Cover-Bild Campus Love
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 02.09.2019
  • ISBN: 9783426524602
Katharina Mittmann

Campus Love

Kayla und Jason
Traust du deinen Augen – oder deinem Herzen?
Die große Liebe an einer amerikanischen Elite-Universität: atmosphärisch, gefühlvoll, sexy

Kayla lebt ihren großen Traum, nach einer harten Zeit hat sie endlich eines der begehrten Stipendien an der Brown University in Providence erhalten. Doch ihre Freude darüber verpufft, als sie gleich am ersten Tag Jason auf ihrem Bett herumlümmelnd vorfindet, den besten Freund ihrer Mitbewohnerin Rachel. Jason, der selbstbewusst, sorglos und einfach arrogant wirkt. Jason, der genau der Typ Mann ist, mit dem sie nichts mehr zu tun haben will. Jason, den sie auf Anhieb anziehend und attraktiv findet.
Dass er Kayla auf dem Campus ständig über den Weg läuft, macht die Sache auch nicht besser. Als Jason schließlich auch noch in der Buchhandlung auftaucht, in der Kayla jobbt, um sich mit ihr über Bücher zu unterhalten, kommen ihr langsam Zweifel: Ist er vielleicht doch nicht so oberflächlich, wie sie dachte? Doch gerade als Kayla beschließt, Jason endlich zu vertrauen, geschieht etwas, das all ihre Befürchtungen zu bestätigen scheint.

Cool & romantisch, gefühlvoll & sexy: Katharina Mittmanns Liebes-Roman über zwei verletzte Seelen an einer amerikanischen Elite-Universität, die erst den Mut finden müssen, einander hinter ihre Masken blicken zu lassen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Wenn man eine schöne Collage Story lesen möchte, ist man bei Campus Love an der richtigen Adresse! ♥

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Kaylas großer Traum ist endlich in Erfüllung gegangen. Jahrelang hat sie darauf hingearbeitet auf ein Ivy League Collage zu kommen. Ihr Lebensziel besteht darin Medizin studieren zu können. Mit dem Stipendium ...

Kaylas großer Traum ist endlich in Erfüllung gegangen. Jahrelang hat sie darauf hingearbeitet auf ein Ivy League Collage zu kommen. Ihr Lebensziel besteht darin Medizin studieren zu können. Mit dem Stipendium für die Brown University kommt sie diesem Ziel einen riesigen Schritt näher. Voll motiviert trifft sie zum ersten Semester in ihrem Wohnheim ein, bereit einen neuen Abschnitt in ihrem Leben zu beginnen … doch kaum betritt die das Zimmer, ist es, als holt sie die Vergangenheit ein. Auf ihrem Bett liegt ein attraktiver, sportlicher Kerl. Jason, der beste Freund ihrer Mitbewohnerin, verkörpert alles dem Kayla sich fest vorgenommen hat aus dem Weg zu gehen. Zu sehr schmerzt die Erinnerung an ihren Highschool Freund, der ihr Vertrauen missbraucht hat.

Dementsprechend verhält sie sich Jason gegenüber. Ohne ihn zu kennen, versieht sie ihn mit einem Label und beschließt ihm künftig aus dem Weg zu gehen. Nur leider gestaltet sich dies schwerer als sie gedacht hätte, da Jason der beste Freund ihrer Mitbewohnerin ist laufen sie sich immer öfter über den Weg. Nach und nach muss Kayla sich jedoch eingestehen, dass Jason nicht so ist, wie sie bei der ersten Begegnung dachte. Er stellt sich als ein wahnsinnig lieber Typ heraus und so freunden sich die beiden an. Doch schnell geht ihre Beziehung über einfache Freundschaft hinaus. Die beiden kommen sich immer näher, doch beide werden noch immer von den Geistern ihrer Vergangenheit geplagt, wodurch es zu vielen Missverständnissen kommt und vor allem bei Kayla Zweifel entstehen. Könnte Jason doch nicht der sein, für den sie ihn hält?

Charaktere:

Sowohl Kayla als auch Jason werden immer noch von Dämonen ihrer Vergangenheit geplagt. Kayla hat schlechte Erfahrungen mit ihrem Exfreund gemacht, weshalb sie nun Probleme hat Männern eines ähnlichen Typs zu vertrauen. Aufgrund dessen, lehnt sie Jason von vornherein ab und muss sich auch ziemlich überwinden, um schließlich seine guten Seiten anzuerkennen … und vor allem um sich einzugestehen, dass er wenig Gemeinsamkeiten mit ihrem Exfreund hat. Doch selbst als sich die beiden Näher kommen hegt sie immer noch letzte Restzweifel, wodurch sie Jason schließlich wieder vor den Kopf stößt und damit ihre aufkeimende Beziehung stark beschädigt. Allerdings ist Jason daran auch nicht gerade schuldlos. Er stammt aus einer zerrütteten Familie, welche ihn teilweise stark unter Druck setzt. Durch ständige Vorwürfe seiner Stiefmutter ist sein Selbstbewusstsein ziemlich angeknackst. Er hat starke Selbstzweifel, die beispielsweise darin münden, dass er sich selbst nicht zutraut Kayla richtig zu behandeln. Durch die Zweifel die, die Beiden hegen torpedieren sie schlussendlich ihre Beziehung zueinander. Aber können sie diese Zweifel doch noch aus der Welt schaffen … oder sind die Wunden, die sich zugefügt haben, bereits irreparabel?

Neben den Protagonisten Kayla und Jason darf der Leser ebenfalls noch viele andere großartige Charaktere kennenlernen. Dazu gehören Jasons beide Mitbewohner, seine beste Freundin, welche Kaylas Mitbewohnerin ist. Sowie Kaylas neu gefundene Freunde. Persönlich mag ich es immer wahnsinnig gerne, wenn der Leser nicht nur die Protagonisten, sondern auch ihr Umfeld kennenlernt. Dadurch bekommt man noch einmal einen anderen Einblick in die Geschichte. Außerdem bleibt die Geschichte von Kayla und Jason keine Einzelgeschichte, sondern es folgen noch weitere Bücher zu anderen Charakteren, dementsprechend ist es fantastisch diese bereits ganz gut kennengelernt zu haben, bevor man in den Folgebänden tiefer in ihre Charakteristiken und Geschichte einsteigt.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Der Schreibstil von Campus Love hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich sehr angenehm und flüssig. Ich habe das Buch zu einer relativ stressigen Zeit gelesen und dennoch immer mal wieder ein paar Seiten reingequetscht, weil ich so unbedingt weiterlesen wollte! Persönlich bin ich nicht der allergrößte Fan von Collage Geschichten, da ich die Protagonisten meist zu unreif finde. Hier war dies allerdings nicht der Fall. Es gab zwar vereinzelt auch mal Stellen, bei denen ich fand, die Protagonisten könnten sich ein bisschen reifer verhalten und zum Beispiel durch bessere Kommunikation die Probleme aus der Welt schaffen, aber alles in allem hielt sich dies durchaus in einem angemessenen Rahmen. Was die Spannung betrifft, sind meine Erwartungen bei Young bzw. New Adult Romanen relativ gering. Ich finde, dieses Genre lebt vor allem von den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander. Natürlich meine ich damit nicht, dass es keine Handlung hat. Ich bin nur der Ansicht, dass man bei diesem Genre Spannung anders bewerten muss als bei beispielsweise Fantasy Büchern. Auch in der Hinsicht fand ich Campus Love sehr gelungen, es wurde nicht langweilig. Es gab immer wieder Schwierigkeiten die, die Protagonisten meistern mussten, wodurch der Leser nicht nur einmal mitfiebern konnte. Vor allem gegen Ende hat die Autorin noch eine sehr spannende Wendung eingebaut, welche die Richtung des Endes sehr beeinflusste.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mir Campus Love – Kayla und Jason sehr gut gefallen hat. Da die Handlung an einem Collage spielt, sollte man vielleicht nicht hoffen, dass das Buch etwas vollkommen Neues ist. Dennoch kann ich es jedem der Liebesromane mag nur wärmstens empfehlen. Das Buch besticht mit seinen großartigen und detailreich gestalteten Charakteren. Die Spannung beruht vor allem auf Zwischenmenschlichen und psychologischen Problemen, welche zu bewältigen sind, … aber die Autorin hat es ebenfalls geschafft einige unerwartete Ereignisse in die Handlung mit einzuflechten. Mir hat es wirklich Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen und wirklich eine Vielzahl an einzigartigen Charakteren kennenzulernen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band, welcher dieses Jahr erscheinen wird! ♥

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Wundervolle Gefühle

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Es war mein erstes Buch von Katharina Mittmann und ich weiß dass es nicht mein letztes Buch von ihr sein wird. Ich ärgere mich auch dass ich so lange mit dem Buch gewartet habe. Das Cover hatte mich schon ...

Es war mein erstes Buch von Katharina Mittmann und ich weiß dass es nicht mein letztes Buch von ihr sein wird. Ich ärgere mich auch dass ich so lange mit dem Buch gewartet habe. Das Cover hatte mich schon überzeugt aber dann habe ich den Klappentext gelesen und ich wusste dass es eine gefühlvolle Geschichte werden wird.

Der Schreibstil hat mir am Anfang noch Probleme bereitet aber es wurde von Kapitel zu Kapitel besser. Und dann habe ich den Schreibstil geliebt. Die Worte sind gefühlvoll gewählt und man hat auch anhand der Worte nicht sofort herausbekommen was Jason und Kayla in der Vergangenheit passiert ist.
Die Spannung war definitiv da. Die gefühlvollen und emotionalen Stellen haben mich gerührt. Man hat die Funken zwischen den beiden gespürt.
Bei den Namen der Charaktere war ich völlig überwältigt weil sie so richtig gut gepasst haben. Ich hatte ein Bild von beiden direkt vor Augen.

Mein erster Gedanke bei Jason war Badboy aber nach und nach hatte er eine andere Seite von sich gezeigt. Seine Familienverhältnisse sind nicht leicht und er zeigt dass es ihm schwerfällt darüber zu reden. Aber er öffnet sich und zeigt Gefühle. Er hat sich perfekt gegenüber Kayla Verhalten und das war einfach nur süß.
Kayla war faszinierend . Sie ist stark und sympathisch. Nur dass sie ein bisschen braucht sich zu öffnen war erst für mich nervig. Aber nachdem ihr Geheimnis gelüftet wurde habe ich sie vollkommen verstanden. Man hat auch gemerkt dass sie echte Gefühle zeigt nachdem alles offen gelegt wurde.
Jason und Kayla waren der Zuckerguss auf dem Kuchen.

Die Nebencharaktere waren sehr überzeugend. Cole war Wahnsinn und ich freue mich auf seine Geschichte. Rachel und Jess hat man zwar nicht doll kennengelernt aber ich hoffe dass man im Band 2 mehr von ihnen erfährt. Nate und Amber wären ne Idee für Band 3. Ich denke dass das gut passen könnte. Und von Sean hat man fast nichts mitbekommen. Bei ihm könnte ich mir auch eine Geschichte mit Amber vorstellen.

Es war für mich eine wunderschöne Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama.

P.s. als ich den Namen Mitchell gelesen habe musste ich grinsen und habe den Zusammenhang zu einer anderen Autorin gesehen.

Fazit: endlose Gefühle die Lust auf Band 2 machen

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Veröffentlicht am 15.10.2019

„Aber wir sind wirklich nur Freunde!“…………… Kayla und Jason, erzählt das jemand andrem ;)

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Campus Love – Kayla & Jason von Katharina Mittmann

Liebes Buch. Was ist das eigentlich mit uns Beiden? Sind wir in einer Beziehung? Sind wir nur Freunde? Eine kurzzeitige Affäre? Haben wir eine Freundschaft ...

Campus Love – Kayla & Jason von Katharina Mittmann

Liebes Buch. Was ist das eigentlich mit uns Beiden? Sind wir in einer Beziehung? Sind wir nur Freunde? Eine kurzzeitige Affäre? Haben wir eine Freundschaft plus? Lieben wir uns? Kannst du dich vielleicht mal entscheiden, was du von mir willst……………??? Oh………….. oder soll etwa ich was dazu sagen, um dir zu verraten, was ich von dir will?!? O_o Nagut. Ich ergebe mich, und sage etwas dazu. Ich will ja nicht, dass unser Beziehungsstatus „Es ist kompliziert“ lautet.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich zwischendurch unseren Beziehungsstatus manchmal habe wackeln sehen, und nicht wusste, woran ich war. Fast meint man, dass das Buch mit mir dieselbe Entwicklung durchgemacht hat, wie Jason und Kayla. Aber wie diese ist, wird natürlich nicht verraten, und nun mehr dazu. Denn ihr wisst ja noch gar nicht, wer überhaupt diese Kayla ist, und auch von Jason habt ihr noch nichts gehört.

Die Geschichte ist eigentlich gar nicht so schwer zu erzählen:

Kayla kommt aufs Elite College um zu studieren, und trifft am ersten Tag in ihrem Zimmer auf Jason, der auf ihrem Bett liegt. Das aber nur, weil er auf Rachel wartet, seinerseits die beste Freundin von ihm, und Kaylas neue Mitbewohnerin. (und Manche von euch jetzt so: WAAASSS?! Was suchen denn Hardin Scott und Tessa Young im Roman???!, aber keine Angst, so ist es nämlich gar nicht :)). Es ist gleich eine Anziehung da, das spürt man irgendwie. Doch Kayla ist ein vorsichtiger Mensch, hat sie doch mal schlechte Erfahrungen mit „Dieser Art von Kerl“ gemacht. Sie steckt Jason in eine Schublade, und versucht ihn zu ignorieren. Doch sie laufen sich immer wieder über den Weg, schon allein wegen Rachel. Und so lernt Kayla Jason besser kennen, und lieben. Jason spürt die Anziehung auch, aber ebenso, dass Kayla etwas zurückhält. Er will ihr nicht zu nahetreten, doch diese Frau fasziniert ihn, ist sie doch so ganz anders, und lehnt ihn sogar erst ab. Die beiden erleben viele nicht so schöne Dinge, die zusammenschweißen, zusammen. Und die Gefühle werden immer mehr. Kayla erkennt, was wichtig ist. Kayla will Jason aber nicht unter Druck setzen, weil er immer sagt, sie seien gute Freunde, und Jason will Kayla nicht unter Druck setzen, weil sie aufgrund dessen, was er sagt, auch sagt, dass sie nur Freunde sind. Beide fühlen mehr füreinander, kommen aber über diesen Freundesstatus nicht hinaus. Später dann Freundesstatus mit …. Naja… mehr. Dabei könnten die beiden so viel mehr sein, wenn sie nur mal ihren Mund aufmachen würden, um darüber zu reden, wie ihre Beziehung zu deklarieren ist. Und am Ende ist es fast zu spät. Und Jason will nicht mehr. Und den Grund, und ob die beiden es doch noch schaffen, sich zusammenzureißen, das könnt ihr dann selbst lesen, das wird hier nämlich nicht verraten. Und schon wieder habe ich Kopfschmerzen ob der Frage…………… Freunde oder Beziehung? :D Man. Das zerknirscht einem wirklich in diesem Buch. Und am Ende weiß ich nicht, wie ich euch das alles erklären soll….. es ist nämlich kompliziert ;)

Die Intensität nimmt erst mit fortschreitendem Lesen des Buches zu, und ist anfänglich nicht ganz so gut zu spüren, wie später dann. Wer also im Buch eine Geschichte sucht, ala „Sie fallen sofort übereinander her, werden superschnell intim miteinander, machen sich dann das Leben schwer, und säuseln sich die gesamte Zeit Liebesbekundungen zu, dass sie füreinander die einzigen sind, während die Clique drum herum die beiden Hauptprotagonisten soooo süß zusammen findet“……. Der………. ist hier falsch. :D Aber mal ehrlich. Solche superschnellen Liebesbekundungen nerven doch schon im realen Leben, und man möchte nur die Augen verdrehen. Hier geht das Ganze eben ein bisschen gemächlicher voran. Ich gebe zu, dass es seine Zeit gebraucht hat, gerade am Schluss des Buchs wurde es nochmal ungemein tiefgehend, was vorher nicht so da war. Aber gerade dieser Tiefgang am Ende hat mich letzten Endes doch dazu bewogen, hier die 5 Sterne zu geben, die eigentlich 4,5 sind, und nicht die 4,5, die 4 darstellen. Denn diese Gemächlichkeit und das Langsame habe ich im Genre noch nicht so oft gefunden. Übrigens: sich zueinander bekennen, das ist so wichtig. Gerade in Liebesdingen. Nur mal als Lebenstipp :D

Der Fokus liegt nicht nur auf den beiden Hauptprotagonisten, sondern wir erfahren auch viel drum herum, und von den Nebenfiguren, die viel zur Atmosphäre beitragen. Auch die Ziele und Lebensträume der Protagonisten sind besser ausgearbeitet, wie bei anderen Romanen, die diese Thematik beschreiben. So fällt man nicht einfach von Kapitel zu Kapitel, und liest, wie sehr die beiden sich anschmachten, hinterherlaufen, oder andere Dinge tun. Sondern wir nehmen auch am Alltag, und an den Geschichten des Lebens teil. Auch wenn das Hinterherlaufen und Schmachten natürlich auch mal vorkommt ;) (wäre ja auch sonst sinnlos es in dieses Genre zu stecken). Wir erfahren Beweggründe, und manche von diesen konnte ich sogar nachvollziehen. Kayla selbst als Charakter ist mir sehr sympathisch, und fast schon ans Herz gewachsen. Hat sie doch einige Einstellungen zum Leben, die ich toll finde. Ihre Unsicherheit am Anfang, und dass sie öfter Dinge ausspricht, die sie nicht aussprechen sollten, kommt mir sehr bekannt vor. Hier wurde eine Person geschaffen, mit der man sich gut identifizieren kann, und die nicht sofort anfängt einen zu nerven, indem sie nur noch zum zitternden Häufchen Elend wird, das dem Kerl hinterherschmachtet, weil er so sexy ist. Und ja, Jason ist nun mal genau das. Er weiß das einzusetzen, hat aber auch eine ganz andere Seite, die wir nach und nach kennenlernen dürfen. Jason ist einer dieser jungen Männer, die vor Selbstbewusstsein strotzen, und das auch nach außen hintragen. Kalya ist eher zurückhaltend. Anfänglich denkt man sich noch warum, das so ist. Aber ihre Welt ist einfach eine ganz andere, als die eines Elite Colleges, für das sie ein Stipendium bekommen hat. Jason ist schon zwei Jahre auf diesem College, ohne Stipendium, mit zahlenden Eltern, die die Gebühren stemmen können (denkt man). Jasons beste Freundin von Zuhause ist Rachel, und ausgerechnet diese ist es, die sich dann mit Kayla ein Zimmer im Wohnheim teilt. So kommt es zur Anfangssituation. Ihr werdet außerdem im Buch noch treffen: Nate und Cole, Jasons WG Mitbewohner. Amber, Sean, Megan, Rose, Will…………….. Hier darf man gerne herausfinden, wer das alles ist :). Und ja, ich bin ehrlich. Ab und an hätte ich während des Lesens einigen Personen gerne einen Oppugno Zauber aufgezwängt. :D

So, nun dazu:

„Worte sind, meiner nicht so bescheidenen Meinung nach, unsere wohl unerschöpflichste Quelle der Magie, Harry. Sie können Schmerz sowohl zufügen, als auch lindern.“

Ihr denkt euch nun sicher „Was zum Teufel sucht das denn jetzt hier?!“. Tjaaa, es gibt einige Harry Potter Fans im Buch, was sie sehr sympathisch macht. Und ich fand, der Spruch passt. Ich wollt’s halt mal gesagt haben.

Buchprotagonistenpsychoanalyse (oh Gott, was sucht das denn jetzt hier?!):

Viele sagen jetzt sicher, dass Kayla als Protagonistin ja nicht so ganz toll ist, denn sie ist zu vorsichtig, und lässt sich auf nichts ein, ist nicht abenteuerlustig….. Kayla kommt schwer aus ihrer alten Verhaltensform heraus. Sie unterbindet Dinge sofort und gleich, aus Angst, dass sie schlecht ausgehen könnten, ohne zu warten wie sie wirklich ausgehen könnten. Selbst wenn dabei ein positives Ergebnis rauskäme, erstickt sie es vorher im Keim, aus Angst vor Ablehnung, und Negativität. Ein wirklich schwer zu beseitigendes Muster. Jason ist das genaue Gegenteil, ein Strahlejunge, immer lächelnd, immer freundlich, hilfsbereit, mit einer Menge Selbstbewusstsein. Und er weiß genau, wie er bei anderen ankommt. Zumindest auf dem Campus der Universität macht er diesen Eindruck. Doch oftmals ist der erste Schein ja nicht der richtige, und wir sollten etwas tiefer graben, und uns fragen, wieso Menschen so sind, wie sie sind. Das trifft bei mir vor allem bei Kayla zu. Kayla ist verschlossen, nicht so offen, etwas zurückhaltend, aber auch nicht wirklich schüchtern. Sie hat im Leben eben schon einmal schlechte Erfahrungen mir „diesem Typus von Kerl“ gemacht, dieser aufgeschlossene junge Mann, der sich einem selbstbewusst nähert, und sich seiner Wirkung auf das weibliche Geschlecht bewusst ist, um das Ganze dann auszunutzen. Ich persönlich kann also Kaylas anfängliche Skepsis und Vorurteilung von Jason verstehen. Denn mit seinem Charme und seinen Aussagen erinnert er sie einfach an das, was sie kennenlernen musste, und vergessen wollte. Da ich selbst ein sehr vorsichtiger Mensch bin, der nicht gerne mit anderen redet, außer den absoluten Vertrauenspersonen. Und da ich mich Fremden gegenüber auch gerne mal komisch verhalte, weil sie mir Angst machen. Und das erst Recht, wenn sie voller Selbstbewusstsein sind, und das auch noch zeigen, kann ich Kayla vollkommen ob ihrer anfänglichen Skepsis gegenüber Jason verstehen. Es ist ja auch kein absichtliches „In eine Schublade stecken“, weil man Menschen eben in Schubladen steckt, sondern eher eine Urangst in Kayla, die sich aufgrund eines schlechten Erlebnisses gebildet hat, und mit dem sie irgendwie klarkommen muss. Und sie ist ja auch nicht völlig versteift auf ihre Theorien über Jason, sondern lässt sich im Laufe des Buches eines Besseren belehren. Diese Wandlung gefällt mir. Nur leider, dauert sie einen Tick zu lange. Denn mittlerweile hat Jason eine seiner Ängste ausgepackt, und wird selber ängstlich. Zumindest das, was Kayla möchte, nämlich eine feste Beziehung, ist nicht mehr drin. Diese Art von losen Frauengeschichten hatte Jason, mit Einverständnis der Frauen, schon öfter. Mit Kayla ist das irgendwie anders, aber…………… ach….. ich weiß auch nicht……….. irgendwie sind sich alle im Roman nicht sicher, was sie wollen. Wen sie wollen. Warum sie es wollen, oder nicht wollen…. Oder überhaupt. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Dass ich ob des „Wer will nun wen, und wie will er ihn, und warum will er keine Beziehung, oder welche Art von Beziehung will derjenige, oder diejenige?“ manchmal Kopfschmerzen bekommen habe, und mir gedacht habe „Mensch, ist das mit der Liebe denn heute wirklich so schwierig geworden, dass sich nicht mal mehr zwei Menschen, die Gefühle füreinander haben, zusammenreißen können, um eine stinknormale Beziehung zu führen, und sich treu zu sein?“. :D. Nun aber genug meine Psychoanalyse.

Kleine Fakten:

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Zumindest die von Kayla und Jason. Es soll weitere Bücher geben, dann aber mit anderen Protagonisten, die man vielleicht aber schon aus diesem Teil kennt. Bzw. zumindest 1 Buch. Es ist der Debütroman der Autorin. Wir haben also schon wieder mal ein Buchbaby :D

Fazit, Gedanken und was sonst noch so durch den Kopf geht:

Ich mag, dass es im Roman langsam anfängt. Es ist nicht diese ausgesprochene Liebesgeschichte, die sofort in ein Beziehungschaos der Protagonisten mündet. Es ist eher ein langsames Vorankommen. Mit einer Sympathie, einer Anziehungskraft, und anschließender Freundschaft. Beide sind sich nicht sicher, ob ihrer Gefühle, bzw. doch, sie sind es schon. Wissen aber nicht, wie sie es beide zu bezeichnen haben, und wie sie gegenüber dem anderen damit dastehen. Und auch hier ist Schweigen nicht die beste Lösung, wie immer im Leben. Aber das ist leichter gesagt, als getan ;)Also erster Kuss? Erste Intimität? Vielleicht erkennen die Beiden, dass sie nur Freunde sein wollen? Freunde mit? Freunde ohne? Dies dürft ihr selbst lesen :). Ich nenne es „Wir sind wirklich nur gute Freunde…., und es ist tatsächlich kompliziert……….. auf etwas höherem Niveau.“

Und gerade zum Ende hin ist das Buch viel vielschichtiger und tiefergehend, als man es vom Genre gewohnt ist. Schubladendenken, Unsicherheiten, Falsche Scham. Alles ist eine Spirale, in der man gefangen ist, die Figuren lassen nicht anfänglich, aber immer öfter in ihr Innerstes blicken. Und auch wenn manche Leute die Denkweisen im Buch nicht verstehen, so lasst euch gesagt sein: Es gibt wirklich Menschen, die so denken, und so sind, so agieren. Nicht jeder Mensch ist gleich, und erst Recht gibt es keine richtige Definition von Normalität, und wie ein Mensch auf Situationen zu reagieren hat. Denn jeder ist anders. Kampf dem Schubladendenken :D. Seht die kleinen Facetten, die jeden Menschen dazu bewegen, Dinge zu tun, wie er sie tut. Und seid achtsam, eurer Umwelt gegenüber. Dann ist das Zwischenmenschliche auch gar nicht mehr so schwer. Vor allem REDET MITEINANDER! Und hier haben wir vielleicht genau den Unterschied zu anderen Büchern dieses Genres, in denen sich die Protagonisten sofort und auf der Stelle ineinander verlieben, und vorstürmen, und alles überstürzen, und sofort Feuer und Flamme sind……….. was hier langsam aufgebaut wird, und eben etwas länger braucht. Faszinierend ist, wie ein Missverständnis dem anderen folgt, nur weil man nicht miteinander kommuniziert. Weil man unsicher ist, und Ängste hat. Und völlig falsche Annahmen entstehen. Hier fallen Mauern und wackeln ganz gewaltig, und es wäre doch schade, wenn wir nicht schauen würden, was sich dahinter verbirgt, und nicht mal einen tieferen Blick wagen würden, oder? ;) Auf welcher Seite ihrer eigenen Geschichte befinden sich also Kayla und Jason?

Das große Thema des Romans ist Verdrängung. Kayla verdrängt ihre Vergangenheit, und ihre Gegenwart, verdrängt Dinge, die passiert sind, und momentan passieren. Und auch Jason verdrängt, ebenfalls seine Vergangenheit. Beide gehen anders damit um, sind sie doch einfach charakterlich verschieden. Aber die Verdrängung ist bei jedem Menschen gleich, und birgt dieselben Gefahren, so unterschiedlich wir auch sein mögen.

Das Buch besteht aus Irrungen und Wirrungen, und führen letztendlich zu einem bestimmten Ziel. Welches das ist verrate ich nicht. Aber Gedanken darübermachen, dürft ihr euch schon. Und vor allem, ob Irrungen und Wirrungen Einfluss auf unser Leben haben, und ob es ohne sie dasselbe Ergebnis gäbe, und dasselbe Ende nehmen würde, wie wenn nur der gradlinige Weg ohne Probleme und Missverständnisse da wäre…….

Ich bin ganz ehrlich. Wenn ich in der Realität den Satz „Es ist kompliziert“ höre, und das von jemandem in Bezug auf eine oder mehrere oder irgendwas in der Richtung einer Beziehung, dann möchte ich am liebsten weghören, oder entschwinden. Hier im Buch ging das sogar, und es hat Sinn gemacht. Waren die Komplikationen, die eben just so kompliziert sind………. Auch wirklich wie beschrieben. Nämlich kompliziert. Ich selbst hätte auch keine Lösungen gefunden. Das einzige, was ich mich während des gesamten Romans fragte, was ich dann aber auch wiederum in der Realität täte, das ist………… Wenn zwei Menschen super miteinander klar kommen, Gefühle füreinander haben, und da noch viel mehr passiert….. man sich Geheimnisse anvertraut, fast alles voneinander weiß………. Was ist so schwierig daran, die Grenze zu überschreiten, und das Ganze als Beziehung zu titulieren, statt Freundschaft plus? Eine Sache, die ich noch nie verstanden habe, um die es in diesem Roman aber unterschwellig schon als Fragestellung geht. Und das nicht nur unbedingt von den Hauptprotagonisten aus. Denn…………. Es ist kompliziert! ;)

Was mir besonders gut am Roman gefällt, das sind die Augenkontakte, die immer wieder zwischen Kayla und Jason erwähnt werden. Es ist wie ein umeinander, und dann aneinander herum – und umherschleichen, ein sich gegenseitiges Beobachten, ob der Reaktionen des anderen. DA beide etwas unterdrücken, und sich gewisse Dinge nicht trauen, tragen diese Augenkontakte auch ein bisschen zum besseren Kennenlernen der beiden bei. Ein Ausloten sozusagen, der Möglichkeiten, die da wären. Denn unsympathisch sind sich beide nicht. Aber kann das Ganze auch mehr werden? Diese Art gefällt mir. Weil wir heutzutage in einer Zeit leben, in der sich nur noch wenige Menschen wirklich in die Augen schauen, um Reaktionen oder Gefühle abzulesen. Und wenn…….. dann wird es ihnen schnell unangenehm.

Das Denken im Roman birgt viele Vorurteile, wenngleich man sich sogar mag, oder befreundet ist. Viele stecken in einer Schublade, oder entspricht einem Stereotyp, und nacheinander erkennt man dann, dass vieles nicht so ist, wie es scheint. Denn einige haben auch nur eine Fassade aufgebaut, hinter die es schwer zu schauen geht. Doch sieht man erst mal dahinter, kommen ganz neue Eigenschaften zu Tage, und auch ganz neue Charaktereigenschaften, die vorher verschleiert wurden. Schön ist, dass es einen Perspektivwechsel zwischen Kayla und Jason gibt, so dass wir jedes Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten erfahren. Das hat mir sehr gut gefallen. Nur ein Charakter wäre für dieses Buch zu wenig gewesen.

