Cover-Bild Kerze & Krähe
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Urban
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.04.2025
  • ISBN: 9783608982107
Kevin Hearne

Kerze & Krähe

Die Chronik des Siegelmagiers 3
Alexander Wagner (Übersetzer)

»Eine actiongeladene, umwerfend witzige Reihe. Atemberaubend!« Booklist 

Al MacBharrais ist ein Zauberer und Detektiv in Glasgow, der mit Hilfe seiner besonderen Kraft – der Magie der Schreibfeder – vertrackte Fälle aufklärt. Endlich ist Al auch ganz nah dran, den Grund der Flüche, die auf ihm selber liegen, zu verstehen und herauszufinden, wer ihm all das angetan hat… Der Abschlussband der aktionsgeladenen, rasant unterhaltsamen Chronik des Siegelmagiers.

Der Schotte Al hat einen ungewöhnlichen Job: Er praktiziert mit Tinte und Siegeln Magie und hat die Aufgabe, die Ordnung zwischen den Göttern und Monstern aufrechtzuerhalten, die verborgen in der Menschenwelt leben. Aber es gibt ein übernatürliches Rätsel, das er nie lösen konnte: Vor Jahren verhängte jemand einen Doppelfluch auf ihn, der seine Lehrlinge tötete und alle vertrieb, die ihn sprechen hörten, was ihn völlig isoliert zurückließ. Aber er ist nicht ganz allein:  Seine letzten Freunde ziehen ihn in ihre exzentrischen Dramen hinein. Buck Foi, der Kobold, hat einen Plan für einen waghalsigen Streich, der ihn zum berühmtesten Hobgoblin machen wird. Nadia, Gothic-Queen und Kampfseherin, gründet ihren eigenen Kult um einen Gott, der Whiskey und Käse liebt. Und die Morrigan, die irische Todesgöttin, hat beschlossen, dass sie sich der gefährlichsten Herausforderung der Welt der Sterblichen stellen möchte: Online-Dating.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2025

Ein würdiger Abschluss für die Chronik des Siegelmagiers

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„An der zu Indonesien gehörenden Westseite Papuas liegt in den Bergen eine riesige Gold- und Kupfermine (…) Und am Freitag haben sie zu tief gegraben, wie die Zwerge in einer gewissen fast frauenlosen ...

„An der zu Indonesien gehörenden Westseite Papuas liegt in den Bergen eine riesige Gold- und Kupfermine (…) Und am Freitag haben sie zu tief gegraben, wie die Zwerge in einer gewissen fast frauenlosen Fantasiewelt.“ (S. 48)

Meine Meinung:
Band drei schließt nahtlos an die turbulenten Ereignisse in Australien an (Band 2: „Papier & Blut“). Man sollte die beiden Vorgängerbände schon kennen, um wirklich Spaß mit dieser Geschichte zu haben!

Nachdem ich die ersten beiden Bände von der jeweiligen Hauptstory her recht „linear“ empfunden haben, wuseln die Ereignisse in diesem Finalen Band der Trilogie recht unkonventionell hin- und her. Während Al mal hierhin und mal dorthin gerufen wird, nimmt er sich nun (endlich!) seinem eigenen Schicksal an und ergründet den Ursprung seiner mysteriösen Flüche, die ihn menschlich weitgehen isoliert haben. So ist dieser Band höchst abwechslungsreich und immer wieder überraschend, allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die ein oder andere „Nebenquest“ nur eingebaut worden ist, um dem Buch ein bisschen mehr „Speck auf die Rippen“ zu bescheren, wie z.B. das Intermezzo, in dem Eli Al um Hilfe bittet und wir einen kleinen spannenden, lykantropischen Exkurs nach Kalifornien miterlesen. Aber auch wenn das nichts mit der „Hauptquest“ zu tun hatte - actionreich und unterhaltsam war es allemal!

Während Al weitgehend in eigener Sache unterwegs ist, entwickeln sich auch seine (von mir) sehr liebgewonnenen Sidekicks weiter. Während Schlachtenseherin Nadia weiterhin an „ihrer“ neu gegründeten Kirche von LHURNOG, dem Unheiligen, werkelt, nimmt auch Hobgoblin Buck Foi einen erstaunlichen Werdegang, der am Ende nicht nur zu einer neuen Sippe führt, sondern auch zu einem neuen, rosafarbenen Paragon in Form eines Dilds. Selbst Roxanne, die neue Inkarnation der altirischen Schlachtengöttin MORRIGAN, erfindet sich hier neu und sorgt bei so manch abschäumigem Klientel für Angst und Schrecken.

Am Ende finden doch noch einige Handlungsstränge zusammen und die ganze Trilogie gipfelt in einem Finale epischen Ausmaßes, so dass Gladys, die schon viel Schei
e erlebt hat, endlich noch ein bisschen mehr davon erlebt.

Ich hatte wahnsinnig viel Spaß und beste phantastische Leseunterhaltung, sowohl mit diesem Band als auch mit der ganzen Trilogie, die mit moderner Fantasy, einem innovativen Magiesystem und unglaublich viel Humor und derben Sprüchen daherkommt.

FAZIT:
Moderne Fantasy in humorvoll-rotziger Sprache. Schade, dass es jetzt zu Ende ist!

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Der krönende Abschluss

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Die Bücher um den Siegelmagier begleiten mich nun schon ein paar Jahre, sehnsüchtig habe ich auf diesen Band gewartet, und ich wurde nicht enttäuscht. Der Witz der vorherigen Bände aus dieser Urban- Fantasy-Reihe ...

Die Bücher um den Siegelmagier begleiten mich nun schon ein paar Jahre, sehnsüchtig habe ich auf diesen Band gewartet, und ich wurde nicht enttäuscht. Der Witz der vorherigen Bände aus dieser Urban- Fantasy-Reihe war wieder genial. Leider findet es aber nun auch ein Ende, ein würdiges zwar, aber dennoch stimmte es mich traurig, nie wieder in diese fantastische Welt abtauchen zu dürfen.

Auf jeden Fall sollte man die anderen Bände kennen, bevor man sich hier daran macht mit Al und seinen Mitstreitern die Flüche zu ergründen. Schwierig gestaltet sich alles, weil die Welt nichts von den magischen Aktivitäten mitbekommen darf, und dabei ist Als Einfallsreichtum unergründlich.
Die Art des Autors durch die Handlung zu führen ist dabei einmalig, und sehr originell. Ich habe mehr als einmal schallend lachen müssen, und kann dieses Buch, ehr noch, die gesamte Reihe, daher wärmstens empfehlen.
Sogar Gesellschaftskritik findet man, sie ist zwar teilweise sehr gut getarnt, aber unter all dem Aberwitz findet man sie durchaus. Es gibt aber auch offensichtliche Seitenhiebe, so dass das Werk eigentlich mehr ist, als eine fantastische Geschichte.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Schade - leider ist es der Abschlussband

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„Der Schotte Al hat einen ungewöhnlichen Job: Er praktiziert mit Tinte und Siegeln Magie und hat die Aufgabe, die Ordnung zwischen den Göttern und Monstern aufrechtzuerhalten, die verborgen in der Menschenwelt ...

„Der Schotte Al hat einen ungewöhnlichen Job: Er praktiziert mit Tinte und Siegeln Magie und hat die Aufgabe, die Ordnung zwischen den Göttern und Monstern aufrechtzuerhalten, die verborgen in der Menschenwelt leben“

Endlich ist der dritte und damit der letzte Band dieser Serie um Al erschienen. Temporeich und skurril geht es weiter. Die losen Fäden der Vorgängerbücher werden weiter entwickelt und gelöst. Zum Ende des Buches wird es etwas ruhiger. Einerseits ist bei mir etwas Wehmut beim Lesen aufgekommen, andererseits wollte ich natürlich eine Klärung der offenen Fragen.

Mir hat die Serie um Al, Buck Foi, Nadia und Morrigan sehr gut gefallen. Neuen Lesern kann ich aber sagen, fangt mit dem ersten Band an. Dann habt ihr viel Spaß.

Vielleicht gibt es neue Bücher zu diesem Universum und man trifft noch einmal auf Al und seine Freunde. Es würde mich freuen.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

ein Traum

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Wie schade, dass die Reihe mit diesem dritten Teil nun vorbei ist. Ich mag sonst überhaupt keine Fantasy Romane und bin damals zufällig an den ersten Teil der Chronik des Siegelmachers gekommen. ...

Wie schade, dass die Reihe mit diesem dritten Teil nun vorbei ist. Ich mag sonst überhaupt keine Fantasy Romane und bin damals zufällig an den ersten Teil der Chronik des Siegelmachers gekommen. Selten so viel gelacht! Es ist eine ganz wundervolle Mischung aus skurilen Figuren, Orten und Geschehnissen. Man muss die anderen beiden Teile aber nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen, aber um das große ganze Bild zu bekommen, hilft es natürlich. Der Hobgoblin wird mir fehlen, und überhaupt fast alle Charaktere. Sie wachsen einem quasi ans Herz und der dritte Teil ist wie ein Wiedersehen mit Freunden gewesen. Vom Inhalt will ich nicht viel verraten, aber der Autor löst die Umstände so auf, dass man es glauben kann, dass es keinen weiteren Teil geben wird. Obwohl, was ist denn eigentlich mit seinem Nachfolger, so ein junger Siegelschreiber hat bestimmt auch viel zu erzählen, oder?

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Toller Abschluss

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Da ist er endlich, der dritte und abschließende Band der Chronik des Siegelmagiers. Ich musste mich tatsächlich erst ein wenig einlesen, da das Erscheinen des 2. Bandes schon länger zurückliegt, die Handlung ...

Da ist er endlich, der dritte und abschließende Band der Chronik des Siegelmagiers. Ich musste mich tatsächlich erst ein wenig einlesen, da das Erscheinen des 2. Bandes schon länger zurückliegt, die Handlung aber fast nahtlos an die vorherigen Ereignisse anschließt. Und so sind außer dem Protagonisten Aloysius MacBharrais, Druckereibesitzer und hauptberuflicher Siegelagent, auch alle seine vertrauten und liebgewordenen Mitstreiter wieder mit an Bord. Ebenso haben der Eiserne Druide und seine Kollegen ihre Momente. Dazu kommen ein paar neue, überaus spannende und kuriose Persönlichkeiten, die für einigen Wirbel sorgen.
Mit seinen Erzählungen um den Eisernen Druiden hatte der Autor eine Fantasywelt erschaffen, die sich von unserer nur dadurch unterscheidet, dass sämtliche jemals in Erscheinung getretenen Pantheons und mythischen Wesen tatsächlich existieren und das Leben, wie wir Menschen es kennen, oft gehörig durcheinander bringen. Damit das nicht völlig aus dem Ruder läuft, gibt es seit Jahrhunderten Menschen wie den schottischen Siegelagenten MacBharrais, die sozusagen als Vermittler zwischen Menschen und den „Anderen“ auftreten und vertragliche Regelungen für ein erträgliches Miteinander finden, schriftlich festhalten, überwachen und im gegebenen Fall auch ahnden.
Dummerweise wird MacBharrais seine Arbeit dadurch erschwert, dass er sich irgendwann einen Doppelfluch zugezogen hat, wodurch er sich einerseits nur schriftlich bzw per Sprach-App verständlich machen kann, und zum anderen verliert er ständig seine Lehrlinge durch unglückselige Todesfälle. Seine Suche nach dem Grund für diese Flüche und ihren Verursacher führt ihn in die aberwitzigsten Situationen und um den ganzen Erdball. Dummerweise kommen ihm immer noch Probleme übernatürlicher Art dazwischen, so dass sich seine eigentliche Suche immer wieder verzögert. Dazu kommen Probleme mit der lokalen Polizei, nicht zuletzt durch die oftmals unvorhersehbaren Aktionen seiner Mitstreiter, die allesamt ausgesprochen ungewöhnliche Persönlichkeiten sind.
Erzähler ist Al MacBharrais selbst, Schotte durch und durch und glücklicherweise mit extrem guten Nerven und einer Gelassenheit gesegnet, ohne die er vermutlich längst komplett durch den Wind, wenn nicht sogar tot wäre. So zieht sich trockener britischer Humor durch die Geschichte, vom Stil her auch wunderbar an einen Herrn gesetzteren Alters angepasst. Dabei werden die irrsinnigsten Dinge in einer Ernsthaftigkeit geschildert, die dadurch total glaubwürdig klingen. Und selbst politische Themen werden nicht ausgespart.
Insgesamt ein herrliches Leseabenteuer, das besonders durch die endlich gelungene Auflösung des Fluchs zu einem befriedigenden Abschluss geführt wird und auch keine wichtige Frage unbeantwortet lässt. Trotzdem würde es sicher großen Spaß machen, mehr aus dieser von Kevin Hearne kreierten Welt zu lesen.

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