Cover-Bild April & Storm - Stärker als die Nacht
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.08.2021
  • ISBN: 9783751703765
Karen Ashley

April & Storm - Stärker als die Nacht

Roman

Als Storm in Aprils WG einzieht, sieht sie zwar seine äußerlichen Narben, aber von seiner geschundenen Seele ahnt sie ebenso wenig wie von der Tatsache, dass er ein gefeierter Boyband-Star war. Außerdem hat sie ihre eigenen Probleme: Nach einer Krebserkrankung hat sie ihre Heimat Deutschland verlassen und wagt einen Neuanfang in San Francisco. Aber es ist nicht zu leugnen: Was als Zweckgemeinschaft beginnt, führt bald zu einem merkwürdigen Prickeln zwischen den beiden. Und das kann April gerade überhaupt nicht gebrauchen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2021

Aufwühlender New Adult Roman…

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April ist eine junge Frau, die selbstbewusst ihren Weg geht. Nachdem sie eine schwere Krankheit besiegt hat, versucht sie nun ihren Traum zu verwirklichen. Sie möchte Osteopathin werden und absolviert ...

April ist eine junge Frau, die selbstbewusst ihren Weg geht. Nachdem sie eine schwere Krankheit besiegt hat, versucht sie nun ihren Traum zu verwirklichen. Sie möchte Osteopathin werden und absolviert dazu ein Praktikum in den USA. Anfänglich lief auch alles so, wie sie es sich vorgestellt hatte, aber dann verließ sie ihr langjähriger Freund und ihre Mitbewohnerin musste vorerst nach Hause. April musste sich also überlegen, wie sie die teure Wohnung halten kann und so kommt sie recht schnell zu einem neuen Mitbewohner, den sie eigentlich nicht wollte. Und dann stirbt auch noch ihre Nachbarin und sie muss sich jetzt um deren Hund kümmern. (Sky - ein ganz süßes Kerlchen) April nimmt auch alle Hürden, die sich auf ihrem Weg ergeben, aber für meinen Geschmack geht das alles ein bisschen zu einfach. Ich finde, es gibt keine wirklichen Konflikte. Natürlich hat sie eine schwere Krankheit hinter sich und ich verstehe ihre Ängste, diese Krankheit könnte zurückkommen, aber sie ist mir irgendwie zu perfekt und macht für meinen Geschmack eine zu geringe Entwicklung durch. Dadurch fiel es mir schwer, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Insgesamt hätte ich mir bei April mehr Tiefe gewünscht.

Deutlich interessanter fand ich da Storm. Er ist für mich eine wirkliche Persönlichkeit. Man fragt sich die ganze Zeit, was ihm widerfahren ist und naja… ohne spoilern zu wollen, das ist schon krass. Der hat echt was hinter sich und wird auch daran zu knabbern haben. Aber er stellt sich seinen Problemen und lernt, ehrlich damit umzugehen. Sich selbst eine neue Chance zu geben, damit es auch andere können. Nur kommt diese Einsicht in Band 1 etwas zu spät, so dass man einen prima Cliffhanger hat. Storm finde ich total authentisch und trotz seiner Vergangenheit irgendwie sympathisch. Er hat aber auch wirkliche Hürden zu überwinden, an denen er am Ende auch wächst.

Die Nebenfiguren fand ich alle großartig und in ihrer Art einzigartig und erfrischend. April’s Tante ist so eine besondere und liebe Person, die kann man nur ins Herz schließen. Auch die Nachbarin Mrs. Wolowitz ist irgendwie zum Knuddeln. Jede der Nebenfiguren hatte eine bestimmte Aufgabe im Roman und diese Umsetzung ist super gelungen. Die Trauerbewältigung nach Mrs. Wolowitz Tod bzw. die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat mir ganz besonders gefallen.

Die Handlung fand ich insgesamt gut. Karen Ashley hat eine ansteigende Spannungskurve entwickelt, die mich immer im Buch gehalten hat. Es gab kleine und größere Konflikte und überraschende Wendungen. Was mir wirklich gefehlt hat, war der Beziehungsaufbau zwischen April und Storm, das Knistern, die Verliebtheit, die rosarote Wolke. Damit wäre es für mich einfacher gewesen, die Beziehung als etwas Besonderes zu sehen und mich in die Hauptfiguren hineinversetzen zu können. Die bearbeiteten Themen sind für meinen Geschmack wichtig und auch sehr gut umgesetzt worden, aber auch an der Stelle hätte ich mir mehr Gefühle bei April gewünscht.

Der Schreibstil ist wunderbar. Alles liest sich locker und flüssig. Der Ausdruck passt zum Genre. Die Dialoge sind äußerst unterhaltsam, insbesondere zwischen April und Storm. Die Beschreibungen des Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Nur die Beschreibung der emotionalen Ebene hätte ich mir etwas intensiver gewünscht.

Von mir erhält diese Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sternen), weil die Geschichte um Storm wirklich fesselnd ist und Aprils Schicksal schon auch bewegend. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und der Schreibstil mal etwas anderes. Ein Sternchen ziehe ich ab für Aprils fehlende Konflikte bzw. die fehlende Tiefe und das für meinen Geschmack fehlende Knistern zwischen den Hauptfiguren.

Vielen Dank an Karen Ashley für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Schwieriger Neuanfang

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„April & Storm – Stärker als die Nacht“ von Karen Ashley ist eine emotionale Lovestory, in der die zwei Hauptfiguren ihre traumatische Vergangenheit hinter sich lassen müssen.
Die 27-jährige Medizinstudentin ...

„April & Storm – Stärker als die Nacht“ von Karen Ashley ist eine emotionale Lovestory, in der die zwei Hauptfiguren ihre traumatische Vergangenheit hinter sich lassen müssen.
Die 27-jährige Medizinstudentin April versucht nach ihrer schweren Krebserkrankung einen Neubeginn in San Francisco. Hier will sie ihrem Studium einen neuen Schwerpunkt geben und hat dank ihrer Tante ein aussichtsreiches Praktikum ergattert. Ihr Freund, der mit ihr in die USA ging, hat schnell die Lust an einer gemeinsamen Zukunft verloren und so sucht April einen neuen Mitbewohner. Auf ihre Anzeige meldet sich der Musiker Storm, der trotz seiner entstellenden Narben im Gesicht von allen Mitbewerbern noch den normalsten Eindruck macht. Storm sucht auch nach einem Neuanfang, denn er hat ebenfalls schwere Altlasten im Gepäck.

Das Buch bildet den Auftakt zu einer Trilogie über die schwierige Beziehung von April und Storm und so sollte man sich darauf gefasst machen, dass am Ende erstmal keine Regenbögen und Einhörner warten.
April hat ihr Leben nach ihrer Erkrankung streng durchgeplant und braucht ihre ständigen Listen, um nicht den Halt zu verlieren. Das ist an sich nichts Schlimmes und ich kann ihre Haltung teilweise nachvollziehen. Ehrlicherweise hat mich ihr Verhalten trotzdem in einigen Momenten fast schon entsetzt und ich tue mich schwer, uneingeschränkte Sympathien mit ihr aufzubauen. Sie blickt kaum über ihren Horizont und merkt in ihrem krampfhaften Drang nach Selbstschutz nicht, wie sehr sie andere verletzt. Sie fordert Rücksicht und Toleranz, aber überschreitet selbst oft Grenzen anderer und gewährt keine zweiten Chancen. So leid es mir tut, aber ich konnte ihren Ex, der als Alleinschuldiger dargestellt wird, stellenweise sogar verstehen. Ihre Reaktion am Ende setzt dem ganzen die Krone auf und ist für mich völlig überzogen.
Storm hat eine nicht weniger tragische Vergangenheit und ist nach einem Höhenflug in tiefste Abgründe gestürzt. Er kommt langsam wieder im Leben an, auch mit der Hilfe von April. Seine Emotionen konnte ich besser nachempfinden und er tat mir jedes Mal unendlich leid, wenn April wieder einmal auf seinen Gefühlen herumtrampelt. Seine Verletzlichkeit hat mich sehr berührt.
Auch wenn ich April (bisher) eher weniger mag, bin ich auf ihre zukünftige Entwicklung gespannt. Die Gefühlsachterbahn geht offensichtlich in den nächsten Bänden rasant weiter.

Mein Fazit:
Der Auftakt macht neugierig, ob die Protagonisten die dunklen Punkte ihrer Vergangenheit überwinden werden und ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.08.2021

toller Serienstart

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April hat eine schwere Zeit hinter sich, und zieht gemeinsam mit ihrem Freund nach San Francisco, um neu zu starten. Doch leider lässt sie ihr Freund dort sitzen und sie ist plötzlich alleine in der WG. ...

April hat eine schwere Zeit hinter sich, und zieht gemeinsam mit ihrem Freund nach San Francisco, um neu zu starten. Doch leider lässt sie ihr Freund dort sitzen und sie ist plötzlich alleine in der WG. Da lernt sie Storm kennen - einen jungen Mann mit Narben, an denen sie sich allerdings nicht stört, bevor sie noch erkennt, dass auch er einen schweren Rucksack zu tragen hat.

Es handelt sich hier um Band 1 einer Trilogie, der mit einem Cliffhanger endet.

Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, das wunderschöne Cover und auch der Klappentext hatten mich jedoch sehr gespannt auf die Geschichte von April und Storm gemacht.

Die Autorin erzählt die Handlung kapitelweise abwechselnd aus beider Sicht. Mich persönlich hat allerdings daran verwirrt, dass Aprils Erzählung in der ich-Form in der Gegenwart erfolgt, die von Storm aber aus dritter Person in der Vergangenheit geschildert wird. Wenn man sich dann allerdings daran gewöhnt hat, dann kann man sich voll auf eine Liebesgeschichte mit vielen Emotionen einlassen.

Obwohl ich April und Storm beide sehr sympathisch gefunden habe und ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen konnte, so war mir Storm noch einen kleinen Tick sympathischer. Begründen kann ich das aber nicht, ist einfach so

Sowohl April als auch Storm haben ihr Päckchen zu tragen, und müssen sich erst in ihren neuen Leben zurechtfinden. Und beide machen im Laufe der Handlung eine starke Entwicklung durch. Ich fand die beiden sehr starke Charaktere - auch wenn ihnen selbst nicht bewusst ist, wie stark sie eigentlich sind, so wachsen sie doch an ihrer Vergangenheit, überwinden Ängste und werden so noch stärker.

Es ist keine leichte Geschichte, die hier erzählt wird, sie hat tiefe Emotionen und ist zeitweise auch ein wenig düster. Das allerdings ist auf jeden Fall auch zum Vorteil der Glaubwürdigkeit, denn was die beiden erlebt haben, kann man nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Ich fand, die Autorin hat hier einen perfekten Mittelweg gefunden, um schlimme Erlebnisse die Liebesgeschichte nicht zu tief hinunterdrücken zu lassen. April und Storm haben beide ihre Unsicherheiten und ihre Ecken und Kanten. Gerade dadurch wirken sie sehr lebensecht und schleichen sich ins Leserherz.

Für mich war der erste Teil der Trilogie jedenfalls ein toller Start, der mir sehr gut gefallen hatte -nach dem Cliffhanger bin ich nun sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergehen wird. Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.04.2022

Wundervolle New Adult Geschichte

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April zieht zu ihrer Tante nach Amerika zusammen mit ihrem Freund Jan. April brauchte diesen Neubeginn, da sie an Leukämie erkrankt war und zu Hause ihre Eltern sie zu sehr erdrückt haben. Aber ihr Freund ...

April zieht zu ihrer Tante nach Amerika zusammen mit ihrem Freund Jan. April brauchte diesen Neubeginn, da sie an Leukämie erkrankt war und zu Hause ihre Eltern sie zu sehr erdrückt haben. Aber ihr Freund lässt sie dann irgendwann sitzen, und so sucht April eine neue Mitbewohnerin für die WG. Als dort dann Storm auftaucht, der selbst viele Geheimnisse mit sich herumträgt und viele Narben davongetragen hat, äußerlich wie innerlich, kommt es nach einem Vorfall dazu, dass er in die WG einzieht. Das ist der Beginn der Geschichte von April und Storm

Ich muss sagen, dass das Buch eine schöne New Adult Geschichte ist, mehr aber auch nicht. Es ist Band eins einer Trilogie, die zusammenhängend die Geschichte der beiden erzählt.
April habe ich anfangs für ihren Mut bewundert, nach so einem Schicksal ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Es gab allerdings immer wieder kleine Situationen, in denen sie auf die äußerlichen Narben von Storm anderen ggü. ihn als Quasimodo bezeichnet hat oder später in Gedanken ihm die Phantom der Oper Maske gewünscht hat. Ich finde solche Sachen sehr grenzwertig. Sonst hat mir auch die Chemie zwischen beiden gefehlt, auch wenn Schicksale oft zusammenschweißen, kam mir es zu einfach vor.
🔹
Der Schreibstil an sich war gut, April war in der Ich-Perspektive und Storm in der Erzähl-Perspektive geschrieben, was mich oft erstmal aus dem Lesefluss geholt hat. Sonst war es eine angenehme Reise mit den Protagonisten und auch mit den Nebencharakteren, besonders mit Mrs. Wolowitz, bei ihr musste ich an Big Bang Theory denken, obwohl sie deutlich sympathischer war und ihren Hund Sky, der viel wett gemacht hat
Ich werde die Reihe mit großer Wahrscheinlichkeit nicht weiterlesen, aber für ein paar nette Lesestunden im Urlaub ist sie auf alle Fälle etwas

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Veröffentlicht am 30.09.2021

Tolle Ideen, Gesamtpaket nicht ganz überzeugend

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April ist fest entschlossen, die richtige Mitbewohnerin für ihre Traumwohnung in San Francisco auszuwählen – und hat keine Ahnung, wie es dann dazu kommt, dass auf einmal Storm einzieht: Männlich, gutaussehend ...

April ist fest entschlossen, die richtige Mitbewohnerin für ihre Traumwohnung in San Francisco auszuwählen – und hat keine Ahnung, wie es dann dazu kommt, dass auf einmal Storm einzieht: Männlich, gutaussehend und ganz offensichtlich mit einigem Ballast aus der Vergangenheit. Hin und hergerissen muss sie sich jedoch irgendwann eingestehen, dass sie sich – trotz allem – eindeutig zu ihm hingezogen fühlt.
San Francisco als Setting fand ich klasse, wie auch die Ausgangsidee der WG zweier beinahe Unbekannter, die sich gezwungenermaßen näher kennenlernen, jeder mit seinem Päckchen, das er zu tragen hat. Die Zutaten haben also alle gestimmt. Und es gab auch viele Momente, da konnte ich mir das bildlich richtig gut vorstellen – April und Storm zusammen in ihrer WG – und fühlt mich dabei auch gut unterhalten. Nur leider wurde ich mit dem Erzählstil der Autorin nicht ganz warm. Gelegentlich wurden Handlungen so kompliziert beschrieben, dass es leider meinen Lesefluss gestört hat.
Bei den beiden Protagonisten bin ich ebenfalls etwas zwiegespalten: Während bei April der Funke nicht übersprang und ich sie etwas schwierig und steif fand, war mir Storm durchweg sympathisch und allein schon aufgrund seiner mysteriösen Vergangenheit, die er nur langsam offenbart, ist er auf jeden Fall eine sehr interessante Figur.
Insgesamt konnte mich die Geschichte leider nicht so sehr überzeugen, dass ich auch den nächsten Band lesen werde. Trotzdem war es alles andere als langweilig und das Buch hat mich gut unterhalten, so dass es im Nu durchgelesen war.