielen klischeehaften Stellen überraschend viel Tiefe aufweist. Zwar hatte Julie Buxbaum mit dem "beliebtes Mädchen freundet sich nach einem Schicksalsschlag mit einem Außenseiter an und bald schon flattern die Schmetterlinge"-Konzept nicht gerade eine neue Grundidee und auch typische High-School-Cliquen oder das obligatorische Makeover, nach dem alle bemerken, dass der unscheinbare Nerd doch ein Hottie ist, erinnern an bekannte Highschool-Filme wie "He´s all that" oder "She´s all that". Dennoch erscheint "What to say next" besonders und sticht dadurch hervor, wie viel Herz die Autorin ihren Figuren verleiht.


David: "Ich dachte immer, Einsamkeit wäre, immer nur die eine Stimme im Kopf zu hören. Aber das war falsch. Einsamkeit ist, auch die Stimmen aller anderen zu hören, die nur immer wieder das eine Wort wiederholen: Stirb, stirb, stirb."


Besonders David ist mir über die 368 Seiten wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich habe selten von einem so anbetungswürdigen Young Adult Protagonisten gelesen, den ich am liebsten ganz fest in den Arm genommen und vor der ganzen Welt beschützt hätte. Mit all seinen Eigenheiten ist er kein besonders leichter oder nach der üblichen Definition attraktiver Protagonist, mit seiner wachen Intelligenz, seinem besonderen Blick auf die Welt und der naiven Verletzlichkeit, die er ausstrahlt, muss man ihn aber einfach lieben. Auch Kit ist als Halbinderin, die neben der Trauer um ihren Vater mit dem Schönheitsideal ihrer Mutter zu kämpfen hat und genervt von der Oberflächlichkeit der Highschool ist, eine für einen Young-Adult-Roman sehr komplexe, reflektierte und diverse Figur. Ganz mit David mithalten konnte sie für mich aber nicht, gerade auch weil seine Abschnitte für mich einfach einen besonderen Reiz hatten.


David: "Mein Notizbuch zu lesen, ist wie meinen Kopf zu öffnen und der unverständigen Welt alles offenzulegen, was keinen Sinn ergibt. Alles, was mich zum Freak, Geistesgestörten oder Loser macht, oder was für Worte sie mir auch immer entgegenschleudern. Alles, was mich anders sein lässt. Alles, was mich mich sein lässt."


Neben den Figuren ist vor allem der allgegenwärtige Witz des Schreibstils, der es schafft, die tragischen Inhalte rund um den Verlust von Kits Vater, Mobbing oder die Grausamkeit von Teenagern gegenüber denen, die aus dem Raster fallen, auszugleichen. Die Autorin findet hier ganz wunderbar eine Balance zwischen Ernst und Humor, sodass die Wichtigkeit der angesprochenen Themen nicht verloren geht, sich die jugendlichen Figuren aber nie selbst zu ernst nehmen. Zusätzlich aufgelockert wird die Erzählung außerdem durch eingeschobene Listen, Emails, Briefe oder Aufzählungen, oft mit humoristischem Inhalt. So ist die Geschichte trotz einiger hochemotionaler Szenen, bei denen einem die Spucke wegbleibt, ein absolutes Wohlfühlbuch, das sich wie eine warme Decke übers Herz legt und in dem man sich am liebsten häuslich einrichten würde. Ich hätte also gerne noch ewig weiter über die beiden lesen können, war aber auch sehr zufrieden, als das Ende gekommen ist, denn Julie Buxbaum ist es hier gelungen, ihren Abschluss offen, aber rund und einfach perfekt zu gestalten, sodass sie unbedingt auf die Liste der AutorInnen gerutscht ist, von denen ich dringend Nachschub brauche!


David: "Was sollen wir bloß mit dir machen?", fragt sie, und mein Magen zieht sich zusammen. In der neunten Klasse fan dich mich alle zwei Wochen bei der Direktorin, Ms Hodge, wieder, weil irgendetwas mit mir schiefgelaufen war, und sie hat mir diese Frage, die idiomatisch und rhetorisch zugleich zu verstehen ist, immer wieder gestellt: Was sollen wir bloß mit dir machen? Als wäre ich ein Gruppenprojekt. Wenigstens dieses eine Mal könnte die Antwort doch sein: nichts. Wenigstens dieses einmal Mal könnte die Antwort doch sein: Du bist genau richtig so. Wenigstens dieses eine Mal könnte die Frage doch überhaupt nicht gestellt worden sein."




Fazit:


"What to say next" ist eine Mischung aus Highschool-Komödie, Coming-of-Age-Drama und Liebesgeschichte, die das Rad nicht neu erfindet, aber durch die Figuren charmant, den Schreibstil amüsant und die Einfühlsamkeit der Themen besonders wirkt. Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.09.2021

Ein authentischer Jugendroman der zeigte, dass zwei Welten nie verschieden genug sein können!

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Inhalt:

Eine berührende Geschichte, über zwei Jugendliche, die trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede perfekt füreinander sind.
Kit und David könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist beliebt, ...

Inhalt:

Eine berührende Geschichte, über zwei Jugendliche, die trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede perfekt füreinander sind.
Kit und David könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist beliebt, er mit Asperger-Syndrom gilt an der Highschool als Außenseiter. Doch als Kits Vater bei einem Autounfall stirbt, kann sie nicht weitermachen wie bisher.

Deshalb setzt sie sich in der Mittagspause von nun an zu David. Denn während alle anderen sie bemitleiden, ist seine schonungslose Ehrlichkeit genau das, was Kit gerade braucht. Und während sie sich immer weiter aus ihrer Trauer herauskämpft, nimmt David Stück für Stück einen größer werdenden Platz in ihrem Herzen ein ...


Meinung:



Ein authentischer Jugendroman der zeigte, dass zwei Welten nie verschieden genug sein können!

Das Cover finde ich wirklich sehr schön gestaltet worden. Der auffällige Hintergrund passt hervorragend zur hellen Schrift, sodass ein tolles Gesamtbild geschaffen wird.

Aber auch die Symbole mit den Bechern finde ich sehr gelungen und vor allem für die Zielgruppe eines Jugendbuches total ansprechend. In Kombination mit den auffälligen Farben wird so in meinen Augen ein klasse Cover gestaltet, dass mich auf den ersten Blick sofort überzeugen konnte.

Aber auch der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr angenehm und vor allem flüssig zu lesen. Die kleinen Unterbrechungen durch Textnachrichten der Charaktere war zudem richtig toll.

Julie Buxbaum schreibt eingängig und doch sehr leicht und verständlich. Trotzdem wurde Davids Art durch den Schreibstil in meinen Augen hervorragend charakterisiert, denn die Besonderheiten seiner Krankheit wurden sehr deutlich und vor allem, was ihn als Hauptprotagonisten auszeichnet.

Sobald ich einmal angefangen hatte zu lesen, war die Geschichte auch schon wieder vorbei, so sehr habe ich mich zwischen den Seiten verloren.

Grundsätzlich wird das Buch aus beiden Perspektiven erzählt. Das fand ich wirklich sehr gelungen, da ich so das Gefühl hatte in zwei Welten eintauchen zu können, die anfänglich doch ganz unterschiedlich waren, jedoch im Verlauf des Buches zueinander gefunden haben.

Kit spürt zu diesem Zeitpunkt nichts als Trauer und ist irgendwie verloren und sucht nach ihrem Platz im Leben. Ihre Freunde sind teilweise nicht echt und auch die Beziehung zu ihrer Mutter verändert sich sehr. Trotzdem ist Kit eine Kämpferin und so unglaublich stark. Diese Eigenschaft habe ich sehr an ihr bewundert.

Sie macht immer weiter und ist doch auf der Suche nach der Wahrheit. Auf ihrem Weg überschlagen sich die Ereignisse und sie muss lernen erwachsen zu werden. Ihre Entwicklung war jedoch mehr als spürbar und ich mochte, wie sie durch David einen ganz neuen Blickwinkel auf bestimmte Aspekte erhalten hat.

Und dann war da noch David, ein Außenseiter, für den es immer einen Plan geben muss. Der alles genau berechnet und doch in Sachen Liebe nicht wirklich viel weiß. Ich mochte seine Art jedoch richtig gerne und habe ihn über die Seiten auch total in mein Herz geschlossen.

Er ist genauso stark wie Kit, nur in einem anderen Sinne. Das Asperger- Syndrom nimmt sein Leben vollkommen ein und doch weiß auch David, wie er sich zur Wehr setzten kann. Immer ist er fair und ehrlich gegenüber anderen Menschen, auch wenn er manchmal etwas langsamer und teilweise schwer von Begriff ist, lernt auch er immer mehr, wie er mit seinen Mitschülern umgehen kann, um mehr soziale Kontakte knüpfen zu können.

Die Handlung war perfekt und die Beziehung der beiden hat sich leicht angedeutet und wurde grandios dargestellt. Immer habe ich total mit den Charakteren mitgefiebert und wollte, dass die beiden einen Weg zueinander finden.

Ich mochte, wie Kit und David immer mehr Zeit miteinander verbracht haben und sich irgendwie auch gegenseitig geheilt haben. Das Buch zeigt, dass keiner der beiden perfekt ist und sie doch ideal miteinander harmonieren. Auch wenn ihre Liebesgeschichte im Mittelpunkt stand, wurden auch andere Aspekte deutlich.

Der Aufbau ist wirklich gelungen und ich wurde als Leser immer wieder überrascht. Dadurch gab es Wendungen, mit denen ich auf keinen Fall gerechnet hatte und die mich total überzeugt haben.

Das Ende war zwar so unglaublich schnell, aber die Auflösung hat selbst mich ein wenig schockiert. Ich fand es jedoch gut, wie die Geschichte rund um David und Kit ausging, denn die beiden waren perfekt füreinander.

Das Buch spricht so viele Themen an, die viele Teenager in der aktuellen Zeit betreffen. Eine berührende Liebesgeschichte, die authentisch war und mir als Leser richtig gut gefallen hat. Der Schreibstil war locker und die Momente wichtig.

Wenn ihr eine Geschichte mit besonderen Charakteren lesen möchtet, dann ist das Buch auf jeden Fall etwas für euch. In meinen Augen eine ganz große Empfehlung!

Ich freue mich schon jetzt sehr darauf, weitere Werke der Autorin zu lesen, denn diese Geschichte hat mich voll und ganz überzeugt.

Veröffentlicht am 23.10.2021

Die rührende Geschichte von Kit und David

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Die sehr beliebte Kit brauch nach dem Tod von ihrem Vater unbedingt Abstand von allen und setzt sich deshalb ab sofort zu David an den Tisch. David hat Autismus und ist ein ziemlicher Außenseiter. David ...

Die sehr beliebte Kit brauch nach dem Tod von ihrem Vater unbedingt Abstand von allen und setzt sich deshalb ab sofort zu David an den Tisch. David hat Autismus und ist ein ziemlicher Außenseiter. David ist eine nette Abwechslung zu Kits anderen Freunden, weshalb die beiden damit beginnen, immer mehr Zeit miteinander zu verbringen…

Die Protagonisten:

Vor dem Tod von Kits Vater war sie immer bei den Beliebten vorne mit dabei, aber nun ist Kit eher ruhiger, möchte allein sein und ist sehr nachdenklich. Ich mochte Kit, sie hatte zwar ein bisschen diese, „alles ist abscheulich“ Vibes, die manchmal etwas viel werden können, aber war grundsätzlich ein sehr guter Charakter.
David ist unglaublich schlau, was ich sehr an ihm mochte, da es bei ihm mit der Kommunikation aber eher schwierig ist, kann er manches nicht richtig deuten, was ihm manchmal so ziemlich zum Verhängnis wird. Er ist einfach total süß auf eine richtig unschuldige Art und ich kam nicht darum herum, ihn zu mögen.

Die Umsetzung:

Bei dem Cover war ich mir nicht sicher, was ich erwarten sollte, da es nicht wirklich etwas über das Buch aussagte, aber da das Cover schlicht und bunt gehalten wurde, dachte ich eher an etwas Ruhigeres und irgendwo war es das auch. Den Schreibstil des Buches mochte ich sehr, wie die Autorin die Protagonisten sich ausdrücken lassen hat, mochte ich besonders. Sie hat die Charaktere der Protagonisten sehr gut getroffen.
Zu den Charakteren möchte ich noch sagen, dass ich es etwas schade fand, das die Nebencharaktere sehr kurz kamen. Die Nebencharaktere sind mir immer ziemlich wichtig, da diese das Buch meist noch besser machen können, als es sowieso schon ist und hier hatten die Nebencharaktere leider keinen Wiedererkennungswert, was aber nicht immer schlimm sein muss. In dieser Geschichte lag der Fokus so ziemlich darauf, dass sich Kit und David einander öffnen und sich auch gegenseitig helfen, weshalb es nun hier nicht so sehr ins Gewicht fällt. Beide haben ziemlich schwere Probleme und wie sie sich nur dadurch, dass sich Kit an Davids Tisch gesetzt hatte, nähergekommen sind, fand ich echt toll. Die Geschichte ist toll, wenn man einfach mal etwas Tiefgehenderes lesen möchte.
Mich erinnerte das Buch ein bisschen an „Chemical Hearts“, auch wenn die Bücher zugleich nicht unterschiedlicher sein könnten jedoch hatte ich bei beiden Büchern dasselbe Gefühl, als ich fertig war mit dem lesen. Ich hatte am Ende etwas anderes erwartet als ich dann bekommen hatte, fand es aber trotzdem gut gelöst. Obwohl mir Kit hier gegen Ende ein bisschen zu anklagend wurde.

Mein Fazit:

Ich finde das Buch echt schön, um es zwischendurch einfach mal durchzulesen, es ist süß, beinhaltet auch eine Menge Drama, aber es konnte mich trotzdem sehr fesseln. Das Ende war mir jetzt nicht ganz so rund, aber ich fand das Buch trotzdem sehr gut und gebe ihm 4 von 5 Sterne.

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