Cover-Bild Forever Free - San Teresa University
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 30.04.2020
  • ISBN: 9783736312982
Kara Atkin

Forever Free - San Teresa University

Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde

Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...

Auftakt der dreibändigen New-Adult-Reihe von Kara Atkin

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2020

Starker Start, ließ ab der Mitte aber nach

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„Forever Free – San Teresa University“ von Kara Atkin ist der Auftakt einer dreibändigen Reihe, die an der Universität San Teresa spielt. In diesem ersten Band dreht sich alles um die Protagonisten Raelyn ...

„Forever Free – San Teresa University“ von Kara Atkin ist der Auftakt einer dreibändigen Reihe, die an der Universität San Teresa spielt. In diesem ersten Band dreht sich alles um die Protagonisten Raelyn und Hunter und ist in sich geschlossen. Während Hunter schon länger an der Uni ist, kommt Rae als Frischling neu hinzu. Dabei trifft sie auf Kate und April, mit denen sie nach einer Weile eine schöne Freundschaft aufbaut.
Ich muss sagen, dass ich das Buch am Anfang geradezu geliebt habe. Ich fand den Verlauf der Geschichte unglaublich gut. Es gab kleinere Zeitsprünge, die realistisch und gut gewählt waren, weil sich Rae als Einsiedlerin so überzeugend entwickeln konnte, ohne dass es für den Leser zu schnell rüberkam. Außerdem hat es nicht viel von der Handlung weggenommen oder irgendwelche Lücken hinterlassen. Leider war das ab etwa der Mitte des Buches nicht mehr so. Die Zeitsprünge hinterließen viel zu viele Fragen, große Lücken, in denen vielleicht nicht viel passiert war, aber wichtige Dinge geschehen sind. Diese Sprünge wurden dann teilweise auch sehr ungünstig gelegt. Daher blieben viele Sachen für den Leser schwer zu verstehen und ich hatte das Gefühl, auf einmal ganz viel von der Geschichte verpasst zu haben – was anfangs nicht so gewesen war. So ausführlich das Buch erst gewesen war, umso lückenhafter wurde es dann mit der Zeit. Da hätte die Autorin am Anfang eher etwas weglassen sollen, um am Ende noch genug Platz für die wichtigen Ereignisse zu haben. Leider hat das den Lesespaß ziemlich negativ beeinflusst. Außerdem wurden sehr viele Sachen angerissen, die dann irgendwie nicht weiter vertieft wurden, sondern irgendwie vergessen wurden – jedenfalls kam es mir oft so vor. Ebenso wurden Konflikte, wie mit Amber, sehr aufgebauscht, aber nie richtig erklärt, nur um dann ebenfalls plötzlich nicht mehr erwähnt zu werden, sodass ich das Gefühl hatte, dass sich all die Probleme plötzlich in Luft aufgelöst hätten, was nicht sein kann, da es von Anfang an ein großes Thema gewesen war. Das sind doch sehr starke Negativpunkte, die die Lust an dem Buch sehr geschmälert haben.
Die Charaktere fand ich größtenteils richtig gut gelungen, auch wenn gerade Aprils Verhalten am Ende sehr komisch wurde und ich mir das einfach nicht erklären konnte. Da war einiges recht untypisch. Aber ich mochte sie vor allem mit Tyler, dem Mitbewohner von Hunter, zusammen. Da gab es viele interessante Schlagabtausche und auch die Dreiecksfreundschaft zwischen diesem, Kate und Hunter fand ich sehr faszinierend und humorvoll. Hunter selbst kam manchmal ein wenig mysteriös rüber, weil man nicht so viel über ihn erfährt, aber das hat seine Gründe und entwickelt sich langsam. Bei Rea kann man sicherlich zweigespaltener Meinung sein. Denn sie macht sich sehr abhängig von Hunter, was an sich nicht sehr gesund ist, hier aber teilweise doch verharmlost rüberkommt.
Etwas Anderes muss ich positiv hervorheben, was andere vielleicht als negativ empfinden. So fand ich die Gefühle zwischen Hunter und Rae sehr schön. Es ist eines der wenigen Bücher, wo ich das Gefühl hatte, dass ihre Gefühle füreinander nicht lediglich aus körperlicher Anziehung bestehen. Für andere könnte es aber so rüberkommen, dass da zu wenig Chemie oder so herrscht, weil eben nicht dauerhaft geschwärmt wird, wie toll oder sexy der andere doch ist. Aber genau das fand ich hier recht erfrischend.
Alles in allem hat mir das Buch anfangs wirklich gut gefallen, aber ab der Mitte wurde es eben immer schwächer, mit diesen großen Lücken und den unerwähnten Geschehnissen, sodass ich am Ende einfach froh war, dass das Buch zu Ende war. Daher kann ich diesem Buch nur gut gemeinte drei Sterne geben.

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Veröffentlicht am 29.05.2020

Die erste Hälfte war toll, die zweite leider nicht so

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Freiheit. Sie schmeckt wie Vanilleeis und Eiskaffee. Sie klingt Wellenrauschen und wildem Stimmengewirr.
Seite 10

Inhalt

Trotz riesiger Nervosität kann Raelyn Miller es es kaum erwarten, ihr Studium ...

Freiheit. Sie schmeckt wie Vanilleeis und Eiskaffee. Sie klingt Wellenrauschen und wildem Stimmengewirr.
Seite 10

Inhalt

Trotz riesiger Nervosität kann Raelyn Miller es es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen. Das ist ihre Chance auf einen Neuanfang, ohne Altlasten, weit weg von Zuhause. Doch auf eigenen Beinen zu stehen ist gar nicht so leicht und die Vergangenheit hartnäckig. Als sie dann noch Hunter über den Weg läuft und sich gleich vom ersten Moment an zu ihm hingezogen fühlt, wird das Leben nochmal um einiges komplizierter.

Meinung

Vielen lieben Dank an Netgalley und den Lyx Verlag für dieses Rezi Exemplar. Es war mein erstes Buch von der Autorin und sowohl der Klappentext, als auch das Cover haben mich sehr angesprochen.

Der Leser erlebt die Geschichte aus Sicht der schüchternen Raelyn, die gerade an die Uni gezogen ist und ihr Studium beginnt und aus der Sicht von Hunter, einem eher draufgängerischen Typen mit vielen Tattoos und einer Harley, der Musik studiert.

„Magst du Musik?“
„Ich liebe Musik, aber ich kann kein einziges Instrument spielen. Ich bin eher so der Zuhörer.“
„Also genau der Mensch, für den Musik gemacht wird.“
Seite 113

Am Anfang sind es viele Namen, da Raelyn an der Uni eine gewisse Kate trifft, die zum Freundeskreis von Hunter gehört. Aber nach ein paar Kapiteln war ich gut in der Geschichte drin und habe mich wohl gefühlt. Kate ist ein wunderbarer Charakter, sie kümmert sich um die Neuankömmlinge und steht als Ansprechpartnerin zur Seite. Als sie bemerkt, das Rea nicht so gut zurechtkommt, versucht sie ihr beizustehen und nimmt sie als Freundin auf. Diesen Handlungsstrang mochte ich sehr gerne.

Das Studium war für mich etwas blass und eher negativ dargestellt. Raelyn studiert Kommunikation, aber meistens ging es nur um ihren schlimmen Wirtschaftskurs. Auch schien sie nicht zu wissen, was sie mit dem Studium anfangen wollte, was total okay ist, aber wenigstens ein paar Möglichkeiten, die sie hätte, wären für mich interessant gewesen, um das Ganze besser zu verstehen.

„Warum bin ich nochmal mit euch befreundet?“
„Weil dich sonst niemand aushält, Mozart.“
Seite 91

Aus Hunter bin ich nicht so ganz schlau geworden. Er ist in der Geschichte mit der Produktion eines Albums beschäftigt und steckt wirklich sein ganzes Leben dort hinein, nimmt es auch mit der Anwesenheit in den Vorlesungen nicht so genau. Was mich sehr gestört hat, war die Umgangssprache unter den Jungs – viel zu viel Gefluche und Fäkalsprache. Ja, ich habs kapiert sie sind die Coolsten. Aber so klang es nicht, eher prollig.
Hunter hat Schwierigkeiten mit seiner Familie, welche genau konnte ich aber nicht ganz verstehen. Außerdem hat er eine Ex Freundin, die schlimme Gerüchte in die Welt setzt und dafür sorgt, dass an der Uni viel getuschelt wird. Rae fällt ihm sofort ins Auge und auch, wenn er vorhat sich von ihr fernzuhalten, verliebt er sich schnell in sie.

Der Liebesgeschichte steht ich – wie dem ganzen Buch – Zwiegestalten gegenüber. Es war süß, das Kennenlernen, das zweite Treffen und besonders die Mensa Szene, habe ich sehr geliebt! Aber Hunter hat immer wieder diese Gedanken, das er nicht gut für Rae ist, was ich spannend finde, aber es wurde erst ganz am Ende aufgelöst wieso und für mich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht ausreichend.
Auch Rae verliebt sich, zum ersten Mal. Alles ist neu und verwirrend, was auch gut dargestellt wird. Aber dann geht es wieder super schnell und plötzlich lässt sie sich Hals über Kopf auf eine ganze Menge Dinge ein. Auch das finde ich nicht unbedingt störend, mir haben nur immer die Beweggründe gefehlt. Ich konnte ihr Verhalten nicht ganz nachvollziehen und das hat mich gestörrt.


„Jetzt erinnerst du mich eher an Belle.“
Von der Haushaltshilfe zur Prinzessin mit Stockholm Syndrim. Ob das nun ein Upgrade war?
„Wann bringst du denn das Biest mit?“
Seite 174

Ich finde es stellenweise etwas schwierig, welche Werte hier vermittelt werden. Rae schafft es kaum für sich einzustehen, sie lässt viel mit sich machen und schwimmt einfach mit. Ich hätte mir etwas mehr Kampfgeist von ihr gewünscht und eine Entwicklung ihres Charakters. Es wird dargestellt, dass sie durch eine isolierte Kindheit Probleme mit Kommunikation und Schüchternheit hat, was ich im gewissen Rahmen nachvollziehen kann – aber irgendwann war es einfach zu viel für meinen Geschmack. Es ist total okay schüchtern zu sein, ich bin auch schüchtern und für meinen Teil bin ich okay damit - aber Rae wirkt schon fast krankhaft beschränkt.
Hunters dunkles Geheimnis auf den letzten Seiten hätte es für mich nicht gebraucht, es hat die Geschichte etwas überladen.

Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich süß und gut, ich mochte die Mädelsfreundschaft und die zarte Liebe zwischen den Beiden. Die zweite Hälfte hat mir leider nicht gefallen. Szenen endeten abrupt oder wurden gar nicht ausgeführt, so dass Handlungen verloren gingen. Dann wieder gab es viele Wiederholungen und es wurde eher langatmig. Rae verliert sich in Hunter, scheut den Konflikt mit ihm und obwohl sie Fragen hat, macht sie einfach weiter, weil sie Angst hat, dass er sie verlässt. Ich finde das eine eher ungesunde Botschaft für alle Mädels, denn so sollte eine Beziehung meiner Meinung nach nicht aussehen.

Am Ende bin ich mit Fragen und einem eher traurigen Gefühl zurückgeblieben. Trotzdem muss ich sagen, dass ich neugierig auf Kate und April bin, deren Geschichten in Band II und III erzählt werden – ich denke ich werde diese Reihe trotzdem weiterverfolgen.

„Hey, wer von euch Verrätern hat Jessica Jones weitergeguckt!?“
Seite 30

Fazit: Der Anfang war toll, aber die Charaktere haben sich nicht wirklich entwickelt und einige Aussagen/Handlungen fand ich eher fragwürdig.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Leider nicht meins

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Ich habe das Buch bei ca. 67 % abgebrochen. Leider konnten mich die zwei Hauptcharaktere überhaupt nicht packen. Mit Raelyn hatte ich meine größten Probleme. Zu Beginn der Story mochte ich sie sehr und ...

Ich habe das Buch bei ca. 67 % abgebrochen. Leider konnten mich die zwei Hauptcharaktere überhaupt nicht packen. Mit Raelyn hatte ich meine größten Probleme. Zu Beginn der Story mochte ich sie sehr und habe viel Potenzial in ihr gesehen. Leider hat sich sich jedoch nicht entwickelt und für mich war sie ein sehr schwieriger Charakter, in den ich mich gar nicht hineinversetzten konnte. Mir viel es teilweise schwer ihre Handlungen nachzuvollziehen. Die Sprünge in dem Buch haben für mich den Lesefluss gestört, ansonsten fand ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm. Zur Handlung kann ich nicht sonderlich viel sagen, da ich das Ende nicht gelesen habe. Die Nebencharaktere waren für mich das Highlight, besonders Kate war mir sehr sympathisch, aber auch April fand ich interessant. Da die nachfolgenden Bände um die beiden geht, werde ich der Reihe vielleicht noch mal eine Chance geben. Aber der 1. Teil konnte mich leider nicht überzeugen.

Das Cover finde ich sehr schön und passende zum Buch, welches in Kalifornien spielt und die Palmen deshalb wunderbar passen.

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Veröffentlicht am 19.03.2021

Leider nichts für mich

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~"Meine Augen fanden inmitten der Menge plötzlich einen tobenden Ozean und mir stockte der Atem."

Das Cover ist wunderschön. Was mir gut gefallen hat, war die idyllische Kleinstadt - Atmosphäre direkt ...

~"Meine Augen fanden inmitten der Menge plötzlich einen tobenden Ozean und mir stockte der Atem."

Das Cover ist wunderschön. Was mir gut gefallen hat, war die idyllische Kleinstadt - Atmosphäre direkt am Meer. Auch die Beziehung der Nebencharaktere, Tyler, Kate und April, fand ich schön ausgearbeitet und humorvoll beschrieben.
Leider war es das dann aber auch schon mit guten Kriterien, denn ich habe einfach nicht in die Geschichte reingefunden.
Raelyn hat mich mit ihrer überschüchternen Art leider irgendwann wirklich genervt. Ich konnte weder zu ihr, noch zu Hunter eine emotionale Beziehung aufbauen, was ich wirklich schade finde, da ich mich lange auf den Roman von Kara Atkin gefreut habe. Hunter hat in mir leider absolut keine Emotionen hervorgerufen und seine Hintergrundgeschichte wurde mir am Ende viel zu schnell wieder abgestempelt. Es war, als würde man wochenlang auf ein Paket warten und bei der Ankunft merken, dass der Inhalt kaputt ist.
Das Verhalten der Mutter fand ich selbst nach der Auflösung absolut übertrieben und im Allgemeinen wurde gefühlt auf jeder dritten Seite geflucht. Der Schreibstil war in Ordnung, aber nichts besonderes.
Viel schlimmer fand ich das Dahinplätschern der Geschichte. Die erste Begegnung hat meines Erachtens viel zu lange auf sich warten lassen und ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, die Geschichte dreht sich im Kreis.
Hier hat meiner Meinung nach, das Lektorat leider etwas versagt.

Fazit: Für mich leider kein Buch, was mich emotional abholen konnte und leider auch zuviele enthaltene Mängel und Übertreibungen. Die Nebencharaktere und das Küstenstadt - Feeling haben hier für die einzigen zwei Punkte gesorgt.

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Leider eine große Enttäuschung für mich ...

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Endlich ist es so weit! Es hat Raelyn Monate an Überzeugungsarbeit gekostet, doch schließlich konnte sie Ihre Mutter davon überzeugen in Kalifornien, statt in ihrer Heimat New York, zu studieren. Raelyn ...

Endlich ist es so weit! Es hat Raelyn Monate an Überzeugungsarbeit gekostet, doch schließlich konnte sie Ihre Mutter davon überzeugen in Kalifornien, statt in ihrer Heimat New York, zu studieren. Raelyn hat sich vorgenommen endlich aus ihrem Schatten zu treten. Ihre Schüchternheit hinter sich zu lassen und Freunde zu finden. Doch leichter gesagt als getan. Der Start in ihr neues Collegeleben ist direkt holprig, sie tut sich sehr schwer Anschluss zu ihren Mitbewohnerinnen zu finden. Zum Glück hat es Raelyn mit ihrer Patin Kate gut getroffen. Kate ist sehr engagiert und extrovertiert. Nicht nur, dass sie sich schnell mit Raelyn anfreundet, sie stellt dieser außerdem April vor. Zu Raelyns eigener Überraschung, werden die drei schnell gute Freundinnen. Auf einer Party stellt Kate den anderen beiden ihre Freunde Tyler und Hunter vor. Raelyn ist direkt von Hunter, den sie an ihrem ersten Tag bereits in der Menge entdeckt hatte, fasziniert. Und auch er spürt direkt die Anziehung, doch eigentlich weiß er ganz genau, dass er sich besser von Raelyn fernhalten sollte. Zu ihrem Besten …

Charaktere:
Wo soll ich nur anfangen? Ich hatte leider so meine Probleme mit beiden Protagonisten. Meiner Meinung nach war Raelyn viel zu sehr auf ihre Schüchternheit runterreduziert. Ich könnte kaum andere Charakterzüge, die sie ausmachen, benennen. Gleichzeitig fand ich, dass sie ziemlich inkonsistent geschrieben war. An manchen Stellen war sie so gar nicht mehr schüchtern, aber wenige Seiten später dann doch wieder. Dementsprechend würde ich auch nicht wirklich von einer Charakterentwicklung sprechen wollen.

Mit Hunter kam ich, wie gesagt, auch leider nicht viel besser zurecht. Er wurde mir viel zu sehr als der tolle, attraktive, starke Supertyp, welcher das Mädchen retten muss, dargestellt. Dadurch habe ich mich auch über die ein oder andere Stelle doch ganz schön aufgeregt, wenn ich ehrlich bin.

Im Gegensatz zu den Protagonisten, mochte ich die anderen Charaktere, aus ihrem Freundeskreis, richtig gerne. Sowohl Kate als auch April und Tyler fand ich sehr sympathisch, weshalb ich auch trotz meiner eher negativen Meinung zu „Forever Free“, den zweiten Band der Reihe, welcher von Kate handelt, sehr gerne lesen möchte.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Ich fand den Schreibstil der Autorin soweit angenehm. Es fällt mir gerade etwas schwer diesen objektiv zu beurteilen, da ich mich mit den Charakteren so schwergetan habe. Was die Spannung betrifft, war diese für mich nur phasenweise gegeben. Meiner Meinung nach hatte das Buch mir zu viele Seiten, für zu wenig Inhalt. Dies mag jeder anders empfinden, nur ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die Handlung schneller vorangeschritten wäre. Es gab mir zu viele Kapitel, die eigentlich kaum etwas zur Handlung beigetragen haben. Für einige Leser könnte ich mir vorstellen, kann das auch etwas durchaus Positives sein. Ich persönlich präferiere einfach Geschichten die ein bisschen kürzer gefasst sind. Was mich allerdings auch gestört hat war, dass die Dramatik auf den letzten ca. 50 Seiten stattfand. Dementsprechend wurde dies nur sehr kurz aufgearbeitet. Ich finde man hätte die Thematik bereits früher aufgreifen können, so dass sich die Charaktere länger und stärker damit hätten auseinandersetzen müssen. Zumal auf den letzten 20 Seiten eine sehr ernste Thematik zusätzlich aufgegriffen wird. Diese wird im Endeffekt allerdings kaum besprochen, wodurch sie nicht die Aufmerksamkeit erhält, welche ich mir dafür wünschen würde.

Fazit:
Mein Hauptproblem bei „Forever Free“, waren leider die Protagonisten. Ich wurde einfach nicht richtig warm mit Raelyn und Hunter. Unabhängig davon, gab es für mich persönlich allerdings noch einige andere Schwächen. Wie bereits erwähnt, hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung weniger langatmig gewesen wäre. Es ging teilweise so schleppend voran, dass ich einige Male überlegt habe, ob ich es nicht lieber abbrechen sollte. Dies hätte man vielleicht reduzieren können, in dem man den Konflikt der Charaktere schon früher aufgreift. Gewünscht hätte ich mir außerdem, dass wenn man eine ernste Thematik einfließen lässt, diese auch umfangreicher aufgearbeitet wird und nicht nur auf den letzten 20 Seiten anspricht. Die Autorin hätte die Chance gehabt, Lesern das Thema näherzubringen.

Ich denke dennoch, dass die Geschichten vielen gefallen könnte. Nur ich persönlich, basierend auf meinem Geschmack, kann keine Empfehlung für „Forever Free“ aussprechen. Da ich jedoch den Freundeskreis sehr gerne mochte und prinzipiell auch den Schreibstil angenehm finde, möchte ich dem zweiten Teil der Reihe ebenfalls eine Chance geben. Da meine Meinung immer stark von den Protagonisten abhängt, denke ich, dass mir der nächste Teil, welcher von Kate handelt, besser gefallen dürfte.

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