Cover-Bild Beth is dead
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783423741323
Katie Bernet

Beth is dead

Vier Schwestern. Viele Lügen. Ein Mord. Packender Thriller mit Tiefgang
Katarina Ganslandt (Übersetzer)

Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.

Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.

Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.


»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von ›Once Upon a Broken Heart‹

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2026

Die Wahrheit hat viele Seiten

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Worum geht’s?
Nach der Silvesterparty kommt Beth nicht nach Hause. Als ihre Schwestern sich auf die Suche nach ihr machen, finden sie nur noch ihre Leiche. Ermordet. Ausgerechnet Beth, die keiner Fliege ...

Worum geht’s?
Nach der Silvesterparty kommt Beth nicht nach Hause. Als ihre Schwestern sich auf die Suche nach ihr machen, finden sie nur noch ihre Leiche. Ermordet. Ausgerechnet Beth, die keiner Fliege etwas zuleide tun konnte und immer das Gute in den Menschen sah. Wer sollte ihren Tod gewollt haben?

Meine Meinung:
„Beth is Dead“ von Katie Bernet ist ein YA-Thriller, empfohlen ab 14 Jahren. Genau für diese Zielgruppe ist das Buch auch geschrieben: spannend, aber nie überfordernd, mit genau der richtigen Portion Nervenkitzel. Doch nicht nur junge Leserinnen und Leser dürften hier auf ihre Kosten kommen. Auch mich als langjährigen Thriller-Fan hat die Geschichte durch ihren atmosphärischen Schreibstil sowie die geschickten Perspektiv- und Zeitsprünge von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

Kapitel für Kapitel lernen wir die March-Schwestern kennen: Meg, die Studentin, Jo, die wohl beliebteste der vier, Amy, die kreative kleine Chaotin, und Beth, die wie ein Engel, wie der gute Geist der Familie erscheint. Durch die Kapitel der Schwestern lernen wir außerdem Laurie, John, Henry sowie einige weitere Nebenfiguren kennen, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen.

Besonders gefallen hat mir der Slow Burn des Buchs. Die Spannung baut sich ganz bewusst Schritt für Schritt auf. Für einen klassischen Erwachsenen-Thriller wäre mir dieses Tempo vermutlich zu gemächlich gewesen. Dort hätte ich deutlich früher mit dramatischen Wendungen gerechnet. Für meine innere Jugendliche passte es jedoch perfekt. Mit jeder Erinnerung setzt sich die Silvesternacht ein Stück weiter zusammen. Gleichzeitig lernen wir die Schwestern immer besser kennen, ihre Hoffnungen, Sehnsüchte, Wahrheiten, Lügen und den unterschwelligen Neid, der zwischen ihnen existiert. Dadurch entsteht weit mehr als nur ein Kriminalfall. Es ist gleichzeitig eine Geschichte über Familie, Zusammenhalt und all die kleinen Risse, die niemand bemerkt.

Neben dem eigentlichen Mordfall sorgen weitere Handlungsstränge immer wieder für Spannung. Besonders die Szenen rund um den Künstler Vaughn haben mich neugierig gemacht, ohne dass ich hier zu viel verraten möchte. Ebenso faszinierend fand ich die Geschichte um das Buch des Vaters. Zeitweise war ich fest davon überzeugt, dass daraus noch eine Art Geschichte in der Geschichte entstehen würde und uns am Ende eine große Überraschung erwartet. Überraschend wurde es tatsächlich, nur eben ganz anders als erwartet. Durch die wechselnden Perspektiven änderte sich mein Verdacht ständig. Etwa ab der Hälfte hatte ich zwar den richtigen Riecher, allerdings aus völlig anderen Gründen als letztlich aufgelöst wurde. Gerade das hat mir richtig gut gefallen.

Zum Ende hin zieht die Spannung noch einmal deutlich an. Mich konnte die Geschichte komplett fesseln. Die Ausgangssituation ist außergewöhnlich, die Spannung entwickelt sich kontinuierlich weiter und auch die Nebenschauplätze fügen sich wunderbar ins Gesamtbild ein. Das Buch über die Schwestern, die Plumfield School, der kleine Ort und die abgelegene Hütte im Wald ergeben zusammen eine stimmige Atmosphäre, in der alles seinen Platz hat. Sogar der Gerichtsprozess wird am Ende noch kurz aufgegriffen und rundet die Geschichte gelungen ab. Und die letzten Seiten? Die haben mich tatsächlich unerwartet getroffen. Das Ende schließt den Kreis auf eine so berührende Weise, dass ich am Schluss wirklich ein, zwei Taschentücher gebraucht habe.

Fazit:
Mit „Beth is Dead“ ist Katie Bernet ein atmosphärischer YA-Thriller gelungen, der nicht von permanentem Tempo, sondern von starken Perspektivwechseln, interessanten Figuren, einer dichten Stimmung und einem kontinuierlich wachsenden Spannungsbogen lebt. Wer Geschichten mit Tiefgang, emotionalen Zwischentönen und einem gelungenen Mix aus Familiengeschichte und Thriller mag, sollte diesem Buch unbedingt lesen. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und mit ihrem stimmigen Abschluss vollkommen überzeugt.

5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 30.06.2026

Packender Thriller mit Familiendrama

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"Beth ist dead" hat mir sehr gut gefallen. In diesem Thriller geht es hauptsächlich um die vier Schwestern Beth, Jo, Amy und Meg die im aktuellen Buch ihres Vaters mitspielen. Daher sind sie ...

"Beth ist dead" hat mir sehr gut gefallen. In diesem Thriller geht es hauptsächlich um die vier Schwestern Beth, Jo, Amy und Meg die im aktuellen Buch ihres Vaters mitspielen. Daher sind sie in der Öffentlichkeit nun keine Fremden mehr, sondern jeder meint sie zu kennen.
Der Schreibstil ist so, dass man das Buch locker lesen kann und auch gut in die Atmosphäre der Story eintauchen kann.
Beth wird eines Morgens tot aufgefunden. Was ist passiert? Alle versuchen das Geheimnis zu lösen. Immer wieder kommt es zu Spannungen innerhalb der Familie weil neue "Geheimnisse" aufgedeckt werden.

Insgesamt fand ich den ersten Teil des Buches sehr stark und hatte hohe Erwartungen wie es weiter gehen könnte. Leider wurde dieser von mir gedachte Strang nicht weiterverfolgt und in meinen Augen etwas schwächer im zweiten Teil. Dennoch ist es ein sehr spannender und unterhaltsamer Thriller mit viel Familiendrama bis zum Schluss! Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Überraschend

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Normalerweise wäre das Buch überhaupt nicht mein beuteschema gewesen. Pink mag ich gar nicht, das Cover finde ich nicht toll und Krimis mag ich auch nicht. Dank vorablesen.de bin ich zum Glück ...

Normalerweise wäre das Buch überhaupt nicht mein beuteschema gewesen. Pink mag ich gar nicht, das Cover finde ich nicht toll und Krimis mag ich auch nicht. Dank vorablesen.de bin ich zum Glück darüber gestolpert...
Am Anfang ist der Titel gleich Programm. Beth wird tot aufgefunden. Wir erleben die Geschichte in 2 zeitebenen einmal vergangene Ereignisse aus den sichten der 4 Schwestern und dann aktuell wie alle von dem Tod erfahren und damit umgehen und die Polizei zum Einsatz kommt. Das Buch bleibt die ganze Zeit so spannend. Es kommen immer mehr Geheimnisse und überraschende Wendungen. Bis zum großen dramatischen Finale. Ich mochte jede Schwester und ihre Träume und Dramen auf ihre eigene Weise.. ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Und auch ob es ein Unfall oder Mord war blieb lange offen. Ich bin restlos begeistert gewesen

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Gelungenes Retelling

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"Beth is dead" ist ein Retelling von Little Women, dass ich in die Atmosphäre eines modernen Thrillers verpackt wurde. Grund genug für mich, das Buch unbedingt lesen zu wollen!

