Cover-Bild Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 13.09.2019
  • ISBN: 9783746636092
Julie Peters

Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer

Roman
Zauberhafte Inselweihnachten.

Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ein Briefchen vor ihrer Haustür? Was hat dieser besondere Adventskalender zu bedeuten? Und warum ist Bengt so abweisend, seit sie im Überschwang der Schwangerschaftshormone darüber gesprochen hat, dass sie ja heiraten könnten?

Warmherzig und humorvoll: Frieke findet das Glück zwischen verschneiten Dünen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2020

Eine nette Weihnachtsgeschichte

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Vorweihnachtszeit auf der Insel Spiekeroog. Frieke und Bengt erwarten ein Baby: Nachdem die beiden auf einer Hochzeit eingeladen waren, wirft Frieke in den Raum, das sie auch gerne heiraten würde. Bengt ...

Vorweihnachtszeit auf der Insel Spiekeroog. Frieke und Bengt erwarten ein Baby: Nachdem die beiden auf einer Hochzeit eingeladen waren, wirft Frieke in den Raum, das sie auch gerne heiraten würde. Bengt ist davon völlig überfordert - und Frieke hat den Eindruck, er zieht sich von ihr zurück. Noch dazu bekommt sie seltsame Briefe in Form eines Adventskalenders. Das alles bringt ihr Gefühlsleben ziemlich durcheinander - und dann scheint auch noch ihre Freundin Meike, die eigentlich nur für eine Auszeit auf der Insel gelandet war, ein ziemliches seelisches Problem zu haben.

In Friekes (Gefühls-)leben geht es ziemlich turbulent daher - stellenweise war mir das schon direkt etwas zu viel, so das mich ihr Verhalten bei allem Verständnis doch teilweise genervt hat. Stellenweise habe ich mich beim Lesen direkt mit gestresst gefühlt. Was ich aber auf jeden Fall toll fand, das war der Zusammenhalt der Freundinnen und auch Bengts Reaktion auf so einiges (wie er sie kommentarlos vor Chaos bewahrt hat).

Gerne gelesen habe ich die Geschichte aber trotzdem. Zum einen war es schön, zu lesen wie es mit Frieke und Bengt und auch ihren Freundinnen weiter geht. Und auch wenn ich das Buch nun nach Weihnachten gelesen habe, es hat mir auch jetzt noch das Weihnachtsfeeling nahe gebracht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Leider zu wenig Buchladen und noch weniger Weihnachtsstimmung

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Der Einstieg war, trotz fehlendem Vorwissen, total einfach. Ich war innerhalb kürzester Zeit in der Geschichte drin und kam gut zurecht. Allerdings hatte ich schon ein wenig das Gefühl, dass es mir und ...

Der Einstieg war, trotz fehlendem Vorwissen, total einfach. Ich war innerhalb kürzester Zeit in der Geschichte drin und kam gut zurecht. Allerdings hatte ich schon ein wenig das Gefühl, dass es mir und meinem Lesevergnügen zuträglich gewesen wäre, die ersten beiden Bände zu kennen. Trotzdem schafft es die Autorin, mit die fehlenden Infos unterschwellig mitzuteilen, weshalb es zu keinen Verständnisproblemen kommt. Mit ihrem angenehmen, lockerleichten Schreibstil konnte mich die Autorin problemlos nach Spiekeroog entführen und vermittelte mir mit ihren Worten stets ein klares Bild der Kulissen und Charakteren. Auch die Sprecherin, Julia von Tettenborn, hat dem Buch definitiv in die Karten gespielt. Ihre Stimme passt herrlich gut zu unserer Protagonistin und vermittelt so den Eindruck, als würde Frieke höchstpersönlich ihre Geschichte mit uns Lesern teilen. Ich mochte die Stimmfarbe, die Betonungen und die lebendige Atmosphäre, die sie versprühte. Außerdem konnte ich ihr sehr gut folgen, denn sie spricht klar und verzichtet auf großartige Spielereien mit ihrer Stimme.
Erzählt wird übrigens lediglich aus Frieke’s Sicht, in der dritten Person. Was weitere Lebendigkeit mit sich brachte und einfach gut mit dem Geschehen und der allgemeinen Atmosphäre harmonierte.

Die Hauptfiguren Frieke und Bengt spielen die wohl wichtigste Rolle in diesem Stück. Und bevor ich nun zu meinem Fazit zu den beiden komme, wollte ich erst einmal kurz über die Namensgebung herziehen. Den Namen „Frieke“ kennt man ja vielleicht noch aus Oma-Tagen, doch „Bengt“? Ich weiß nicht, ob ich zu sehr Südlicht bin, aber erstens habe ich ihn noch nie gehört, und zweitens finde ich ihn absolut scheußlich. Beide sind zwar außergewöhnlich, aber im Endeffekt einfach nicht schön anzuhören.
Frieke’s Charakterzügen passten sehr gut zur Handlung. Sie ist herrlich bodenständig und unscheinbar, führt ein wunderbar normales Leben und glänzt durch ihr „unaufgeregte“ Verhalten. Doch die Schwangerschaft geht nicht spurlos an ihr und ihren Launen vorbei. Immer wieder neigt sie dazu, zickig zu reagieren und sich zu sehr aufzuführen. Dadurch entstehen nicht nur Augenroll-Momente für den Leser, sondern auch jeder Menge unnötige Streitereien. Doch bis auf diese kurzzeitigen Tiefs mochte ich sie als Person doch sehr gerne. Sie verkörpert eigentlich alles, was man sich selbst von sich wünscht: sie ist glücklich, zufrieden, stets für ihre Freunde da und manchmal vielleicht ein bisschen zu übereifrig in gewissen Belangen. Ich gebe zu, ich habe mich manchmal ein wenig ihr Frieke wieder erkannt und ja, auch in den zickigen Momenten. Sie ist darüber hinaus mit einer gesunden Portion Misstrauen ausgestattet, was mir enorm zusagte! Endlich mal kein naives Dummchen, sondern eine erwachsene, realistische Frau, die mitten im Leben steht. Den letzten Pluspunkt sammelte sie dann mit ihrer unumstößlichen Liebe zu Büchern – die ich bedingungslos mit ihr teile.
Bengt gegenüber blieb ich lange Zeit total misstrauisch. So richtig sympathisch wollte er mir also nicht werden und mit seinen zum Teil unbedachten Aussagen und Entscheidungen erntete er vor allen Dingen Unmut bei mir. Ich verstand nicht, was Frieke an diesem Kerl fand. Er wirkte durchweg negativ, stellte alles in Frage und gönnte seiner Liebsten nicht einmal ein wenig Weihnachtsvorfreude. Die Idee, ihn als restlosen Okö-Freak hinzustellen, tat dann sein übriges, um bei mir gänzlich unten durch zu rutschen. Ich hatte eigentlich stets einen nörgelnden, graubärtigen Almöhi vor Augen, dem nichts recht ist und der immer irgendwas auszusetzen hat. Nein danke. Auch wenn er eine gewisse Entwicklung an den Tag legte und der Grundgedanke hinter seinem Verhalten ja ehrbar ist, erreichte das alles irgendwie genau die entgegengesetzte Wirkung.
Dafür mochte ich die Randfiguren, besonders Frieke’s Freundinnen, ungemein gerne! Jeder hatte seine Geschichte und offenbarte diese im Laufe der Handlung. Maike’s Vergangenheit spielt eine wesentliche Rolle innerhalb der eigentlichen Storyline und so erhalten wir besonders ihr gegenüber einen sehr tiefgreifenden, umfassenden Eindruck. Gefiel mir auf ganzer Linie und ich schloss einen jeden ziemlich tief ins Herz.

Die Grundidee hinter der Geschichte ist irgendwie ganz klassisch für diese Art von Roman. Liebespaar, Insel, Idylle, Drama. Auch den Titel fand ich etwas irreführend, denn besagter Weihnachtsbuchladen wird a) keine 10x in dem Buch erwähnt und b) ist er alles andere als weihnachtlich. Selbst die allgemeine Weihnachtsstimmung fällt extrem flach aus; es wird nicht großartig thematisiert, sondern ist viel eher Mittel zum Zweck, um die Handlung schlüssig zu machen. Lediglich immer wieder kurzzeitig auftretende Höhepunkte wie Plätzchen backen, Dekorier-Wahn o.Ä. zeigen überhaupt auf, dass es sich um die Vorweihnachtszeit handelt. Dabei wären die Möglichkeiten eigentlich gegeben gewesen, denn das Potential und die Hintergründe waren ideal dafür; wurden aber nicht ausgeschöpft. Die ganze Handlung schleppt sich eher, und auch wenn man sich durchaus wohl fühlt auf Spiekeroog und die Atmosphäre warm und freundlich und durchaus intensiv ausfällt; kann von Mitgerissensein keine Rede sein. Es war viel eher ein Treibenlassen, ein netter Zeitvertreib und ganz süß; aber mehr auch nicht. Spannung oder wenigstens emotional mitfiebern war für mich nicht drin. Nichts desto trotz hab ich das Geschehen doch irgendwie gern verfolgt; konnte dabei abschalten und den Alltag mal kurzzeitig vergessen. In meinen Augen hat sich hier einfach alles viel zu sehr um Frieke’s Schwangerschaft gedreht (immerhin kenne ich jetzt jeden noch so kleinen Vor,- und Nachteil einer Hausgeburt) und viel zu wenig um Weihnachten. Auch Maike’s Geschichte nahm enorm viel Raum ein, sodass Frieke und Bengt fast schon in den Hintergrund rückten.
Oben erwähntes Drama war auf der einen Ebene zu vorhersehbar, auf der anderen Ebene zu banal. Ein viel zu großer Terz um eine Nichtigkeit, deren Lösung man eh schon während den ersten Minuten durchschaut hat. Super schade! Die ein oder andere Überraschung wäre schön gewesen, trat aber leider bis zum Ende hin nicht auf. Die Auflösung im Allgemeinen war schön insziniert und glaubhaft in Szene gesetzt, herzerwärmend und heimelig, aber eben nicht die erhoffte Überraschung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2019

aufgewärmt

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Klappentext

Zauberhafte Inselweihnacht.
Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ...

Klappentext

Zauberhafte Inselweihnacht.
Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ein Briefchen vor ihrer Haustür? Was hat dieser besondere Adventskalender zu bedeuten? Und warum ist Bengt so abweisend, seit sie im Überschwang der Schwangerschaftshormone darüber gesprochen hat, dass sie ja heiraten könnten?
Warmherzig und humorvoll: Frieke findet das Glück zwischen verschneiten Dünen...

Meinung

Nur Eintopf schmeckt aufgewärmt besser.
Es ist der dritte Band der Buchladenserie und er wiederholt den Inhalt der beiden ersten. Neu war nur der Adventskalender aber ab dem zweiten Brief wusste ich von wem er stammt und was das Ziel war, Überraschung ist etwas anderes.
Hinzu kamen einige hanebüchene Entwicklungen die allein vom gesunden Menschenverstand her unmöglich sind, als Frau empfinde ich sie als lebensgefährlich.
Es ist zwar ein Friede, Freude, Eierkuchen Buch aber man kann es auch übertreiben..

Veröffentlicht am 09.12.2019

War leider nicht so ganz meins

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Klappentext: Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ein Briefchen vor ihrer ...

Klappentext: Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ein Briefchen vor ihrer Haustür? Was hat dieser besondere Adventskalender zu bedeuten? Und warum ist Bengt so abweisend, seit sie im Überschwang der Schwangerschaftshormone darüber gesprochen hat, dass sie ja heiraten könnten?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass man sie näher kennenlernen kann.

Die Charaktere wurden soweit ganz gut herausgearbeitet, dennoch gelang es mir nicht, Nähe zu ihnen aufzubauen. Dabei habe ich es wirklich versucht.

Es scheint sich bei diesem Buch um den dritten Teil einer Reihe zu handeln. Da ich nicht alle Bände kenne, kann ich mit den Protagonisten nicht allzu viel anfangen bzw. sind sie mir dadurch größtenteils fremd.

Die Grundidee an sich fand ich durchaus interessant und zur Weihnachtszeit lese ich eben auch immer gerne solche Bücher. Jedoch muss ich sagen, dass ich die Geschichte nicht allzu fesselnd fand und sie mich irgendwie nicht so richtig für sich einnehmen konnte. Wirklich schade, aber manchmal ist es leider so.

Es fehlte mir das gewisse Etwas. Und auch wenn hier alles so schön erscheint, war es vielleicht doch etwas zu viel heile Welt.

Das Cover möchte ich an dieser Stelle auch noch kurz erwähnen, dass schön gestaltet ist und mir wirklich gut gefällt. Es ist so schön winterlich und ist mir einfach sofort ins Auge gefallen. Zudem passt es ganz wunderbar zum Inhalt des Buches.

Fazit:

Eine interessante Grundidee, denn konnte die Handlung mich nicht so ganz für sich einnehmen. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Ein weihnachtliches Wohlfühlbuch

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Frieke Wallgren ist schwanger. Und sie würde so gerne heiraten. Doch ihr Freund Bengt Gerjets hält davon gar nichts. Muss sie genau wie ihre Freunde Johanne und Oltmanns 50 Jahre warten, bis er ihr einen ...

Frieke Wallgren ist schwanger. Und sie würde so gerne heiraten. Doch ihr Freund Bengt Gerjets hält davon gar nichts. Muss sie genau wie ihre Freunde Johanne und Oltmanns 50 Jahre warten, bis er ihr einen antrag macht?
Friekes Hebamme Meike kann es immer noch nicht verschmerzen, dass sie keinen Kontakt zu ihrer kleinen schwester Marie mehr hat. Was ist vor 8 Monaten geschehen, was sie so zerstritten hat?


Erst während dem Lesen bin ich drauf gekommen, dass dies ja schon das dritte Buch um Frieke und ihre kleine Buchhandlung auf Spiekeroog ist. Was mich beim Lesen aber absolut nicht gestört hat. Ich hatte nur ganz zum Schluss mal kurz den Eindruck, das ein oder andere nicht mitbekommen zu haben. Aber das wird sich ändern, sobald ich die beiden Vorgängerbände gelesen habe.

Dieses Buch von Julie Peters ist ein richtige Wohlfühlbuch. Freundinnen, wie Sonja, Johanne, Meike und Conny hätte wohl jeder gerne. Genauso wie der Zusammenhalt auf der Insel einfach wunderbar ist. Von Johannes und Oltmanns Hochzeit war ich ganz begeistert. Ich kann mir dieses Lastenfahrrad als Hochzeitskutsche, geschmückt mit Schleierkraut, Sanddornzweigen und Rosen so gut vorstellen. Insgesamt scheint diese kleine Insel ohne Verkehr ihren ganz eigenen Flair zu haben, was hier richtig gut rüber gebracht wird.

Ein tolles Buch für die winterlich-weihnachtliche Zeit um mit einer dampfenden Tasse Tee und in eine Decke eingemummelt einfach lesend vor sich hin zu träumen. Ich habe die beiden Tage auf der Insel sehr genossen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere