Cover-Bild Winterseele. Kissed by Fear
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Ersterscheinung: 19.04.2017
  • ISBN: 9783473478170
Kelsey Sutton

Winterseele. Kissed by Fear

Ursula Held (Übersetzer)

WIE SCHMECKT DEINE ANGST, ELIZABETH?
WIE WÜRDE ES SICH ANFÜHLEN, WENN SICH DEINE AUGEN AUF MEINE BERÜHRUNG HIN VERDUNKELN?
WENN DU AUF MEIN KOMMANDO ZU ZITTERN BEGINNST?

Niemand weiß, dass Elizabeth Caldwell die Gabe besitzt, Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sehnsucht, Mitleid, Wut - sie alle halten sich von Elizabeth fern, denn sie zeigt als einzige Sterbliche keine Reaktion auf ihre Berührung. Allein der Angst und Schrecken verbreitende Fear wird bei ihr schwach. Er ist besessen davon herauszufinden, welche Macht Elizabeth zu dem gemacht hat, was sie ist ...

Tauch ein in diese tragisch-romantische Welt und lass dich von der unsterblichen Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und dem gefährlich-schönen Fear mitreißen.
Paranormal Romance mit Suchtgefahr!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.02.2020

Faszinierend und ergreifend

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Der Klappentext hat mich zweifelsohne angesprochen. Er war so.. anders. Ich wollte wissen, was dahinter steckt und ich habe es erfahren.
Ich finde es etwas schwierig, das Buch zu rezensieren, weil es auf ...

Der Klappentext hat mich zweifelsohne angesprochen. Er war so.. anders. Ich wollte wissen, was dahinter steckt und ich habe es erfahren.
Ich finde es etwas schwierig, das Buch zu rezensieren, weil es auf eine Art und Weise einzigartig daher kommt.
Die Idee, dass Elemente und Gefühle Wesen mit eigenem Charakter sind, die in der Welt herum schwirren, Menschen besuchen und Aufträge ausführen, finde ich unfassbar faszinierend und unfassbar charmant.
Die Vorstellung gefällt mir sehr.
Ich muss aber auch anmerken, dass die Geschichte selbst sehr lange sehr undurchsichtig war.
Man war so unwissend wie Elisabeth selbst und hat so vieles nicht verstehen können. Man tappte ewig im Dunkeln bis es dann ganz schnell ging.
Die Auflösung der Mysterie war sehr berührend, unerwartet und ich musste einfach unfassbar mit den Tränen kämpfen, was ich vorher so gar nicht erwartet hatte.
Es war traurig, aber es endete zum Glück dann doch noch schön allerdings auch mit einem ordentlichen Tropfen Wehmut.
Ich bin nicht wirklich begeistert - vor allem weil die Hauptcharakterin durch ihren Starrsinn teils auch ein bisschen nervig war - aber ich bin ergriffen und ich würde auch eine Empfehlung aussprechen, wenn euch der Klappentext ebenfalls anspricht.

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Veröffentlicht am 25.10.2019

Wie ist jemand der Keine Gefühlen Hat?

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Autor: Kelsey Sutton
Seiten Anzahl: 349
Meine Lesezeit: 3 Stunden

Seit Elizabeth denken kann, besitzt sie die Gabe Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sie selber lassen allerdings alle Gefühle ...

Autor: Kelsey Sutton
Seiten Anzahl: 349
Meine Lesezeit: 3 Stunden

Seit Elizabeth denken kann, besitzt sie die Gabe Gefühle in menschlicher Gestalt zu sehen. Sie selber lassen allerdings alle Gefühle kalt und sie ist nicht in der Lage „menschlich“ zu fühlen. Nur der Kalte und Grauen bringende Fear hat sie noch nicht aufgegeben und versucht immer noch ihr eine Reaktion zu entlocken. Bei den Menschen verbreitet er Angst und Schrecken doch, wenn er mit Elizabeth zusammen ist wirkt er plötzlich verletzlicher den je und als Elizabeth von einem Dunklen Etwas Bedroht wird Kann sie nur nach das wissen zu ihrer Herkunft und Fears unsterbliche Liebe retten!

OMG, ich liebe dieses Buch. Es ist eines der Besten die ich seit längerem gelesen habe und ich lese etwa 4 Bücher die Woche. Der Schreibstil ist super locken und Flüssig und man ist schon nach den ersten paar Seiten komplett in dem Buch versunken und man hat auch überhaupt keine Chance wieder heraus zu kommen, man wird komplett in das Buch hinein gezogen, Entführt. Von der Spannung her ist es auch sehr intelligent aufgebaut, immer wenn du denkst „jetzt ist es ja nicht so spannen, jetzt kann ich es weglegen“ dann kommt wieder ein kleiner brocken und man liest noch ein Kapitel und dann noch eins und noch eins und kaum hat man sich versehen ist es mitten in der Nacht (morgen).

