Verborgene Magie, eine tödliche Ausbildung und verbotene Gefühle
Um ihre Familie zu retten, tritt Elodie Havare zur gefürchteten Auslese an — einem gnadenlosen Trainingslager, das nur die besten Anwärter überstehen. Danach dienen sie als Schattensoldaten am Bruch. Eine gefährliche Aufgabe, da an der Grenze zum Reich der gefallen Götter regelmäßig Menschen verschwinden. Um es so weit zu schaffen, will Elodie unsichtbar bleiben und nicht zur Zielscheibe werden. Doch ausgerechnet Jax Elder, ein ebenso gefährlicher wie faszinierender Anwärter, wird ihr als Partner zugeteilt. Gemeinsam kämpfen sie ums Überleben — während zwischen ihnen eine Anziehung wächst, die alles zerstören könnte. Denn Elodie trägt ein Geheimnis in sich, von dem niemand erfahren darf ...
Mit Masked by Nightfall startet die neue Romantasy Reihe Last Shadows von Kim Nina Ocker. Bisher kannte ich von der Autorin nur Romantic Suspence und Romance Bücher, daher war ich schon sehr gespannt auf ...
Mit Masked by Nightfall startet die neue Romantasy Reihe Last Shadows von Kim Nina Ocker. Bisher kannte ich von der Autorin nur Romantic Suspence und Romance Bücher, daher war ich schon sehr gespannt auf ein neues Genre. Mit knapp 700 Seiten ist das Buch zwar keine schnelle Lektüre, doch definitiv lesenswert. Nicht nur das Cover macht Lust auf die Geschichte, auch der dazu passende Farbschnitt machen das Hardcover zu einem echten Hingucker. Was ich an der Gestaltung sehr gerne mochte, war die Karte im Inneren des Buches, an der man sich gut orientieren und sich die Welt besser vorstellen konnte.
Es geht um Elodie, die ihrer Familie helfen möchte. Sie tritt zur Auslese an, einem harten und gnadenlosen Trainingslager, in dem die Anwärter getestet und geprüft werden, damit am Ende die Besten zu Schattensoldaten werden und am Bruch dienen. An dieser Grenze zum Reich der gefallenen Götter ist es gefährlich uund es ranken sich viele Geschichten darum. Elodie trägt ein Geheimnis mit sich, das unter keinen Umständen ans Licht kommen darf, weshalb sie versuchen möchte, nicht aufzufallen. Doch ausgerechnet Jax Elder, ein Erbe, wird ihr als Partner zugeteilt und schon bald wächst die Anziehung zwischen ihnen. Kann Elodie ihr Geheimnis bewahren und Schattensoldatin werden?
Der Auftakt in die neue Reihe hat mich absolut begeistern und mitreißen können. Erzählt wird ausschließlich aus Elodies Perspektive, sodass man sie sehr gut kennenlernt. Ich mag sie als Protagonistin sehr gerne, sie ist sehr taff, allerdings auch sehr stur, was ihre Entscheidungen ziemlich beeinflusst. Neben Elodie gibt es auch zahlreiche weitere Charaktere, die ich sehr spannend finde und, die mir ans Herz gewachsen sind. Das Worldbuilding ist sehr gelungen, die Welt übt eine faszinierende Anziehung auf mich aus und ich finde es spannend, wie die patriarchialen Strukturen dargestellt werden. Kim Nina Ocker hat einen fesselnden Schreibstil, dem man leicht folgen kann und verwebt Spannung und auch Emotionen in die Geschichte. Der Romance Anteil hat mir gut gefallen, es ist zwar eher slow burn, doch es passt zu dieser Geschichte, sodass ich mich auf mehr in den nächsten Bänden freue. Die twists in der Handlung waren teilweise absehbar, andere konnten mich überraschen und das offene Ende lässt mich nun sehnsüchtig auf das Erscheinen von Band 2 hinfiebern.
Insgesamt ein guter Auftakt, der mich fesseln und faszinieren konnte. Ich freue mich auf mehr und vergebe hier 4,5 Sterne.
Um ihre Familie finanziell zu unterstützen beginnt Elodie die Ausbildung zur Schattensoldatin und schickt ihren Sold nach Hause. Aber leicht fällt ihr das nicht und dann muss sie gut mit Jax zusammen arbeiten, ...
Um ihre Familie finanziell zu unterstützen beginnt Elodie die Ausbildung zur Schattensoldatin und schickt ihren Sold nach Hause. Aber leicht fällt ihr das nicht und dann muss sie gut mit Jax zusammen arbeiten, was auch klappt, aber sie muss die zunehmende Anziehung gut verbergen, denn sie hat ein großes Geheimnis, aber das ist sie nicht die Einzige...
Jax hat mir sehr gefallen, ein echt feiner Kerl, bei dem es einem leicht fällt, ihn zu mögen. Elodie macht es einem erstmal schwieriger mit ihrer Art.
Ich hätte hier gerne mehr über die Welt erfahren, über das Ausbildungslager erfährt man zwar einiges, aber ich war neugierig auf mehr. Aber das kommt dann hoffentlich im nächsten Band und die Briefe waren schon mal ein guter Anfang, um mehr zu lesen.
Tja, und das Ende - einfach überraschend und gemein. Zum Glück ist schon der Termin für die Fortsetzung im Herbst bekannt.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich auch schon auf den nächsten Band.
Masked by Nightfall von Kim Nina Ocker hat mich direkt abgeholt. Man ist super schnell in der Geschichte drin und merkt sofort: Hier geht’s ums Überleben.
Elodie tritt bei der Auslese an, einem brutalen ...
Masked by Nightfall von Kim Nina Ocker hat mich direkt abgeholt. Man ist super schnell in der Geschichte drin und merkt sofort: Hier geht’s ums Überleben.
Elodie tritt bei der Auslese an, einem brutalen Trainingslager, um später als Schattensoldatin am Bruch eingesetzt zu werden. Sie macht das vor allem für ihre Familie, weil ihre Mutter krank ist und sie das Geld dringend brauchen. Dieser Druck ist die ganze Zeit spürbar.
Ich mochte Elodie echt gern. Sie ist stark, aber eher ruhig und vorsichtig. Sie versucht, nicht aufzufallen und hält bewusst Abstand zu allen, weil sie niemandem vertraut. Das hat für mich total Sinn gemacht.
Bei Jax wusste ich lange nicht, woran ich bin. Er wirkt selbstbewusst, irgendwie gefährlich und beobachtet Elodie viel zu genau – was sie natürlich gar nicht feiert. Ich mochte, dass man ihn nach und nach besser kennenlernt, aber so ganz vertrauen konnte ich ihm trotzdem nicht.
Die Dynamik zwischen den beiden fand ich richtig gut. Viel Misstrauen, viel Spannung und gleichzeitig merkt man, dass da mehr ist. Es fühlt sich oft so an, als könnte alles jederzeit kippen.
Wichtig ist auch: Der Großteil der Geschichte spielt im Trainingslager. Der Bruch selbst kommt erst gegen Ende richtig ins Spiel, was für mich aber gut funktioniert hat, weil dadurch erstmal der Fokus auf das Training und die Figuren gelegt wird.
Das Setting mochte ich insgesamt sehr. Diese düstere Welt, die Vorbereitung auf den Einsatz und das Wissen, was am Bruch passiert, sorgen die ganze Zeit für eine unterschwellige Bedrohung.
Der Schreibstil ist super angenehm, ich bin richtig schnell durch die Seiten gekommen. Die Spannung entsteht vor allem durch die Dynamik zwischen den Charakteren und dieses ständige Gefühl, dass etwas passieren könnte.
Klar, viele Tropes kennt man schon und manches war vorhersehbar, aber mich hat das ehrlich gesagt nicht gestört. Es war einfach unterhaltsam.
Und der Cliffhanger… wirklich fies 😭 jetzt will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht
Ich habe von Kim Nina Ocker die „One of Six“-Reihe gelesen und auch in Romance hatte ich von ihr mal reingelesen. Meine Wahrnehmung war da immer sehr ambivalent und angesichts des Angebots des Markts gehen ...
Ich habe von Kim Nina Ocker die „One of Six“-Reihe gelesen und auch in Romance hatte ich von ihr mal reingelesen. Meine Wahrnehmung war da immer sehr ambivalent und angesichts des Angebots des Markts gehen manche dann auch einfach verloren. Als ich dann aber über die Reveal Week von Lyx die Ankündigung von Ocker für ihre erste Fantasy-Reihe mitbekommen habe, da hat sie mich so angesteckt, gerade weil die erste Vision so schnell geschrieben war von „Maskes by Nightfall“, da hat mich der Auftakt einfach nicht mehr losgelassen und jetzt konnte ich endlich reinlesen.
Da bald der zweite Teil von „Silver Elite“ nach Dani Francis erscheint, worauf ich auch schon sehr hinfiebere, muss ich schon sagen, dass sich gewisse Parallelen ergeben haben, wobei man auch ohnehin betonen muss, wie hart es ist, ein Genre neu zu erfinden. Aber so Themen wie harte Ausbildung, entweder der Ausbilder oder ein Mitstreiter als Love Interest, das gibt es schon öfters zu lesen und trotzdem muss ich sagen, dass Ocker mich wahnsinnig schnell am Haken hatte. Denn auch wenn sich vieles vertraut anfühlte, so gab es immer Aspekte, die wieder neu waren und vor allem die mich unbedingt weiterlesen lassen wollte. Die Seitenzahl ist echt nicht gering und trotzdem bin ich hindurchgerast, weil ich immer nur wieder wissen wollte, was jetzt als Nächstes passiert. Was ich aber gleich als Kritikpunkt erwähnen möchte. Ocker erzählt den ersten Band extrem eng. Das ist mir im Fantasy-Bereich zuletzt öfters aufgefallen, birgt aber das Risiko, dass die weiteren Bände sich ganz anders lesen lassen, weil die Welt auf einmal geöffnet wird.
Hier wissen wir wirklich extrem wenig. Es gibt einen Bruch, für dort wird ausgebildet. Dazu wissen wir, dass es Erben gibt, die magische Fähigkeiten gibt, ob nun Elementarmagie, aber auch andere Aspekte sind möglich. Es ist aber kein Muss für die Ausbildung. Wie so meistens gibt es verschiedene Schichten in der Gesellschaft, aber das war es dann auch schon wieder. Jetzt haben wir nur die Perspektive von Protagonistin Elodie, das heißt, wir sind auf jeden Fall auf eine Art beschränkt und erkunden mit ihr live vieles. Trotzdem war auch ersichtlich, dass Elodie vieles auch als absurd abgetan und nicht näher hinterfragt hat. Die Welt der „Last Shadows“-Reihe ist nämlich voll von Mythen und Sagen, aber Elodie gibt sich mit einem ganz kleinen Rahmen zufrieden, dementsprechend ist sie nicht die neugierige Figur, die man gerne schon mal hat, um mit ihr alles entdecken zu können. So stellen sich für mich nach dem Auftakt extrem viele Fragen. Ich will Ocker nicht unterstellen, die nicht noch in den Folgebänden (offenbar sind gleich vier geplant) zu beantworten, aber ein bisschen mehr Antworten wären nicht schlecht gewesen. Das war dann nämlich so meine Reise mit dem ersten Band. Erst war ich richtig drin und ich wollte immer mehr und gerade im letzten Drittel schaltete sich mehr die Logik ein und die Erkenntnis, dass ich aber wahrlich nicht alles bekommen habe, woran ich zwischendurch gedacht habe.
Abseits des großen Kontextes muss ich aber echt sagen, dass der erzählerische Sog extrem stark von der Autorin war. Anfangs hat die Mysteriösität gezogen, weil wir so wenig wussten. Wer sind die ganzen Gestalten in der Auslese. Wer sind die Guten, wer die Schlechten? Zudem gab es extrem viele extrem brutale Szenen. Ich mochte das überraschend gerne, weil es den Eindruck erweckte, dass ständig alles passieren kann und dass der Preis für alles sehr hoch ist. In diese brutale Welt passte dann auch, dass Elodie genau recht zwischen erfahren, mutig und hingebungsvoll schwankte. Ihr hat vieles gefehlt, um sie sofort als geeignet für eine Schattensoldatin zu empfinden, aber sie hat Verstand. Sie hat nicht immer die richtigen Schlüsse gezogen, aber sie war keinesfalls kopflos und deswegen mochte ich sie alles in allem gerne. Gerade wenn man wirklich jede einzelne Szene mit einer Figur verbringt, kann es doch schnell passieren, dass es irgendwann zu viel ist, aber es hielt sich bei Elodie echt zurück.
Mir hat auch sehr gefallen, dass die Liebesgeschichte zwar ein präsenter Teil war, aber keinen abrupten Aufbau hatte. Stattdessen war das Hin und Her anfangs frei von intimeren Gedanken. Es hat sich so immer mehr aufbauen können und das hat der Chemie gut getan. Jax gibt auch ein ähnlich ambivalentes Bild wie Elodie ab. Einerseits ist er manchmal einfach süß und unterstützend, dann wiederum spielt er regelrecht mit seiner Macht, weil er jeden Moment alles sein kann. Weil wir ihm nicht in den Kopf gucken können, bleibt er ein ungeschriebeneres Blatt, aber das macht ganz klar neugierig. Auch die zwischengeschalteten Lyrik-Passagen, Handbücher-Auszüge oder Schriftwechsel geben uns einen Blick in die Zukunft. Hier schafft es Ocker als auch, über den Cliffhanger hinaus Neugier zu erzeugen. Generell ist der Handlungsaufbau vorbildlich. Ja, es hätte hinten noch mehr World Building geben dürfen, aber ansonsten ist die Mischung aus ruhigen und aufregenden Szenen genau richtig.
Fazit: „Masked by Nightfall“ ist eine neue Möglichkeit, mich der Autorin Kim Nina Ocker zu nähern und ich finde, dass ihr dieser Fantasy-Ausflug gut steht. Wobei Fantasy schränken wir etwas ein, weil viel World Building war noch nicht drin, aber die Mischung aus Spannung, Action und Ruhigem, die saß ideal. Interessante Figuren und einige Hoffnungen für die Fortsetzungen runden das deutlich positiv überwiegende Bild ab.
Bisher habe ich Kim Nina Ocker nicht unbedingt im Fantasy-Bereich gesehen, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Der Auftaktband kommt mit einem tollen Worldbuilding daher und hat mich von Anfang an ...
Bisher habe ich Kim Nina Ocker nicht unbedingt im Fantasy-Bereich gesehen, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Der Auftaktband kommt mit einem tollen Worldbuilding daher und hat mich von Anfang an gefangen genommen.
Etwas schade war, dass man nur aus Elodies Sicht auf die Geschehnisse blicken konnte. Einen Ausflug in den Kopf von Jax hätte ich nur zu gerne gemacht.
Ein paar geheimnisvolle Briefschnipsel, welche zwischen den Kapiteln eingestreut wurden lassen noch ein paar interessante Wendungen vermuten.
Elodies Geheimnis wird erst recht spät aufgedeckt, auch wenn es sich Seite für Seite mehr andeutet.
Der Schreibstil ist vor allem sehr bildhaft, weshalb ich Elodie und ihre Welt perfekt vor Augen hatte.
Einige kleinere Schwächen und auch ein paar Längen gab es, das hat meiner Begeisterung aber nur wenig Abbruch getan.
Ich freue mich nach diesem fiesen Cliff auf die Fortsetzung!