Cover-Bild Bornholmer Schatten

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 20.05.2020
  • ISBN: 9783746636399
Katharina Peters

Bornholmer Schatten

Kriminalroman
Fluchtort Bornholm.

Sara Pirohl galt als hoffnungsvolle Kommissarin, doch gleich ihr erster eigener Fall in Rostock ging schief. Ein Mädchen wurde ermordet, und der Hauptverdächtige beging in der Haft Selbstmord. Wenig später aber wurde eine zweite Leiche gefunden – auf die gleiche Art getötet. Weil sie sich ihre Ermittlungsfehler nicht verzeihen kann, zieht Sara sich nach Bornholm zurück. Bis Henrik, ein ehemaliger Kollege, vor ihrer Tür steht. Ein weiterer Mord ist passiert, und es gibt Hinweise, dass der Täter eine Verbindung zu Sarah hat. Dann wird die nächste tote Frau gefunden – ausgerechnet auf Bornholm.

Ein atmosphärischer, packender Roman von der Bestsellerautorin der Romane „Schiffsmord“ und „Todeswoge“

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2020

Guter Einstieg

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Bornhomer Schatten von Katharina Peters war für mich das erste Buch der Autorin.

Sarah Pirohl, eine junge ehrgeizige Kommissarin hat ihren ersten eigenen Fall kräftig vermasselt. Ihr Hauptverdächtiger ...

Bornhomer Schatten von Katharina Peters war für mich das erste Buch der Autorin.

Sarah Pirohl, eine junge ehrgeizige Kommissarin hat ihren ersten eigenen Fall kräftig vermasselt. Ihr Hauptverdächtiger hat im Gefängnis Selbstmord begangen, eine weitere Lecihe mit dem gleichen Modus Operandi taucht auf,der Mörder ist noch aktiv. Sarah, die mit dem diesem Umstand nicht klar kommt, verlässt die Polizei und flüchtet sich in ihre ehemaliges Kindheitsparadies Bornholm. Dort möchte sie zur Ruhe kommen und über ihre Zukunft nachdenken. Soll sie doch das abgebrochene Studium, welches ihre Eltern erwarten wieder aufnehmen? Als dann auch noch in Bornholm eine Leiche auftaucht, und Sarah persönlich angegangen wird, stellt sich die Frage inwieweit Sarah und ihre Leben involviert ist. HIlfe wird ihr von Henrik einem Journalisten angeboten. Aber kann Sarah ihm trauen?

Mit der Protagonistin Sarah Pirohl hat die Autorin eine starke und eigenwillige Kommissarin geschaffen.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Charaktere wurden sehr fein ausgearbeitet mit allen Gedanken, ihren Stärken und Schwächen. Mit Bornholmer Schatten ist ein gelungener Start um die Kommiassrin Sarah Pirohl gelungen.

Veröffentlicht am 26.05.2020

Spannender Start für Sarah Pirohl

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Der erste eigene Fall der ehrgeizigen Kommissarin Sarah Pirohl geht gründlich schief. Der Hauptverdächtige im Mordfall des ermordeten Mädchens nimmt sich in der Haft das Leben. Als kurze Zeit später ein ...

Der erste eigene Fall der ehrgeizigen Kommissarin Sarah Pirohl geht gründlich schief. Der Hauptverdächtige im Mordfall des ermordeten Mädchens nimmt sich in der Haft das Leben. Als kurze Zeit später ein weitere Tote gefunden wird, die auf die gleiche Art und Weise getötet wurde, ist klar der Täter ist noch auf freien Fuß und mordet offensichtlich weiter.

Sarah nimmt sich eine Auszeit und fährt nach Bornholm. Hier fühlte sie sich in ihrer Kindheit und Jugend immer wohl. Hier will sie zur Ruhe kommen und überlegen, ob sie überhaupt wieder zur Polizei zurück möchte. Das Auffinden eines weiteren Opfers spricht für einen Serientäter. Aber erst der Fund einer weiteren Leiche auf Bornholm macht Sarah klar, dass sie offenbar doch stärker in den Fall involviert ist als gedacht. Ist sie möglicherweise auf Bornholm selbst in Gefahr? Der Mörder verhöhnt sie im Netz und wirft ihr Unfähigkeit vor.

Ich kenne bereits viele Bücher von Katharina Peters, aber ich fand dieses in seiner Art anders und auch fast noch spannender als ihre anderen Bücher. Die Kommissarin, die im Moment keine ist und auch die fortschreitende Handlung, die sich anders gestaltet als von mir vermutet. Gut gefallen hat mir auch, dass Hannah Jacob - eine Ermittlerin aus ihren anderen Krimis - auftaucht und Sarah Pirohl unterstützt.

Sarah Pirohl als Protagonistin fand ich auch gut gelungen. Sie, deren Karriere eigentlich von den Eltern vordefiniert ist, bricht aus diesem System aus und versucht ihren eigenen Weg zu finden. Das dieser Weg für sie nicht einfach ist, zeigt das u.a. das in ihren Augen gescheiterte Ende ihres ersten Falls. Auch die Überlegungen, ob der eingeschlagene Weg möglicherweise doch der Falsche ist, sind nachvollziehbar. Umso beachtlicher ist ihr Entwicklungsprozess und die Entscheidung weiterzumachen.

Ich bin auf weitere Krimis mit Sarah Pirohl gespannt und empfehle das Buch sehr gerne weiter. Von mir gibt es auf jeden Fall verdiente fünf Lesesterne.

  • Cover
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Veröffentlicht am 25.05.2020

Spannender Beginn einer neuen Reihe

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Der erste Band einer neuen Serie um Sara(h) Pirohl, einer jungen Kommissarin. Nach einem Desaster bei ihrem letzten Fall - sie hatte einen Unschuldigen verhaftet, der dann Suizid begangen hat - hat sie ...

Der erste Band einer neuen Serie um Sara(h) Pirohl, einer jungen Kommissarin. Nach einem Desaster bei ihrem letzten Fall - sie hatte einen Unschuldigen verhaftet, der dann Suizid begangen hat - hat sie Rostock verlassen. In einem Bekennerschreiben hat sich der Täter explizit über Sarah und ihre Arbeit lustig gemacht. Weil ihr das Ganze zu nahe geht, nimmt sie sich eine Auszeit auf Bornholm, einer Insel, die sie seit ihrer Kindheit liebt und schon viele Ferien dort verbracht hat. Freunde von ihr leben seit Jahren dort und stellen ihr ein Häuschen zur Verfügung. Ihre Eltern sind gut situiert und ihre Berufswahl kam bei ihnen nicht so gut an. Der Vater hat die Rechtsanwaltskanzlei von seinem Vater übernommen und wollte diese eigentlich an die Tochter weitergeben.

Mittlerweile hat es die Polizei mit drei toten jungen Frauen zu tun. Marie Weber, Nicole Weber und jetzt wird Birte Lahnder tot am Nikolassee gefunden und es steht im Raum, daß es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt. Bei allen wurde massive Gewalt angewandt und es gibt ein weiteres Indiz für eine Gemeinsamkeit, das ich jetzt nicht ausführen möchte wegen der womöglich vorweggenommenen Spannung.

Sarah läßt das alles nicht unberührt und so forscht sie im Hintergrund. Unterstützt wird sie dabei von der Kriminalpsychologin Hannah Jakob, plus einer Bekannten für Recherchearbeiten, außerdem von einem früheren Freund/Kollegen Henrik und ihrem neuen dänischen Bekannten, dem Journalisten Frederik Thomsen. Die Nachforschungen weisen in eine bestimmte politische Richtung und es gerät gleichzeitig die väterliche Anwaltskanzlei ins Visier der Ermittlungen. Die Gegner sind brandgefährlich, aber am Ende kann dieses komplizierte Konstrukt zufriedenstellend aufgeklärt werden.



Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen, so daß ich mir sicher sein konnte, daß mir der Schreibstil auf jeden Fall zusagt. So war es tatsächlich. Sie beschreibt die Ostsee und die Atmosphäre sehr authentisch, eigentlich würde man gerne sofort zu einem Urlaub aufbrechen und die Schauplätze besuchen. Die neue Protagonistin gefiel mir sehr gut und ihre Gefühlslage und die Beschreibung ihrer Handlungen waren nachvollziehbar. Die anderen Figuren wurden auch sehr gut charakterisiert, ich hatte zu allen ein Bild vor Augen, also echtes Kopfkino. Wie die ganzen Puzzlestücke am Ende ein Ganzes ergaben, fand ich spannend zu lesen. Wobei man als Leser oftmals einen Wissensvorsprung vor den Ermittlern hatte. Was mich besonders freute, man konnte mit rätseln und es war nicht alles vorhersehbar. Unsympathische Typen waren natürlich auch vorhanden, aber hierzu muß man das Buch lesen, denn ich halte mich mit einer genaueren Beschreibung zurück.

Ich bin gespannt, was die Autorin mit Sarah noch plant – sowohl beruflich als auch privat. Allerdings wünsche ich mir eine einheitliche Schreibweise von Sara(h).

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für den Serienbeginn!

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Krimi zwischen 2 Ländern

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Aus dem Klappentext

Sarah Pirohl galt als hoffnungsvolle Kommissarin, doch gleich ihr erster eigener Fall in Rostock ging schief. Ein Mädchen wurde ermordet, und der Hauptverdächtige beging in der Haft ...

Aus dem Klappentext

Sarah Pirohl galt als hoffnungsvolle Kommissarin, doch gleich ihr erster eigener Fall in Rostock ging schief. Ein Mädchen wurde ermordet, und der Hauptverdächtige beging in der Haft Selbstmord. Wenig später aber wurde eine zweite Leiche gefunden - auf die gleiche Art getötet. Weil sie sich ihre Ermittlungsfehler nicht verzeihen kann, zieht Sarah sich nach Bornholm zurück. Bis Henrik, ein ehemaliger Kollege, vor ihrer Tür steht. Ein weiterer Mord ist passiert, und es gibt Hinweise, dass der Täter eine Verbindung zu Sarah hat...

Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer neuen Serie rund um die junge Kommissarin Sarah Pirohl. Aber man trifft in ihm auch auf alte Bekannte. Wobei hier vor allem Hannah Jakob vom BKA Ermittlerin für Vermisstenfälle, eine fast größere Rolle spielt als Sarah.
Sarah blieb für meinen Geschmack oft blass und ich konnte keinen rechte Bindung zu ihr aufbauen.
Dies ist mir mit den sonstigen Hauptprotagonisten, aus den anderen Krimiserien von Katharina Peters, noch nicht passiert.
Normal versteht es die Autorin nämlich sehr gut, jede Charaktere auszuarbeiten und lebendig werden zu lassen.
Der Schreibstil des Buches ist hingegen flüssig und man ist als Leser sofort in der Geschichte.
Das Cover ist schön und geschmackvoll.
Der bildliche Erzählstil nahm mich mit nach Rostock, Berlin und nach Bornholm.
Die Handlung ist überwiegend spannend, verliert sich aber stellenweise in zu vielen Schauplätzen, die irgendwie am Schluß zusammenpassen mussten. Dies ist auch der größte Kritikpunkt, den ich habe. Manches war mir zu sehr konstruiert.
Wobei das Thema brandaktuell und vor allem brandgefährlich ist; heute mehr als man vermessen mag.
Für mich gehört das Buch allerdings nicht zu den stärksten der Autorin.
Aus diesem Grund möchte ich auch nur 3 Sterne vergeben, wobei ich Frau Peters auf jeden Fall treu bleiben werde, da sie ansonsten ein Garant für spannungsreiche Krimis ist.
Anmerkung an das Lektorat: Heißt die Kommissarin jetzt Sara oder Sarah?

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