Elizabeth Ist dadurch, dass sie ja nichts fühlen kann, ein wirklich schwer zu definierender Charakter. Ich meine sie versuch zwar immer so zu tuen als währe sich wie alle anderen, aber die meisten kann sie damit nicht überzeugen. Dazu kommt das sie verschiedene Sachen die sie immer auf ihren Instinkt schiebt, wobei ich mich frage ob das wirklich nur der Instinkt ist, denn manche Sachen fast Heldentaten sind. Auch glaube ich ist sie eine wirklich sehr sture Person, auch wenn sie dies nicht fühlen kann.

Fear Ist finde ich ein Charakter wo man eigentlich erst zum Schluss erfährt was dieser überhaupt in der Geschichte sucht. Er ist für mich eine Figur die sehr lange zwei gespalten ist, einerseits ist er grausam Kalt und genießt es das Leid andere zu beobachten das er angerichtet hat, aber andererseits hat er etwas unglaublich Verletzliches und Beschützendes. Ich glaube für manche Menschen würde er wirklich alles Opfern.

In dem Buch gibt es noch viele andere wichtige Figuren die mehr als nur normale Nebenrollen sollen, die nicht zu verachten sind…
1. Maggie, Ihre einzige Freundin, und ein Charakter dessen Mut zu bewundern ist.
2. Joshua, ein Junge der sei sehr mag, und den sie auf jeden Fall braucht und nicht verlieren sollte.
3. Charles, ihr Problem Bruder, aber eine Person der ich viel Respekt entgegenbringen kann.

Ich muss sagen, dass ich die Autorin wirklich bewundere wie sie es geschafft hat ein Buch in dem es um eine Gefühllose geht, so wahnsinnig rührend und Gefühlvoll zu schreiben, das ist wirklich eine Meister Leistung. Ich glaube wirklich ich habe noch nie so viel geweint, war noch nie so gerührt, und auch habe ich schon lange nicht mehr so vor Spannung gezittert bei einem Buch. Teilweise liefen mir richtig die tränen und ich konnte kein Wort mehr Lesen Es ist definitiv keine Leichte Kost und hat mich sehr viel zum Nachdenken bewegt. Ich glaube das Buch ist ein Absolutes Muss für jeden Romantasy Fan.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Gutes Buch trotz einiger logischer Schwächen

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Zitat:
"Wenn wir nichts riskieren, werden wir nie die Dinge entdecken, für die es sich zu leben lohnt." (S.348)

Ein düsterer und leicht melancholisch angehauchter Roman, mit einer innovativen Storyline.
Elisabeth ...

Zitat:
"Wenn wir nichts riskieren, werden wir nie die Dinge entdecken, für die es sich zu leben lohnt." (S.348)

Ein düsterer und leicht melancholisch angehauchter Roman, mit einer innovativen Storyline.
Elisabeth sollte eigentlich ein normales Mädchen sein, doch stattdessen ist sie Gefühlslos und nimmt die Elemente und Gefühle in personifizierter Form wahr. Dadurch erregt sie die Aufmerksamkeit von Fear, denn dieser kann es nicht glauben, dass sie in seiner Gegenwart keine Angst verspürt. Er bleibt in ihrer Nähe, während die anderen Gefühle das Mädchen meiden.
Doch was ist passiert? Warum fühlt sie nichts, kann nicht lieben oder trauern?
Diese Fragen kreisen dem geneigten Leser immer wieder im Kopf herum und nebenbei werden diese Gedanken, von einem spannenden Grundgerüst geschürt.
Seltsame , seltene und doch etwas unausgereifte Geschichte, welche mit einer konstanten Spannung und einem etwas gedämpften Ende daherkommt.
Die Grundidee hat mich wirklich gereizt, gerade die Idee mit einem emotionslosen Hauptcharakter, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Ich war ziemlich neugierig wie die Autorin dies umzusetzen gedachte, denn gerade Emotionen sind für eine gute Handlung unabdingbar. Während des Lesens wurde auch schnell klar, dass es gar nicht so einfach ist einen gefühlslosen Ich- Erzähler zu haben, denn hin und wieder kamen doch scheinbare Gefühle durch, auch wenn der Ich- Erzähler immer wieder einwarf nichts zu fühlen und auch die aufgebauschte Spannung, hat das Buch zu einem wahren Leseabenteuer gemacht. ABER dennoch gab es einige Ungereimtheiten in der Geschichte, die einem im Nachhinein etwas unbefriedigt zurück lassen. Denn trotz der Einzigartigkeit und der erfrischenden Erzählweise, barg das Buch auch eine ziemlich überspitzte Darstellungsweise, welches trotz des Fantasy Genres in unabdingbarer Unglaubwürdigkeit endete. Dadurch büßte die geniale Idee einiges an einer guten Geschichte ein, welche es zweifelsohne hätte sein können.
Zuweilen war die Geschichte von einem leichten Romantikhauch umweht, welches in dem zur Zeit ziemlich beliebten Liebesdreieck mündete, was so gar nicht in den Plot passen wollte. Dies wirkte doch etwas zu Klischeehaft und gewollt und verspielte die doch so gelobte Einzigartigkeit, was ich ziemlich schade fand.
Letztlich ist es ein gutes Buch für zwischendurch und schafft es trotz teilweiser Längen, Diskrepanzen und fehlenden Details, den Leser bis zum Ende einzufangen.

***

Veröffentlicht am 07.06.2017

Eine ganz andere Idee, mit ein paar Schwächen

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Inhalt:
Eine Welt, in der Gefühle aussehen wie Menschen, ist es nur Elizabeth möglich, diese als solche zu sehen. Jeder wird von ihnen beeinflusst, bis auf Elizabeth - nichts kommt an sie ran. Viele der ...

Inhalt:


Eine Welt, in der Gefühle aussehen wie Menschen, ist es nur Elizabeth möglich, diese als solche zu sehen. Jeder wird von ihnen beeinflusst, bis auf Elizabeth - nichts kommt an sie ran. Viele der Gefühle, Freude, Mitleid, Wut, Sehnsucht geben sich schon gar nicht mehr mit ihr ab. Einzig Fear, die Angst, hat es sich zur Aufgabe gemacht zu verstehen warum Elizabeth so ist, wie sie ist. Fear versucht herauszufinden, wer sie ist, doch dadurch wird eine bedrohliche Macht auf Elizabeth aufmerksam.

Meinung:


Die ganze Idee des Buches fand ich sehr faszinierend, da ich bisher noch keine Story dieser Art lesen konnte und das Buch meiner Meinung nach einzigartig ist. Elizabeth wird als Mädchen mit einigen Problemen dargestellt, für die sie aber nichts kann - sie ist seit einem Ereignis in der Vergangenheit wie ausgewechselt.
Elizabeth ist anders - doch sie war nicht immer so. Früher konnte sie reden wie ein Wasserfall und so laut lachen, dass die Bäume erzitterten. Von einem Tag zum Anderen verschwand diese Elizabeth völlig. Sie wurde zu dem gefühllosen und sehr beherrschten Mädchen, dass auf einmal auch die Gefühle um sich rum als Personen wahrnehmen konnte. Sie ist jemand, der immer ausgegrenzt wird, ob es in der Schule, Freizeit oder sogar in der Familie ist. Dieser eine Tag in der Vergangenheit änderte alles.

"Ich weiß nicht wie man fühlt.
Ich weiß nicht, wie befreiend die Trauer, wie selbstvergessen die Freude, wie erleichternd die Wut ist. Und natürlich empfinde ich keine Neugier für diese Gefühle" (Kapitel 2)


Es fiel mir nicht schwer, mich mit der beschriebenen Elizabeth zu identifizieren, obwohl ich mir stellenweise dachte, dass sie sich doch endlich mal wehren soll gegen die Sticheleien ihrer Mitschüler zum Beispiel, die in regelrechtes Mobbing ausarteten. Die Autorin schafft es aber wirklich wunderbar zu beschreiben, wie wenig es Elizabeth interessiert, was andere über sie denken oder was ihr in diesen Situationen so angetan wird. Sie ist sich bewusst, dass es unnormal ist, dass sie zum Beispiel keinerlei Wut oder Angst empfindet, wenn sie gemobbt wird. Immer wieder muss sie sich daran erinnern, doch ein Stück die Fassade der fühlenden Tochter, Freundin und Schülerin zu wahren.

"Jedem normalen Teenager würde es etwas ausmachen, Hausarrest zu bekommen, deshalb tue ich so, als wäre es bei mir genauso. Ich versuche alles, um normal zu sein." (Kapitel 1)

Fear ist, wie der Name schon sagt, die Angst. Immer wieder testet er Elizabeth, ob sie nicht doch eine Angstreaktion zeigt, aber andererseits versucht er auch, immer da zu sein und sie in verschiedensten Situationen zu retten.
Fear spürt eine seltsame Faszination für Elizabeth und mischt sich dadurch in Angelegenheiten ein, die kein Gefühl was angehen.
Oft hatte ich ein bisschen Mitleid mit ihm, da Elizabeth wirklich kalt ist zu ihm. Fear ist aber sehr hartnäckig und sturköpfig und bricht nach und nach die Schale um Elizabeth auf.
Die Charaktere dieses Buches wurden meiner Meinung nach sehr gut herausgearbeitet und dargestellt, insbesondere Elizabeth schaffte es bei mir total überzeugend als nüchtern und emotionslos rüber zu kommen. Das Ende hat mich auch sehr überrascht, da sich dort alle Fäden zusammen gefunden haben, aber zu einem anderen Ergebnis, als ich vermutet habe. Demnach war es nicht wirklich vorhersehbar, welches ich aber als sehr positiv empfand. Einzig der Beginn, der mir zwar nicht schwer fiel, aber mehr oder weniger vor sich hindümpelte, gefiel mir nicht ganz so gut wie der Rest. Der Anfang war etwas langatmig, das Ende jedoch umso besser.

4 von 5 Sterne für dieses neue und absolut überraschende Jugendbuch rund um Elizabeth und Fear, die es so noch nicht gibt.