Jo, Amy, Meg und Beth werden ...

"Beth is dead" ist ein Retelling von Little Women, dass ich in die Atmosphäre eines modernen Thrillers verpackt wurde. Grund genug für mich, das Buch unbedingt lesen zu wollen!

Jo, Amy, Meg und Beth werden unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater ein Büch mit intimen Details über sie veröffentlicht. Der Shitstorm, der über ihren Vater hereinbricht, lässt nicht lange auf sich warten und so verlässt er das gemeinsame Heim in der Hoffnung, dass wieder mehr Ruhe einkehrt.

Doch dann wird Beth tot aufgefunden. Beth, die Schwester introvertierte Schwester mit dem großen Herzen, die auch im Buch ihres Vaters stirbt. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse der Schwestern ans Licht. War es am Ende eine von ihnen, die den Mord begangen hat?

Das Buch wird aus den verschiedenen Perspektiven der Schwestern und unterschiedlichen Zeitebenen erzählt.

So erfahren wir nicht nur mehr über die Ermittlungen in der Gegenwart nach dem Tod von Beth, sondern auch, wie es den Schwestern nach Veröffentlichung des Buches ging und wie jede einzelne damit umgegangen ist. Ihre Handlungen und Gedanken setzen die Geschehnisse rund um den Mord von Beth langsam bis zu dem mitreißenden Ende zu einem Ganzen zusammen. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und die Auflösung irgendwann geahnt - ein Plot-Twist kam dann aber dann doch noch überraschend für mich.

"Beth is dead" ist ein Thriller, der auch für Einsteiger:innen des Genres geschrieben wurde und auf wunderbare Art die Sichtweisen von vier ganz unterschiedlichen jungen Frauen wiedergibt. Dadurch kann man sich auf jeden Fall mit einer oder mehreren der Schwestern identifizieren. Ich habe mich sowohl in Megs verantwortungsbewusster Art als große Schwester gesehen, als auch in der introvertierten Beth und gerade deswegen teilweise sehr mitgefühlt. Ich empfehle "Beth is dead" sehr gerne weiter!

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Die Schwestern

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Ein pinker Bucheinband wirkt wie ein zuckersüßes Versprechen. Genau das tut auch dieser Coming-Age-Thriller der Autorin Katie Bernet.
Es beginnt mit dem Auffinden von Beths Leiche im Wald, an einem kalten ...

Ein pinker Bucheinband wirkt wie ein zuckersüßes Versprechen. Genau das tut auch dieser Coming-Age-Thriller der Autorin Katie Bernet.
Es beginnt mit dem Auffinden von Beths Leiche im Wald, an einem kalten Neujahrsmorgen. War es Mord?
Jo, Meg, Amy und Beth, das sind vier Schwestern, jung, unternehmungslustig und sehr unterschiedlich.
Jede von Beths Schwestern, aber auch der Vater, der sogar ein Buch über Beth, ohne deren Wissen schrieb, hätte ein Motiv, die junge Frau ermordet zu haben. Doch, reichen diese Motive für einen Tötungsdelikt aus?
Auch die Männer, mit denen sich die jungen Damen umgaben, sind recht zweifelhaft dargestellt, sie verhalten sich teilweise etwas seltsam. Beth ist unglaublich, meinte einmal Henry, der Freund der Toten.
Im Laufe dieser Geschichte wächst untereinander die Skepsis und man verdächtigt sich, widerspricht sich in seinen Aussagen.
Erzählt wird die Lektüre aus den Perspektiven aller Schwestern.
Ein Thriller, der von Sehnsucht, Geheimnissen, Absturz, Romantik und vor allem von Zweifeln erzählt.
Die perfekte Lektüre für junge Menschen und Junggebliebene, die Spannung und gute Unterhaltung erwarten dürfen.

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