Cover-Bild Vielleicht auf einem anderen Stern

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 10.08.2020
  • ISBN: 9783453360518
Karen Raney

Vielleicht auf einem anderen Stern

Roman
Andrea Brandl (Übersetzer)

Endlich ist Eves Leben genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Sie ist Kuratorin in einem Museum, hat einen liebevollen Partner an ihrer Seite und eine Tochter, die ihr das Wichtigste ist. Doch dann wird Maddy schwer krank. Hungrig nach Leben muss die Sechzehnjährige schnell erwachsen werden – und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, der von ihrer Existenz nichts weiß. Eve erkennt, dass sie Maddy immer vor allem beschützen wollte. Vieles hat sie ihr deshalb verschwiegen. Nun bricht sich das Ungesagte unaufhaltsam Bahn, und je weiter Maddy sich entfernt, desto klarer wird Eve, dass sie nicht alles in der Welt kontrollieren kann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2020

Alles Wasser auf der Erde

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Madeline Rose Wakefield ist erst 16 Jahre alt, als sie eine schlimme Diagnose verkraften muss. Die Teenager leidet an Blutkrebs. Obwohl ihre Mutter Eve (43) sie mit viel Liebe erzogen hat und auch ihre ...

Madeline Rose Wakefield ist erst 16 Jahre alt, als sie eine schlimme Diagnose verkraften muss. Die Teenager leidet an Blutkrebs. Obwohl ihre Mutter Eve (43) sie mit viel Liebe erzogen hat und auch ihre Großeltern ihr in der schwierigen Zeit beistehen, ist da eine langgehegte Sehnsucht, die Maddy sehr beschäftigt. Ihren leiblichen Vater Antonio, einen gebürtigen Spanier, hat die Schülerin noch nie in ihrem Leben getroffen. Zwischen den Chemotherapien macht sie sich auf die Suche nach dem Wissenschaftler und nimmt den Kontakt zu ihrem lange vermissten Elternteil auf – hinter dem Rücken ihrer Mutter…

„Vielleicht auf einem anderen Stern“ ist der Debütroman von Karen Raney.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus drei Teilen. Erzählt wird in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Eve und Maddy, wobei 23 Kapitel auf die Mutter und 16 Kapitel auf die Tochter entfallen. Der Roman endet mit einem Epilog. Eingestreut sind mehrere E-Mails. Dieser Aufbau funktioniert ganz gut.

Mit dem Schreibstil hatte ich einige Schwierigkeiten. Er ist einerseits durch viel wörtliche Rede anschaulich und lebhaft und verwendet viele starke Bilder. Zudem wird sprachlich zwischen den beiden Protagonistinnen ausreichend differenziert. Anderseits ist der Stil oft zu detailliert und ausschweifend, wodurch sich der Fokus immer wieder verliert. Erschwerend kommt hinzu, dass eine stellenweise etwas holprige Übersetzung und etliche vom Korrektorat übersehene Fehler den Lesefluss zusätzlich hemmen.

Sowohl Maddy als auch Eve sind durchweg authentische, wenn auch nicht rundum sympathische Charaktere. Ihre Gedanke und Gefühle werden sehr gut deutlich. Auch die Nebenfiguren wirken glaubhaft und interessant.

Eine Stärke des Romans ist sein Tiefgang, der auf klugen Beobachtungen und vielen Denkansätzen beruht. So wird zum Beispiel die Frage nach dem Leben nach dem Tod ebenso aufgeworfen wie die nach einer Lösung der Klimakatastrophe. Inhaltlich ist die Geschichte sehr vielschichtig. Es geht um weitaus mehr als nur Maddys Krankheit und den Umgang damit.

Trotz der traurigen Grundthematik konnte mich die Geschichte weniger stark berühren als erhofft. Zwar gibt es immer wieder durchaus bewegende Momente. Doch ausführlich geschilderte Nebensächlichkeiten und einige inhaltliche Wiederholungen führen zu langatmigen Passagen. Darüber hinaus tritt die Handlung zum Teil auf der Stelle.

Das Cover schaut ganz ansprechend aus, lässt aber keinen inhaltlichen Bezug erkennen. Auch der deutsche Titel erschließt sich mir leider nicht und ist deutlich weniger passend als das amerikanische Original („All the Water in the World“).

Mein Fazit:
Mit „Vielleicht auf einem anderen Stern“ schöpft Karen Raney leider nicht das ganze Potenzial der Geschichte aus. Allerdings ist der Roman überraschend vielfältig und tiefgründig, sodass ich mich im Großen und Ganzen dennoch gut unterhalten gefühlt habe.

Veröffentlicht am 20.09.2020

Ein Buch für den zweiten Blick

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Zum Inhalt:

Maddy, gerade 16 geworden, ist an Krebs erkrankt, die Heilungschancen sind gering, Rückhalt gibt ihr ihre Mutter Eve, die versucht ihrem Alltag einen Hauch von Normalität zu geben. Allerdings ...

Zum Inhalt:

Maddy, gerade 16 geworden, ist an Krebs erkrankt, die Heilungschancen sind gering, Rückhalt gibt ihr ihre Mutter Eve, die versucht ihrem Alltag einen Hauch von Normalität zu geben. Allerdings belastet ein Geheimnis die Beziehung der beiden, Eve hat sich von Maddys Vater noch vor deren Geburt getrennt und keinen Kontakt mehr zu ihm. Nachdem absehbar ist, dass die Krankheit einen tödlichen Verlauf nehmen wird, entschließt sich Maddy, ohne Wissen ihrer Mutter sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen.

Das Cover und Titel:

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, die Mohnblumenwiese, das Mädchen im gelben Blümchenkleid, das könnte Maddy sein,vor der Krankheit, das könnte auch die junge Eve sein. Den Titel im englischen ("All the Water in the World") finde ich etwas passender, da er auch Bezug zur Geschichte hat.

Meine Meinung:

Maddy ist schwer erkrankt und sie, wie auch der Leser wissen relativ schnell, dass die Krankheit tödlich verlaufen wird. Dennoch gelingt es diesem Roman nicht kitschig in eine Behandlungs- und Leidensgeschichte abzudriften. Die Krankheit bleibt präsent, aber es geht nicht um deren Behandlung, sondern eher, wie das Leben sich für die zwei Protaganisten mit und um die tödliche Krankheit herum gestaltet.

Während Maddy, mit knapp 16 noch möglichst viel an Erfahrungen mitnehmen will (über den ersten Freund, die Teilnahme an politischen Kampagnen oder eben den eigenen Vater kennenzulernen), muss Eve nicht nur für sich und ihre Umwelt Stärke zeigen, sondern auch für ihr Kind, sie muss versuchen ihr all das was sie sich noch wünscht zu ermöglichen. Bis auf den Kontakt zum Vater, die erfolgt nämlich ohne das Wissen von Eve.

Erst nach Maddys Tod erfährt Eve, dass Maddy Antonio, ihren Vater kontaktiert ist und dieses Wissen. muss sie zusätzlich zu ihrer Trauer bewältigen.

Das Thema oder die Themen sind nicht neu, was es für mich wirklich außergewöhnlich macht, ist die leise und unaufgeregte Art, wie es bearbeitet wird, sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Während man nach dem Lesen des Klappentextes oder anderer Inhaltsangaben davon ausgeht hier vielleicht ab der Hälfte des Buches nur mit einem Taschentuch den Stoff bewältigen kann, passiert alles ganz unaufgeregt, aber mit vielen schönen Momenten und leisen Zwischentönen.

Fazit:

Ohne zu plakativ zu sein, ist dies für mich ein Buch für die Zwischentöne, manchmal auch für das was nicht gesagt wird und das von jeder Leserin und jedem Leser individuell hineininterpretiert wird. Die Krankheit begleitet beim Lesen durch das ganze Buch, steht aber nicht im Mittelpunkt, was den Figuren Raum für Entwicklung gibt. Manchmal hätte ich mir ein bisschen weniger Distanz gewünscht, allerdings muss ich sagen, dass der grandiose Epilog, das ganze wieder einigermaßen wett macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Ein berührender Roman über eine Mutter-Tochter-Beziehung..

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Klappentext:

Endlich ist Eves Leben genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Sie ist Kuratorin in einem Museum, hat einen liebevollen Partner an ihrer Seite und eine Tochter, die ihr das Wichtigste ...

Klappentext:

Endlich ist Eves Leben genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Sie ist Kuratorin in einem Museum, hat einen liebevollen Partner an ihrer Seite und eine Tochter, die ihr das Wichtigste ist. Doch dann wird Maddy schwer krank. Hungrig nach Leben muss die Sechzehnjährige schnell erwachsen werden – und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, der von ihrer Existenz nichts weiß. Eve erkennt, dass sie Maddy immer vor allem beschützen wollte. Vieles hat sie ihr deshalb verschwiegen. Nun bricht sich das Ungesagte unaufhaltsam Bahn, und je weiter Maddy sich entfernt, desto klarer wird Eve, dass sie nicht alles in der Welt kontrollieren kann.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover samt Titel machten mich sehr sehr neugierig! Insgesamt gefällt mir das Cover auch richtig gut! Zu sehen ist ein Mohnblumenfeld und mitten drin liegt eine Frau mit einem gelbt belühmten Kleid, welche direkt auf den Betrachter blickt. Jedoch lässt das Cover sowie der deutsche Titel keinen inhaltlichen Bezug erkennen.

Zum Inhalt: Alles scheint für Eve perfekt zu laufen, denn sie arbeitet in ihrem Traumberuf als Kuratorin, hat einen Partner an ihrer Seite, der sie liebevoll umsorgt und Eve hat eine wunderbare Tochter. Dovh von einen Tag auf den anderen wird ihr Glück aufs Spiel gesetzt, als ihre Tochter Madeline an Blutkrebs erkrankt. Als Maddy die schlimme Diagnose erhält, ist sie erst 16 Jahre alt. Der Teenager muss viel zu schnell erwachsen werden. Obwohl ihre Mutter Eve und auch ihre Großeltern sie in dieser schwierigen Zeit beistehen, ist da eine langgehegte Sehnsucht, die Maddy sehr beschäftigt. Ihren leiblichen Vater Antonio hat die Schülerin noch nie in ihrem Leben getroffen. Zwischen den Chemotherapien macht sie sich daher auf die Suche nach nach ihrem lang vermissten Elternteil - auch wenn ihre Mutter Eve davon nichts mitbekommen soll. Dieser Roman thematisiert nicht nur die Krankheit der 16-jährigen Maddy und die Mutter-Tochter-Beziehung, die Sehnsucht nach den eigenen Elternteilen, sondern auch das Thema Religion wird aufgegriffen. So wird zum Beispiel die Frage nach dem Leben nach dem Tod aufgeworfen. Inhaltlich ist dieser Roman sehr vielschichtig!

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Karen Raney ist einfühlsam, lebhaft sowie detailliert. Dieser ist einerseits durch die Verwendung der wörtlichen Rede und vieler starken Bilder anschaulich und lebhaft. Zudem wird sprachlich zwischen den beiden Protagonistinnen ausreichend differenziert. Andererseits ist der Schreibstil oft zu detailliert und ausschweifend, wodurch sich der Fokus immer wieder verliert. Erschwerend kommt hinzu, dass eine stellenweise etwas holprige Übersetzung und etliche vom Korrektorat übersehene Fehler den Lesefluss zustäzlich hemmen. Nichtsdestotroz wechselt die Erzählperspektive zwischen Mutter und Kind in der Ich-Perspektive hin und her. Die Lebensansichten beider Protagonistinnen werden einfühlsam dargestellt. Sowohl Maddy als auch Eve sind durchweg authentische, wenn auch nicht rundum sympathische Charaktere. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr gut deutlich. Innerhalb der Handlung ist Eve über sich hinausgewachsen, hat ihre Fehlentscheidungen eingesehen und sich für Fehler entschuldigt. Trotzdem wirkt sie stellenweise gefühlslos, was schade ist. Maddy ist gerade mal mit ihren 16 Jahren schon unglaublich reif. Sie begreift Zusammenhänge viel besser als die meisten Jugendlichen in ihrem Alter. Trotz ihrer Krebsdiagnose versucht sie niemanden zur Last zu fallen und etwas Gutes für ihre Gesellschaft zu tun. Besonders Maddy ist mir ans Herz gewachsen. Auch die Nebenfiguren wirken glaubhaft und sind interessant. Robin, Eve's Lebenspartner, ist mir sehr liebevoll und fürsorglich vorgekommen. Gegenüber Maddy hat er immer versucht ihr ein Vater zu sein. Eine Stärke des Romans ist dessen Tiefgang, der auf klugen Beobachtungen und vielen Denkansätzen beruht. So wird zum Beispiel wie bereits erwähnt, auf die Frage nach dem Leben nach dem Tod eingegangen aber gleichaus bedeutend ist auch die Lösung der Klimakatastrophe. Dennoch empfand ich manche Stellen zu sehr gestreckt und schwer zu verstehen. Das Ende war mir viel zu kurz und meiner Meinung nach hätte die Autorin dort mehr rausholen können. Insgesamt ist der Roman in drei Teile unterteilt worden.



Mein Fazit:

Mit "Vielleicht auf einem anderen Stern" schöpft die Autorin leider nicht das ganze Potenzial der Geschichte aus. Dennoch ist Karten Raney ein vielfältiger und tiefgründiger Roman gelungen, der ein sehr schweres Thema gut umsetzt!

Dementsprechend gebe ich diesem Roman vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung!





Danke an das Bloggerportal und dem Diana - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Vielleicht auf einem anderen Stern von -Karen Raney. Die Geschichte wäre ausbaufähig. Gute Grundidee

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WORUM GEHT ES IN DIESEN BUCH

Endlich ist Eves Leben genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Sie ist Kuratorin in einem Museum, hat einen liebevollen Partner an ihrer Seite und eine Tochter, die ...

WORUM GEHT ES IN DIESEN BUCH

Endlich ist Eves Leben genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Sie ist Kuratorin in einem Museum, hat einen liebevollen Partner an ihrer Seite und eine Tochter, die ihr das Wichtigste ist. Doch dann wird Maddy schwer krank. Hungrig nach Leben muss die Sechzehnjährige schnell erwachsen werden – und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, der von ihrer Existenz nichts weiß. Eve erkennt, dass sie Maddy immer vor allem beschützen wollte. Vieles hat sie ihr deshalb verschwiegen. Nun bricht sich das Ungesagte unaufhaltsam Bahn, und je weiter Maddy sich entfernt, desto klarer wird Eve, dass sie nicht alles in der Welt kontrollieren kann.


WARUM WOLLTE ICH DIESES BUCH LESEN?

Ich bin selbst Mutter einer Tochter und weiß was es bedeutet alleinerziehende Mutter zu sein , gerade deswegen hat es mich interessiert was in den Buch vorkommt. Ich dachte anhand des Klappentext , ich bekomme eine tolle Mutter - Tochter Beziehung. Ich fand den Klappentext super interessant und musste unbedingt mehr über die Protagonisten erfahren.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen was meine eigene Meinung in Bezug auf das Buch aber in kleinster weise von Bedeutung ist , die Menschen die mich kennen und mir getreu Folgen wissen dies zu schätzen , dass ich stets ehrlich bin.


EIGENE MEINUNG ZU DEN BUCH

Ich muss zunächst schreiben , dass ich immer noch so begeistert von den Buchtitel bin - vielleicht von eine, anderen Stern. Fühlen wir uns nicht alle manchmal so? also habe ich mir gedacht ich muss es lesen es klingt so dermaßen poetisch und authentisch. Gesagt getan, ich bin mit Maddie ziemlich schnell wert geworden. Das Buch setzt das Thema Religion sehr gut um und auch mal einen gang in die Kirche empfand ich als passend gerade, wenn man, an so einer schlimmen Krankheit erkrankt, muss man vielleicht manchmal dinge versuchen, um sich Erleichterung zu verschaffen, auch evtl. um an etwas zu glauben. Das alles sind Hypothesen, worauf das Buch aufbaut. Es kommen sehr , sehr viele Philosophie Aspekte vor, vieles was mit Wissenschaft zu tun hat und ich als leihe da bin ich ehrlich kenne mich null damit aus. Theoretisch hätte man dann auch sagen können, vielleicht auf einem andern Stern würde den Aspekt schon verraten, soweit habe ich bei der Auswahl für das Buch nicht gedacht.

Mit der Protagonistin Maddie kam ich sehr schnell klar , ich habe mich in sie hineinversetzen können und sie auch größten teils verstanden, nicht immer aber meist. Mit verlauf des Buches habe ich sie kennen und sogar ein stückweit lieben gelernt. Dennoch hat sie ihre Schwächen aber das machte sie für mich nur umso menschlicher. Maddies Schicksal wird früh klar und nimmt den Buch eigentlich die gesamte Spannung - was schade ist, denn es hätte so viel mehr aus den Buch und der Idee entstehen können. Aus meiner Sicht war das Thema sehr schwierig und ich ziehe meinen Hut vor der Autorin überhaupt sowas zu verfassen. Mir selbst lag der Schreibstil nicht. Die Wissenschaft ist für mich leider realitätsfremd , dennoch glaube ich , dass Menschen die sich damit befassen , es auch gerne lesen werden. Die Mutter Eve war für mich sehr merkwürdig und hat Handlungen an den Tag gelegt die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte zum Ende hin wurde dies für mich immer schlimmer vom Emotionslosen her, ich wäre teilweise denke ich völlig anders gewesen, aber ich denke das liegt an der Thematik und die Autorin wollte keine mega traurige, überzogene Stimmung in den Buch haben. Allgemein empfand ich die Mutter Tochter Bindung als Fragwürdig. Der Schreibstil und das Buch haben mich angestrengt, aber es ist niemals ein schlechtes Buch auch wenn ich es selbst nicht empfehle oder aber nicht mehr lesen würde.


⭐⭐⭐/5 Sterne


Cover und Titel: ⭐⭐⭐⭐

Schreibstil; ⭐⭐⭐

Handlung: ⭐⭐⭐

Gefühl und Emotion: ⭐⭐⭐

Thematik , Umsetzung: ⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Leider hat es mich nicht überzeugt

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„Vielleicht auf einem anderen Stern“ von Karen Raney war für mich ein Auf und Ab. Wobei das Ab leider überwog. Es brauchte mehr als 100 Seiten, um etwas in die Geschichte reinzukommen. Doch auch danach ...

„Vielleicht auf einem anderen Stern“ von Karen Raney war für mich ein Auf und Ab. Wobei das Ab leider überwog. Es brauchte mehr als 100 Seiten, um etwas in die Geschichte reinzukommen. Doch auch danach fand ich in weiten Abschnitten immer wieder keinen Zugang zum Buch. Das könnte auch daran liegen, dass die Handlung abwechselnd von Eve und ihrer Tochter Maddy erzählt wird. Und Eve wirkte auf mich von Anfang bis Ende des Buches unnahbar, unsympathisch, verwirrt und frustriert – und das scheinbar nicht erst seit der Erkrankung ihrer Tochter. Hinzu kam, dass ich alles als wahnsinnig emotionslos empfand. Ich kann mich an kein Buch mit einer vergleichsweise traurigen Thematik erinnern, dass mich nicht berührt hat. Hier war das leider der Fall. Handlungsstränge, die mein Interesse gewonnen hatten, verliefen schnell im Sande. Andere hielten sich hartnäckig, ohne dass sich mir ihr Sinn für die Handlung erschloss. Zu viel blieb ungesagt, nicht zu Ende gedacht. Zu viel war meinem Empfinden nach überflüssig, sodass ich oftmals versucht war, Stellen nur querzulesen. Anstrengend fand ich viele Gespräche zwischen den Charakteren, die oftmals in Richtung Provokation und gezielte Verletzung abdrifteten. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.
Zum Buch: Endlich ist Eves Leben genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Sie ist Kuratorin in einem Museum, hat einen liebevollen Partner an ihrer Seite und eine Tochter, die ihr das Wichtigste ist. Doch dann wird Maddy schwer krank. Hungrig nach Leben muss die Sechzehnjährige schnell erwachsen werden – und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, der von ihrer Existenz nichts weiß. Eve erkennt, dass sie Maddy immer vor allem beschützen wollte. Vieles hat sie ihr deshalb verschwiegen. Nun bricht sich das Ungesagte unaufhaltsam Bahn, und je weiter Maddy sich entfernt, desto klarer wird Eve, dass sie nicht alles in der Welt kontrollieren kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere