Cover-Bild Broken Beautiful Hearts
(38)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 01.02.2019
  • ISBN: 9783959672528
Kami Garcia

Broken Beautiful Hearts

Anne Brauner (Übersetzer)

Vor dem Ereignis war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Nach dem Ereignis ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in die Nähe ihres Herzens zu lassen. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Aber sie weiß nicht, ob sie ihren Gefühlen trauen kann, besonders, da Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint …

»Mir ist beim Lesen dieses Romans etwas Wundervolles passiert - ich habe mich verliebt. Eine echte, tiefe, das Herz schneller schlagen lassende Liebe. Danke für Peyton und Owen, Kami Garcia. Wir brauchen ihre Geschichte.«
SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Niven

»Eine wunderschöne Geschichte, die einen immer wieder in ihren Bann zieht!«
New-York-Times-Bestsellerautorin Abbi Glines

»Eine starke Heldin, komplexe Figuren und eine zum Dahinschmelzen schöne Liebesgeschichte machen Broken Beautiful Hearts - Tief im Herzen zu meinen Lieblingsroman des Jahres!«
New-York-Times-Bestsellerautorin Elle Kennedy

»Garcias Markenzeichen ist diese ganz bestimmte Art von hochdramatischer Liebesromanen, die man einfach nicht aus der Hand legen kann.«
Bustle

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2019

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

0

Als ich das erste Mal auf „Broken Beautiful Hearts“ gestoßen bin, war meine Neugier sofort geweckt. Das Cover finde ich wunderhübsch und der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb. Vom Kami Gracia hatte ...

Als ich das erste Mal auf „Broken Beautiful Hearts“ gestoßen bin, war meine Neugier sofort geweckt. Das Cover finde ich wunderhübsch und der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb. Vom Kami Gracia hatte ich vor Jahren mal die ersten beiden Bände ihrer Sixteen Moon-Reihe gelesen, womit sie mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Ich war nun sehr gespannt, ob mich die Autorin mit einem Buch aus dem Young Adult Genre mehr begeistern kann.

Peytons große Leidenschaft ist das Fußballspielen. Durch ihre eindrucksvollen Leistungen in dieser Sportart hat sie sogar ein Stipendium für ihr Wunschcollege ergattern können. Auch liebestechnisch läuft es gerade richtig gut bei ihr. Sie ist mit Reed zusammen, der große Bruder ihrer besten Freundin Tess. Eigentlich könnte ihr Leben perfekt sein. Der Tod ihres Vaters lastet zwar nach wie vor sehr schwer auf ihr, aber mithilfe von Reed gelingt es ihr immer besser, diesen schmerzvollen Verlust zu verarbeiten. Dann aber kommt es zu einem schlimmen Unfall und ab da ist nichts mehr wie es war. Reed zeigt sein wahres Gesicht und hat plötzlich nichts mehr von Peytons Traumprinzen. Um all dem zu entfliehen, zieht Peyton nach Back Water, zu ihrem Onkel Hawk und ihren beiden Cousins Christian und Cameron. Hier soll sie das restliche Schuljahr verbringen. Mit dem festen Vorhaben, nie wieder ihr Herz an einen Jungen zu verlieren, beginnt sie mit ihrem neuen Leben in Tennessee. Doch dann trifft sie auf Owen, einen gutaussehenden, charmanten und freundlichen Jungen, der ihr Herz höher schlagen lässt. Auch Owen scheint Gefühle für Peyton zu haben. Kann sie sich aber wirklich auf ihn einlassen? Sie hatte der Liebe doch eigentlich abgeschworen...

Ich bin hier gar nicht mit so großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Ich hatte mit einer locker-leichten Geschichte gerechnet, perfekt für zwischendurch. Ich wurde dann sehr positiv überrascht. Mir hat „Broken Beautiful Hearts“ richtig gut gefallen, sogar besser, als von mir erhofft. Die Story war deutlich tiefgründiger und ernster als erwartet, sodass ich hier auf eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen wurde. Für volle 5 Sterne hat es mir insgesamt dann leider doch nicht gereicht, da es dann doch so ein paar Kleinigkeiten gab, die ich nicht so gut fand, aber ich bin dennoch ganz begeistert von dem Buch und kann es wärmstens empfehlen.

Ich komme einfach mal zuerst zu den Dingen, die mir nicht so gefallen haben. Was ich nicht gut fand, waren die ständigen Schlägereien und Auseinandersetzungen. Immer wieder enden hier Gespräche in Streit und Prügeleien. War mir irgendwann einfach zu viel des Guten. Woran sich die Autorin vielleicht auch etwas weniger hätte bedienen können, sind die Klischees. Zum Glück bin ich aber nicht so jemand, der sich groß daran stört, allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass so mancher hier mit den Augen rollen wird.
Was ich persönlich dann doch ein bisschen nervig fand, war das kindliche Verhalten von Peytons Cousins Christian und Cameron. Die zwei sind fast erwachsen, benehmen sich aber wie die totalen Kinder. Süß und witzig sind die beiden schon, ich jedenfalls mochte sie unheimlich gerne – etwas weniger Kleinkindverhalten hätte ich aber dennoch ganz gut gefunden.

Mein letzter kleiner Kritikpunkt bezieht sich auf Owens Geschichte. Da hat mich einfach etwas gestört. Ich kann leider gar nicht so richtig benennen, was genau mir daran nicht so gefallen wird. Vielleicht kennt ihr das ja, dass es manchmal einfach Dinge in Büchern gibt, die einen stören, bei denen man aber gar nicht so wirklich sagen, warum eigentlich. Auf mich wirkte Owens Geschichte (auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen kann) einfach zu konstruiert. Aber berührt und geschockt hat sie mich natürlich dennoch. Einfach nur schlimm und krass, was für ein großes Päckchen Owen zu tragen hat. Mir tat er entsetzlich leid.

So, das war es dann aber auch mit dem Meckern. Allzu groß gestört haben mich diese Punkte auch gar nicht. Ich hatte hier echt viel Spaß beim Lesen und habe das Buch richtig weggesuchtet. Der Schreibstil von Kami Garcia ist toll, er ist flüssig und jugendlich und liest sich super angenehm. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin.
Erfahren tun wir hier alles aus der Sicht von Peyton in der Ich-Perspektive. Bei Peyton muss ich gestehen, habe ich ein bisschen gebraucht ehe ich komplett mit ihr warm geworden bin. Sie war mir vor dem schlimmen Vorfall etwas zu zickig und kratzbürstig und ihr Handeln konnte ich auch nicht immer nachvollziehen. Dies wandelte sich aber im Verlaufe des Buches. Peyton macht eine wunderbare Entwicklung durch. Ich habe sie immer lieber gewonnen und konnte mich immer besser in sie hineinversetzen. Peyton ist eine sehr starke Persönlichkeit, die man für ihre große Zielstrebigkeit und Willensstärke nur bewundern kann.

Ganz anders ist es bei Reed. Ihn fand ich anfangs noch total nett, aber das änderte sich nach der furchtbaren Nacht schlagartig. Ich habe so einen Hass auf diesen Blödmann entwickelt! Gut, dass Peyton, wenn auch unter schlimmen Bedingungen, erkannt hat, was für einen Idioten sie da zum Freund hatte und ihm sofort den Rücken gekehrt hat.
Reeds Schwester Tess fand ich ebenfalls richtig doof. Sie glaubt ihrer besten Freundin nicht und lässt sie total hängen. Ein bisschen konnte ich sie zwar schon verstehen, schließlich ist Reed ihr Bruder, aber trotzdem...nee, Sympathie konnte ich gegenüber Tess nicht empfinden.

Wer mein Herz dafür im Sturm erobert hat, ist Owen! Owen ist einfach wundervoll, er ist so ein lieber und hilfsbereiter Kerl; bei ihm kann man gar nicht anders, als ihn gernzuhaben. Auch wenn mich etwas an seinem großen Geheimnis gestört hat, fand ich Owen einfach nur toll.
Dass er Kampfsport macht, hat mir persönlich zwar nicht so gut gefallen (ich mag diese Sportart einfach nicht), aber gut, jeder hat eben so eine Vorlieben und Hobbys. Peytons große Leidenschaft, das Fußballspielen, ist auch so gar nicht mein Ding und obwohl das Thema Sport hier doch recht viel von der Handlung einnimmt, hat es mich nicht gelangweilt. Ich fand es sogar sehr interessant, mal ein bisschen mehr über diese Sportarten zu erfahren.

Bei den anderen Nebencharakteren kann ich nun nicht behaupten, dass ich sie alle mochte. Hat mich aber nicht gestört, ich finde, in einer solchen Art von Buch muss es einfach auch ein paar Charaktere geben, über die man sich so schön aufregen kann. ;)

Womit mich die Autorin vollkommen überzeugen konnte, ist die Liebesgeschichte von Peyton und Owen. Sie wird so gefühlvoll und wunderschön beschrieben und wirkt so herrlich authentisch. Mich haben die gemeinsamen Momente von Peyton und Owen sehr berührt und öfters breit schmunzeln lassen.

Neben der Lovestory haben mir auch die vielen wichtigen Themen und Werte, die die Handlung enthält, wahnsinnig gut gefallen. Es geht um Mobbing, Betrug und Gewalt, um Vertrauen, Freundschaft und Familie, um das Loslassen, dem Finden zu sich selbst, um Stärke, Mut und den Willen, das Beste aus seinem Leben zu machen. Es steckt wirklich viel in diesem Buch, sodass es definitiv mehr ist als nur ein gutes Buch für zwischendurch.

Fazit: Ein wundervolles Buch, welches mir sogar besser gefallen hat als erwartet. Mich konnte Kami Garcia mit ihrem Young Adult Young Roman deutlich mehr begeistern als mit ihrer Fantasyreihe. „Broken Beautiful Hearts“ erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichte, welche mich sehr berührt und bestens unterhalten hat. Die Story ist humorvoll, mitreißend und sehr tiefgründig. Sehr bewegt hat mich auch das Nachwort der Autorin, in welchem deutlich wird, dass Peytons Geschichte zum großen Teil ihre eigene ist. Ich kann „Broken Beautiful Hearts“ wärmstens empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.05.2019

hot, spannend, süß: eine gute Überraschung

0

Inhalt vom Buch:

"Davor war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht ...

Inhalt vom Buch:

"Davor war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in ihr Herz. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Und das, obwohl Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint …"

Das Cover fande ich nicht so gut, zum einen weil ich es nicht mag wenn Personen dargestellt werden. Aber auch weil es mir zu rose, mädchenhaft und süß ist.

Am Anfang erlebt man den Tag von Peyton und man gewinnt einen Eindruck von ihrem Leben und ihrem Umfeld.
Dann passiert es und fast niemand glaubt ihr ihr Erlebnis. Wegen Drohungen wird sie von ihrer Mutter zu ihrem Onkel und dessen Zwillingssöhne geschickt, in die Pampa.

Die Protagonistin Peyton war mir sehr sympatisch und ich konnte ihr jeweiliges Handeln gut nachvollziehen.
Owen ist ein richtig heißer Typ, der Fragen aufwirft und sich immer wieder anderst gegenübe von Peyton verhält.
Es macht viel Spaß zu lesen was die beiden miteinander erleben und wie sich fühlen.

Peytons Cousins sind manchmal kindisch und etwas bescheuert und man verdreht öfters die Augen über sie.


Es geht ein bisschen um die Sportarten Frauenfußball, Football und MMA Kämpfen.
Dies gibt der Geschichte ein sehr guten, eher unbekannten Touch, was mir richtig gut gefallen hat.

Auch Gewalt und Verfolgung lassen sich in der Geschichte antreffen.

Aber auch Liebe, Freundschaft und das Verhalten des Helfens und des Beschützen.

Gegen Ende hin treten noch ein paar sehr überraschenden Geschehnisse auf. Das eine davon war etwas zu viel des guten, hätte man nicht mehr gebraucht (siehe Spoiler).

