Cover-Bild Die Frauen vom Nikolaifleet – Der ferne Glanz

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.01.2021
  • ISBN: 9783548061511
Katharina Lansing

Die Frauen vom Nikolaifleet – Der ferne Glanz

Eine junge Frau kämpft für ihr Glück und für ihre Leidenschaft

Hamburg 1925: Von klein auf ist Leonores jüngste Tochter Ada in dem Kolonialwarenladen am Nikolaifleet aufgeblüht. Doch als es darum geht, offiziell in das Familiengeschäft einzusteigen, flüchtet sich Ada vor der Verantwortung nach Berlin und stürzt sich dort in eine leidenschaftliche Affäre zu einem Schriftsteller. Als sie auch noch eine Anstellung in einem Delikatessenhaus bekommt, könnte ihr Glück perfekt sein. Aber schon bald muss Ada erkennen, dass sie sich vom Glanz der großen Stadt hat täuschen lassen und ihr Herz das Nikolaifleet nie verlassen hat …  

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Adas Weg

0

Hamburg 1925: Leonores jüngste Tochter Ada ist praktisch in dem Kolonialwarenladen der Familie aufgewachsen. Nun soll sie die Geschäfte übernehmen. Doch sie glaubt, dass ihre Mutter ihre Leistungen nicht ...

Hamburg 1925: Leonores jüngste Tochter Ada ist praktisch in dem Kolonialwarenladen der Familie aufgewachsen. Nun soll sie die Geschäfte übernehmen. Doch sie glaubt, dass ihre Mutter ihre Leistungen nicht anerkennt und folgt daher ihrer Schwester nach Berlin. Dort lebt sie sich schnell ein und findet Freunde und ihre erste Liebe. Aber Paul ist ein Künstler und hat ganz andere Lebensvorstellungen als Ada. Ab er das Leben in Berlin ist anders, als es sich Ada vorgestellt hat und sie erkennt, wo sie eigentlich hingehört.
Dies ist der zweite Band der Familiensaga aus Hamburg von Katharina Lansing. Es ist schön zu verfolgen, wie es mit der Familie weitergeht. Der Schreibstil lässt sich gut und schön flüssig lesen, er ist sehr bildhaft. Dieses Mal können wir nicht nur in die Hamburger Atmosphäre eintauchen, sondern auch in das Berlin der zwanziger Jahre. Das Leben in Berlin ist bunt und schillernd, aber die Wirtschaftskrise sorgt auch für viel Not.
Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben. Ada ist eine sympathische junge Frau, die vor der Verantwortung flieht. Ihr hat in Hamburg die Anerkennung der Mutter gefehlt. Sie muss erst einmal ein paar Umwege gehen, bis sie erkennt, was ihr wichtig ist und wo ihr Herz zu Hause ist. Aber in Berlin gewinnt sie eine gute Freundin, nämlich Lisbeth. Auch wenn die Familienmitglieder unterschiedliche Wege einschlagen, so halten sie dennoch zusammen.
Es hat mir gut gefallen, in das Leben dieser Familie einzutauchen und ihre Freuden und Nöte mitzuerleben. Nun bin ich auf den nächsten Band gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Von Hamburg nach Berlin in die Zwanziger. Familienzusammenhalt und Freundschaften stehen im Fokus.

0

Als Quereinsteigerin ohne Vorkenntnis bin ich diese Reihe gestartet und war sofort in der Handlung gefangen.
Das Buchcover und der ansprechende Klappentext um das Thema eines Kolonienwarenladen in Hamburg ...

Als Quereinsteigerin ohne Vorkenntnis bin ich diese Reihe gestartet und war sofort in der Handlung gefangen.
Das Buchcover und der ansprechende Klappentext um das Thema eines Kolonienwarenladen in Hamburg zur Zeit der Zwanziger machte mich neugierig. Ich habe auch sehr schnell in die Geschichte gefunden und die Autorin schafft es sofort eine angenehme Stimmung zu transportieren.
Ich durfte Leonore Herrin über den Laden in Hamburg und ihr Tochter Ada die darin quasi aufgewachsen ist kennengelernen.
Ada zieht es nach Berlin um ihr eigenes Glück ausserhalb des Ladens zu machen und so haben wir 2 zusammenhängende Stränge die abwechselnd in Berlin oder Hamburg stattfinden.
Was mir gut gefallen hat das der Familienzusammenhalt, die verschiedenen Freundschaften und Adas Weg im Fokus stehen und garnicht so die glitzernde Nachtwelt der 20er in Berlin.
Ihre Schwester Greta die in Berlin Medizin studiert, ihre beste Freundin Lisbeth und diverse Nebencharaktere sind farbig gestaltet und man muss sie alle ins Herz schliessen.
Der gut verständliche, leicht zu lesende Schreibstil und der herzerwärmende Erzählstil lässt das aufregende Berlin und das mondäne Hamburg vor dem inneren Auge auferstehen.
Ada ergreift Chancen, entwickelt ihr Verkaufsgeschick weiter und wächst an den Schicksalschlägen die sie durchmachen muss das macht Spaß zu verfolgen
Das Ende schaffte es zu überraschen und liess mich neugierig zurück so das ich gleich den 3. Teil lesen und wissen wollte wie es mit Ada weitergeht.
Von mir gibt es 4 Sterne mit einer Leseempfehlung bei Interesse an Familiensagas.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2021

Toller zweiter Band

0

Hamburg 1925. Der Kolonialwarenladen von Leonore beginnt sich gerade wieder zu erholen. Doch Ada, ihre Tochter, ist unzufrieden. Zu oft hat sie den Eindruck, alles wäre zu selbstverständlich was sie tut ...

Hamburg 1925. Der Kolonialwarenladen von Leonore beginnt sich gerade wieder zu erholen. Doch Ada, ihre Tochter, ist unzufrieden. Zu oft hat sie den Eindruck, alles wäre zu selbstverständlich was sie tut und dass sie von ihrer Mutter eigentlich nicht wirklich wahrgenommen wird. Daher beschließt Ada ihrer Schwester nach Berlin zu folgen und dort auf eigenen Füßen zu stehen. Nach einer Anstellung in einem Kleidungsgeschäft stellt sich schnell heraus, dass Ada doch eher dem Lebensmittelverkauf zugeneigt ist. Durch einen Zufall ergattert sie einen Job in einem Feinkostgeschäft und ein Zimmer bei Liesbeth, die sich bald als beste Freundin entpuppt, machen das Glück perfekt. Auch in Liebesdingen tut sich einiges, aber auch hier muss Ada erst herausfinden, was sie wirklich will.

Dieser zweite Band rund um die Frauen vom Nikolaifleet hat mir fast besser gefallen als der erste. Irgendwie hat mich die Geschichte mehr berührt und sie hatte mehr Tiefgang. Schön fand ich, Leonore, ihren Vater und Julius wieder erleben zu dürfen und sie nicht nur am Rande erleben zu dürfen.

Das Leben in Berlin ist ganz toll beschrieben, auch wenn man kaum Schattenseiten zu sehen bekommt. Das ist auch der einzige Kritikpunkt, im Bezug auf die Zeit zu der das Buch spielt, geht vieles einfach zu glatt. Aber manchmal muss es auch ohne große Dramen gehen.

Alles in allem fand ich dieses Buch ganz wunderbar, sehr schön zu lesen und berührend. Bei manchen Szenen ist mir das Herz aufgegangen, so schön fand ich sie. Von daher kann ich dieses Buch einfach nur empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2021

Ada‘s Weg

0

Klappentext:
„Hamburg 1925: Von klein auf ist Leonores jüngste Tochter Ada in dem Kolonialwarenladen am Nikolaifleet aufgeblüht. Doch als es darum geht, offiziell in das Familiengeschäft einzusteigen, ...

Klappentext:
„Hamburg 1925: Von klein auf ist Leonores jüngste Tochter Ada in dem Kolonialwarenladen am Nikolaifleet aufgeblüht. Doch als es darum geht, offiziell in das Familiengeschäft einzusteigen, flüchtet sich Ada vor der Verantwortung nach Berlin und stürzt sich dort in eine leidenschaftliche Affäre zu einem Schriftsteller. Als sie auch noch eine Anstellung in einem Delikatessenhaus bekommt, könnte ihr Glück perfekt sein. Aber schon bald muss Ada erkennen, dass sie sich vom Glanz der großen Stadt hat täuschen lassen und ihr Herz das Nikolaifleet nie verlassen hat …“

