Cover-Bild Kalte Blüten
(13)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Spannung

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 29.04.2022
  • ISBN: 9783785727850
Julie Dubois

Kalte Blüten

Périgord-Krimi

Julie Dubois entführt mit ihrem zweiten Roman um die deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier in das zauberhafte Périgord, Frankreichs Feinschmeckerparadies

Vier Schwestern und ein Todesfall auf einem geheimnisvollen Bauernhof

Es ist Frühling in Saint-André-du-Périgord, die Natur ringsum ein Blütenparadies. Vor kurzem hat Kommissarin Marie Mercier die Leitung des Kommissariats der Region übernommen und Paris Lebwohl gesagt. Sie liebt ihr neues Leben auf einem selbst renovierten Hof und genießt die Kochkünste ihrer rüstigen Großtante Léonie, die gleich nebenan wohnt. Da erhält Marie Nachricht von einem rätselhaften Fund - ein menschlicher Schädel, der bei Ausgrabungen für den Bau einer Ölmühle freigelegt wurde. Das Gelände mit den alten Walnussbäumen gehört zum Hof der vier Barthes-Schwestern, die der Kommissarin zunächst mit schroffer Zurückhaltung begegnen. Dafür gibt es gute Gründe, wie Marie bald herausfindet. Ist einer davon der geheimnisvolle Charmeur Romain Dubosc, der mit seinem besonderen Geschäftsmodell große Pläne für die Gegend hat?

Farbenprächtige Atmosphäre, lebensechte Figuren, köstliche regionale Kulinarik und ein frischer Erzählton mit originellen Betrachtungen zum französischen Savoir-vivre - eine temperamentvolle Lektüre, die einen von der ersten Seite an in Urlaubsstimmung versetzt

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2022

Familie Barthes

0

Marie Mercier wird zum Hof der Familie Barthes gerufen. Dort wurde ein Skelett aufgefunden. Wer ist der Unbekannte? Wenig später stirbt der Geschäftspartner der Familie auf natürliche Weise. Oder doch ...

Marie Mercier wird zum Hof der Familie Barthes gerufen. Dort wurde ein Skelett aufgefunden. Wer ist der Unbekannte? Wenig später stirbt der Geschäftspartner der Familie auf natürliche Weise. Oder doch nicht? So viele Zufälle machen Marie hellhörig und sie ermittelt...

Das Cover ist ein Hingucker,  man bekommt sofort Urlaubsgefühle und möchte selber nach Frankreich, und das einfache, beschauliche Leben genießen.

Dies ist der 2. Fall von Marie Mercier und für mich der erste Teil. Man kann die Geschichte unabhängig lesen, da dieser in sich abgeschlossen ist. Dennoch wäre es sicherlich vom Vorteil mit dem ersten Teil zu beginnen, um die Entwicklung der Protagonisten zu verfolgten.

Es wird sehr abwechslungsreich von der Landschaft, das Leben der Bewohner, als auch das Privatleben der Protagonisten erzählt. Das Kulinarische kommt auch nicht zu kurz und natürlich der Krimi. Eine tolle Mischung aus allen.

Die Protagonisten mag ich sehr. Marie als auch ihr Kollege Richard und ihre Familie sind mir ans Herz gewachsen und ich bin neugierig, welche Entwicklung diese in den nächsten Bänden machen.

Zwischendurch war ich ein bisschen enttäuscht und dachte es ist alles aufgeklärt, aber dann wurde ich etwas Besseren belehrt. Es gab noch einige unerwartete Überraschungen und wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.

Ich bin ein Fan der Autorin und der Kommissarin Marie geworden und  jetzt schon gespannt wie das französische Leben der Protagonisten weiter verläuft.


  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.05.2022

Spannung bis zum Schluss

1

Der zweite Fall für die deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier ist gelöst. Es heißt für mich nun Abschied nehmen von all den kulinarischen Genüssen und der zauberhaften Landschaft, die Julie Dubois ...

Der zweite Fall für die deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier ist gelöst. Es heißt für mich nun Abschied nehmen von all den kulinarischen Genüssen und der zauberhaften Landschaft, die Julie Dubois so einladend beschreibt.

Unter einem Walnussbaum werden ein Schädel und kurz darauf der ganze Leichnam gefunden. Eine Ölmühle sollte hier, auf dem Grundstück der Familie Bartes, neu gebaut werden. Marie, die erst vor kurzem aus Paris zurück in ihre Heimat gezogen ist und das für diesen Fall zuständige Kommissariat leitet, ermittelt. Nicht jeder ist davon begeistert, sie stößt auf viel Widerstand.

„Kalte Blüten“ ist ein eher unblutiger, aber durchaus fesselnder Krimi. Marie hat das Haus geerbt, in dem sie mit Leonie, ihrer rüstigen Großtante, in einer WG lebt nach der Devise leben und leben lassen - zwei sehr sympathische Charaktere. Leonie bekocht sie mit regionalen Köstlichkeiten, da möchte man direkt mit am Tisch sitzen.

Der Fall ist undurchsichtig, so mancher Typ nicht gerade vertrauenerweckend. Auch die Familie Barthes ist keine Vorzeigefamilie, sie sind sich untereinander nicht gerade wohlgesonnen. Was ist passiert damals, als das Unglück geschah? Oder war es Mord? Man rätselt und hat bald Verdächtige, um dann doch wieder zu zweifeln. So manch dunkles Geheimnis kommt zum Vorschein aber alle schweigen sie. So einiges ist passiert und gegen Ende kommt nochmal richtig Schwung in die Sache.

Die Spannung ist immer da, auch wenn es zwischendurch eher gemächlich zugeht. So manche Passage hat mich des Öfteren schmunzeln lassen - ein liebens- und lesenswerter Krimi mit viel Charme und immer feinen Gerüchen in der Nase. „Kalte Blüten“ fesselt bis zum Schluss – ich freue mich schon auf den nächsten Fall, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 23.05.2022

Familienbande einmal anders

0

Manchmal bekommt das Wort "Familienbande" einen schalen Beigeschmack, wie in dem Kriminalroman "Kalte Blüten" von Julie Dubois in Bezug auf die Familie Barthez eindrucksvoll geschildert. Mehrere dunkle ...

Manchmal bekommt das Wort "Familienbande" einen schalen Beigeschmack, wie in dem Kriminalroman "Kalte Blüten" von Julie Dubois in Bezug auf die Familie Barthez eindrucksvoll geschildert. Mehrere dunkle Geheimnisse ranken sich um die Familie, schnüren ihnen die Luft ab, nehmen ihnen den Lebensmut. Der Autorin gelingt es, die Friktionen innerhalb der Familie glaubhaft zu beschreiben.
Auch im zweiten Band um die deutsch-französische Kommissarin Marie wechseln sich liebevoll-humorige Beschreibungen der Dorfbewohner, kulinarische Köstlichkeiten aus dem Perigord und spannende Handlungsstränge um den jeweils aktuellen Fall gekonnt ab und erhalten so das Lesevergnügen.
Die im ersten Band eher unsympathische Figur des Bürgermeisters wird im aktuellen Buch verletzlich und gewinnt deutlich an Tiefe. Es bleibt spannend, ob sich diese Entwicklung auch auf den eifersüchtigen und intriganten Kollegen Champion in den weiteren Bänden übertragen lässt.
Die Beziehung zu ihrem Kollegen Michel entwickelt sich weiter, aber es bleibt abzuwarten, ob das junge Glück von dauerhafter Natur sein wird.
Insgesamt bleibt zu konstarieren, dass "Kalte Blüten" ein ebenso spannender wie amüsanter Kriminalroman ist, der seine Leserschaft in die bezaubernde Landschaft des Perigord entführt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 23.05.2022

Spannend mit viel französischem Flair

0

Marie Mercier ist von Paris aufs Land gezogen und hat die Leitung des Kommissariats in Saint-André du -Périgord übernommen. Sie genießt ihr neues Leben und lässt sich gerne von ihrer Großtante Léonie ,die ...

Marie Mercier ist von Paris aufs Land gezogen und hat die Leitung des Kommissariats in Saint-André du -Périgord übernommen. Sie genießt ihr neues Leben und lässt sich gerne von ihrer Großtante Léonie ,die gleich nebenan wohnt,kulinarisch verwöhnen. Mit ihrem Freund Michel führt sie nun eine Fernbeziehung. Gleich zu Beginn hat sie es mit einem neuen Fall zu tun. Auf einem benachbarten Grundstück wird bei Ausgrabungsarbeiten für eine Ölmühle ein menschlicher Schädel gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um den Sohn der Nachbarn handelt, der angeblich vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert war.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da Marie die Familie gut kennt und diese außerdem nicht sehr auskunftsfreudig ist. Als es einen weiteren Toten gibt, ausgerechnet den Neffen des Bürgermeisters, macht dieser mächtig Druck, um die Ermittlungen voranzutreiben. Marie und ihr Kollege Martin arbeiten gut zusammen,der einzige Störfaktor ist der Kollege Champion,der selber Hoffnungen auf Maries Posten gehegt hatte und ihr das Leben erschwert.

Auch wenn die Handlung manchmal etwas gemächlich dahingeht, bleibt es trotzdem durchgehend spannend. Neben dem kriminalistischen Teil gibt es auch viel über Land und Leute zu erfahrenen und natürlich über die französische Küche. Bei Maries Großtante Léonie hätte ich auch gerne am Tisch Platz genommen, und mich kulinarisch von ihr verwöhnen lassen.
Außerdem gab es auch über die teilweise etwas skurillen Dorfbewohner manche Geschichten, die mich zum Schmunzeln brachten.
Zum Schluss zog die Spannung noch einmal mächtig an und es gab eine einigermaßen überraschende Auflösung.
Ich bin schon gespannt auf weitere Fälle mit der sympathischen Kommissarin und darauf, wie es in ihrem Privatleben weitergeht.
Ich vergebe fünf Sterne für einen Krimi mit Spannung und viel französischem Flair.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 23.05.2022

Ein liebenswerter, charmanter Périgord-Krimi, kurzweilig und sehr spannend!

0

Marie Mercier, Kommissarin aus Paris, tritt ihre neue Stelle in ihrem Heimatdorf an. Dort genießt sie ihr Landleben im renovierten Bauernhof in Nachbarschaft ihrer liebenswerten Großtante Léonie, die eine ...

Marie Mercier, Kommissarin aus Paris, tritt ihre neue Stelle in ihrem Heimatdorf an. Dort genießt sie ihr Landleben im renovierten Bauernhof in Nachbarschaft ihrer liebenswerten Großtante Léonie, die eine begnadete Köchin ist. Doch der gruselige Fund alter Knochen bei Bauarbeiten stört den Frieden und Marie stellt mit ihrem neuen Team Ermittlungen an…

Julie Dubois schreibt flüssig, lebendig, detailreich und sehr anheimelnd! Man möchte Großtante Léonie beim Kochen am liebsten über die Schulter schauen, sich im Café zu einem Apéritiv niederlassen, und die Menschen im Dorf beobachten.
Sehr liebevoll zeichnet sie ihre Charaktere, und auch Maries zartes Glück mit Kommissar Michel Leblanc hat Bestand.
Insgesamt ist dies ein sehr harmonischer Krimi, dem es aber nicht an reichlich Spannung fehlt! Dabei ist der Plot für mich real und überzeugend menschlich, und auch die Spurensuche bietet jede Menge Wendungen und Überraschungen, die den Krimi kurzweilig und unterhaltsam gestalten. Das ungeahnte Ende war für mich absolut nicht vorhersehbar.
„Kalte Blüten“ ist für mich ein rund herum gelungener, spannender Krimi, mehr cosy als brutal, mit sehr viel französischem Lebensgefühl und kulinarischem Flair!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung