Cover-Bild Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 19.09.2018
  • ISBN: 9783499275388
Kelly Moran

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Vanessa Lamatsch (Übersetzer)

Kleine Stadt, große GefühleRedwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben – der erste Band der Redwood-Love-Trilogie

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 289 Regalen.
  • 5 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 135 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 40 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2018

Oh, rrrrrrr, ein Gasmus!

3

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei von Kelly Moran. Hier ist das Rezept:
- 1 Mann (der schönste, der witzigste, der einfühlsamste, der tollste, der Hunde-/Katzen-/Menschenbabys liebende, der Womanizer, ...

Willkommen in der Weihnachtsbäckerei von Kelly Moran. Hier ist das Rezept:
- 1 Mann (der schönste, der witzigste, der einfühlsamste, der tollste, der Hunde-/Katzen-/Menschenbabys liebende, der Womanizer, der - sorry, mir gehen gerade die bewundernden Worte aus)
- 1 Frau (die heißeste, die begehrenswerteste, die von ihrem Ex psychisch missbrauchte und runtergeduckte, die Supermom, die schlagfertigste, ruhigste, sorry, selbes Problem wie oben)
- 1 Kind (autistisch, quietschend, lachend, quietschend, High-Five-gebend, quietschend, Tic-Tac-Toe-Meisterin, quietschend - sorry, erwähnte ich schon quietschend?)
- 1 - 3 Hunde, (aber eines muss ein Hundebaby sein)
- 1 - 3 Katzen, (aber eine muss ein Katzenbaby sein)
- 1 Gegend (die schönste, romantischste, scheebedeckte, bergige)
- 1 Kleinstadt (mit den verständnisvollsten, höflichsten, freundschaftlichsten, unkompliziertesten Menschen ever)
- Handlung (in der aber auf gar keinen Fall irgendwelche Konflikte vorkommen dürfen, sonst fällt der Zucker von dem Weihnachtsgebäck herunter)


So, das mixe man jetzt in den einfachsten Worten - die Leser sollen bitte nicht überfordert werden. Verwende regelmäßig Einwortsätze wie "Heiß." "Wow." "Rrrrrr."
Und sei lustig! Lustig heißt, wenn man Begriffe wie "Ohrgasmus" oder "Augengasmus" verwendet, weil der Mann allein durch sein Aussehen und einen Blick aus seinen tiefblauen Augen die Frau zum Stöhnen bringt.

Die Frau ist fett. Sie trägt nämlich Größe 40. Ist wohlbekannt, dass Ottfried Fischer Größe 40 trägt. Und sie hat nach der Geburt ihres Kindes ewig gebraucht, bis sie wieder Größe 38 (oder 40) tragen konnte. Ihr Ex hat sich nicht mehr mit ihr abgegeben, weil sie so fett war. Bestimmt lag sie in Kalifornien mit ihrem fetten Körper immer am Strand und wurde von Tierschützern gerettet. Aber wenn sie den Rest der Woche hungert, passt sie in das heiße rote Kleid, das sie tragen muss, wenn sie beim Valentinstag wenigstens ein bisschen mit dem heißen Tierarzt mithalten will. Der übrigens überhaupt nichts dagegen hat, dass sie so fett ist mit ihrer Größe 40 (oder 38, falls sie den Rest der Woche hungert). Er erwähnt auch öfter, dass er es gut findet, dass er sich bei ihr festhalten kann und sie Kurven hat, nicht so wie seine anderen Betthäschen. Und was ein Glück, dass ihr Ex ihr damals das Haarelasern bezahlt hat. Geht ja gar nicht, dass eine Frau natürliche Behaarung hat, das findet der heiße Mann vielleicht uncool, aber auf jeden Fall wird darüber nicht mit den neuesten, besten Freundinnen in der neuen Stadt gesprochen.

Nicht zu vergessen: die Stadt. Redwood irgendwas. 1500 Einwohner. Also, wenn ich mal nach München, Köln, Hamburg oder meinetwegen auch nur Buxtehude sehe, passen 1500 Einwohner in ein Viertel, das nicht mal aus Hochhäusern bestehen muss. Die haben dafür nichts, müssen immer in die Innenstadt fahren. In Redwood jedoch gibt's für die 1500 Einwohner nicht nur Einkaufszentren, Diner, Drive-In-Restaurants, Metzger, Bäcker, eine TierarztKLINIK (!) mit gefühlten dutzend Angestellten, sondern auch ein Sozialzentrum, in dem sich die Leute mit autistischen oder Down-Syndrom-Kindern auskennen. Eigentlich wissen sofort alle Leute, wie sie mit solchen Kindern mit besonderen Bedürfnissen klarkommen.

In der gesamten Stadt gibt's übrigens nicht einen einzigen Arsch oder Unsympathen. Am nächsten kommt diesem Ausdruck vielleicht noch ein sechszehnjähriger Teenager, der im Eisladen arbeitet und mürrisch guckt. Dafür kreiert sein Vater aber gleich mal ein laktosefreies Eis für ein fremdes Kind, das vielleicht nie wieder vorbeikommt. Die Leute sind Heilige dort.

Das Buch ist so langweilig, dass mir schon nach dreißig Seiten zum ersten Mal die Augen zugeklappt sind. Es passiert einfach überhaupt nichts, jedenfalls nichts mit Konfliktpotenzial. Frau und Mann finden sich nach bekloppten Anfang megaheiß (das muss auch ein paarmal in Einwortsätzen erwähnt werden). Es muss auch im Stile pubertierender Fünfzehnjähriger gedacht werden: "Seufz". Wenn es richtig verbal zur Sache geht, vielleicht auch mal "Doppelseufz."
Es gibt genau eine "gefährliche" Situation, die mit der Tochter zu tun hat. Dafür wird diese Situation gleich zweimal mit genau derselben Szene ausgeschmückt.

Und es gibt einen Ex, der durch einen höflichen Anruf, bei dem er seine Ex darüber informiert, dass er wieder heiratet (warum macht er das überhaupt, wenn nicht einfach aus Höflichkeit, er müsste ja nicht, geht sie doch gar nichts an?) so durcheinander bringt, dass sie mit schneeweißem Gesicht nach dem Anruf dasteht. Was? Das ist ein Riesenkonflikt? Sorry, muss ich verpasst haben. Verstehe das Problem nicht.

Es gibt auch keine Probleme, die über die Schwierigkeit eines Plätzchenbackens hinausgehen. Er kann nicht mit ihr, weil ... wartet, genau, die LOGIK: Weil die große Liebe seines Bruders gestorben ist und deshalb Liebe ja in Schmerz endet.
Und sie kann nicht mit ihm, weil ... ihr Ex ein Arsch ist. Und sie fett ist mit Größe 40 (oder 38).

Wisst ihr was? Wenn ihr unbedingt so was lesen wollt, dann kauft euch doch auf dem Flohmarkt für 50 cent einen ollen Nora-Roberts-Schinken. Die kriegt wenigstens Sätze mit mehr als einem Wort auf die Reihe und man muss bei der Lektüre nicht gar so viel Angst haben, entweder an Langeweile oder Diabetes zu sterben.

Das Buch kriegt anderthalb Punkte, weil wenigstens nicht Vergewaltigung als romantischer Sex dargestellt wurde und ich an irgendeiner Stelle mal schmunzeln musste. 1,5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 21.09.2018

Voller berührender Momente und einzigartiger Charaktere

3

Inhalt:

Avery Stowe ist frisch geschieden und zieht mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood, einem idyllischen Städtchen in Oregon. Hier sucht sie nach Ruhe und einem Neuanfang. Doch schon ...

Inhalt:

Avery Stowe ist frisch geschieden und zieht mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood, einem idyllischen Städtchen in Oregon. Hier sucht sie nach Ruhe und einem Neuanfang. Doch schon bald trifft sie auf den mehr als attraktiven Tierarzt Cade O'Grady. Allerdings passte eine neue Liebe nicht in ihren Plan für einen Neubeginn und so versucht Avery, sich den Tierarzt ganz schnell wieder aus dem Kopf zu schlagen. Doch da haben die Bewohner des kleinen Städtchens Redwood auch noch ein Wörtchen mitzureden und die sehen die Sache völlig anders ...

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover könnte nicht treffender ausgewählt sein. Es beinhaltet alles, was ich im Buch getroffen und erfahren habe und vermittelt für mich Redwood genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Dass auf dem Buchcover die Bilder in Fotoform abgebildet sind, finde ich einfach genial, denn auch die Fotos, die in Redwood auf Pinterest hochgeladen werden, sind für den Fortgang der Geschichte nicht ganz unwichtig. Daher bin ich absolut begeistert von diesem Buchcover!!!

Ein ganz besonderer Schreibstil

Der Schreibstil von Kelly Moran ist einfach unglaublich schön und für mich auf eine ganz besondere Art einzigartig. Denn er hat mir förmlich erlaubt, in die Gedanken von Avery und Cade abzutauchen und das ist oft sehr unterhaltsam gewesen. Ich habe nicht nur einmal laut losgeprustet während des Lesens und ganz ehrlich: Ich hätte Ewigkeiten so weiterlesen können. Es ist halt auch immer etwas los in diesem kleine wundervollen Städtchen. Auch die Geschichten, die in der Tierklinik, die Cade gemeinsam mit seinen Brüdern Flynn und Drake führt, passieren, haben mich mehr als nur unterhalten. Es gibt viele kleine Details, die ich einfach ganz wunderbar fand und mich sicherlich irgendwann noch einmal zu diesem Buch greifen lassen werden.

Ganz besondere Charaktere

Avery ist eine sehr starke Frau, die es in ihrer Ehe alles andere als leicht gehabt hat. Ihr Exmann ist ein absoluter Widerling und hat sie von ihrer Umwelt sehr isoliert. Darüber hinaus ist es auch nicht leicht für sie, ihre autistische Tochter immer und überall erklären zu müssen. Als sie nach Redwood kommt, erfährt sie viel Freundlichkeit und kann endlich ihr verloren gegangenes Selbstbewusstsein wieder hervorholen. Ich hatte viel Freude dabei, Avery bei ihrer Verwandlung zuzusehen und habe oft sehr mit ihr gefühlt.

Aber auch Cade ist mir sofort sympathisch gewesen, denn er ist ein sehr engagierter Tierarzt und kümmert sich rührend um seine kleinen und großen Patienten. Natürlich ist er überaus attraktiv und genießt in Redwood ein großes Ansehen beim weiblichen Geschlecht. Doch ist er wirklich nur auf ein kurzes Abenteuer aus? Oder liegen die Dinge bei ihm ganz anders als zuerst erwartet? Mir hat es viel Spaß gemacht, ihn näher kennenzulernen und dabei zuzusehen, wie er sich Avery nähert. Sein Umgang mit der kleinen Hailey hat mich oft zutiefst berührt.

Aber nicht nur Avery und Cade sind klasse. Eigentlich wimmelt Redwood nur so vor toller und einzigartiger Persönlichkeiten. Und jeder hat eine kleine Geschichte zu erzählen. Ich freue mich sehr, dass "Redwood Love: Es beginnt mit einem Blick" der erste Teil der Redwood-Trilogie ist, denn ich bin unglaublich neugierig darauf, auch die Geschichten von Flynn und Drake - Cades Brüder - zu erfahren.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Natürlich ist der Fortgang der Geschichte relativ vorhersehbar und zu Beginn des Buches dachte ich fast, dass mich das Buch nicht so wirklich fesseln würde. Doch nach den ersten gelesenen Seiten war ich vom Gegenteil überzeugt. Natürlich ist es in erster Linie eine Liebesgeschichte, aber es wird so viel Interessantes und auch Unglaubliches über die verschiedenen Protagonisten ans Licht befördert, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Ich habe mich in Redwood so unglaublich wohl gefühlt, dass ich gerne noch eine Zeit dort geblieben wäre. Die Bewohner sind unglaublich toll, denn in diesem kleinen Städtchen weiß jeder alles über den anderen. Und wenn man doch mal etwas verpasst, kann es auf dem Redwood-Twitteraccount nachgelesen werden. Ich liebe dieses Buch und werden schon ganz bald wieder nach Redwood reisen und in Flynns Geschichte abtauchen.

Mein Fazit:

"Redwood Love: Es beginnt mit einem Blick" von Kelly Moran ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die unglaublich unterhaltsam und sehr liebevoll erzählt ist. Sie ist voller besonderer Charaktere und kleiner Momente, die ich allesamt sehr genossen habe. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen mit dem Hinweis: "Vorsicht Suchtgefahr!!!"

Veröffentlicht am 11.02.2019

Liebe ♥

1

Das Cover von Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick ist passend zum Buch gewählt. Durch den Stil kommt, das Kleinstadt Feeling so richtig schön rüber aufm ersten Blick.
Der Schreibstil von Kelly Moran ...

Das Cover von Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick ist passend zum Buch gewählt. Durch den Stil kommt, das Kleinstadt Feeling so richtig schön rüber aufm ersten Blick.
Der Schreibstil von Kelly Moran ist sehr entspannend, leicht und sehr schön zu lesen. Sie übermittelt die Gefühle der Protagonisten sehr gut erklären, doch an der Übertragung auf den Leser tu ich mich ein wenig schwer.

Die Hauptprotagonistin war mir sehr sympathisch. Für mich hatte sie genau die richtige Einstellung zum Leben und ihren Entscheidungen. Sie hatte ihrer Prinzipien und die mussten eingehalten werden was ich gut fand denn, das machte sie zu einer sympathischen, aber auch sehr organisierten und konsequenten Protagonistin. 7

Cade war ebenfalls sehr sympathisch. Er war einfach das genaue Gegenstück zu Avery und doch haben die beiden perfekt harmoniert. Er der spontane und chaotische Typ, der nie der Typ war für eine feste Beziehung. Er wirkte auf mich sehr männlich trotz seiner weichen Seite. Als Tierarzt ist er unglaublich tierlieb, was echt niedlich war und auch mal sehr erfrischend, als dieser typische Draufgänger typ, den man sonst in solchen Büchern zu lesen bekommt.

Die Geschichte von der Kleinstadt liebe, fand ich sehr entspannend aber auch leider etwas langweilig, da mir persönlich zu wenig Aktion war. An einigen Stellen hätte man ruhig mal Szenen mit mehr Aktion einarbeiten können. Dass Kleinstadt Feeling kam, aber wunderbar rüber muss ich sagen sehr idyllisch am Anfang hatte ich etwas Probleme damit, weil ich nicht so der Kleinstadt typ bin, aber nach den Ersten paar Kapitel fand ich es ganz schön da. Ich finde „Redwood love“ ist eine süße kleine Geschichte für den Herbst schön mit einer Tasse Kaffee oder Tee auf der Couch unter einer Kuscheldecke eingekuschelt und dazu Redwood love und man hat einen perfekten Abend.

Veröffentlicht am 07.12.2018

Süßer Liebesroman mit gemütlicher Atmosphäre

1

Inhalt:
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso ...

Inhalt:
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt...
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Meine Meinung:
Aufgrund der vielen positiven Resonanzen zum ersten Band der „Redwood Love“ Trilogie, hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch.
So ganz enttäuscht wurde ich nicht, aber so ganz aus dem Häuschen war ich dann wiederum auch nicht.
Dieses Buch strahlt ein richtiges Herbstfeeling aus, nicht nur Cover, sondern auch Inhalt haben eine gemütliche, warme und herzliche Atmosphäre.
Im ersten Band geht es um Avery, die mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood zieht und um Cade, einer der 3 O‘Grady Brüder.
Das Trio führt eine Tierarzt Praxis im kleinen ländlichen Örtchen und wenn man mich fragt, für welchen der drei Brüder ich am meisten Sympathie hege, so lautet meine Antwort: Flynn.
Ich finde Cade leider total überheblich und arrogant.
Avery‘s ständige Vergleiche zwischen ihrem Ex-Mann und Cade gingen mir auch ziemlich auf die Nerven, ich dachte schon, dass es nie ein Ende nehmen würde. Anfang bis Mitte haben sich sehr in die Länge gezogen, weshalb ich dem Buch nur 3 Sterne geben wollte. Ab der Mitte bis zum Ende hin wurde es aber spannend und ziemlich süß.
Der Schreibstil war okay, ich denke es liegt einfach daran, dass ich es bevorzuge, aus der Ich-Perspektive zu lesen.
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Fazit:
Wer nach einem süßen Liebesroman mit gemütlicher Atmosphäre sucht, dem empfehle ich Redwood Love.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Schöner Roman

1

In Redwood, einem kleines Städtchen in Oregon, will Avery Stowe einen Neuanfang wagen. Diesen braucht sie nach einer gescheiterten Ehe ebenso, wie ihre autistische Tochter Hailey. Schon kurz nach ihrer ...

In Redwood, einem kleines Städtchen in Oregon, will Avery Stowe einen Neuanfang wagen. Diesen braucht sie nach einer gescheiterten Ehe ebenso, wie ihre autistische Tochter Hailey. Schon kurz nach ihrer Ankunft trifft Avery auf den attraktiven Tierarzt Cade O’Grady. Avery möchte sich nicht direkt wieder in eine neue Beziehung stürzen. Eigentlich ist eine Beziehung sogar das, was sie zur Zeit a wenigsten möchte. Doch sie ist sich nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Band der Redwood-Love-Trilogie.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Man ist sofort mitten im Geschehen.
Ein auktorialer Erzähler erzählt einen Großteil der Geschichte aus der Sicht von Avery. Später gibt es immer wieder Kapitel, die aus der Sicht von Cade erzählt werden. Der Leser erhält gute Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protagonisten. Besonders gut hat mir an den Perspektivwechseln gefallen, dass man dadurch erfährt, wie das Verhalten der einen Person in bestimmten Situationen bei der anderen ankommt. Es ergibt sich ein umfassendes Gesamtbild.

Avery war mir schnell sympathisch. Im Großen und Ganzen konnte ich mich gut in sie hinein versetzen und mit ihr fühlen. Manchmal ist ihr Verhalten gegenüber Cade aber echt anstrengend und auch nicht unbedingt nachvollziehbar. Teilweise war ich auch ein bisschen genervt von ihr.
Cade war mir ebenfalls sympathisch. Auch wenn er ein Mann ist, konnte ich mich gut in ihn hinein versetzen und mit ihm fühlen.
Auch die Nebencharaktere waren allesamt sympathisch und toll beschrieben.

Der Schreib- und der Erzählstil von Kelly Moran haben mir gut gefallen. Die Geschichte ist ansprechend und flüssig geschrieben und lässt sich flott lesen. Ich habe keine Erfahrung im Umgang mit autistischen Kindern oder Erwachsenen, aber das Verhalten von Hailey und der Umgang mit ihr waren für mich als Laien überzeugend und verständlich dargestellt. In ihrer Widmung erwähnt die Autorin, dass ihr Neffe Autist ist. Das macht ihre Beschreibungen noch glaubwürdiger.

Der Roman „Redwood Love – Alles beginnt mit einem Blick“ hat mir alles in allem sehr gut gefallen. Die Geschichte zog mich schnell in ihren Bann und fesselte mich. Die Protagonistin Avery ging mir manchmal ein bisschen auf die Nerven, was schon zu deutlichem Punktabzug hätte führen können, wäre da nicht Hailey gewesen. Die Beschreibungen des Verhaltens des autistischen Mädchens und besonders Cades Umgang mit ihr haben mich berührt. Das hat das Ruder dann wieder herumgerissen, sodass ich diesem Buch 4 Sterne gebe. Da mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind und ich gerne erfahren möchte, wie auch Flynn und Drake ihr Glück finden, werde ich auch die anderen beiden Teile der Trilogie lesen. Ich freue mich schon darauf.