Die Geschichte „Die Frauen vom Nikolaifleet“ geht hiermit in die zweite Runde, nach einem äußerst gelungenen Auftakt. In diesem Teil geht es primät um Ada, Leonores jüngste Tochter. Als ihr die Aufagbe zuteil wird, Verantwortung für den Kolonialwarenladen zu übernehmen, erfahren wir Leser eine Angst auf Adas Schultern und können bislang nur erahnen warum und wieso, es so eine Bürde für sie ist. Autorin Katharina Lansing nimmt uns hier wieder sehr gekonnt an die Hand und wir erleben eine Leonore, die daran zweifelt, das ihre Tochter lieber den Weg nach Berlin antritt und das Geschäft sich ihrem Schicksal überlässt und wir erleben Ada die in Berlin ihr Glück suchen und in gewisser Weise auch finden wird. Die Emotionen und Gefühle spielen hier eine Hauptrolle und wir Leser bekommen besondere Einblicke aber nicht nur das. Lansing nimmt auch das Feeling der Zeit für uns Leser quasi gefangen und wir tauchen in der Geschichte förmlich ab. Die Figuren bekommen Gesichter und wir Leser spüren die Zeichen der Zeit...
Es hat auch hier wieder sehr große Freude gemacht, zu den Frauen am Nikolaifleet abzutauchen und eine kleine Zeitreise zu unternehmen. Band 3 wird schon sehnsüchtig herbeigesehnt! 5 von 5 Sterne gibt es hier von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2021

schöner 2.Teil der mutigen Kontorfrauen

0

Im 2.Teil der Frauen vom Nikolaifleet erlebt die Tochter von Leonore, Ada, ihre ganz eigene Geschichte. Man spürt von Anfang an ihre Unruhe, die Unzufriedenheit, ihren Wunsch nach Freiheit, weil sie sich ...

Im 2.Teil der Frauen vom Nikolaifleet erlebt die Tochter von Leonore, Ada, ihre ganz eigene Geschichte. Man spürt von Anfang an ihre Unruhe, die Unzufriedenheit, ihren Wunsch nach Freiheit, weil sie sich im Kontor häufig von ihrer Mutter bevormundet vorkommt und meint, es fehlt etwas und sie verpasst die große weite Welt. Den Schritt, genau wie ihre Schwester nach Berlin zu gehen, macht sie ziemlich überraschend und dann ist man auch schon mitten in der eigentlichen Erzählung.
Sie schließt schnell neue Freundschaften, arbeitet sich rasch ein und auch die Kunden und Arbeitskollegen mögen sie gerne und so erlebt man so einige lustige Situationen. Auch die erste große Liebe begegnet ihr in Berlin, obwohl Paul so das völlige Gegenteil von ihr ist und als emporstrebender Künstler diverse andere Vorstellungen vom Leben hat. Dennoch ist es süß umschrieben, wie beide damit umgehen und was sie zusammen erleben.
Doch leider gibt es auch einige traurige Erlebnisse, die die Schattenseiten hervorheben, doch die Autorin hat diese wirklich schön mit eingebaut, so dass man ein berührendes Buch lesen darf, mit einer netten Mischung aus schönen Erlebnissen und traurigen Erfahrungen- alles Dinge, die Ada sehr prägen und sie darüber nachdenken lassen, was sie sich von ihrer Flucht aus Hamburg versprochen hat und wie einfach man sich einiges vorstellt und das Leben nicht immer planbar ist.
Um alles abwechslungsreicher zu gestalten, schwenkt man zwischen den Heimatbesuchen und ihrem Leben in Berlin in einigen Zeitsprüngen. Doch irgendwie hat man das Gefühl, es sind eher Pflichtbesuche und komischerweise am häufigsten zur Weihnachtszeit.
Gerade das Ende hat mich allerdings sehr berührt - damit hab ich überhaupt nicht gerechnet und mich wirklich überrascht. Ich hoffe, dass man im letzten Teil auch Adas Geschichte weiterverfolgen kann.
Ein bisschen mehr Spannung hätte es insgesamt ruhig sein dürfen und teilweise agiert mir Ada bei allem etwas kühl. Sie verfolgt ihren Plan und lässt sich dabei nicht viel reinreden und wenn sie über ihren Kummer spricht, dann wirkt es eher sehr sachlich und schnell abgehakt, was ich mir bei einigen Ereignissen nicht so vorstellen konnte.
Dabei merkt sie häufig auch gar nicht, dass auch andere Hilfe bräuchten oder mal jemandem zum zuhören.
Dadurch bin ich mit ihr nicht so ganz warm geworden und es hat mich nicht so ganz emotional abgeholt.
Das Cover und auch die Titelwahl passen gut zur Erzählung, man merkt die vorangeschrittene Zeit in Hamburg durch die veränderte Kleidung und dennoch haben alle Cover dieser Reihe einen Wiedererkennungswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere