Cover-Bild Faded - Wenn alles stillsteht

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783736311664
Julie Johnson

Faded - Wenn alles stillsteht

Anika Klüver (Übersetzer)

Ihre Liebe ist der Traum, den sie nicht mehr zu träumen wagten ...

Zwei Jahre ist es her, dass Felicity ihre Band Wild Wood kurz vor der großen Tournee im Stich ließ und abtauchte. Zwei Jahre, seit sie die Liebe ihres Lebens, den Rockstar Ryder Woods, ohne ein Wort des Abschieds verlassen hat. Zwei Jahre, seit ihr Herz brach und immer noch in tausend Scherben liegt. Doch nun hat ihre Plattenfirma Felicity gefunden und fordert die Einhaltung des Vertrags: Sie muss mit der Band auf Tour gehen oder wird alles verlieren, was sie auf dieser Welt noch besitzt. Doch wie soll Felicity es schaffen, je wieder neben Ryder auf einer Bühne zu stehen, ohne dabei ihr Herz erneut aufs Spiel zu setzen und ihr größtes Geheimnis zu enthüllen?

"Dieses Buch, dieses Duett hat meine Seele aufgewühlt. Ich. Fühlte. Alles." INKED AVENUE BOOK BLOG

Abschlussband der FADED-Dilogie von PUBLISHERS-WEEKLY-Bestseller-Autorin Julie Johnson

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

schwach und ohne Antworten und Tiefe

1

„Auch wenn Linc derjenige war, der den Abzug betätigt hatte, war ich es, der die Waffe mit meiner eigenen schlechten Munition geladen hatte. Und Felicity diejenige, die dir Kugel abbekam.“
(Ryder in Faded ...

„Auch wenn Linc derjenige war, der den Abzug betätigt hatte, war ich es, der die Waffe mit meiner eigenen schlechten Munition geladen hatte. Und Felicity diejenige, die dir Kugel abbekam.“
(Ryder in Faded 2)

Worum geht’s?

Zwei Jahre ist es her, dass Felicity Ryder und ihre Band Wildwoods hinter sich gelassen hat. Nach ihrer überstürzten Flucht hat sie sich versteckt und ihre eigene Version ihres Lebens gelebt. Doch dann stirbt ihre Großmutter und ein Brief der Plattenfirma flattert ins Haus: Sie wollen Felicity verklagen, wenn sie nicht die vertraglich versprochene Tournee endlich erfüllt. Zu Ryder und der Band zurückkehren? Für Felicity keine Option. Aber die Vertragsstrafe ist so hoch, dass ihr nichts anderes übrig bleibt. Also geht sie mit der Band auf Tour. Auf so engem Raum über so lange Zeit zusammengepfercht werden unweigerlich alle düsteren Geheimnisse ans Tageslicht gezerrt. Und davon haben alle Beteiligten mehr als genug. Haben Ryder und Felicity noch eine Chance oder ist ihre Liebe endgültig verglüht?

Faded – Wenn alles stillsteht ist Band 2 der Faded-Dilogie. Der Leser benötigt Vorkenntnisse aus Band 1. Die Geschichte wird mit Band 2 beendet.

Schreibstil / Gestaltung

Das Cover ist wieder zurückhaltend gestaltet und erinnert stark an das Cover von Band 1. Es zeigt wieder einen Oberkörper mit Gitarre und Lichtreflexen. Das Cover passt sehr gut zum Buch und wirkt stimmig, sowohl zum Genre als auch zum Inhalt als auch zu Band 1, ist aber auch gleichzeitig nicht als Band 2 erkenntlich. Das Buch startet mit wenigen Newsartikeln zu Felicity und Ryder und steigt dann etwa zwei Jahre nach dem Ende von Band 1. Die Geschichte verläuft linear mit den wechselnden Ich-Erzählern Felicity und Ryder. Wer erzählt, ist entsprechend übertitelt. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und etwas kantig, was zu den Protagonisten passt. Anders als in Band 1 ist Band 2 nicht ganz so bildlich und voller Metaphern gehalten. Das Buch enthält wenige kurze, intime Szenen. Es wird gelegentlich geflucht.

Mein Fazit

Nach dem fiesen Ende von Band 1 war klar, dass ich auch Faded 2 lesen werde. Ich muss allerdings sagen, dass ich schon etwas zurückhaltend an das Buch herangegangen bin, da mir in Band 1 schon sehr die Tiefe gefehlt hat und ich das Gefühl hatte, die Geschichte wirkte uninspiriert. Konnte Band 2 hier mehr überzeugen?

Das Buch startet mit der Information, dass Felicitys Großmutter Bethany verstorben ist. Felicity hält sich stark im Hintergrund bei der Beerdigung, weil sie weiß, dass die ganze Welt nach ihr sucht. Zwei Jahre ist sie abgetaucht, seitdem sie damals Ryder, Wildwoods und LA verlassen hat. Die Erinnerungen schmerzen immer noch und zwischenzeitlich sind weitere Geheimnisse hinzugekommen. Perfiderweise wird Felicity auf der Beerdigung eine Klagandrohung ihrer Plattenfirma zugestellt. Es droht ihr eine Millionenstrafe, weil durch ihren Abgang die angekündigte Tournee ausgefallen ist und der Firma ein hoher Schaden entstanden ist. Widerwillig muss Felicity also erkennen, dass sie wohl zurückkehren muss. Zurückkehren zu Wildwoods, zu ihren Freunden, zu Ryder, in eine Welt, in der sie nie sein wollte. Entsprechend eisig ist die Stimmung, als sie zur Band zurückkehrt. Ryder ist zwischenzeitlich ebenfalls nach zahlreiche Eskapaden abgetaucht und frönt ein Leben auf dem Surfbrett, während Lincoln und Aiden sich behelfsweise mit anderen Bands durchschlagen. Die Dynamik der Band ist dahin, die Anfeindungen und Enttäuschungen sitzen tief. Ryder möchte Felicity zurückgewinnen, Felicity möchte die Zeit mit der Band möglichst schnell und ohne große Verbindungen hinter sich bringen, um dann frei zu sein. Die Schatten der Vergangenheit liegen weiterhin über allen, etwa die schicksalsbehafteten Ereignisse der letzten Nacht vor Felicitys Flucht. Doch auch Felicity hütet ein Geheimnis, was die Einstellung von Ryder für immer ändern könnte. Haben die Freunde und Liebenden noch eine Chance, wieder zueinander zu finden oder wird sowohl Ryder und Felicity als auch Wildwoods nach dieser Tournee endgültig Geschichte sein?

Storytechnisch hatte das Buch für mich überraschend wenig zu bieten. Es gab so viel, was ich wissen wollte, so viele Entwicklungen, die beleuchtet hätten werden sollen. Doch nichts davon passiert. Faded 2 kommt komisch platt daher, die erste Hälfte ist fast schon langweilig und man wartet darauf, dass es losgeht. Tut es aber nicht. Als es dann kurz vor Ende wirklich losgeht, überschlagen sich die Ereignisse so rasant, dass ich fast nur noch kopfschüttelnd dagesessen habe und mich gefragt habe, was das soll. Es wird so viel auf einmal so schnell in so kurzer Seitenanzahl abgearbeitet – ja, das Wort trifft es – und ich war enttäuscht. Felicitys großes Geheimnis war zwar für mich überraschend, zugleich aber auch irgendwie komisch willkürlich. Ich hatte bereits bei Buch 1 bemängelt, dass ich oftmals das Gefühl hatte, dass Storys unfertig waren und so war es auch hier. Es war teilweise willkürlich zusammengeflochten, es fehlte die Tiefe, es wurde viel zu wenig erklärt, zugleich aber viel zu viel Belangloses geschrieben. Wo sind die dringend benötigten Antworten? Wieso wurde etwa die schicksalsbehaftete Nacht gar nicht richtig thematisiert? Wieso erfährt man so wenig über die zwei Jahre und was beide Protagonisten getrieben haben? Wieso tauchen plötzlich Felicitys Eltern aufm Bildschirm auf? Was wird aus dem Erbstreit nach dem Tod von Bethany? Es sind so viele Punkte, die aufgeworfen werden, aber nie beantwortet werden. Dennoch verlangt die Autorin, dass der Leser für Felicity und Ryder mitfiebert und eine tolle Zukunft der beiden ersehnt. Aber wie soll das funktionieren, wenn man keinen wirklichen Input hat und das Gefühl hat, die Protagonisten reden nicht wirklich miteinander und leben in einer Blase, in der sie es sich leichtmachen?

Felicity und Ryder sind in Faded 2 irgendwie nicht mehr die Charaktere, die ich kennengelernt habe. Felicity wirkt plötzlich recht egoistisch und extrem sprunghaft. Sie ist widerwillig bei der Tour dabei, zieht sich regelmäßig zurück und beruft sich Ryder gegenüber immer wieder auf die Vergangenheit. Felicitys Gedanken und Handlungen sind bei mir nicht wirklich angekommen. Ryder hingegen hat offenbar viele Dämonen seiner Vergangenheit hinter sich gelassen, viel darüber erfahren dürfen wir aber nicht. Er kommt nur wegen Felicity zurück, Ruhm und Singen sind für ihn offenbar keine wirklichen Themen mehr. Der unzufriedene ruppige Ryder aus Band 1 ist jedenfalls nicht mehr vorhanden. Sein einiges Ziel: Felicity zurückgewinnen und mit ihr glücklich werden. Irgendwie wurde das aber immer absurder, wenn man bedenkt, wie kurz beide sich nur kannten, dass sie jetzt zwei Jahre getrennt waren und beide ganz andere Charaktere sind als zu dem Zeitpunkt, als sie sich kennengelernt haben. Ich habe wieder das Gefühl gehabt, dass beide Charaktere komisch eindimensional und mit viel zu wenig Raum zur Entwicklung in die Geschichte integriert wurden. Die Nebencharaktere sind die aus Band 1 bereits bekannten Leute. Die Band ist wieder präsent, wobei sie nach anfänglicher Wut auf Felicity ganz schnell (und ohne erkennbare Gründe) plötzlich wieder wie Brüder ihr gegenüber fühlen. Zudem kommt Carly, Felicitys Freundin aus dem Nightingale aus Band 1, als Tourmanagerin mit. Sie scheint eine Problematik mit Aiden zu haben, die immer und immer wieder angedeutet wird, jedoch nie aufgelöst wird. Fast so, als hätte die Autorin den Strang vergessen. Das fand ich wahnsinnig frustrierend.

Das Ende vom Buch hat mich eigentlich fassungslos gemacht. Die letzten etwa 30 Seiten knallen regelrecht durch. Es passiert eine Sache um die nächste. Aber alles, was passiert – Felicitys Vergangenheit, Felicitys Geheimnis, die Auflösung gegenüber Ryder, das Tournee-Ende mit seinem fast schon absurden Höhepunkt – passiert jeweils auf einer Handvoll Seiten, dass die Themen so wild zusammengewürfelt wirken, dass man sich fragt, wieso die Autorin nicht zumindest das ein oder andere Thema vorgezogen und damit mehr Raum gegeben hätte. So wird seit Band 1 das Thema mit Felicitys Eltern immer wieder angeführt, als es dann endlich soweit ist, dass es hier zur Konfrontation kommt, ist das so schnell vorbei und endet mit einer taffen Felicity, die eigentlich so gar nicht passt. Sprunghaft bis zum geht nicht mehr. Wenn man bedenkt, wie viele Seiten eigentlich nichts passiert, nur um dann am Ende von Geschehnissen überhaupt zu werden – die aber wie immer dazu führen, dass nichts wirklich geklärt wird – bleibt man fast schon frustriert zurück.

Schon bei Band 1 habe ich moniert, dass Ryders edgy Art nicht gepasst hat und gespielt wirkte. In Band 2 hat er diese Art gar nicht mehr, was angesichts seiner Entwicklung nicht verkehrt ist, aber zugleich dazu führt, dass Ryder in meinen Augen extrem langweilig geworden ist. Denn die Autorin führt den Leser auch nicht in die Thematik um Ryders Entzug ein, generell bezieht sich seine Gedankenwelt stets nur auf Felicity. Ihn interessiert nicht einmal mehr der Ruhm, dem er immer hinterhergejagt ist. Alles ist auf Felicity gepolt. Das wird an der Stelle schwierig, als ich mich gefragt habe, ob die beiden überhaupt wieder zusammenkommen sollten. Es herrscht eine komische Chemie zwischen den beiden und sie stoßen sich für mich mehr ab als sich anzuziehen. Der Schlüssel wären vermutlich klärende Gespräche gewesen, eine Aufarbeitung der Vergangenheit und der letzten zwei Jahre – das bleibt die Autorin aber fast vollständig schuldig. Sie wirft hier und da kleinere Brocken hin und lässt bei Felicity noch kurz eine Bombe platzen, die aber so schnell wieder vom Tisch ist, dass die Protagonisten nach so einem Geständnis (und weiterhin komplett ungeklärten Problemen) einfach miteinander schlafen. Vor allem Felicity, die mit Ryder angeblich abgeschlossen hat, ist so unfassbar sprunghaft in diesem Buch, dass es sich regelmäßig anfühlt, als würde man mit 100 km/h gegen eine Wand fahren, weil sie binnen Sekunden plötzlich eine 180 Grad Wendung hinlegt. Es war für mich einfach zu keiner Zeit nachvollziehbar, wieso sich was zwischen den beiden entwickelt – egal ob Gefühle oder Antipathie. Es fehlt so viel, was die Story glaubhaft und greifbar machen würde.

Faded 2 konnte mich leider noch weniger begeistern als sein Vorgänger. Die Geschichte wirkte über weite Teile handlungslos und konzentrierte sich auf die Reste der eventuell noch vorhandenen Liebe zwischen Felicity und Ryder. Dabei fehlt es dem Buch aber am Anspruch, Sachen zu klären. Felicity hat eigentlich nie den Willen, etwas zu klären. Dann wird man von zahlreichen Kleinigkeiten überrumpelt, die so schnell kommen und gehen, dass man sich fragt, wieso man ihnen nicht mehr Raum gegeben hat, denn dies hätte das Buch sehr benötigt. Am Ende bleibt einfach eine nicht greifbare Entwicklung um eine nicht nachvollziehbare Liebschaft und zahlreiche Meinungsänderungen, die mehr passend gemacht werden als dass sie passen. Schade, ein Buch mit viel Potenzial, was nicht genutzt wurde.

[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2020

Absolut gelungene Fortsetzung!

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Cover
Das Cover finde ich wieder sehr ansprechend und passt sehr gut zum ersten Band der Dilogie. Es ist ihm sehr ähnlich, daher mag ich auch die Lichtreflexe und die dunkle Gestaltung wieder sehr.
Schreibstil
Der ...

Cover
Das Cover finde ich wieder sehr ansprechend und passt sehr gut zum ersten Band der Dilogie. Es ist ihm sehr ähnlich, daher mag ich auch die Lichtreflexe und die dunkle Gestaltung wieder sehr.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mir ebenfalls wieder sehr gut gefallen. Ich hatte einen angenehmen Lesefluss und bin super durch die Seiten gekommen. Julie Johnson schreibt sehr gefühlvoll und berührt einen sehr mit ihren Worten. Außerdem liebe ich es, dass immer mal wieder Zeilen aus den Songs mit eingebaut wurden.
Erzählt wird die Geschichte wieder aus der Sicht beider Protagonisten. Man bekommt so also einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Felicity und Ryder.
Meine Meinung
Die Geschichte knüpft nicht direkt an den ersten Band an, sondern es gibt einen Zeitsprung von 2 Jahren. Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir dieser Sprung sehr groß vorkam, aber am Ende fügt sich dann alles zusammen.
Felicity ist weiterhin eine sehr starke Protagonistin, die zudem eine enorme Entwicklung durchgemacht hat. Sie ist sehr selbstbewusst geworden, noch mutiger und einfach nur bewundernswert. Ryder hat in diesem Band sehr mit seinen Problemen zu kämpfen, aber auch er ist mir immer noch sehr sympathisch und ich war positiv überrascht, wie stark er seine Gefühle zu jeder Zeit gezeigt hat. Dadurch habe ich oft mit ihm gefühlt und gelitten.
Die ganze Geschichte schickt einen auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man ist gefrustet, weil in der Vergangenheit bei Felicity und Ryder einiges schiefgelaufen ist, ärgert sich darüber, dass es kein vernünftiges Gespräch gibt und kann einerseits Felicitys Verhalten nicht nachvollziehen, aber andererseits dann doch. Mit beiden Protagonisten fühlt man die ganze Zeit mit. Ich habe ihren Schmerz gespürt, ihre Hoffnung geteilt und wurde sehr berührt. In dem Buch spielt Vergebung eine sehr große Rolle und mir hat es sehr gefallen, dass dieser Aspekt so detailliert rausgearbeitet wurde, denn Vergeben ist nun mal nicht immer so einfach. Das Buch weckt also einige Emotionen in einem und ist sehr gefühlvoll und auch tiefgründig.
Die Liebesgeschichte von Felicity und Ryder baut sich langsam wieder auf und hat ihre Höhen und Tiefen, die mich sehr mitfiebern lassen haben. Man spürt die Anziehung zwischen den beiden und das Kribbeln und Prickeln ist definitiv da.
Gegen Ende des Buchs wird nochmal eine Portion Spannung mit eingebracht und außerdem kommt es zu einer Enthüllung, die mir das Herz gebrochen hat. Aber ich möchte nicht zu viel verraten..
Insgesamt hat mir der zweite Band der Faded-Dilogie wieder sehr gut gefallen und konnte mich sehr berühren. Dennoch muss ich dazu sagen, dass die Geschichte nicht sehr viel thematisiert. Es geht eigentlich hauptsächlich darum, dass Wildwood auf Tournee geht und wie Felicity und Ryder wieder zueinanderfinden und einander vergeben.
Außerdem möchte ich noch anmerken, dass ich das Gefühl habe, es kommen noch Bücher zu den anderen Bandmitglieder, da sich da meiner Meinung nach etwas angedeutet hat. Ich bin sehr gespannt, ob das der Fall ist.
Fazit
Eine sehr gelungene Fortsetzung, die diverse Emotionen in einem weckt. Von mir eine absolute Leseempfehlung für die Faded-Dilogie!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2020

Wenn alles stillsteht...

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Klappentext:

Ihre Liebe ist der Traum, den sie nicht mehr zu träumen wagen ...

Als Felicity Wilde mit nichts außer einer alten Gitarre und einem gefälschten Ausweis in Nashville ankommt, will sie nur ...


Klappentext:

Ihre Liebe ist der Traum, den sie nicht mehr zu träumen wagen ...

Als Felicity Wilde mit nichts außer einer alten Gitarre und einem gefälschten Ausweis in Nashville ankommt, will sie nur eins: so unauffällig wie möglich bleiben. Aber sie hat nicht mit Ryder Woods gerechnet. Der stadtbekannte Rockstar schlägt sie vom ersten Moment an in seinen Bann. So sehr Felicity auch versucht, die Gefühle, die er in ihr weckt, zu unterdrücken, fasziniert er sie bei jeder Begegnung mehr. Doch ein Leben im Rampenlicht an Ryders Seite ist für Felicity eigentlich unmöglich ...

Meine Meinung:
Der erste Band der Faded Dilogie hatte mich wirklich positiv überrascht und außer ein paar kleinen Kritikpunkten war ich wirklich begeistert. Deshalb konnte ich es gar nicht erwarten zu erfahren, wie es mit Felicity und Ryder weitergeht.
Der Schreibstil der Autorin hat mich schon nach nur ein paar Seiten wieder total überzeugen können. Angenehm und locker zu lesen und dabei beschreibt sie gerade die Gedanken und Gefolge der Charaktere auf eine wunderschöne und leicht poetische Art und Weise. Dadurch wurde den Charakteren wirklich tiefe verliehen, denn man wusste fast zu jeder Zeit, wie sie sich gefühlt haben und was ihre Beweggründe sind.
Bei Felicity konnte ich diese Beweggründe zwar nicht immer befürworten aber ich konnte nachvollziehen warum sie so gehandelt hat. Sie war mir in diesem Band sogar noch sympathischer, denn sie hat sich von einer schüchternen jungen Frau zum positiven entwickelt.
Ryder hat mich wirklich sehr mit seinen Gefühlen überrascht! Aber auch bei ihm war es auf eine positive Art und Weise. Das hat mich ihn gleich noch ein Stück ins Herz schließen lassen.
Die Handlung setzt 2 Jahre nach dem Ende von Band 1 an, was man auch an der Entwicklung der Charaktere deutlich merkt. Ich habe das Gefühl alle sind etwas reifer geworden. Ich konnte das Buch wirklich oft nicht aus der Hand legen und hatte das Gefühl ich würde dir Emotionen förmlich durch die Seiten spüren.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung zum mitfühlen! Ich wurde keineswegs enttäuscht, ganz im Gegenteil. Dieser Band konnte mich mit seiner Handlung sogar noch etwas mehr überzeugen.

Veröffentlicht am 27.03.2020

Faded Part 2

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Schon das erste Buch dieser zweiteiigen Buchreihe hat mich enorm begeistert und atemlos zurückgelassen und so war ich extrem neugierig, wie es nach dem Cliffhanger am Ende nun weitergeht. Schon die ersten ...

Schon das erste Buch dieser zweiteiigen Buchreihe hat mich enorm begeistert und atemlos zurückgelassen und so war ich extrem neugierig, wie es nach dem Cliffhanger am Ende nun weitergeht. Schon die ersten Zeilen haben genügt, um wieder ins Buch hineinzufinden und sich mitten in der Welt von Ryder und Felicity wiederzufinden. Es ist viel passiert, doch manches hat sich nicht geändert . Auch dieses Buch ist sehr intensiv und aufwühlend. Durch die abwechselnde Sicht von den beiden erfährt man aus erster Hand alle Gefühle, Rückblicke in die Vergangenheit, einfach alles, was die beiden beschäftigt. Von der ersten Seite an wünscht man sich als Leser, trotz allem, was passiert ist, dass die beiden wieder einen Weg zueinander finden.

Das Buch verzaubert und bringt einen beim Lesen in eine ganz andere Welt und ist so einfach wundervoll zum Ausspannen und sich treiben lassen. Man kann dem Alltag entfliehen und ein Rockstarleben träumen 🙂 Einfach wunderschön und sehr intensiv. Ich hoffe, dass es von der Autorin noch ganz viele Bücher geben wird!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

düsterer, reifer, aber doch mit Ecken und Kanten ...

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Lange habe ich mir Zeit gelassen, die Geschichte von Felicity und Ryder auf ihrem finalen Höhepunkt weiterhin zu begleiten, doch nun war es vor einer Weile soweit und ich hatte bisher nicht die passenden ...

Lange habe ich mir Zeit gelassen, die Geschichte von Felicity und Ryder auf ihrem finalen Höhepunkt weiterhin zu begleiten, doch nun war es vor einer Weile soweit und ich hatte bisher nicht die passenden Worte um beschreiben zu können, wie schmerzvoll es war, dieses Buch zu lesen.

Julie Johnson schreibt wirklich schmerzhaft, jedes einzelne Wort hat sich wie ein Messer tief unter meine Haut gebohrt.
Es hat einfach so unfassbar wehgetan, ich habe keine Worte dafür.
Aber, Julie Johnson hat auch etwas echt tolles geschafft, denn sie hat mir Fernweh nach Nashville beschert, obwohl ich noch niemals in meinem Leben dort gewesen bin, verrückt oder ?

Felicity und Rider haben lange Zeit keinen Kontakt zueinander gehabt und seitdem ist bei beiden viel passiert, das macht sich an der Dunkelheit, die hier noch tiefer ist, bemerkbar.

Es gab Stellen, wo ich den Eindruck hatte, das sich Felicity als "Opfer" darstellt, obwohl sie diejenige war, die Ryder verlassen und alle Zelte ihres "alten/neuen" Lebens abgebrochen hat, das fand ich schon etwas daneben, ebenso wie die Tatsache, das Ryder die ganze Zeit bekundete, das er seine Liebe zu Feli nie verloren hat, aber sich null ins Zeug legte um es ihr zu beweisen und sie zurückzubekommen.

Toll hingegen fand ich allerdings, das Ende, mit dem mich Felicity nochmals überrascht hat und auch sonst war die Geschichte mit Spannung, Tiegrund und viel Liebe, zu der nicht zuletzt Carly beigetragen hat, verbunden.

Ich bin wahnsinnig gespannt, ob die anderen Bandmitglieder eine Geschichte bekommen, denn ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, das bei den anderen irgendwas im Busch ist und ich wüsste gerne was