Das Ende ist ein guter Abschluss, dass alles abrundet.

Sehr abwechslungsreiches Buch mit richtig guter Geschichte, die perfekt umgesetzt wurde und in einem sehr tollen, mitreißendem, gefühlvollem und deteilreichem Schreibstil verfasst ist.





Achtung SPOILER:





Sehr emotional fande ich das mit Peytons Vater, der gestorben war.

Krass fande ich es wie Reed sich durch das Doping verändert hat, dabei hatten Peyton und er etwas so schönes. Gruselig dass er dann seine große Liebe die Treppe runterstößt und dann lügt und sagt sie wäre gefallen. Und fast alle glauben ihm, sogar Peytons beste Freundin, die Reeds Schwester ist. Aber am Ende finden Peyton und Tess wieder zueinander, weil er Tess auch schlägt.

Am Ende bekommt er zum Glück eine Strafe.

Fande es richtig das Grace am Ende mit Cam zusammen ist.

Habe echt mit Peyton mitgebangt was ihre Verletzung, die ihr Traum auf eine Karriere als Profifußballerin fast zerstört hätte, anging. Zum Glück erhohlt sie sich. Ihre Physiotherapeutin war cool.

Das Owen kämpft war mir relativ schnell klar, fande ich richtig geil, denn dadurch war er noch heißer und Peyton hatte ein Konflikt. Mir hat es nicht gefallen, dass Owen durch die Herz-Op nicht mehr kämpfen kann (und dass er den Wettkampf gegen Reed verliert), aber es war schön dass dadurch sein Leben gerettet wird.
Das mit Owen Herzkrankheit fande ich fast zu viel in dieser Geschichte denn sie hatte schon so viele anderen guten Aspekte.

Richtig schönes Happy End mit Peyton und Owen.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Hätte mehr erwartet

0

„Im Grunde spielt es keine Rolle, schließlich habe ich nicht die Wahl zwischen dem einen oder dem anderen Verlust.
Ich bin mit beidem geschlagen.“ (aus „Beautiful Broken Hearts“ von Kami Garcia)

Für Peyton ...

„Im Grunde spielt es keine Rolle, schließlich habe ich nicht die Wahl zwischen dem einen oder dem anderen Verlust.
Ich bin mit beidem geschlagen.“ (aus „Beautiful Broken Hearts“ von Kami Garcia)

Für Peyton könnte es kaum besser laufen. Sie hat die perfekte beste Freundin, den perfekten Freund und bereits eine Zusage für ihre Traum-Uni, bis eines Abends auf einer Party etwas Unvorstellbares passiert. Das Schlimmste: Keiner glaubt Peyton. Von da an misstraut sie ihrem eigenen Urteilsvermögen und schließlich bleibt ihr nichts anderes mehr als die Flucht in eine andere Stadt, um die schrecklichen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Den Männern will sie fern bleiben, bis sie Owen trifft. Doch ob es sich lohnt, für ihn ihr Vorhaben über Bord zu werfen, wo er doch offensichtlich ein Geheimnis vor ihr verbirgt?

Mit Kami Garcia verbinde ich bisher nur die „Sixteen Moons“-Reihe, die ich nach wenigen Kapiteln des ersten Bandes gelangweilt und enttäuscht abgebrochen habe. Seitdem habe ich alle Bücher von ihr erfolgreich gemieden, bin jedoch mehr als neugierig geworden, als ich den Klappentext von „Beautiful Broken Hearts“ gelesen habe. Dann sieht auch das Cover noch so hübsch aus.. und ich wurde schwach, was sich im Nachhinein als kleiner Fehler herausstellte.

Die Protagonistin Peyton erzählt die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive, was von Anfang an eine gewissen Nähe und Verbundenheit zu ihr schafft. Ihre Gedanken und Gefühle waren spannend mitzuverfolgen, vor allem nach dem „Unfall“, der sie dazu veranlasst, aus ihrem gewohnten Umfeld zu fliehen.
Zu Owen konnte ich dagegen keine richtige Beziehung aufbauen, er war mir zu austauschbar. An ihm hat mich irgendwie nichts fasziniert, vielleicht davon abgesehen, dass er Boxer ist. Aber ansonsten fand ich die Nebencharaktere wesentlich interessanter als ihn, beispielsweise Peytons Cousins, ein nerviges aber liebenswertes Powerduo.
Auch Owens „kleines“ Geheimnis wirkte übertrieben konstruiert und gewollt, irgendwie übertrieben dramatisch für so eine kleine Liebesgeschichte.

Ehrlich gesagt, kann ich nur schlecht beschreiben, was bei mir während des Lesens passiert ist, dass das Buch mir nicht positiv in Erinnerung geblieben ist, fängt es doch so vielversprechend an. Der Vorfall, den Peyton flüchten lässt, sorgte bei mir tatsächlich für Überraschung, mit so etwas hätte ich bei Weitem nicht gerechnet. Auch ist dem aufmerksamen Leser an dieser Stelle schon klar, dass das noch nicht alles gewesen sein wird und noch Böses folgen wird. Diesen Zweig der Geschichte fand ich sehr spannend und gut gemacht, allerdings war der Rest der Story mir zu 08/15.
Die beiden Cousins und deren Freundin Grace haben eine eigenartige Dynamik untereinander, die irgendwie was von einer Dreiecksbeziehung hat, allerdings ohne mich wirklich berührt zu haben. Zudem bin ich an der einen oder anderen Stelle durcheinander gekommen, wer denn nun wen will, was vielleicht dadurch hätte behoben werden können, dass die beiden Zwillinge nicht auch noch ähnliche Namen erhalten.

Alles in allem fand ich das Buch trotz interessantem Beginn und immer wieder aufkommender Problematik „Ex-Freund“ nicht wirklich packend. Der Schreibstil war zwar anschaulich und leicht verständlich, sodass sich das Geschriebene angenehm flüssig und damit schnell lesen lässt, allerdings verlor mich ab und an der Mut, nämlich immer dann, wenn es um Owen ging. Er war für mich der Stimmungskiller, den ich am liebsten gestrichen oder ersetzt hätte, ungünstig bei einem Protagonisten.
Die Liebesszenen zwischen unseren beiden Hauptcharakteren waren auch noch ausbaufähig, besonders als angefangen wurde, hingebungsvoll an den Ohren des anderen zu lecken, dachte ich mir: „So, danke, das war's jetzt erst mal.“

Mein Fazit:
Nicht noch einmal Kami Garcia für mich. Die Idee hinter der Geschichte war wirklich spannend und zu Beginn auch noch gut umgesetzt, an sich ist das hier ein gutes Buch. Doch der männliche Protagonist war mir zu langweilig und der Funke ist einfach nicht zu mir übergesprungen.
Ich würde begeisterten New-Adult-Lesern diese Geschichte durchaus ans Herz legen können, doch für mich war sie nicht das nonplusultra.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Highschoolliebesgeschichte mit wichtigem Thema

0

Inhalt: Eine Partynacht verändert Peytons Leben komplett. Hatte sie vorher noch einen liebevollen Freund, eine beste Freundin und andere Freunde, hat sie jetzt alles verloren. Kaum einer glaubt ihr und ...

Inhalt: Eine Partynacht verändert Peytons Leben komplett. Hatte sie vorher noch einen liebevollen Freund, eine beste Freundin und andere Freunde, hat sie jetzt alles verloren. Kaum einer glaubt ihr und ihre Karriere steht auf dem Spiel, da nicht klar ist, ob sie den Platz in einem Frauenfußballteam an einem College jetzt wirklich noch annehmen kann. Damit sie alles hinter sich lassen kann und um sie zu beschützen, schickt ihre Mutter sie zu ihren Onkel. Neue Stadt, neue Schule und neue Freunde. Ihr Vorsatz keinen Jungen mehr in ihr Herz zu lassen, gerät ins Wanken als sie auf Owen trifft, aber er scheint ihr etwas zu verheimlichen.

Meinung: Das deutsche Cover gefällt mir gut. Allerdings muss ich gestehen, dass mir das Originalcover noch besser gefällt. Leider hatte es zwischendurch ein paar kleine Längen für mich drin. Der Titel wurde zum Glück übernommen. Ich finde ihn wunderschön und zur Geschichte passend. Übersetzt wurde das Buch von Anne Brauner. Das Buch ließ sich einfach und flüssig lesen. Die ganze Geschichte wird aus Peytons Sicht erzählt.
Peyton ist eine wirklich tolle Protagonistin und großartiges Vorbild. Sie lässt sich weder einschüchtern noch mundtot machen und steht für sich selbst ein. Damit macht sie anderen Mut zu kämpfen und zeigt dass es sich lohnt. Diese Message ist einfach toll. Trotz ihrer Stärke zeigt sie sich auch verletzlich und hat auch ein paar Ängste. Gerade das macht sie so authentisch. Was mir auch gut gefällt ist, dass sie kein girlygirl ist und auch sonst nicht so die typischen Klischees erfüllt.
Owen lernt man als geheimnisvollen Jungen kennen. Sein erster Auftritt hat mir nicht so gut gefallen. Mit der Zeit wurde er mir sympathisch, aber komplett überzeugen konnte er mich als Bookboyfriend nicht. Gerne hätte ich mehr über seine Vergangenheit erfahren.
Die Nebencharaktere sind toll. Die Cousins von Peyton habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen zu stark ihre Cousine beschützen wollten.
Peytons Mutter ist großartig. Sie steht hinter ihrer Tochter und versucht sie so gut wie möglich zu unterstützen und zu beschützen.
Peytons Ex ist auch gut dargestellt worden. Die Rolle war sehr gut beschrieben und kann in echt genauso passieren. Dass seine Schwester und gleichzeitig Peytons beste Freundin auf seiner Seite steht und ihn verteidigt kann ich auch gut verstehen. Leider machen das heutzutage viel zu viele. Ihre Entwicklung hat mir gefallen.

Fazit: Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Es war keine typische oberfächliche Highschool-Teenie-Romanze wie ich erwartet hatte, sondern hatte ein wichtiges Thema mit Botschaft. Natürlich kam es zwischendurch nicht ganz ohne die Highschool-Klischees aus, aber es hielt sich im Rahmen. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Ernste Themen, super verpackt.

0

Peyton ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden. Sie hat eine Zusage von ihrem Wunschcollege bekommen, sie eine tolle Freundin, die ihr in allen Lebenslagen zu Seite steht. Oder nicht?

Außerdem hat ...

Peyton ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden. Sie hat eine Zusage von ihrem Wunschcollege bekommen, sie eine tolle Freundin, die ihr in allen Lebenslagen zu Seite steht. Oder nicht?

Außerdem hat sie einen Freund sie liebt. Doch manchmal trügt der Schein. Als sie ihm vom College erzählt, ist sie schon überrascht, dass eine Begeisterung eher zurückhaltend ist. Als sie in seinem Auto schließlich eine böse Entdeckung macht, eskaliert die Situation. Er stößt sie eine Treppe hinunter und durch ihre Verletzung droht nun, ihre sportliche Zukunft vorbei zu sein. Auch das Wunschcollege scheint nur noch ein Traum zu sein.

Ihr Exfreund droht ihr verstärkt, so dass Peyton die Stadt verlässt. Nun fängt sie von vorne an, ihr Vertrauen in andere hat sie verloren. Bis Owen auf der Bildfläche erscheint. Er scheint sie zu verstehen.

Kami Garcia greift in diesem Buch einige Themen auf, die nicht zur leichten Kost gehören. Sie schafft es diese informativ zu vermitteln, bleibt sachlich und beschönigt diese Dinge nicht. Ihr Schreibstil ist fesselnd, jugendlich und auch Humor lässt sie mit einfließen. Insgesamt eine ziemlich gelungene Mischung.

Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Die Seiten fliegen nur so dahin und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.