Ich konnte oftmals nachvollziehen, wieso die Leute im Roman das tun, was sie nun mal tun. Aber manchmal habe ich ob der Entscheidungsschwierigkeiten den Kopf geschüttelt, und mir gedacht „Mensch Junge, oder Mädel, jetzt tu doch mal dies und das nicht.“ Dieses über seinen eigenen Schatten springen, und sich auf jemanden einzulassen. Sehr schön behandelt der Roman das Thema des sich Fürchtens, davor verletzt zu werden, mit sich selbst erstmal klarzukommen, und davor, Beziehungen einzugehen, und sich voll und ganz auf jemanden einzulassen. Und wann ist überhaupt der Zeitpunkt, in dem der Funke überspringt, und an dem manche merken, dass sie den anderen eigentlich wollen? Nicht nur als Freunde? Selbstreflexion ist gefragt. Bindungsängste sind da. Das Reflektieren von sich selbst. Und Gründe, die man manchmal nicht versteht. Denn wenn man jemanden mehr liebt, und mit ihm zusammen sein will, als man es bei anderen will, wieso kann man dann nicht einfach mit ihm zusammen sein? Wenn mir diese Frage übrigens jemand zufriedenstellend beantworten kann, dann darf er sich in den Kommentaren gerne dazu äußern. Denn ich hab die Lösung auf diese Antwort bis heute nicht gefunden.

Ja ich weiß. Geschichten wie diese, gibt es viele. Das schüchterne Mädchen vom Land kommt an die Universität und trifft auf den charmanten und smarten Herzensbrecher, der irgendwie anfängt, sich in das Mädchen zu verlieben. Tatsächlich hat mich die Anfangsszene des Buches an einen gewissen Hardin Scott erinnert, der auf dem Bett einer gewissen Tessa liegt. Aber hier will ich gar nicht vergleichen. Denn das ist ein gaaaaaaanz anderes Buch, und ein ganz anderes Thema. Auch hinkt der Vergleich der Charaktere, da sie nur auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, es aber gar nicht sind.

Bei diesen Geschichten weiß ich, worauf ich mich einlasse, und ich wollte mich definitiv auf solch eine Geschichte einlassen, sonst hätte ich nicht zum Buch gegriffen. Außerdem ist die Lage hier etwas anders. Denn lange Zeit glaubt man nicht an ein Happy End. Und in vielem erscheint einem Kayla auch nicht als dieses typische verschüchterte Mädchen, das den Mund nicht aufbekommt, wenn der Kerl in ihre Nähe kommt. Oftmals ist sie sogar sehr schlagfertig. Und dieser Schlagabtausch der beiden, also zwischen Kayla und Jason, der macht das Buch zu einer Geschichte, die man gerne mal lesen kann, wenn man seine eigenen Probleme vergessen will, um in die Geschichten der Studenten eines amerikanischen Elite Colleges einzutauchen. Wer also die Geschichten mag, die auf amerikanischen Colleges spielen, mit all ihren Beziehungsgeflechten, dem sei dieses Buch ans Herz zu legen. Denn unterhaltsam ist es allemal.

Und wie es immer so ist, wenn man als Buchfreak, ein Buch liest, in dem ein Buchfreak vorkommt, in dem Falle Kayla, die sich ihr Geld mit einem Studiennebenjob in eine, Buchladen verdient, ist es so…..dass immer mal verschiedene aktuelle und nicht so aktuelle Bücher zur Sprache kommen, was einem selbst beim Lesen zum Schmunzeln bringt, wenn man diese selbst alle gelesen hat, und hier beobachtet, wie sich Menschen genau darüber unterhalten, wie wir Buchliebenden es tun würden. Es gibt wahrhaft unsympathischere Charaktere in Büchern, als die, die gerne Bücher lesen :D (zum Beispiel die, die NICHT gerne Bücher lesen. Aber wer soll das bitte sein?! :D)

Rezensionsende bedeutet bei mir Lied. Wie immer, eines, das mit dem Buch zu tun hat, und mir durch den Kopf gespukt ist:

„I want your love…………and I want your revenge……. I want your love………I don't wanna be friends.
Je veux ton amour………et je veux ta revanche….. Je veux ton amour…….I don't wanna be friends.
No…….I don't wanna be friends…….. I don't wanna be friends…. Want your bad romance.“

Und dann möchte ich diesmal unbedingt noch dieses Zitat mit einbringen:

"Harry, in dieser chaotischen, emotionalen Welt wird es nie eine perfekte Antwort geben. Perfektion ist der Menschheit nicht gegeben und der Zauberei auch nicht. Jeder leuchtende Glücksmoment enthält auch einen Tropfen Gift; das Wissen, dass der Schmerz zurückkommen wird. Sei ehrlich zu denen, die du liebst, und zeige deinen Schmerz. Zu leiden ist so menschlich, wie zu atmen.“

Veröffentlicht am 13.10.2019

Eine schnellere Handlungsentwicklung hätte es perfekt gemacht!

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Meine Meinung:

Also schon mal vorweg: Dieses Buch war so so so präsent auf Social Media, da konnte ich einfach nicht nein sagen. Das Cover hat mich sofort gecatcht gehabt und als ich gelesen habe, dass ...

Meine Meinung:

Also schon mal vorweg: Dieses Buch war so so so präsent auf Social Media, da konnte ich einfach nicht nein sagen. Das Cover hat mich sofort gecatcht gehabt und als ich gelesen habe, dass es hier um eine Collegegeschichte geht, war ich hin und weg! So dauerte es auch nicht lang und ich musste mir dieses Schätzchen vornehmen und ich habe es ganz und gar nicht bereut, es meinen anderen Büchern vorgezogen zu haben. Die Geschichte ist süß und spannend und gleichzeitig lässt sie einen als Leser ziemlich leiden, was mich manchmal zur Weißglut getrieben hat! Ich bin doch sooo ungeduldig! Nichtsdestotrotz habe ich nie die Lust am Lesen verloren und fand auch nicht, dass es sich in irgendeiner Weise hinzog. Es war einfach ein schönes Buch zum Abschalten und Wohlfühlen!

Die Kapitel werden abwechselnd von den zwei Protagonisten erzählt und ich muss sagen, dass ich beide sehr gerne mochte! Außerdem hatten sie eine sehr angenehme Länge, sodass ich gerne mal eins ans andere gereiht habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Handlungsidee hat mir auch super gut gefallen, weswegen ich das Buch auch sofort lesen musste. Ein kleines Manko ist die für mich langsame Entwicklung der gesamten Story. Ich hätte mir da eeetwas raschere Fortschritte gewünscht. Gleichzeitig hat mich ein bisschen gestört, dass ziemlich viele Zeitsprünge im Buch vorkamen, obwohl ich mir einige Szenen und Zeiträume viel detaillierter gewünscht hätte. Aber alles in allem hat mir die Geschichte gefallen und konnte mich und mein krankes Liebesherz von sich überzeugen. Ich will mehr davon!

Das Cover ist in meinen Augen ein echter Augenschmaus geworden! Wenn das mal nicht ein absoluter Hingucker ist, dann weiß ich auch nicht. Hier stimmt für mich einfach alles, deswegen gibt es an dieser Stelle eine tiefe Verbeugung von mir an den Designer.

Die beiden Protagonisten haben sich wirklich in mein Herz geschlichen, denn sie sind beide sehr sympathisch aufgetreten, obwohl beide auf ihre eigene Art einzigartig sind. Kayla ist zielstrebig und weiß, wo sie im Leben stehen möchte – nur nicht in der Liebe! Gebrandmarkt durch ihren Exfreund hat sie Männern wie Jason eigentlich abgeschworen, jedoch kann keine seinem Charme widerstehen. Denn Jason ist mehr als seine hübsche Hülle vermuten lässt, er ist bedacht, einfühlsam und einfach ein guter, auf seine Art sensibler Mensch. Die beiden passen meiner Meinung nach perfekt zusammen!

Mein Fazit:

„Campus Love: Kayla und Jason“ ist eine wundervoll süße Liebesgeschichte, die ein Leserherz einfach schmelzen lässt! Die kleinen Schwächen haben mich auf keinen Fall vom Lesen abgehalten und ich bin dem Sog der Story einfach verfallen. Ich würde gerne mehr davon lesen und hoffe, dass die Autorin eine Reihe daraus macht!

Vielen Dank an Droemer Knaur für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4,5 Sternchen von 5 Sternchen

Veröffentlicht am 09.10.2019

Freundschaft plus

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Schauplatz dieser Young Adult Lovestory ist der Campus der Brown University, an der sowohl Kayla als auch Jason studieren.
Kayla hat durch Ehrgeiz und harte Arbeit ein Vollstipendium ergattert. Gleich ...

Schauplatz dieser Young Adult Lovestory ist der Campus der Brown University, an der sowohl Kayla als auch Jason studieren.
Kayla hat durch Ehrgeiz und harte Arbeit ein Vollstipendium ergattert. Gleich bei ihrem Einzug ins Wohnheim trifft sie auf die zweite Art von Studenten an der Elite Uni. Der Typ auf ihrem Bett ist attraktiv, trägt Markenklamotten und ist offenbar Sportler. Genau so eine Art Klischee, von dem Kayla die Nase voll hat und das sie zutiefst verachtet. Dies macht sie auch bei jeder Gelegenheit deutlich, aber Jason scheint davon nicht abgeschreckt. Genau genommen zeigt er in keiner Weise das von Kayla erwartete arrogante Verhalten. Und langsam muss sie ihre Vorurteile wirklich hinterfragen.

Im Laufe der Handlung wird deutlich, warum Kayla eine solche Abneigung gegen attraktive Sportler hat. Das ist zum Teil verständlich, aber sie braucht ganz schön lange, bis sie Jason nach seinem tatsächlichen Verhalten beurteilt und nicht nach ihren Erfahrungen aus der Vergangenheit. Dabei ist sie auch etwas scheinheilig, denn sie fühlt sich von reichen Studenten missachtet, obwohl sie selbst unbegründet und unverhohlen ihre negative Meinung kundtut. Auch wenn ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte, ist sie mir irgendwie ans Herz gewachsen.
Jason ist ein echt liebenswerter Charakter, der nach außen der fröhliche Sunnyboy ist und seine Probleme tief im Inneren verschließt. Er hat nur wenige echte gute Freunde, die ihm immer zur Seite stehen. Es ist bewundernswert, dass er sich von Kayla nicht abschrecken lässt. Der Funke zwischen den beiden ist unbestreitbar. Aber manchmal möchte man sie einfach nur schütteln, damit sie endlich einmal miteinander reden. Fehlende Kommunikation ist hier das Hauptproblem.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die Charaktere und freue mich schon, wenn die bisherigen Nebenfiguren in weiteren Teilen ihre eigene Geschichte bekommen. Mir hat dieses Buch bis auf kleine Nebensächlichkeiten sehr gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne.