Lia Bathurst braucht dringend eine Auszeit. Privat und beruflich steckt die Künstlerin in einer Sackgasse - warum also nicht den Sommer an der Amalfiküste verbringen? Schon lange träumt Lia davon, die weißen Sandstrände, das türkisblaue Meer und die italienische Küche zu genießen. Aber niemals hätte sie geglaubt, dass sie hier auch auf die Spuren ihres leiblichen Vaters Ernesto stoßen könnte. Ein Vater, von dem sie bis vor ein paar Wochen überhaupt nichts wusste! Und nun steht sie vor den Toren seiner hübschen Villa und hofft, endlich mehr über ihre Wurzeln zu erfahren. Wenn da nur nicht Ernestos unausstehlicher Manager wäre. Raphael hält Lia für eine Erbschleicherin und ist entschlossen, sie zu entlarven. Selbst wenn das bedeutet, dass er sie nicht mehr aus den Augen lassen darf und die beiden sich immer näherkommen …
Das Buch ist der elfte Band der Romantic- Escape-Reihe der Autorin. Diesmal entführt sie uns an die schöne Amalfiküste. Schon das Cover vermittelt ein Gefühl von Meer und Sonne.
Lia, eine Textilkünstlerin, ...
Das Buch ist der elfte Band der Romantic- Escape-Reihe der Autorin. Diesmal entführt sie uns an die schöne Amalfiküste. Schon das Cover vermittelt ein Gefühl von Meer und Sonne.
Lia, eine Textilkünstlerin, erfährt, dass ihr Vater nicht der leibliche Vater ist.
Ernesto ist ein Schauspieler und lebt an der Amalfiküste. Lia nimmt sich eine Auszeit und macht sich auf die Suche nach ihm.
Dabei trifft sie auf Raph, den Stiefsohn von Ernesto, und das Gefühlschaos nimmt seinen Lauf.
Julie Caplin gelingt es, die Atmosphäre der Amalfiküste einzufangen. Im Kopf entstehen Bilder von der Landschaft, man kann das Essen riechen und das Meer rauschen hören.
Obwohl die Ereignisse vorhersehbar sind, wird es nicht langweilig. Die Charaktere sind authentisch und erfrischend beschrieben.
Insgesamt ein schöner Roman, mit viel Herz und Urlaubsflair.
Lia hat vor Kurzem durch einen Zufall erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Ihre Mutter erzählte ihr sodann von einer kurzen Romanze mit einem Italiener, der Schauspieler in Hollywood ...
Lia hat vor Kurzem durch einen Zufall erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Ihre Mutter erzählte ihr sodann von einer kurzen Romanze mit einem Italiener, der Schauspieler in Hollywood geworden ist. Lia möchte Ernesto kennenlernen und reist dafür an die Amalfiküste nach Italien, wo er die Sommer mit seiner Familie verbringt. Zuvor hatte Lia versucht, ihren Vater über sein Management zu kontaktieren, war jedoch an Raphael Knight gescheitert.
In Italien stellt sich heraus, dass Raph Ernestos Stiefsohn ist und Lia für eine der vielen Betrügerinnen hält, die behaupten, ein uneheliches Kind Ernestos zu sein. Unerwartet herzlich wird Lia jedoch von Ernesto und seiner Familie aufgenommen und in eine der Gästesuiten der Villa eingeladen. Während Lia Zeit mit der quirligen Patchworkfamilie verbringt und das Flair Italiens genießt, kann sie Raph nicht ausweichen, gegen dessen Misstrauen sie sich zur Wehr setzen muss.
"Die kleine Villa in Italien" ist Band 11 der Reihe "Romantic Escapes" und als eigene Geschichte unabhängig von den Teilen davor zu lesen.
Lia ist in Italien, um nicht nur ihren fremden Vater kennenzulernen, sondern auch um Inspiration für ihre Kunst und den Auftrag eines italienischen Restaurants in London zu erhalten. Sie trifft dort auf eine reiche, aber dennoch sehr bodenständige Familie, die sie warmherzig willkommen heißt. Für Lia ist der Kontrast enorm, denn sie war verletzt von der Lüge ihrer Mutter über ihre Herkunft überstürzt abgereist, fühlt sich entwurzelt und leer. Sie spürt mehr den Verlust der gewohnten Familie, als den Zugewinn einer neuen. Ihre Sehnsucht nach Zugehörigkeit ist groß und dir Gastfreundschaft der Salvatores macht es ihr leicht, auch wenn sie sich zunächst vor Raph behaupten muss, der einen ausgeprägten Beschützerinstinkt hat. Die Spannung zwischen den beiden lässt unter der Sonne Italiens jedoch bald die Funken sprühen.
Die Geschichte erfüllt als "romantische Auszeit" die Erwartung der Reihe. Sie vermittelt Leichtigkeit und Urlaubsstimmung und durch die anschaulichen Beschreibungen hat man sonnige Bilder im Kopf und den Duft von frischer Pasta, Zitronen oder dem salzigen Meer in der Nase.
Auch wenn Lia sich verraten fühlt, unter der Lebenslüge über ihre Wurzeln leidet und auf Distanz zu ihrer Primärfamilie geht, ist die Stimmung nicht betrüblich und die Geschichte wenig anspruchsvoll oder tiefsinnig. Im Vordergrund stehen neben den Flirts und plumpen Kuppelversuchen von Raphs Mutter vor allem die Atmosphäre und der Genuss. Der Roman liest sich über weite Teile wie ein kulinarischer Reisebericht, führt durch Zitronenhaine zur Weltstadt des Thunfischs bis zur besten Pizza in Neapel. Es wird gekocht, gegessen und die Highlights der Amalfiküste entdeckt.
Die Geschichte ist abwechslungsreich, lebendig und hat auch dank der liebenswerten Charaktere ihren Charme, ist als reine sommerliche Unterhaltungslektüre allerdings wenig feinfühlig oder emotional. Die eigentlichen Probleme der Identitätskrise, der verletzten Gefühle und des Misstrauens, mit denen sich die Hauptfiguren Lia und Raph konfrontiert sehen, treten für Liebe und Flair in den Hintergrund.
Lia braucht eine Auszeit und reist nach Italien, dort macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater und nach Inspiration für ihre Arbeit als Künstlerin.
"Die kleine Villa in Italien" ist grundsätzlich ...
Lia braucht eine Auszeit und reist nach Italien, dort macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater und nach Inspiration für ihre Arbeit als Künstlerin.
"Die kleine Villa in Italien" ist grundsätzlich unterhaltsam, hat aber auch einige Längen. Die Handlung bleibt hier recht dünn und konnte mich jetzt nicht so sehr begeistern. Vieles wiederholt sich immer wieder und das Hin und Her zwischen Lia und Raphael war stellenweise ein wenig anstrengend.
Lia und Raphael waren mir nicht unsympathisch, aber so richtig warm geworden bin ich mit den beiden nicht. Beiden hatten irgendwie ihre Eigenarten, die mir nicht so sympathisch waren. Auch zusammen waren die beiden leider nicht mein Traumpaar und mir fehlten die Funken zwischen den beiden.
Das Setting war wieder mal richtig schön und die Geschichte hat wirklich tolle Sommervibes und Urlaubsgefühle verbreitet.
Ich fand „Die kleine Villa in Italien“ insgesamt ganz nett, aber leider war die Geschichte für mich etwas vorhersehbar. Besonders erwartet hatte ich, dass der Fokus stärker auf der Beziehung zu Lia Bathursts ...
Ich fand „Die kleine Villa in Italien“ insgesamt ganz nett, aber leider war die Geschichte für mich etwas vorhersehbar. Besonders erwartet hatte ich, dass der Fokus stärker auf der Beziehung zu Lia Bathursts leiblichem Vater Ernesto liegen würde. Stattdessen stand die Liebesgeschichte zu ihrem Stiefbruder im Vordergrund, was ich persönlich etwas schade fand und auch die Konstellation etwas komisch fand. Dadurch kam die Verbindung zu ihrem Vater für mich leider etwas zu oberflächlich rüber, sodass die emotionale Tiefe in diesem Bereich für mich gefehlt hat.
Trotzdem ist das Buch eine schöne Urlaubslektüre mit einer malerischen Kulisse und einer leichten Romantik. Für Leser, die eher auf die Liebesgeschichte stehen, könnte es gut passen, aber wer eine tiefgründige Familiengeschichte erwartet, könnte enttäuscht sein.
Achtung: Band 11 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!
Lia braucht dringend eine Auszeit. Die junge Künstlerin steckt mitten in einer Blockade und dass sie gerade erst erfahren hat, dass ihr Vater ...
Achtung: Band 11 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!
Lia braucht dringend eine Auszeit. Die junge Künstlerin steckt mitten in einer Blockade und dass sie gerade erst erfahren hat, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist, sondern sie stattdessen die Tochter eines gefeierten italienischen Schauspielers ist, hilft auch nicht unbedingt. Lia fühlt sich verloren und will mehr über ihre Wurzeln erfahren. Als alle ihre Versuche Kontakt mit ihrem Vater herzustellen scheitern, reist sie kurzentschlossen nach Italien. Doch auch dort mauert sein Manager Raphael, der in ihr eine Erbschleicherin vermutet, und versucht alles, um Lia schnellstmöglich wieder loszuwerden.
Lia tat mir einerseits sehr leid – eine Schaffenskrise zu haben ist schon schlimm genug, aber ihr wurde ja durch die Enthüllung der Boden unter den Füßen weggerissen –, aber andererseits machte sie es mir auch nicht leicht. Ich konnte zum Beispiel nicht nachvollziehen, warum sie ihre Familie so komplett abblockte, seit sie erfahren hatte, dass sie einen anderen leiblichen Vater hat. Dass sie das ihrer Mutter übelnimmt, kann ich absolut nachvollziehen, aber warum blockt sie ihre Schwester und ihren „Vater“ ab? Sie redet sich immer mehr ein, nicht dazuzugehören und schon immer das dritte Rad am Wagen gewesen zu sein. Das fand ich übertrieben.
Ich kann verstehen, dass sie Kontakt mit Ernesto aufnehmen will – wer würde das nicht wollen? Und ich kann auch verstehen, dass sein Manager und Stiefsohn Raphael da misstrauisch ist. Aber was mich bei dem Teil echt gestört hat, war, dass Lia ihm ewig nur die halbe Geschichte erzählt hat. Warum? Warum ausgerechnet diesen Teil, der einen großen Unterschied gemacht hätte, verschweigen? Das war mir zu konstruiert.
Auch Raphael hat mich genervt. Er hatte sich so verbissen in seine Meinung, dass er davon um nichts in der Welt abweichen wollte. Er suchte immer und immer und immer wieder nach Gründen, warum Lia ein schlechter Mensch ist und Ernesto bloß ausnutzen will. Das fand ich anstrengend.
Abgesehen davon fand ich das Buch aber stellenweise auch echt schön. Es verbreitet wieder dieses Wohlfühl-Gefühl, das Julie Caplins Spezialität ist. Man hat beim Lesen das Gefühl, selbst in Italien zu sein und lernt einiges über die Amalfiküste.
Leider waren Wendung und Ende nicht wirklich meins. Da kam ein Thema vor, mit dem ich mich in Büchern immer sehr schwertue.
Fazit: Ich liebe diese Reihe von Julie Caplin – niemand verschafft einem schneller einen buchigen Kurzurlaub wie sie. Doch leider hatte ich mit diesem Buch ein paar Probleme. Beide Protagonisten gingen mir regelmäßig auf die Nerven und einiges fühlte sich für mich zu konstruiert an. Ich konnte das Verhalten beider Protagonisten auch mehrmals nicht nachvollziehen.
Die Wendung und das Ende konnten mich auch nicht wirklich versöhnen. Da kam leider ein Thema vor, mit dem ich meine Probleme habe, wenn es in Büchern so exzessiv bemüht wird.
Von mir gibt es dieses Mal leider nur ganz knappe 3 Sterne. Ich hoffe darauf, dass mir der nächste Band der Reihe wieder besser gefallen wird.