Cover-Bild Unsterblich - Tor der Nacht

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 11.04.2016
  • ISBN: 9783453317505
Julie Kagawa

Unsterblich - Tor der Nacht

Unsterblich Band 2 - Roman
Charlotte Lungstrass-Kapfer (Übersetzer)

In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch dann macht Allie eines Tages eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und dieses Mal macht die Seuche auch vor den Vampire nicht halt. Der Einzige, der möglicherweise Abhilfe schaffen kann, ist Kanin, Allies »Schöpfer«. Doch Kanin ist spurlos verschwunden ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Stellt den ersten Band in den Schatten

2

Was erwartet euch?

Allison Sekemoto hat das letzte Tabu der Menschen gebrochen: Um ihr Leben zu retten, ist sie zur Vampiren geworden und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Daseins. Doch dann ...

Was erwartet euch?

Allison Sekemoto hat das letzte Tabu der Menschen gebrochen: Um ihr Leben zu retten, ist sie zur Vampiren geworden und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Daseins. Doch dann macht Allie eines Tages eine schreckliche Entdeckung – eine Entdeckung, die das Leben von Menschen und Vampire gleichermaßen bedroht. Allie begibt sich auf die Suche nach ihrem Schöpfer Kanin, dem Einzigen, der die Katastrophe abwenden kann, und gerät dabei mehr als einmal in tödliche Gefahr…

Über die Autorin

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Mit ihrer Saga Plötzlich Fee stieg sie zum hellsten Stern am Fantasy-Himmel auf. Sie lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky.


Meine Meinung

Auch das Cover von Band 2 liebe ich. Es ist auf seine Art geheimnisvoll und wunderschön. Die Farben blau und schwarz harmonieren einfach wunderbar miteinander. Sowohl die Schriftart, als auch das Bild sind dem ersten Band ähnlich, sodass man sofort die Reihenzugehörigkeit erkennt.

Oh man ich weiß gar nicht so genau, was ich schreiben soll, da ich euch ja auch nicht alles verraten kann.

Auf jeden Fall habe ich nach Band 1 gedacht, dass es gar nicht mehr besser werden kann, doch dann kam Band 2 und hat mich völlig umgehauen. Das Buch hat einfach mal mehr Spannung, mehr Gefühl und noch mehr Überraschungen für mich parat gehabt, als der erste Band. Wir lernen neue und alte Charaktere kennen aber, wenn ich das verrate, nehme ich euch echt zu viel. Mensch nicht mal das kann ich schreiben… Zumindest habe ich einen neuen absoluten Lieblingscharakter. Er ist einfach mega genial, lustig und auch etwas böse. Na gut vielleicht etwas mehr als etwas böse, aber trotzdem einfach genial.

Allie und ihre Truppe stellen sich neuen und auch alten Gegner. Manchmal ist das Problem voraussehen, jedoch habe ich auch oft gedacht. Genial das wäre ich nie draufgekommen. Es gibt zwischendurch Passage, die sich etwas ziehen, aber nur Action würde die Sache ja auch unglaubwürdig machen.

Wie gesagt viel werde ich euch zu den Charakteren nicht sagen, dennoch kann ich euch sagen, dass die Protagonisten und vor allem Allie eine Wandlung durchführen, die ihren Charakter weiter stärken.

Am Gemeinsten ist das Ende. Das Buch hat einen echten fiesen Cliffhanger, der mich schon ganz hibbelig macht. Ich will weiterlesen!

Fazit

Schon nach Band 1 hab ich euch die Reihe ans Herz gelegt, denn sie ist einfach spannend und so anders, als die typischen Vampirbücher. Band 2 stellt der ersten nochmal in den Schatten und ich sage euch es ist einfach ein MUST –Read im Fantasybereich.

Veröffentlicht am 30.06.2018

Noch stärker als der erste Teil

0

Inhalt:

Nachdem Allie ihre Freunde in Eden sicher zurückgelassen hat, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Schöpfer Kanin. Nacht für Nacht träumt sie von ihm und den Schmerzen die der verrückte Vampir ...

Inhalt:

Nachdem Allie ihre Freunde in Eden sicher zurückgelassen hat, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Schöpfer Kanin. Nacht für Nacht träumt sie von ihm und den Schmerzen die der verrückte Vampir Sarren ihm bereitet.
Aufgrund ihrer Bindung zu Kanin folgt sie seiner Spur. Doch als sie endlich glaubt ihn gefunden zu haben, steht sie vor Jackal. Dem Vampir der auf ihrer langen Reise nach Eden einige ihrer Freunde getötet hat. Doch Jackal ist ihr Bruder im Blute und auch er ist auf de Suche nach Kanin. Und so überwindet Allie ihre Abscheu vor Jackal und zusammen machen sich die beiden auf die Suche.

Dabei führt sie ihr Weg auch nach New Convington, Allies alter Heimat, die sie eigentlich nicht wiedersehen wollte. Doch die Bindung sagt ihnen das Kanin in der Nähe ist.
Als Allie und Jackal allerdings in New Convington ankommen, machen sie eine schreckliche Entdeckung. Die rote Schwindsucht, die vor vielen Jahren sowohl die Menschen wie auch die Vampire bedroht hat ist zurück. Die Stadt ist verseucht und es herrscht Chaos.

Inmitten von diesem Chaos trifft Allie auf eine Person mit der sie in dieser Stadt absolut nicht gerechnet hat. Und so machen sie sich zu dritt auf die Suche nach Kanin. Denn nur er kann ihnen helfen die rote Schwindsucht zu besiegen.

Meine Meinung:

Ich war vom ersten Teil ja schon wirklich begeistert. Für mich ist diese Trilogie endlich mal etwas anderes rund um die Vampire. Deshalb war ich natürlich wahnsinnig gespannt wie es mit Allie weitergehen wird.

Und man wird im zweiten Teil auf keinen Fall enttäuscht. Für mich ist er sogar noch besser als der erste Teil. Julie Kagawa hat wirklich ein Händchen für spannende Charaktere. Natürlich fiebert man mit Allie mit. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr spannend. Besonders Jackal hat mich immer wieder überrascht. Die Streitgespräche zwischen ihm und Allie haben mich oft zum Lachen gebracht und lockern die angespannte Handlung sehr häufig auf.

Etwas was ja in Reihen oft nicht gut ausgearbeitet ist, sind die Entwicklungen der Personen. Oft entwickeln sie sich im ersten Teil sehr stark und danach passiert nicht mehr viel mit ihnen.
Das ist hier nicht der Fall. Alle Charaktere verändern sich im Laufe der Geschichte. Dabei gibt es immer wieder Überraschungen. Auch hier muss man wieder Jackal erwähnen. Aber auch Allies ständiger Kampf gegen ihr inneres Monster ist sehr interessant zu verfolgen.

Der Schreibstil ist auch hier wieder leicht und gut lesbar. Es gibt keinen langen Einstieg und man ist direkt mitten in der Handlung drin. Und auf den über 500 Seiten, lässt Julie Kagawa wenig Platz um mal durchzuatmen. Sie schreckt auch hier nicht davor zurück so einige Charaktere sterben zu lassen. Manchmal ist das schade aber die Handlung bleibt dadurch immer spannend.

Für mich eine wirklich gelungene Fortsetzung, die sogar den ersten Teil toppt. Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Deshalb freue ich mich wirklich sehr auf den dritten Teil und bin schon etwas traurig, dass es dann das letzte Buch über Allie sein wird.

Unsterblich-Tor der Nacht bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 24.01.2018

eine sehr gute Fortsetzung, nach deren Ende man das Finale ungeduldig herbeisehnt

0

Mit Unsterblich – Tor der Nacht hat Julie Kagawa den Auftakt ihrer düsteren Serie, in der es trotz der trostlosen Atmosphäre aber immer Anlass zur Hoffnung gibt, gekonnt fortgesetzt. Ihre Vampire sind, ...

Mit Unsterblich – Tor der Nacht hat Julie Kagawa den Auftakt ihrer düsteren Serie, in der es trotz der trostlosen Atmosphäre aber immer Anlass zur Hoffnung gibt, gekonnt fortgesetzt. Ihre Vampire sind, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, größtenteils Monster, denen man als Mensch lieber nicht über den Weg laufen möchte, weil man von ihnen lediglich als Nahrung betrachtet wird. Dennoch existieren in dieser post-apokalyptischen Welt, deren Eckdaten zu Beginn noch einmal kurz umrissen werden, Dinge, für die es sich zu leben und zu kämpfen lohnt.
Auch die Protagonistin Allison setzt sich für diejenigen ein, die ihr etwas bedeuten, ganz gleich ob Mensch oder Vampir und verteidigt erstere zur Not sogar gegenüber ihrer eigenen Art. Sie ist zwar durchaus in der Lage zu töten, es bereitet ihr allerdings keine Freude, sodass sie es nur tut, wenn es nötig ist um zu überleben. Das macht sie zu einer ausgesprochen sympathischen Heldin, deren Schicksal man gebannt verfolgt. Im Gegensatz zu Jackal betrachtet Allie Menschen weiterhin als einzelne Individuen, deren Leben man nicht jederzeit willkürlich beenden darf, und nicht bloß als ihre nächste Mahlzeit. Sie ist also keinesfalls das Monster, für das sie sich selbst so oft hält. Nur sie kann das noch nicht erkennen, weshalb sie einen ständigen inneren Kampf austrägt, den man dank der Ich-Perspektive sehr gut nachvollziehen kann.
Sie ist nach wie vor in Zeke verliebt, drängt ihre Gefühle für ihn jedoch lange zurück, da sie befürchtet, vor allem ihm gegenüber, irgendwann die Kontrolle zu verlieren und deshalb glaubt, dass eine Beziehung zwischen einem Menschen und einem Vampir nicht möglich sei. Letzten Endes wagt sie sich aber zuzugeben, was sie für ihn empfindet und gibt ihrer Liebe eine Chance, zum Glück, Allie und er sind nämlich ein tolles Paar, das trotz der großen Unterschiede perfekt zusammen passt.

Als Zeke völlig unerwartet wieder in Allies Leben tritt, ist man zunächst ein wenig misstrauisch, weil er sich sehr verändert hat. Die anfängliche Skepsis hält allerdings nicht lange an, denn er ist eine ebenso liebenswerte Figur wie sein Vampirmädchen und seine erste Reaktion auf Allisons wahres Wesen im vorherigen Band hat man ihm mittlerweile längst verziehen.
Zeke ist zwar weiterhin kein Freund der Untoten, doch er weiß, dass Allie anders ist und liebt sie unabhängig von ihrer Unsterblichkeit. Er schreckt nicht einmal dann vor ihr zurück, wenn ihre vampirische Seite für einen Moment die Oberhand gewinnt und sein Vertrauen in sie hilft ihr dabei ihre Menschlichkeit und ihr Mitgefühl zu bewahren. Da er nun die Wahrheit über sie kennt, weiß er ganz genau, worauf er sich in einer Beziehung mit ihr einlässt. Er akzeptiert sogar, dass sie sich von Menschen nähren muss, nur er selbst will unter keinen Umständen ein Vampir werden, sodass er ihr das Versprechen abringt ihn niemals zu verwandeln, nicht einmal um sein Leben zu retten.

Aus diesem Grund hatte Kanin Allie damals unsterblich gemacht, wofür man ihm sehr dankbar ist, davon abgesehen fühlt man sich ihm aber nicht wirklich verbunden. Bis auf seine Taten in der Vergangenheit weiß man so gut wie nichts über ihn und außer seinen starken Schuldgefühlen und dem Wunsch seine Fehler wieder gutzumachen hat er keine hervorstechenden Charakterzüge, die ihn irgendwie nahbarer machen.

Jackal löst dagegen verschiedene Empfindungen aus; manchmal hasst man ihn mehr, manchmal weniger. Er ist extrem schwer zu durchschauen, sodass man bei ihm fast nie weiß, woran man eigentlich ist oder ob man ihm vertrauen kann. Während es einen zu Beginn des Buches also noch relativ kalt gelassen hätte, wenn Zeke sich erfolgreich an ihm gerächt hätte, würde man es am Ende vielleicht tatsächlich bedauern. Zumindest würden einem seine bissigen Kommentare fehlen.

Das unverhoffte Widersehen mit Stick löst im Unterschied dazu eine vollkommen eindeutige Reaktion aus: Abscheu. Er ist ein fieser Verräter, der Allie unbedingt demonstrieren will, dass er seiner Ansicht nach nun mächtiger ist als sie und Spaß daran hat sie zu demütigen. Obwohl sie sich ihr halbes Leben lang um ihn kümmerte, hat daher schließlich, verständlicherweise, nicht einmal Allie Mitleid mit ihm als er endlich bekommt, was er verdient.

Eine gerechte Strafe würde man sich auch in Bezug auf den Furcht einflößenden Sarren wünschen, der, so unglaublich es klingt, noch gestörter ist als gedacht und damit umso gefährlicher, weswegen Allie und die anderen ihn um jeden Preis aufhalten müssen.

Die Handlung ist durchweg fesselnd und man fiebert mit Allie mit, sowohl auf der Suche nach Kanin als auch auf der Jagd nach Sarren, bei der ihnen die Zeit davon rinnt. Verluste, Verrat sowie Hinterlist sind dabei ein fester Bestandteil ihrer Welt. Sie müssen schwierige Entscheidungen treffen und sich wiederholt in Gefahr begeben. Man bangt mehr als einmal um das Leben der Charaktere und atmet erleichtert auf, wenn sie eine bedrohliche Situation überstanden haben. Die diversen Kampfszenen sind stets spannend, mitunter jedoch zu detailliert beschrieben oder übertrieben blutig.

Die schlimmsten Ereignisse hat sich Julie Kagawa allerdings bis zum Ende aufgehoben. Als man das Buch bereits für abgeschlossen hält und sich schon über den vorläufigen Ausgang freuen will, sich nur ein wenig über die noch verbliebenen Seiten wundert, überrascht sie nämlich mit einer schrecklichen Wendung, die einem das Herz bricht und schuld daran ist, dass man vor lauter Tränen kaum weiterlesen kann. Vor Wut und Fassungslosigkeit ist man kurz davor das Buch einfach zu schließen und nie wieder anzurühren, weil man den Schmerz beinahe nicht ertragen kann. Doch das wäre ein Fehler, immerhin muss man für Gewissheit nicht auf das Finale warten, da das Blatt sich schon am Ende des Epilogs noch zu wenden scheint. Was bleibt sind schlimme Befürchtungen, die einen aber nicht daran hindern, trotzdem auf das Beste zu hoffen, selbst wenn das vielleicht vergebens ist. Allie hätte ein glückliches Ende nach all dem Leid jedenfalls mehr als verdient.


FAZIT

Unsterblich – Tor der Nacht ist eine sehr gute Fortsetzung, nach deren Ende man das Finale ungeduldig herbeisehnt, weil man herausfinden möchte, ob die schlimmsten Befürchtungen zutreffen oder es Allie und den anderen gelingen wird ihre Welt zum Besseren zu verändern. In jedem Fall darf man gespannt sein, denn Julie Kagawa hat sicher noch die eine oder andere Überraschung auf Lager.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Dystopie meets Fantasy 2

0

Klappentext(Heyne):

In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt ...

Klappentext(Heyne):

In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch dann macht Allie eines Tages eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und dieses Mal macht die Seuche auch vor den Vampire nicht halt. Der Einzige, der möglicherweise Abhilfe schaffen kann, ist Kanin, Allies »Schöpfer«. Doch Kanin ist spurlos verschwunden ...

Meine Fazit:

Der 2. Band der Unsterblich Reihe Tor der Nacht von Julie Kagawa hat den ersten Teil der Reihe komplett übertroffen. Schon ab der ersten Seite war man wieder mitten im Geschehen drin, die Geschichte war von Anfang bis Ende mit Spannung durchsetzt. Alllison ist als eine sehr lebhafte und starke Protagonistin in dieser Geschichte beschrieben. Sarren, der Wahnsinnige ist ebenfalls sehr lebhaft beschrieben. Aber auch der der Rest wie Kanin, Jackal oder Stick sind sehr lebhaft beschrieben und alle Protagonisten tragen zur Spannung an der Geschichte bei. Ich konnte mir sowohl die zerstörte, überwucherte Umgebung(New Covington oder Old D.C) als auch die Protagonisten während des Lesens, bildlich sehr gut vorstellen. Am Ende des Buches wurde die Spannung noch einmal erhöht und es endete mit einen dicken Cliffhanger.

Wer die Mischung aus Vampiren und dystopische Welt gerne liest, ist mit diesem Buch gut bedient. Allerdings sollte man den 1. Band vorher gelesen haben.

Veröffentlicht am 17.04.2017

Etwas langatmiger Anfang, dennoch lesenswert

0

Allie hat sich mittlerweile an ihr Vampirleben gewöhnt und ist auf der Suche nach Kanin, ihrem Schöpfer. Denn dieser ist spurlos verschwunden und Allie träumt immer wieder davon, wie er von einem verfeindeten ...

Allie hat sich mittlerweile an ihr Vampirleben gewöhnt und ist auf der Suche nach Kanin, ihrem Schöpfer. Denn dieser ist spurlos verschwunden und Allie träumt immer wieder davon, wie er von einem verfeindeten Vampir gefoltert wird. Dabei würde sie ihn ausgerechnet jetzt gerade brauchen: Die rote Schwindsucht, die Krankheit, die viele Menschen getötet hat, ist wieder ausgebrochen und diesmal erkranken auch Vampire. Um alle zu retten, muss Allie unbedingt Kanin finden, denn er ist der Einzige, der Anhaltspunkte für ein Gegenmittel haben könnte. Doch das ist gar nicht so leicht, denn plötzlich tauchen ihr Vampirbruder Jackal und ihr Freund Zeke auf, um sie zu unterstützen. Und während dem blutrünstigen Jackal generell nicht zu trauen ist, sinnt Zeke immer noch nach Rache, weil Jackal seinen Vater getötet hat...

Ehrlicherweise hat mich Band 2 etwas zwiegespalten zurückgelassen. Denn das Buch hatte wirklich ganz wunderbare Szenen, andere konnten mich allerdings nicht ganz so von sich überzeugen..

Dabei war der Schreibstil von Julie Kagawa wieder richtig gut, leicht zu lesen und wie schon im ersten Band ganz nach meinem Geschmack. Die Story setzt einige Zeit nach Band 1 ein, wo Allie sich am Ende des Buches auf die Suche nach Kanin macht, nachdem sie Zeke und ihre Freunde sicher nach Eden gebracht hat. Doch die Suche hat bisher noch nichts ergeben und so tappt Allie immer noch im Dunkeln, wo genau Kanin gefangen gehalten wird und trifft stattdessen zunächst auf Jackal. Hier beginnt für mich das Problem, das ich mit der ersten Hälfte des Buches hatte: Gemeinsam mit ihm sucht Allie nun weiter und es dauert sehr lang, bis die Geschichte voranschreitet. Zwar stößt zwischenzeitlich Zeke wieder hinzu und ab und an gibt es einen kleinen Kampf mit einem der Verseuchten, doch insgesamt dümpelt die Handlung etwas vor sich hin und nimmt nicht wirklich an Fahrt auf. Dadurch fiel es mir recht schwer, wieder in die Geschichte hineinzufinden, denn es wollte einfach nicht wirklich etwas passieren. Und auch Allie war mir in dieser ersten Hälfte nicht ganz so sympathisch wie gewohnt- besonders ihr Wiedersehen mit Zeke war mir von ihrer Seite aus zu emotionslos.

Dann kam allerdings die zweite Hälfte des Buches und hier änderte sich die Handlung komplett. Von einer Seite auf die andere wurde die Geschichte actionreich, es passierte viel und auch Allie wurde wieder die alte. Ein Hinweis nach dem andren kam hinzu, viele Kämpfe mit den Verseuchten oder anderen Gegnern, Allie und Zeke wurden wieder warm miteinander und auch der so unsympathische Jackal sorgte plötzlich für viele spannende Szenen. Wo mir die erste Hälfte des Buches noch nicht wirklich gefallen hatte, konnte diese Hälfte umso mehr bei mir punkten - und hätte ohne den langatmigen Einstieg direkt volle Punktzahl von mir bekommen. Ganz besonders das Finale, das wirklich mega spannend, toll gemacht und mit einem grandiosen Cliffhanger versehen ist, hat mich komplett begeistern können. Umso gespannter bin ich nun natürlich, wie es im nächsten Band weiter geht.

Insgesamt war Unsterblich - Tor der Nacht recht durchwachsen. Langatmiger Anfang, dafür ein umso packenderes Ende. Trotzdem ein Muss für jeden, der den ersten Band der Reihe gelesen hat! Für mich gib es dreieinhalb Herzen und die Vorfreude auf Band 3. :)